Risotto

von Erica Bänziger 
5,0 Sterne bei2 Bewertungen
Risotto
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Absolute Lese- und Kochempfehlung!

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Inhaltsangabe zu "Risotto"

Die geheimnisvolle Welt des Risotto

· Rund 40 traditionelle und innovative Risottorezepte
· Reis als Kulturstifter: Ein Korn prägt eine Landschaft
· Italienische Risottoköche verraten ihre Geheimnisse

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783037806227
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:176 Seiten
Verlag:FONA Verlag
Erscheinungsdatum:27.03.2017

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    peedees avatar
    peedeevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Absolute Lese- und Kochempfehlung!
    Absolute Lese- und Kochempfehlung!

    Reis liebe ich, Risotto sowieso, aber wie/wo der Reis angebaut, geerntet, veredelt wird? Keine Ahnung! Das Buch bietet Hintergrundinformationen und etliche Rezepte. „Die Welt des Risotto – Magie der Verbundenheit.“

    Erster Eindruck: Ein schönes, hochwertiges Buch mit vielen Farbfotos (Reisanbaugebiete, Rezepte, Köche), das schon beim Blättern den Appetit anregt und gleich zum Kochen animiert. Es wäre wünschenswert, wenn die Bildlegende nicht zuhinterst im Buch wäre, sondern gleich beim jeweiligen Bild.

    Beim Lesen in diesem Buch habe ich einmal mehr seufzend feststellen müssen, wie unwissend ich doch durchs Leben gehe. Hier ein paar Fakten zum Reis:
    - Es gibt tatsächlich über 100‘000 Sorten Reis!
    - Italien ist das grösste Reisanbaugebiet Europas. Aber die Italiener haben den kleinsten Pro-Kopf-Reisverbrauch – sie essen eben mehr Pasta.
    - Beim Reisanbau sorgen Karpfen dafür, dass die Schädlinge in Schach gehalten werden.

    Die Leidenschaft für Risotto ist sehr gut spürbar; die Beschreibungen sind fast ein wenig poetisch. Und auch bei den Köchen merke ich in jeder Zeile, dass sie für das Kochen leben. Die Rezepte sind gut beschrieben, es werden nicht viele Zutaten benötigt und auch Alternativen angeboten: beim Lauch-Risotto kann z.B. Guanciale, ein spezieller Speck aus dem Latium, durch Pancetta, Coppa oder Rohschinken ersetzt werden. Ich habe mich für Rohschinken entschieden. Um dieses Buch auch rezensieren zu können, habe ich vorerst drei Rezepte nachgekocht:
    - Lauch-Risotto mit Guanciale (bzw. in meinem Fall Rohschinken)
    - Rhabarber-Risotto mit Schnittlauch – kein Milchreis!
    - Gorgonzola-Risotto mit Birnen

    Ergebnis: alle drei sehr lecker!

    Weitere Rezepte auf meiner To-do-list:
    - Zucchini-Risotto
    - Bohnen-Risotto mit Salami und Speck
    - Porto-Risotto mit Kürbis und Bauernbratwurst
    - ...

    Fazit: Eine absolute Lese- und Kochempfehlung für Risotto-Fans oder solche, die es werden wollen.

    ---------
    Fotos:
    - Teller türkis: Lauch-Risotto
    - Teller lang: Rhabarber-Risotto
    - Teller auf grüner Serviette: Gorgonzola-Risotto

    Kommentare: 2
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    ForeverAngelvor 2 Jahren
    Der italienische Klassiker

    Risotto ist eigentlich etwas, das ich gerne im Winter esse, aber so kalt und launisch wie der April in diesem Jahr ist, habe ich auch jetzt noch meine Freude an den abwechslungsreichen Reisgerichten.

    Die ersten Kapitel von Risotto, herausgegeben von Erica Bänziger, sind so liebevoll mit Fotos gestaltet, dass man das Buch zunächst für einen Bildband halten könnte. Auf rund 50 Seiten erfahren wir alles, was es über die Geschichte und die Tradition des italienischen Risotto zu wissen gibt. Beispielsweise, dass Italien das größte europäische Reisanbaugebiet ist und welche Sorten dort angebaut werden. Es gibt nämlich nicht - wie ich früher gedacht habe - nur den Risottoreis. Zur Auswahl stehen beispielsweise die Sorten Arborio, Carnaroli und Acquerello.

    Im zweiten Teil des Buches stellen verschiedene italienische Köche ihre liebsten Risotto-Gerichte zum Nachkochen vor. Zu allen Köchen gibt es eine kurze Biographie und die Angabe, wie ihr Restaurant heißt und wo es zu finden ist. Auch dieser Abschnitt des Buches ist reich bebildert und zeigt die Entstehung der Gerichte Schritt für Schritt in Bildern. Zu den Gerichten, die mich am meisten ansprechen, zählen beispielsweise Roter Risotto mit Scampi (67), La Panissa (Bohnenrisotto mit Salami und Speck) (81), Steinpilz-Risotto (89), Roter Vollkornrisotto mit Gemüse und Meeresfrüchten (127) und Heidelbeer-Risotto (167).

    In dieser Risotto-Bibel tummeln sich Gerichte für Fisch- und Fleischliebhaber, für Vegetarier und sogar für Naschkatzen. Auch die Aufmachung gefällt mir gut, obwohl mir ab und an zu viele Personenfotos abgebildet sind. Gabriele Ferron zeigt sich beispielsweise viel lieber selbst, wie er in die Kamera grinst, als das, was er da zubereitet. Irgendwie passt das aber auch zu ihm, in der kurzen Biographie erfährt man nämlich, dass er sein Restaurant so gebaut hat, dass die Gäste in die Küche schauen und ihm bei der Arbeit zusehen können.

    Risotto steckt nicht nur voller leckerer Rezepte, die nur darauf warten, ausprobiert zu werden, es bietet dem Leser auch die Möglichkeit, mehr über Italien, die Tradition des Risottoessens und die unterschiedlichen italienischen Köche zu erfahren. Wer weiß, vielleicht besucht man bei der nächsten Italienreise das eine oder andere Restaurant?

    (c) Books and Biscuit

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    ForeverAngelvor 2 Jahren
    Der italienische Klassiker

    Risotto ist eigentlich etwas, das ich gerne im Winter esse, aber so kalt und launisch wie der April in diesem Jahr ist, habe ich auch jetzt noch meine Freude an den abwechslungsreichen Reisgerichten.

    Die ersten Kapitel von Risotto, herausgegeben von Erica Bänziger, sind so liebevoll mit Fotos gestaltet, dass man das Buch zunächst für einen Bildband halten könnte. Auf rund 50 Seiten erfahren wir alles, was es über die Geschichte und die Tradition des italienischen Risotto zu wissen gibt. Beispielsweise, dass Italien das größte europäische Reisanbaugebiet ist und welche Sorten dort angebaut werden. Es gibt nämlich nicht - wie ich früher gedacht habe - nur den Risottoreis. Zur Auswahl stehen beispielsweise die Sorten Arborio, Carnaroli und Acquerello.

    Im zweiten Teil des Buches stellen verschiedene italienische Köche ihre liebsten Risotto-Gerichte zum Nachkochen vor. Zu allen Köchen gibt es eine kurze Biographie und die Angabe, wie ihr Restaurant heißt und wo es zu finden ist. Auch dieser Abschnitt des Buches ist reich bebildert und zeigt die Entstehung der Gerichte Schritt für Schritt in Bildern. Zu den Gerichten, die mich am meisten ansprechen, zählen beispielsweise Roter Risotto mit Scampi (67), La Panissa (Bohnenrisotto mit Salami und Speck) (81), Steinpilz-Risotto (89), Roter Vollkornrisotto mit Gemüse und Meeresfrüchten (127) und Heidelbeer-Risotto (167).

    In dieser Risotto-Bibel tummeln sich Gerichte für Fisch- und Fleischliebhaber, für Vegetarier und sogar für Naschkatzen. Auch die Aufmachung gefällt mir gut, obwohl mir ab und an zu viele Personenfotos abgebildet sind. Gabriele Ferron zeigt sich beispielsweise viel lieber selbst, wie er in die Kamera grinst, als das, was er da zubereitet. Irgendwie passt das aber auch zu ihm, in der kurzen Biographie erfährt man nämlich, dass er sein Restaurant so gebaut hat, dass die Gäste in die Küche schauen und ihm bei der Arbeit zusehen können.

    Risotto steckt nicht nur voller leckerer Rezepte, die nur darauf warten, ausprobiert zu werden, es bietet dem Leser auch die Möglichkeit, mehr über Italien, die Tradition des Risottoessens und die unterschiedlichen italienischen Köche zu erfahren. Wer weiß, vielleicht besucht man bei der nächsten Italienreise das eine oder andere Restaurant?

    (c) Books and Biscuit

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