Erica Jong Angst vorm Sterben

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Inhaltsangabe zu „Angst vorm Sterben“ von Erica Jong

Erica Jongs neuer Roman ›Angst vorm Sterben‹ über die aufregendsten Themen des Lebens: Sex und Tod

Ein Buch über das richtige Leben, die eigene Endlichkeit, Liebe und sexuelle Erfüllung: für alle Frauen zwischen 30 und 80 Jahren. ›Angst vorm Sterben‹ ist die große Sensation nach ›Angst vorm Fliegen‹.

Die coole New Yorkerin Vanessa Wonderman trennen rund zwanzig Jahre von ihrem älteren Ehemann und ihrer vergangenen Schauspielkarriere. Das Alter macht sie zunehmend unsichtbar und irgendwie ist ihr die Leidenschaft ihrer Jugend abhandengekommen.

Der Tod ihrer Eltern klopft schon leise an, ihr Ehemann Asher bricht zusammen und ihr Pudel Belinda stirbt. Während Vanessa sich um ihre Familie kümmert und von Krankenhaus zu Krankenhaus hetzt, wird ihr Hunger nach Leben größer. Sie sehnt sich nach Körperlichkeit und ist bereit, für ihre Phantasien einiges auszuprobieren.

Um dem Alter und dem nahenden Tod, der sie umgibt, zu entfliehen, macht sie sich mutig auf die Suche nach einer Affäre. Ihre Sehnsucht nach Leben, Glück und Leidenschaft treibt sie in die skurrile Welt des New Yorker Datingjungles und eröffnet ihr tiefe Einsichten in die großen Fragen des Lebens.

Die Ikone der sexuellen Befreiung der Frau, Erica Jong, die mit ihrem Roman ›Angst vorm Fliegen‹ weltberühmt wurde, packt schonungslos und unverblümt die großen Themen des Lebens an.

Komisch, heiter, mutig – bei Erica Jong geht es um alles: das richtige Leben, Liebe, den Frieden mit der eigenen Endlichkeit – und wie sie davon erzählt, ist einzigartig.

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    Angst vorm Sterben

    carolawolff

    03. May 2016 um 18:25

    Wie schade. Die 'Angst vor dem Fliegen' habe ich damals sehr gerne gelesen. Eine Autorin, die so knallhart und vergnüglich mit sexuellen Tabus bricht, wird sicher auch was Spannendes zum Thema Altern und Tod zu sagen haben. Dachte ich. Leider bin ich enttäuscht worden. Die 'coole' Heldin Vanessa ist eine reich verheiratete Ex-Schauspielerin. Vater stirbt, Hund stirbt, ihr Mann ist todkrank und Mutter auch bald dran. Doch alles, woran Vanessa denkt, ist Sex. Nun hat schon Charles Bukowski festgestellt:"Sex is kicking death in the ass whilst singing."Klar gibts nichts besseres, um sich lebendig zu fühlen, da hat Vanessa mein vollstes Verständnis. Wenn sie nicht gleichzeitig auch so besessen von ihrem Aussehen wäre, sich ihrer Schönheits-OPs freute, ihrer guten Figur. Sich fürchtet, in ein paar Jahren wie die 'alten Hexen' auszusehen, die sie in einem Cafe beobachtet. Und wenn die Begegnungen, die sie mit anderen Männern hat, nicht so stereotype Datinghorrorszenarien wären.Schließlich stellt sie fest (was für eine bahnbrechende Erkenntnis), dass Sex nicht gleich Liebe ist (und umgekehrt), und findet wieder mit ihrem Man zusammen. Ich atme erleichtert auf, vor allem, weil er ihr endlich einen Orgasmus verschafft. Leider ist damit noch immer nicht Ruhe im Karton.Erst müssen noch die Eltern sterben (natürlich zu Hause, umsorgt von privaten Pflegekräften).Und Vanessa selbst schlüpft dann am Ende mal fix in ihre tausend Dollar Schuhe und jettet zur Erleuchtung ins Luxushotel nach Indien (weil man das eben so macht, und es alles so schön mystisch ist).Und ich brauch jetzt erst mal nen Schluck Whisky.

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  • Das Leben lebendig halten bis zuletzt.....

    Angst vorm Sterben

    Clari

    05. March 2016 um 18:31

    Erica Jong hat nicht viele Bücher geschrieben. Doch in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts machte ihr Buch „Angst vorm Fliegen“ Furore. Sie thematisierte damals die geheimen Phantasien der Frauen und benannte offen deren sexuelle Wünsche. In ihrem neuen Buch schreibt sie über die Angst vorm Sterben. Wenn man ein trauriges Buch erwartet, so wird man bald merken, dass sie im Gegenteil witzig, humorvoll und ehrlich über das Alter, die abnehmende Begehrlichkeit und die nachlassende sexuelle Freude berichtet. Ihre Hauptprotagonistin Vanessa sieht dem Alter nicht gerade erfreut entgegen. Sie ist sechzig, ihr Mann ist zwanzig Jahre älter. Da kann sie keinen Adonis mehr erwarten! Ihre Versuche, über das Internet Zugang zu neuen Erlebnissen zu finden, enden kläglich bei einem Sadomasochisten. Schleunigst ergreift sie die Flucht. Das war es nicht, was sie suchte! Im Ton nüchtern und in der Diktion entwaffnend offen beschreibt Erica Jong in der Gestalt von Vanessa,wie sie sich gegen den körperlichen Abstieg wehrt und doch immer wieder an ihre Grenzen stößt. Vergangene Ehen, eine liebenswerte Tochter, die auch noch schwanger ist, und ihre Karriere als Schauspielerin bieten tiefe Einblicke mit einem lebhaften Blick auf ihr Leben. Dieses war nicht von Traurigkeit geprägt. Sie wusste den Freuden des Lebens und dem Sex viel abzugewinnen. Natürlich muss auch sie erkennen, dass der Verfall des Alters, wie sie ihn unter Freunden und Eltern erlebt, nicht aufzuhalten ist. Sie versucht für sich das Beste daraus zu machen! Erica Jong ist eine spontane Erzählerin. Sie bleibt witzig, unterhaltsam und lebensfroh, ohne den Blick auf die Abschiede zu verschleiern. Mit gelegentlichen ernsten Einwürfen gibt sie den Eindruck wieder, dass Freunde, Kinder und Enkelkinder einen andauernden Bezug zum Leben gewährleisten. Auch bleibt die Neugierde auf das Leben ein steter Antrieb, nicht in ein dunkles Loch zu fallen, aus dem einen etwa nur noch der Tod befreien könnte. Leben bis zuletzt könnte man als Untertitel über dieses Buch setzen. Erica Jong lebt als freie Schriftstellerin in New York. Woody Allen, Henry Miller und John Updike verehrten sie, wie man dem Klappentext entnehmen kann. Tanja Handels hat ihr Buch mit Gewinn ins Deutsche übersetzt.

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