Erica Jong Angst vorm Fliegen. Rette sich wer kann

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Inhaltsangabe zu „Angst vorm Fliegen. Rette sich wer kann“ von Erica Jong

358, 268 S. (Quelle:'Flexibler Einband/01.07.1990')

Frauenbewegung heftig :)

— MarkusDittrich
MarkusDittrich

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  • Angst vorm Fliegen

    Angst vorm Fliegen. Rette sich wer kann
    TinaGer

    TinaGer

    In der Pan Am Maschine nach Wien befanden sich 117 Psychoanalytiker und mindestens sechs von ihnen hatten mich behandelt. Ist das nicht ein herrlicher erster Satz? Was für ein fulminanter Einstieg in einen Roman, der seit 1973 nichts an Charme und Witz verloren hat. Erica Jong erzählt von dem Leben, der Liebe und ihrer ganz persönlichen Befreiung. Ein zeitloses Stück glänzender Unterhaltung. Ein Roman, den ich nur empfehlen kann. Ihr werdet ihn lieben!

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  • Angst gilt nicht!

    Angst vorm Fliegen. Rette sich wer kann
    MarkusDittrich

    MarkusDittrich

    19. December 2013 um 20:12

    Zugegeben: Anfang des 21en Jahrhunderts wirkt manches, was die Grande Dame des Skandalromans umtreibt, ein wenig angestaubt. Aber nur auf den ersten Blick! Außerdem kann die Frau schreiben! In den beiden Büchern geht es um Erica Jongs Alter Ego Idadora Wing, eine junge New Yorker Schriftstrellerin auf dem Weg zu sich selbst. Während einer Tagung von Psychoanalytikern in Wien - ihr Ehemann ist einer - fängt sie eine heiße Affäre mit einem ekligen Pseudohippie an (ständig impotent). In Rückblenden ist ihr sexueller Werdegang seit der Kindheit eingewoben, bei denen man(n) eine vage Andeutung davon bekommt, wie verrückt manchen Frauen manche Männer vorkommen müssen. Jong schreibt witzig, wechselt gekonnt die Tempi, wird intellektuell ohne zu langweilen, und sexy ist es auch (aus dem Gedächtnis zitiert: "Mein Höschen war so nass, dass man damit ganz Wien aufwischen konnte."). In dem Folgeroman - Isadora nähert sich jetzt der berüchtigten 30 - verlässt sie ihren nächsten Ehemann an Thanksgiving, während draußen Donald Duck und Micky Maus als Luftballons herumschweben. Isadora findet einen weiteren Mann, nach Abenteuern mit Sexorgien, einer Affäre zu einer Frau und Geisterstimmen einer pflanzensammelnde Freundin. Jong beschreibt typische Frauenthemen und scheut nicht vor feministischen Kontroversen zurück, aber man kann es auch zum niederen Vergnügen als Mann ganz gut lesen. Also lange Rede kurzer Sinn: Diese beiden Klassiker der modernen Frauenliteratur gehören in jedes Regal, haben Sie's gehört Charlotte R.? In ihren "20 Rules for Writers" schreibt Erica u.a. "Remember to be wild!" Recht hat sie.

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