Eric Wrede

 4,8 Sterne bei 64 Bewertungen

Lebenslauf

Eric Wrede ist einer vonDeutschlands bekanntestenBestattern und Trauerbegleitern. Er ist aus seinem alten Beruf als Musikmanager ausgestiegen, um seine Idee von einem persönlichen Bestattungsinstitut mit lebensnah-Bestattungen umzusetzen. Er hatbei Radio 1 seine eigeneSendung zum Thema Trauer und Tod, ist Kolumnist und Spiegel-Bestsellerautor. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Eric Wrede

Cover des Buches The End (ISBN: 9783453605220)

The End

(8)
Erscheint am 16.09.2026
Cover des Buches Auf Leben und Tod (ISBN: 9783442774715)

Auf Leben und Tod

(2)
Erschienen am 16.10.2024
Cover des Buches The End: Das Buch vom Tod (ISBN: B07C3QT9FX)

The End: Das Buch vom Tod

(0)
Erschienen am 29.10.2018

Neue Rezensionen zu Eric Wrede

Cover des Buches Wenn wir ins Gras beißen - Das Buch vom Tod für große und kleine Menschen (ISBN: 9783745924077)
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Rezension zu "Wenn wir ins Gras beißen - Das Buch vom Tod für große und kleine Menschen" von Eric Wrede

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✎ Eric Wrede - Wenn wir ins Gras beißen ...

In den letzten drei Jahren habe ich an drei Beerdigungen teilgenommen - alles Menschen, die ich in meinem Herzen habe. Mein Kind, mittlerweile sieben Jahre alt, hat alle Trauerphasen von mir mitbekommen, doch erst in diesem Jahr begann es, wirklich zu begreifen, was „Tod“ bedeutet.

In den letzten Wochen ließ uns „Wenn wir ins Gras beißen …“ von Eric Wrede nicht mehr los. Es hat uns in unserer letzten Trauerphase intensiv begleitet. Die Lektüre spricht Themen an, die schwerer sind, als man denkt, und erklärt sie zugleich kindgerecht. Mein Kind zeigte großes Interesse an dem vielfältigen Spektrum, welches hier behandelt wird.

Eric Wrede erklärt mit klaren und ehrlichen Worten, was mit dem Körper passiert, welche Bestattungsformen bestehen und warum Trauer wichtig ist. Er geht zudem auf Rituale und kulturelle Unterschiede ein. Für sehr junge und / oder sensible Kinder könnten bestimmte Beschreibungen (z. B. körperlicher Zerfall) zu konkret sein.

Wir begleiten verschiedene Kinder, die verschiedene Familienangehörige verloren haben. Meistens sind es die Groéltern, einmal die Tante, einmal der Onkel und einmal der Papa.
Auch wird thematisiert, dass Babys, Jugendliche oder junge Erwachsene durch Krankheit oder Unfall sterben können.
Ich hätte mir noch eine konkrete Geschichte zu einem verstorbenen Geschwisterkind und zu einer*m Freund*in gewünscht, um noch stärkere Identifikationsmöglichkeiten zu schaffen.

Ebenso mir als Erwachsene bot das Buch neue Erkenntnisse. Vor allem, dass Sterbehilfe in Deutschland mittlerweile erlaubt ist - meinen weiteren Recherchen nach unter strengen rechtlichen, ethischen und ärztlichen Voraussetzungen.

Mache Seiten enthalten Infoboxen, die sich an Erwachsene richten und die zusätzliche Tipps oder vertiefte Gedanken enthalten. Zu manchen Punkten hätte es ruhig ein bisschen mehr Wissen sein dürfen, da es doch schon manchmal speziell ist und mein Kind viele Nachfragen hatte. Auch ich als Erwachsene habe zu einigen Punkten zusätzlich recherchiert, weil es mich einfach interessierte.

Was das Thema Trauer betrifft, fand ich eine Stelle eher irritierend: Es wird mit Traurigkeit verbunden, weil ein Freund wegzieht - das erscheint mir unpassend in einem Buch, das explizit über Sterben und Tod sprechen will. Das lenkt vom zentralen Gegenstand ab.

Trotzdem bietet das Werk viel Raum, um ins Gespräch zu kommen. Für meine Siebenjährige war der Inhalt ideal - früher hätte sie vieles nicht verarbeiten können, weil es sehr komplex ist.

Die Illustrationen von Emily Claire Völker visualisieren das Thema wunderbar und überfordern dabei (meist) nicht.

Durch das Inhaltsverzeichnis lassen sich einzelne Punkte bei Bedarf rasch wiederfinden und ein Glossar erläutert wichtige Begriffe noch einmal präziser.

Für uns ist „Wenn wir ins Gras beißen …“ ein mutiges Buch, das Trauer und Tod aus der Tabuzone holt. Es erlaubt Kindern zu fragen, zu verstehen und Gefühle zu zeigen, und Erwachsenen, Antworten zu finden, die manchmal schwer auszusprechen sind.

©2025 adlatb

Cover des Buches The End (ISBN: 9783453271814)
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Rezension zu "The End" von Eric Wrede

Stolli
Ein großes Buch zum Ende

The End von Eric Wrede ist das erste Buch von diesem Autor und Bestatter bei lebensnah-bestattungen, dass ich lese, der Inhalt wie immer im Link von Lovely Books, mein Fazit:


Persönlich bin ich erst bei 3 Bestattungen gewesen, als mein Opa gestorben ist war ich 14 und ich kann mich erinnern, dass die Stimmung eher heiter war, als der Vater einer sehr guten Freundin gestorben ist war es das übliche mit betretenen Mienen...

Als meine Mama gestorben ist hat sie vorab gesagt was sie haben wollte, beerdigen auf einem anonymen Rasen auf dem Friedhof, welche Musik, klar gelacht hat niemand aber so richtig betreten war es auch nicht.

Ich weiß noch, dass ich ganz in Ruhe Abschied nehmen konnte, es gab verschiedene kleine Häuschen wo der/die Tote aufgebahrt ist und nur mein Vater den Schlüssel hatte, ich konnte Musik laufen lassen und mit meiner Mutter "sprechen".

Auf den Friedhof selber bin ich später nie mehr gegangen, ich denke immer wieder an sie aber da ist jeder Mensch anders.

Ich habe danach, 2009, mir Gedanken gemacht wie meine Beerdigung ablaufen soll, alles was mir wichtig war ist geregelt, allerdings kann ich mich nicht an jedes Detail erinnern.

Die Idee die Schallplattensammlung zu verschenken finde ich eine gute Idee, allerdings hänge ich selber nicht dran.

Aber jetzt zum Buch, Eric Wrede hilft sich Gedanken zu machen rechtzeitig alles zu regeln und das heißt nicht nur Erben etc. aber auch hier ist zum Glück jeder Mensch verschieben, der Anhang ist hier auch hilfreich für die Planung.

Und vor Allem dass eine Beerdigung nicht nur ein "Geschäft" sein soll sondern Menschlichkeit ganz oben steht.

Cover des Buches Auf Leben und Tod (ISBN: 9783442774715)
B

Rezension zu "Auf Leben und Tod" von Eric Wrede

belanahermine
Aktuelle Entwicklungen rund um Beerdigung und Trauerfeier

Inhalt


Nach einer Einleitung in das Buch und sein Anliegen, enthält das Buch Zusammenfassungen von Interviews des Autors mit 12 Prominenten über deren Beziehung zum Tod. Die Zusammenfassungen beginnen mit ein paar Worten über das Tätigkeitsfeld der Prominenten. Hin und wieder finden sich in den Zusammenfassungen Info-Kästen. Am Ende jeder Zusammenfassung werden die jeweils Prominenten kurz vorgestellt.


Subjektive Eindrücke


Ja, Tod und Sterben sind noch immer ein Tabu-Thema, insbesondere, wenn es um das eigene Sterben bzw. den eigenen Tod geht. Dieses Buch befasst sich aber in erster mit dem Sterben Anderer, wie sie bestattet werden sollen, wie eine Trauerfeier vonstatten gehen kann. Es fragt auch, ob man sich um die eigene Trauerfeier und Beerdigung Gedanken gemacht hat. Diejenigen, die beruflich mit Toten und/oder Sterbenden zu tun haben, werden auch gefragt, wie das für sie ist. Es kommt aber nie zur Sprache, wie es einem mit dem Gedanken an die eigene Sterblichkeit geht. Dieses Tabuthema bleibt was es ist, nämlich tabu.


Fazit


Neue Traditionen und Riten für die Beerdigung von Toten, in diesem Sinne sicherlich interessant und aufschlussreich.


Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https://belanahermine.wordpress.com/category/rezension/

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