Erica Spindler Blume des Satans

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Inhaltsangabe zu „Blume des Satans“ von Erica Spindler

"Paradise Christian Church" - so heißt die Kirche, in der die Pfarrerin Rachel Howard sich besonders engagiert um Jugendliche kümmert. Aber dann verschwindet sie spurlos. Zusammen mit dem Ex-Cop Rick Wells, der auf Key West eine Bar betreibt, versucht Liz etwas über den Verbleib ihrer Schwester harauszufinden. Vergeblich. Stattdessen entdecken sie Entsetzliches: Der düstere Satanskult "Gehörnte Blume" begeht offensichtlich Ritualmorde an Jugendlichen.

Das Buch war okay, aber ich habe schon wesentlich besseres von Erica Spindler gelesen.

— Krimifee86
Krimifee86

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    Blume des Satans
    Krimifee86

    Krimifee86

    Klappentext: Auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester entdeckt Liz auf Key West zusammen mit dem Excop Rick Wells Grauenhaftes - Ritualmorde an Teenagern ... "Paradise Christian Church" - so heißt die Kirche, in der die Pfarrerin Rachel Howard sich besonders engagiert um Jugendliche kümmert. Aber dann verschwindet sie spurlos. Zusammen mit dem Ex-Cop Rick Wells, der auf Key West eine Bar betreibt, versucht Liz etwas über den Verbleib ihre Schwester herauszufinden. Vergeblich. Stattdessen entdecken sie Entsetzliches: Der düstere Satanskult "Gehörnte Blume" begeht offensichtlich Ritualmorde an Jugendlichen ... Cover: Ich finde das Cover okay. Es zeigt eine Blume und ist somit an den Buchtitel angelehnt. Allerdings finde ich es davon einmal abgesehen eher langweilig gestartet. Ich habe nicht das Gefühl ein besonderes Buch in der Hand zu halten, denn im Grunde genommen ist das Cover relativ nichtssagend. Schreibstil: Den Schreibstil von Erica Spindler mag ich sehr gerne. Ich finde, dass sie es außerordentlich gut versteht, Spannung aufzubauen und diese zu halten. Auch ihre Charaktere sind eigentlich immer realistisch gestaltet. Leider nicht so in „Blume des Satans“. Hier habe ich die Beziehung zwischen Liz und Rick als wenig glaubwürdig empfunden. Zumindest ich an Liz´Stelle hätte definitiv anders reagiert, wenn ich von Rick so behandelt worden wäre, wie es ihr passiert ist. Insofern ist insbesondere die Beziehung zwischen Rick und Liz für mich wenig glaubwürdig. Schade. Die Story: Ich mag ja Geschichten, in denen es um Sekten geht. So etwas finde ich immer äußerst spannend. Auch im vorliegenden Fall geht es zumindest hintergründig um eine Sekte auf Key West, deren Mitglieder umgebracht werden. Auch die Pfarrerin, die sich um einige der jugendlichen Sektenmitglieder kümmert, verschwindet plötzlich spurlos. Die große Frage ist wieso? Liz, die Schwester der Pfarrerin und Rick gehen der Sache nach und natürlich entwickelt sich währenddessen auch eine Beziehung zwischen den beiden. Dies ist leider nur bedingt spannend, denn wie ich schon geschrieben habe: Die Sekte findet eher hintergründig statt. Außerdem ist plötzlich jeder Einwohner Key Wests verdächtig, in der Sekte zu sein, niemandem kann man mehr trauen und natürlich kommt auch noch ein dramatischer Sturm, vor dem sich alle in Sicherheit bringen müssen. Für mich war das leider alles etwas ein bisschen sehr viel und ein bisschen sehr übertrieben. Fazit: Ein Buch, das echt okay ist, aber auch nicht mehr. Es ist spannend geschrieben, hat ganz nette Charaktere und eine gut durchdachte Story, die allerdings hauptsächlich auf der Dramatik aufbaut. Man kann das Buch schnell durchlesen und fühlt sich gut unterhalten. Ich vergebe drei Punkte.

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    • 3
    Sabine17

    Sabine17

    17. November 2014 um 11:52
    parden schreibt Ich glaube, hier verzichte ich lieber...

    Da schließe ich mich an.

  • Toller Thriller: Blume des Satans

    Blume des Satans
    BakaMonkey

    BakaMonkey

    K l a p p t e x t "Paradise Christian Church" - so heißt die Kirche, in der die Pfarrerin Rachel Howard sich besonders engagiert um Jugendliche kümmert. Aber dann verschwindet sie spurlos. Zusammen mit dem Ex-Cop Rick Wells, der auf Key West eine Bar betreibt, versucht Liz etwas über den Verbleib ihrer Schwester harauszufinden. Vergeblich. Stattdessen entdecken sie Entsetzliches: Der düstere Satanskult "Gehörnte Blume" begeht offensichtlich Ritualmorde an Jugendlichen ... M e i n e R e z i z u m B u c h Das Cover ist größtenteils weiß und wirkt auf den ersten Blick etwas langweilig, aber darauf ist glücklicherweise eine verwelkte Rose abgebildet und lässt das Cover nicht mehr reizlos wirken. Zudem gefällt mir die Farbenkombination zwischen rot und weiß hier – quasi Zusammenstoß von Gut und Böse - passt herrlich zu diesem Thriller! Der Schreibstil war grandios und die Seiten fliegen beim lesen nur so dahin. Durch ihren tollen Schreibstil ist die Geschichte sehr spannend gestaltet. Die Handlung wird hauptsächlich aus der Sicht von Liz erzählt, aber ab und an wird auch die Sicht von Rick und auch von einigen Nebencharakteren geschildert, was die Geschichte umso spannungsreicher macht. Dieser Thriller war verdammt fesselnd! Es war bis zur letzten Seite spannend und ich habe es einfach nicht aus der Hand legen wollen. Als ich jedoch fertig war, wollte ich dann mehr davon... Ständig wurde man als Leser an der Nase herumgeführt wegen den vielen Verdächtigen Charakteren. Bei jeder überraschenden Wendung habe ich mich geärgert, weil ich nicht von selbst darauf gekommen bin, aber genau das macht die Handlung umso nerven-zerreißender und dafür liebe ich diese Autorin. Sie weiß eben sehr gut wie sie ihre Leser mitzureißen hat. Und somit habe ich eine neue tolle Autorin für mich entdeckt. Zudem verursacht dieser Thriller eine ganze Menge Gänsehaut, allein schon weil die ganzen grausamen Morde detailliert beschrieben werden und man sich vieles bildlich vorstellen kann. Das einzige was mir nicht besonders gefiel war die wenig vorhandene Romantik. Gut, es ist ein Thriller und kein Liebesroman, aber wenn man die beiden Genre schon miteinander verbindet, dann hätte man die Liebe nicht so kurz kommen lassen sollen. Alles passiert so ganz plötzlich und unerwartet. Letzten Endes wird man nicht aufgeklärt warum die beiden sich denn nun ineinander verliebt haben. Das Ende ist zwar ein Happy End, aber war für mich dennoch nicht vorhersehbar. Die Protagonisten Liz und Rick sind mir sehr ans Herz gewachsen und es war schön zu sehen, dass sie am Ende doch noch zueinander gefunden haben. Besonders in Liz habe ich mich sehr gut hineinversetzen können und habe mit ihr sowohl mitgefühlt als auch mitgefiebert bei der Suche nach ihrer Schwester. Zudem ist sie eine starke Persönlichkeit, die sich bis zum Schluss von niemanden beirren ließ und auf eigene Faust, mit Erfolg, ermittelt hat. Also kurz gesagt: Ein super Thriller, der sich in einem Rutsch weg lesen lässt! Empfehle ich jedem Thriller-Liebhaber.

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    • 2
    Arun

    Arun

    09. March 2014 um 22:58
  • Blume des Satans

    Blume des Satans
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    22. July 2013 um 14:43

    Pfarrerin Rachel Howard macht sich in der Paradise Christian Church sehr für Jugendliche stark, doch auf einmal verschwindet sie spurlos. Ihre Schwester Liz versucht verzweifelt herauszufinden was mit ihrer Schwester passiert ist und erhält dabei Hilfe vom Ex-Polizisten Rick. Was sie herausfinden ist schockierend. Ein spannendes und sehr flüssig zu lesenes Buch, dass man kaum aus der Hand legt weil es vorallem einfach sehr gut unterhält. Langeweile kommt hier garantiert nicht auf!

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  • Rezension zu "Blume des Satans" von Erica Spindler

    Blume des Satans
    bookaholic_

    bookaholic_

    03. October 2012 um 21:09

    Inhalt Eine Pastorin in Key West verschwindet spurlos. Ihre Schwester Liz ist der festen Überzeugung, dass ihr was schlimmes widerfahren sein muss – doch keiner will ihr so recht glauben. Dann geschehen weitere unfassbar brutale Morde und Liz vermutet immer mehr, dass dies in Zusammenhang mit ihrer vermissten Schwester steht. Gemeinsam mit dem ehemaligen Spitzenpolizist Rick Wells verfolgt Liz eine gefährliche Spur, die sie zu einem düsteren Satanskult führt. Was hat das alles zu bedeuten und was kann das mit ihrer Schwester Rachel zu tun haben? Eigene Meinung Verstrickung, Intrigen, Lügen – diese 3 Worte beschreiben den Kern ganz gut. Erica Spindler setzt in diesem Buch auf eine gute Portion Psychologie und gesellschaftliche Entwicklung. Der Drang zu wissen, wie es weiter geht und wie es endet, war hier unnachgiebig. Leider störte mich das viele Gerede um die Kirche. Der liebe Gott war zweifellos allgegenwärtig – was mich allerdings zunehmend nervte. Die kleine Liebesgeschichte zwischen dem ganzen wirkte wieder sehr erfrischend und herzlich. Der Schluss kam mir jedoch sehr überzogen vor mit ein bisschen zu viel Glück. Wie schon die gesamte Story durchziehend, war das natürlich Gott höchstpersönlich, der über seine Schützlinge gewacht hat. Fazit Eine Mischung aus Krimi & Thriller, der mich nicht ganz überzeugen konnte. Trotzdem eine fesselnde Story, die zum Weiterlesen anregt. 3 von 5 Sternen sind hier vollkommen angemessen.

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  • Rezension zu "Blume des Satans" von Erica Spindler

    Blume des Satans
    Danny

    Danny

    30. October 2011 um 10:19

    Nachdem ihre Schwester Rachel verschwundern ist, die auf Key West als Pfarrerin arbeitete ihr eine rätselhafte Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlässt, zieht Liz nach Key West und eröffnet dort ihre Praxis. Die Polizei hat die Ermittlungen im Fall ihrer Schwester eingestellt und Liz befällt der Verdacht, dass die Polizei, allen voran der ermittelnde Detective, sie in ihren Befürchtungen nicht ernst nimmt. Als dann grausame Morde den idyllischen Ort erschüttern, beginnt Liz zusammen mit dem charismatischen Ex-Cop und nun Barbesitzer Rick Wells zu ermitteln und sie kommen einer grausamen Geschichte auf die Spur ... *** Ich habe "Blume des Satans" auf der diesjährigen Buchmesse in Leipzig eigentlich nur gekauft, weil es so günstig war. Ich hatte ja nicht damit gerechnet, dass mir dieses Buch so gut gefallen würde. Der Roman bietet alles, was man von einem guten Thriller erwartet - eine rasante, spannende Story mit wirklich tollen Charakteren und vielen unerwarteten Ereignissen. Wirklich empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Blume des Satans" von Erica Spindler

    Blume des Satans
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. February 2011 um 17:38

    Inhalt: Bereits 4 Monate wird Pastorin Rachel Howard nun vermisst. Sie war Priesterin der Paradise Christian Church auf der Insel Key West. Ihre Schwester, die Sozialarbeiterin Liz Ames, gibt alles auf um selbst nach Key West zu ziehen und sich auf die Suche nach ihrer Schwester zu machen. Hierzu nimmt sie zunächst Kontakt zu Detective Valentine Lopez auf, der sie jedoch immer wieder vertröstet und ihr versichert er könne ihr nicht helfen. Auch die restlichen Inselbewohner sind äußerst verschlossen und reagieren merkwürdig auf Nachfragen von Liz. Lediglich Rachel, eine Freundin ihrer Schwester, und der ehemalige Polizist Rick Wells, der nun eine Bar auf der Insel betreibt, haben ebenfalls die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Da Liz extra nach Key West gezogen ist um sich besser auf die Suche nach ihrer Schwester machen zu können, eröffnet sie hier außerdem eine Praxis um dort als Sozialarbeiterin und Familientherapeutin ihren Unterhalt zu verdienen. Als jedoch eines Tages die vollkommen aufgelöste Tara zu ihr kommt und kurze Zeit später ermordet im Garten der Kirche, in der ihre Schwester arbeitete, gefunden wird führt sie die Spur zu einer geheimnisvollen Gemeinschaft namens “Gehörnte Blume”. Liz ahnt Böses…hat diese Gemeinschaft auch etwas mit dem Verschwinden ihrer Schwester zu tun? Meine Meinung: Der Prolog des Buches fesselt einen sofort, lässt einen dann jedoch zunächst nochmal hart fallen. Denn bis es wirklich spannend wird hat das Buch einige Längen zu überbrücken. Auch den Titel finde ich etwas irreführend. So handelt es sich zwar sicherlich um eine sektenähnlichen Gemeinschaft der die Protagonistin auf der Spur ist, jedoch hat diese weniger mit Satan zu tun als deren Name oder der Titel des Buches vermuten lässt. Hat man diese beiden Tiefpunkte jedoch überwunden bietet Erica Spindler einen handfesten Thriller, der einem bis kurz vor Schluss im Dunklen lässt, wer denn nun der Böse ist. Da ist miträtseln angesagt! Vor allem der Showdown vermag es einen nochmal nägelkauend an die Seiten zu fesseln. Währenddessen fallen einem auch immer wieder die vor allem prägnant ausgebaute Protagonistin positiv auf, welche jedoch die restlichen Figuren etwas oberflächlich erscheinen lässt. Fazit: Ein guter Thriller, der in Sachen Preis kaum zu überragen ist.

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  • Rezension zu "Blume des Satans" von Erica Spindler

    Blume des Satans
    AennA

    AennA

    23. January 2011 um 18:20

    Auf Key West im sonnigen Florida passiert nie etwas. Eigentlich... Denn nun wird bereits seit Monaten die Pastorin Rachel Howard vermisst. Da die Polizei ihr Verschwinden nicht weiterverfolgt, kommt ihre Schwester Liz Aimes auf die Insel, um die Suche aufzunehmen. Dann geschehen mysteriöse Todesfälle. Ein Banker begeht anscheinend Selbstmord, ein junges Mädchen wird nahezu rituell abgeschlachtet, weitere Frauen verschwinden... Gibt es einen Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen? Liz, getrieben davon, das Schicksal ihrer Schwester zu ergründen, findet Unterstützung bei Rick Wells, einem ehemaligen Polizisten. Gemeinsam verfolgen sie die Spur eines satanistischen Jugendkults. Doch bald sieht sich Liz selbst bedroht... "Blume des Satans" von Erica Spindler zieht den Leser gleich zu Beginn mit einem äußerst spannenden Prolog in seinen Bann. Man kann gar nicht anders als weiterlesen... Doch dann sorgen die Vielzahl der Charatere und Handlungen an unterschiedlichen Schauplätzen erst einmal für dezente Verwirrung. Zusammenhänge sind überhaupt nicht erkennbar und auch nicht zu erahnen. Parallel dazu stellt sich eine spannungsvolle Erwartung ein, was wohl dahinterstecken mag... Durch viele geschickt eingebaute Details wird der Spannungsbogen aufrecht erhalten und zum Schluß noch einmal enorm gesteigert. Bis dahin hat sich der Leser mit den Protagonisten angefreundet, was nicht besonders schwerfällt. Die Autorin hat es ausgezeichnet verstanden, jedem sein Gesicht zu geben. Als Leser ist man mittendrin im Geschehen, wird auf unterschiedliche Fährten mitgenommen, sieht plötzlich nicht nur einen Verdächtigen.... Ist gebannt bis zum Schluß, an dem die Geschichte sich zusammenfügt und schlüssig endet. Die aufkeimende Liebesbeziehung zwischen Liz und Rick lockert die Story auf und rundet sie letztendlich ab... An wenigen Stellen hatte das Buch die eine oder andere kleine Länge sowie unnötige Wiederholungen (die aber auch durch eine unglückliche Übersetzung zustande gekommen sein könnten). Kleinigkeiten die man aufgrund dieser überwiegend spannenden und mitreißenden Story durchaus verschmerzen kann.... Wer Thriller mag und auch vor blutigen Details nicht zurückschreckt, ist mit "Blume des Satans" bestens beraten!

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  • Rezension zu "Blume des Satans" von Erica Spindler

    Blume des Satans
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    20. January 2011 um 06:44

    Der Prolog beginnt am 13. Juli mit dem Verschwinden von Rachel Howard, die in der "Paradise Christian Church" als Pastorin tätig ist. Die eigentliche Geschichte startet am 16. Juli (in St. Louis, Missouri), als Elizabeth "Liz" Ames von der Polizei über ihre vermisste Schwester Rachel informiert wird. Liz kommt sofort nach Key West, um ihre Schwester zu suchen. Doch die Bewohner dieses Paradieses sind verschlossen, die Polizei bzw. Detective Valentine Lopez vermag ihr nicht weiterzuhelfen und einzig mit Rachels Freundin Heather und Rick Wells, einem Barbesitzer kann sich Liz anfreunden. Als sie eine Praxis als Sozialarbeiterin und Familientherapeutin eröffnet, kommt die junge Tara zu ihr und ist scheinbar verängstigt. Kurz darauf wird der Teenager brutal ermordet im Kirchengarten gefunden und die Spur führt zu einer geheimnisvollen Verbindung namens "horned flower", die sich mit Satanismus beschäftigen soll. Hängen die Morde an Tara und 2 hochkarätigen Bankangestellten sowie das Verschwinden von Pastorin Howard zusammen? Und hat die "Paradise Christian Church" irgendetwas damit zu tun? Rick und Liz ermitteln auf eigene Faust... MEINE MEINUNG: "Blume des Satans" ist eine Neuauflage, da dieser Thriller erstmal bereits 2003 auf Deutsch erschienen ist. Die Handlung beginnt am 13. Juli und endet am 23. November des gleichen Jahres. Alle Kapitel beginnen mit Orts-, Datums- und Uhrzeitangabe. Die Begebenheiten finden hauptsächlich auf der Insel Key West in Florida statt. Mit Liz und Rick hat Erica Spindler interessante Hauptfiguren erschaffen. Während die hübsche Liz Ames eine schwierige Scheidung hinter sich hat und seitdem unter einem dünnen Nervenkostüm und Panikattacken leidet bzw. manchmal nicht besonders glaubhaft wirkt, kämpft Rick Wells mit den Geistern der Vergangenheit. Vor ein paar Jahren noch war der attraktive Besitzer der Bar "Ricks Iseland Hideaway" ein erfolgreicher Polizist mit Familie, bis seine Frau an Krebs starb und sein Sohn vor 3 Jahren bei einem Schußwechsel getötet wurde. Darauf quittierte er den Polizeidienst und eröffnete die Bar. Kurz nach Liz Eintreffen auf der malerischen Insel lernen sich Liz und Rick kennen und fühlen sich bald darauf zueinander hingezogen. Darüber ist Detective Val Lopez, Ricks bester Freund, nicht gerade begeistert, denn er hält von Liz und deren Spinnereien nicht viel und nimmt sie nicht wirklich ernst. Doch der Ex-Polizist will Liz unbedingt helfen, ihre Schwester zu finden und die Morde aufzuklären, die an die Taten eines verurteilten Serienmörders erinnern... Alle mitwirkenden Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet, vielschichtig angelegt und wirken fast schon menschlich. Die Figuren bestechen mit vielen Facetten sowie (meinen so heiß geliebten) Ecken & Kanten und fügen sich gut in das Geschehen ein. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Liz erzählt, aber auch Rick und einige andere Nebenfiguren schildern uns ihre Gedankengänge und Erlebnisse aus ihrer Perspektive, was für Abwechslung sorgt. Durch ihr besonderes Schreibtalent schafft es die Autorin, dass die Spannung durchgehend gehalten wird und innerhalb der 476 Seiten niemals eine Spur von Langeweile aufkommt. Durch viele überraschende Wendungen & Irrwege lässt sich der Thriller so rasant lesen, dass mir manchmal fast der Atem gestockt ist. Erica Spindler ist ja eine meiner LieblingsautorInnen in Sachen Thriller. Ihre Schreibweise und die Dialoge sind gewohnt spannungsgeladen und packend, so dass einen die Geschichte nicht so schnell los lässt. Die Liebesgeschichte zwischen Liz und Rick bleibt nebensächlich, was mir hier ganz gut gefällt - sonst würde ich keinen Thriller, sondern einen Liebesroman lesen. ;) FAZIT: Erica Spindler ist ein Garant für Hochspannung und packende Unterhaltung. Auch diesmal hat mich die Autorin nicht enttäuscht und mich meine Umgebung während des Lesens vergessen lassen. Deshalb bekommt "Blume des Satans" volle 5 STERNE von mir.

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  • Rezension zu "Blume des Satans" von Erica Spindler

    Blume des Satans
    Bellexr

    Bellexr

    22. November 2010 um 10:52

    Satanskult auf Key West? . Seit 4 Monaten ist die Pastorin Rachel Howard von der Paradise Christian Church spurlos verschwunden. Da ihre Schwester, die Sozialarbeiterin Liz Ames, sich hiermit nicht abfinden kann, siedelt sie nach Key West über, um sich auf die Suche nach ihrer Schwester zu machen. Kaum angekommen, findet sie im nahegelegenen Park die Leiche eines jungen Mädchens, offensichtlich ein Ritualmord. Schnell stellt sie eine Verbindung zwischen dem Mord und dem Verschwinden ihrer Schwester her, doch die Polizei schenkt ihren Vermutungen keinen Glauben. Einzig der Ex-Cop Rick Wells unterstützt sie bei ihrer verzweifelten Suche und schon bald muss Liz feststellen, dass sie in das Visier des Mörders geraten ist. . Im vorliegenden Buch nimmt sich Erica Spindler des Themas Satanskult an und verpackt dies gekonnt in einen spannenden Thriller, in dem geschickt die schwüle Novemberhitze und die träge, lockere Atmosphäre von Key West mit eingebunden ist. Schon der Prolog beginnt fesselnd, beschreibt er doch das Verschwinden der Pastorin. Rachel Howard, die durch ihr Priesteramt auch eng mit Jugendlichen zusammenarbeitet, scheint vor irgendwelchen Personen große Angst zu haben und sich verfolgt zu fühlen. Scheinbar ist sie einer Gruppe von Jugendlichen auf die Schliche gekommen, die ihre eigene Weltordnung haben, wer nicht mehr der „Familie“ angehören möchte, wird gnadenlos bedroht. . Schon kurz nach ihrer Ankunft hört auch Liz von dieser Gemeinschaft, die sich „Gehörnte Blume“ nennt und sie vermutet hier den Grund für das Verschwinden von Rachel. Die Indizien, welche sie im Lauf der Zeit sammelt, sind stellenweise so unglaublich, dass der zuständige Detective Val Lopez ihren „Hirngespinsten“ keinen Glauben schenkt. Und selbst Rick Wells, Barbesitzer, Ex-Cop und der beste Freund von Val Lopez bekommt immer mehr Zweifel, ob die Äußerungen der psychisch angeschlagenen Liz nicht ihrer Fantasie entsprungen sind. . Geschickt baut Erica Spindler ihren Thriller auf. So ist fast bis zum Schluss absolut nicht ersichtlich, wer sich hinter den Morden verbirgt. Diese weisen Ähnlichkeiten mit der Vorgehensweise eines Serientäters auf, doch dieser sitzt in der Todeszelle und wartet auf seine Hinrichtung. Gibt es hier einen Nachahmungstäter, hatte der Serienmörder gar einen Komplizen, oder aber ist dies alles purer Zufall und jemand ganz Anderes steckt hinter den Morden? Durch geschickt gelegte Wendungen gehen die Vermutungen beim Lesen in Bezug auf den oder die Täter ständig wieder in eine andere Richtung, was natürlich die Spannung erhöht. So hält sich diese auch konstant über den gesamten Thriller hinweg immer auf hohem Niveau. Und das im wahrsten Sinne des Wortes stürmische Ende, welches sich während eines Tropensturms abspielt, ist extrem fesselnd und atmosphärisch dicht umgesetzt. . Ihre Protagonistin Liz Ames ist eine Frau voller Probleme, was auch bei der Glaubwürdigkeit der Polizei ihr gegenüber immer wieder zum Hindernis wird. Und obwohl sie häufig von Angstattacken heimgesucht und ihr Geisteszustand ständig von Anderen in Frage gestellt wird, geht sie unbeirrt ihren Weg auf der Suche nach ihrer Schwester, wobei sie mittlerweile davon ausgeht, dass Rachel auch ein Opfer der Gruppierung geworden ist. Rick Wells findet auf Key West langsam wieder ins Leben zurück. Der charismatische Barkeeper hat den Polizeidienst vor einigen Jahren an den Nagel gehängt, als er kurz hintereinander seine Frau und seinen Sohn Sam verloren hat. Obwohl der Tod von Jill bereits 3 Jahre zurückliegt, trauert er immer noch um sie und findet erst durch Liz langsam wieder Interesse an einer Beziehung. So entwickelt sich zwischen den Beiden eine zarte Liebesbeziehung, die ja in keinen Erica-Spindler-Thriller fehlen darf, allerdings findet dies nur am Rande statt, der Fokus liegt eindeutig bei der Aufklärung um das Verschwinden von Rachel. . Auch die anderen Charaktere zeichnet die Autorin gewohnt facettenreich. Und immer wieder muss man überrascht feststellen, dass man die eine oder andere Figur doch falsch eingeschätzt hat und hier alles nicht so ist wie es den ersten Anschein hat. Fazit: Wieder einmal ein bis zum Schluss spannender Thriller, der es versteht, mit einer komplexen Story immer wieder zu überraschen.

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