Eric Zerm

 4,7 Sterne bei 33 Bewertungen

Lebenslauf

Eric Zerm, Jahrgang 1972, verdient seit 1999 als Journalist seine Brötchen. 2015 machte er eine alte Leidenschaft zum Nebenberuf und schreibt seit dem Hörspiele. Eine von ihm verfasste 31-teilige Karl-May-Serie ist beim Label „Holysoft“ erschienen. Noch mitten in der Schreibarbeit steckt er für die Serie „Sherlock Holmes: Legends“. Im Jahr 2024 erschien bei „Holysoft“ die von ihm geschriebene Agenten- und Thrillerserie „Infinity“. Er schreibt nebenberuflich auch Artikel für das Magazin Serien RETRO. Eric Zerm hat darüber hinaus eine Schwäche für die Phantastik, seit er als kleiner Junge im Kino den „Star Wars“-Film „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ gesehen hat. In den späten 1990er Jahren verfasste er mehrere Fanfiction-Geschichten zur Serie „Space: 2063“. Zu dieser Serie ist auf der Seite Warp-Core.de auch ein ausführlicher Episodenführer von ihm abrufbar.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Eric Zerm

Neue Rezensionen zu Eric Zerm

Cover des Buches Die Rose von Niobrara: Karl May 2 (ISBN: B0C9JM4KPL)
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Rezension zu "Die Rose von Niobrara: Karl May 2" von Eric Zerm

Buchgespenst
Außergewöhnlich

Winnetou ist bei den Assiniboines an den Niobrara, um mit dem Stamm über den Frieden zu verhandeln. Dabei begegnet er auch Ribanna wieder, der Häuptlingstochter, an die er sein Herz für immer verloren hat – und er lernt den bekannten Westmann Old Firehand kennen. Doch es gibt noch mehr Konkurrenz um Ribannas Herz: Parannoh, der erbarmungslose weiße Häuptling der Poncas, wird jede Schurkerei begehen, um Ribanna mit oder ohne ihren Willen zu bekommen.

Mit der zweiten Folge setzt sich fort, was der erste Teil bereits angedeutet hat. Karl Mays Werk ist die Grundlage für eine einzigartige und außergewöhnliche Neuinszenierung, die den heterogenen Original-Abenteuern eine glaubwürdige Konsistenz verleiht. Dabei werden die Originalgeschichten leicht abgewandelt, Unebenheiten geglättet, angedeuteten oder zusammengefassten Ereignisse Raum zur Entfaltung gegeben. So erhält auch die Geschichte Ribannas einmal mehr einen ganz eigenen Platz im großen Kontext. Dabei wird nie weit von Karl Mays Original abgewichen, in diesem Fall Winnetou II. Wer das Original kennt hat den Wiedererkennungswert, wer ihn nicht kennt genießt ein Abenteuer, bei dem ihm keine Info fehlt.

Einmal mehr 5 Sterne für die außergewöhnliche Hörspielinszenierung!

Cover des Buches Die Rache der Apachen: Karl May 1 (ISBN: B0C9JM7SDG)
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Rezension zu "Die Rache der Apachen: Karl May 1" von Eric Zerm

Buchgespenst
Spannende Neuinterpretation

Der junge Deutsch, der in den 1860er Jahren eigentlich als Hauslehrer nach Amerika kam, denkt sich nicht viel dabei als ihm das Angebot gemacht wird, bei der Vermessung der Eisenbahnstrecke dabei zu sein. Sein Faustschlag bringt ihm schnell den Beinamen Old Shatterhand ein und mit dem Westläufer Sam Hawkins verbindet ihn bald eine enge Freundschaft. Bald muss Old Shatterhand aber feststellen, dass die Apachen, denen das Land gehört, auf dem die Eisenbahngesellschaft arbeitet, den Arbeiten nie zugestimmt hat. Als dann noch der skrupellose Rattler Kleki-Petra, den Schulmeister der Apachen, tötet, wird der Konflikt blutig und Old Shatterhand steht dem jungen Häuptlingssohn Winnetou plötzlich als Todfeind gegenüber.

Ich war sehr gespannt, was mich in diesem Karl May Hörspiel erwartet und bin in jeder Weise überrascht worden. Diese erste Folge basiert auf Karl Mays Winnetou I und fasziniert mit außergewöhnlichen Abweichungen. Das beginnt mit Kleinigkeiten, wie dem Wegfall der Figur Will Parker, die eigentlich zum „Kleeblatt“ Sam Hawkins und Dick Stone dazugehört, und gipfelt darin, dass eine mysteriöse neue Rahmengeschichte erfunden wurde, die das Abenteuer neu strukturiert. Ich bin sehr gespannt, wie sich diese außergewöhnliche Inszenierung in den nächsten Folgen entwickeln wird.

Die Sprecher haben mir sehr gut gefallen, bis auf den Interpreten von Old Shatterhand. Ich weiß nicht, woher ich die Stimme kenne, aber sie hat einen negativen Beigeschmack. Schade, dass bei MP3s heutzutage kaum Sprecherlisten mitgeliefert werden.

Das Hörspiel selbst kommt ohne Erzählerinstanz aus. Die Inszenierung holt den Hörer aber immer ab, sodass man sich nie in der Geschichte verliert.

Eine sehr außergewöhnliche, vielversprechende Inszenierung mit viel Wiedererkennungswert und interessanten Abweichungen.

Cover des Buches Es lebe James Bond 007 (ISBN: 9783959361972)
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Rezension zu "Es lebe James Bond 007" von Eric Zerm

Schnick
Gutes Buch zu den Bond-Filmen bis einschließlich "No Time to Die"

War schon einige Bücher über die Bond-Filme gelesen hat, wird hier vor allem zu den älteren Filmen nicht viel Neues erfahren. Dennoch ist das Buch meiner Meinung nach alles in allem sehr empfehlenswert, weil es gut recherchiert ist und alle Filme bis einschließlich "No Time to Die" bespricht.

Zwei Dinge haben mich aber massiv gestört, weshalb es nicht für 4 Sterne gereicht hat:

Erstens ist es zwar schön, dass der Autor seine Quellen benennt, dies hätte er aber besser lösen können. Dass die Quellen - auch wiederholt! - immer an der Stelle komplett aufgeführt werden, zu der sie gehören, nervt auf Dauer gewaltig, weil es den Lesefluss stört. Besser hätte ich Fußnoten gefunden oder ein Register am Ende des Buches.

Zweitens auch das jeder Filmtitel wiederholt erst im englischen Original und danach in Klammern mit deutschem Titel genannt wird, hat ich auf Dauer gestört. Hier hätte es gereicht, den deutschen Filmtitel jeweils einmal zu nennen und es dann zu lassen (besser hätte ich ohnehin gefunden, den deutschen Filmtitel zuerst zu nennen und dann in Klammern einmal (!) den Originaltitel).

Etwas gewöhnungsbedürftig fand ich die Zwischenspiele, in denen Herr Zerm selbst kreativ wird. Ich persönlich konnte nicht so viel damit anfangen, gestört hat es mich aber nicht und immerhin hat das Buch dadurch ein Alleinstellungsmerkmal.

Super fand ich dagegen, dass am Ende des Buches ein paar Bond-Fans von ihren Erlebnissen erzählen können (z. B. in Bezug auf Dreharbeiten). Das ist eine sehr schöne Idee und bringt uns Fans andere Fans näher. 

Alles in allem hat mir das Buch sehr gefallen. Fans können meiner Meinung nach problemlos zugreifen, auch wenn sie wahrscheinlich schon viel von dem, was im Buch steht, wissen. 

Nicht-Fans, die ein bisschen über die Bond-Bücher und vor allem die Bond-Filme erfahren möchten, sind mit diesem Buch auch sehr gut beraten.

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