Erica Spindler Der Tod kommt lautlos

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Inhaltsangabe zu „Der Tod kommt lautlos“ von Erica Spindler

Gemeinsam mit FBI-Agent Connor Parks ermittelt die Polizistin Melanie May im Fall eines Serienkillers - bis sie selbst in Verdacht gerät. Whistlestop, eine kleine Gemeinde am Rande von Charlotte: Als in kurzer Zeit mehrere Männer tot aufgefunden werden, wächst in der Polizistin Melanie May ein schrecklicher Verdacht. Diese Männer, die alle ihre Frauen, Töchter oder Freundinnen missbraucht haben, sind keines natürlichen Todes gestorben – sie wurden ermordet! Über die Köpfe ihrer Vorgesetzten hinweg beschließt das FBI, Melanie den brisanten Fall zu übergeben. Doch sie ist bei ihren Ermittlungen nicht allein: FBI-Agent Connor Parks soll das psychologische Profil des Täters erstellen – der erneut zuschlägt und den Mann von Melanies Schwester umbringt.

Total spannend! Ganz anders als erwartet, aber sehr überzeugend.

— Enni

Nicht mein Lieblingsbuch von ihr, aber trotzdem sehr lesenswert! Vor allem das Ende war wieder sehr gelungen!

— _Jassi

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  • Todesengel - wer ist das ?

    Der Tod kommt lautlos

    Jasmin93

    08. January 2016 um 18:26

    Das Buch "Der Tod kommt lautlos" von Erika Spindler habe ich vor einigen Minuten fertig gelesen und muss meine Eindrücke gleich los werde;)  Im genannten Buch dreht es sich eigentlich nur um eines: Wer ist der Todesengel? Ermittlerin Melanie May versucht dies herauszufinden, nachdem etliche Männer auf merkwürdige Weise sterben. Waren es wirklich Unfälle oder steckt ein Serienkiller dahinter? Zusammen mit Agent Parks ermittelt sie in dem schier endlosen Fall um am Ende selbst in Verdacht zu geraten ?! Die Beziehung beider spielt dabei eine entscheidende Rolle und macht das Ende hierdurch perfekt. Meine persönliche Meinung: Die ersten 100 bis 200 Seiten lasen sich etwas zäh. Da leider keine richtige Spannung aufgebaut wurde und es sich nur um sich aufbauende Tatsachen handelte. Danach wurde man dafür jedoch wieder entschädigt, da ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich hatte bis zum Schluss immer die falsche Meinung wer hinter dem Todesengel steckt. Alles in allem ein gelungenes Buch, welches ich in Erinnerung behalten werde!

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  • Gute, spannende Unterhaltung der Fr. Spindler

    Der Tod kommt lautlos

    Malibu

    29. December 2013 um 09:18

    Wenn eine Polizistin so lange ermittelt, bis sie selbst in Verdacht gerät...wie oft kommt so etwas vor? Ist das vorstellbar? Es gab bestimmt den einen oder anderen Mörder unter den Polizisten, aber was, wenn man wirklich für das Recht kämpft aber nichts mit Mord zu tun hat? Im Thriller von Erica Spindler kämpft die Polizistin Melanie May um vieles, auch um ihre Unschuld, da sie zu Unrecht verdächtigt wird... Gemeinsam mit FBI-Agent Parks ermittelt die Polizistin Melanie May in einem Fall, in welchem es um einen Serienkiller geht, der im Ort Angst und Schrecken verbreitet. Doch es geht nicht lange, da wird sie selbst zur Verdächtigen. Zuvor wollte keiner sie erhören, dass der Fall weiterverfolgt wird. So beschließt das FBI ihr inoffiziell den Fall zu übergeben, wobei ihr Agent Parker behilflich ist. Der Mörder hat schon drei mal zugeschlagen und das nur bei Menschen, die etwas verbrochen haben – Missbrauch. Dann wird auch der Mann von Melanies Schwester ermordet... Die Autorin führt den Leser gekonnt in das Leben der Protagonistin ein. Diese hat es gar nicht leicht, sie ist die mittlere Schwester von Drillingen und hat schon vieles erlebt, was nicht gut ging. Da in ihrer Familie auch Missbrauch herrschte, erschüttert sie der aktuelle Fall umso mehr und sie hängt sich richtig hinein. Nur will sie keiner ernst nehmen, das ärgert einen als Leser selbst und man steht hinter ihr mit jeder Faser. Auch hier ist das Klischee irgendwie erfüllt – Frau auf Polizei, schwaches Mitglied, wird von den Männern nicht so ernst genommen. Außer ein Partner, Bobby, hat Melanie nicht so viel Freunde auf ihrer Arbeitsstelle. Zudem macht ihr Ex Stan ihr noch Stress, verhindert, dass sie auf eine andere Stelle wechseln kann. So ist sie gefangen in Whistlestop, in welchem Ort nur Katzen sich auf Bäume verirren oder mal etwas gestohlen wird. Da ist es umso verständlicher, dass Melanie sich total in den Fall hineinhängt, als ein Mord geschieht. Das könnte ihre große Chance sein, aus dem Nest rauszukommen. Der Schreibstil ist leicht gehalten und lässt einen so lesen, als gäbe es kein Morgen. Man merkt gar nicht, wie schnell man vorankommt. Auch die oft vorkommende wörtliche Rede ist ein positiver Aspekt in dem Ganzen. So kommt man auch den ganzen Charakteren etwas näher und lernt sie so kennen. Es ist manchmal etwas langatmig und auch nervig, wie die Schwestern sich gegenseitig oder den Leser bejammern. Die Geschichte liest man aber trotzdem mit Eifer und vermag kaum aufzuhören, der leichte Schreibstil verleitet einen dazu, einfach zum Ende durchzulesen. Es ist aber so, dass hier das Klischee der Frauen als Polizistin aufrechterhalten bleibt. Ein guter Krimileser wird hier schnell etwas vermuten, was da nicht stimmt und was es sein könnte. So bleibt es nicht bis ganz zum Schluss bedeckt, wer hier der eigentliche Bösewicht sein mag. Nichts desto trotz bietet dieser Krimi eine gute Unterhaltung für zwischendurch und kurbelt so das Gedächtnis des Lesers an, ein bisschen mitdenken ist hier angesagt! Diesen Krimi würde ich eher Lesern empfehlen, die solche nicht allzu oft lesen, da man sonst dem Bösen schnell auf die Schliche kommt und so der Aha-Effekt ausbleibt. Aber auch so für eine gute Unterhaltung zwischendurch ist der Krimi gut geschrieben!

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  • Wer verbirgt sich wirklich hinter dem mysteriösen „Todesengel“?

    Der Tod kommt lautlos

    LEXI

    20. May 2013 um 09:47

    Melanie May, seit drei Jahren Polizistin in der kleinen Gemeinde Whistlestop am Rande von Charlotte, stellt mit ihrem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und ihrem ehrgeizigen Drang nach echter Kripo-Arbeit eine ausgezeichnete Protagonistin dar. Nachdem innerhalb kurzer Zeit einige tyrannische Männer starben, die als Gemeinsamkeit Handgreiflichkeiten ihren Ehefrauen und Freundinnen gegenüber aufweisen, vermutet die junge Polizistin einen Zusammenhang. Sie versucht, den FBI-Profiler Connor Parks, einen durchaus sympathischen Mann mit Ecken und Kanten, an Bord zu holen und ihn dazu zu bewegen, den vermeintlichen Spuren nachzugehen. Doch Connor Parks trägt seinerseits eine schwere Bürde mit sich herum, vor der er mithilfe von Alkohol zu entfliehen sucht. Melanies Hartnäckigkeit führt jedoch letztendlich zum Erfolg und die beiden ungleichen Ermittler beginnen mit ihren Untersuchungen. Erica Spindler erzählt als Rahmenhandlung dieses Thrillers die Geschichte der May-Drillingsschwestern Melanie, Mia und Ashley, die als Kinder von ihrem Vater brutal misshandelt wurden und ziemlich konträr darauf regierten. Die Entwicklung der drei so unterschiedlichen Charaktere wird sehr gut beschrieben, und die Autorin geht auch detailliert auf ihre Lebensgeschichten ein. Als die große, schlanke Veronica Ford sich geschickt ins Leben der Geschwister einschleicht, beginnt die bislang sehr intensive Beziehung der Drillinge zu kriseln. Wird die Freundschaft der stellvertretenden Bezirksstaatsanwältin Veronica mit Mia die drei jungen Frauen letztendlich entzweien? Melanie, die in ihrem ehrgeizigen Drang nach echter Kripo-Arbeit ihre gesamte Zeit und Energie in die Suche nach dem mysteriösen „Todesengel“ investiert, hat zudem auch noch ihren vierjährigen Sohn Casey zu betreuen, der nach ihrer Scheidung vom Ehemann, dem Anwalt Stan, bei ihr lebt. Ihre Zusammenarbeit mit dem FBI-Agenten Connor berührt Melanie auch auf persönlicher Ebene und sie ficht einen inneren Kampf aus, versucht, Privatleben und Beruf professionell zu trennen. Ashley, die dritte der May-Schwestern, ist erfolgreich in ihrem Beruf als Pharmarepräsentantin, fühlt sich ausgegrenzt und reagiert zunehmend gereizter auf die gesamte Situation. Zudem scheint auch Ashley etwas zu verbergen – ein dunkles Geheimnis, das sie innerlich zu zerstören scheint. Die Suche nach dem Todesengel, der indes immer weiter mordet und mit ausgeklügelten Methoden arbeitet, gestaltet sich als schwierig. Als sich der Zusammenhang, der gemeinsame Nenner, endlich herauskristallisiert, scheint es beinahe zu spät zu sein. Die geschickt gelegten Fährten und Indizien, die stets auf einen anderen Täter hinweisen, vermögen es zeitweise, den Leser in die Irre zu führen. Dennoch war ich mir hinsichtlich der Identität des so genannten „Todesengels“ bereits nach einem Viertel des Buches sicher, was mein Lesevergnügen ein wenig beeinträchtigte. Zwar gelang es Erica Spindler, kurzzeitig Zweifel in mir aufkommen zu lassen, mein Verdacht wurde aber am Ende des Buches in einem aufregenden Finale bestätigt. Aufgrund des durchgehend hohen Spannungsbogens, des flüssigen Schreibstils und den gut gezeichneten Charakteren vergebe ich für diesen interessanten, geschickt konstruierten Fall dennoch eine uneingeschränkte Leseempfehlung und eine Höchstbewertung von fünf Sternen.

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  • Rezension zu "Der Tod kommt lautlos" von Erica Spindler

    Der Tod kommt lautlos

    AusZeit-Mag

    08. March 2013 um 11:04

    ~Inhalt~ - Melanie May ist alleinerziehende Mutter eines vierjährigen Sohnes und Polizistin in einer Kleinstadt namens Whistlestop. Mehrere Männer, die der häuslichen Gewalt beschuldigt wurden, werden plötzlich tot aufgefunden. Melanie glaubt nicht an einen natürlichen Tod und beginnt verbissen mit ihren Ermittlungen. Bald kann sie Ergebnisse vorlegen und wird offiziell mit dem Fall betraut. Dies gefällt ihrem Ex-Mann gar nicht, der sofort das Sorgerecht für ihren gemeinsamen Sohn einklagt. Bei ihren Ermittlungen bekommt Melanie Hilfe vom FBI-Agent Connor Parks, der als Profiler ein psychologisches Profil vom Täter erstellen soll. Als der Ehemann ihrer Schwester ebenfalls das Opfer des Serienkillers wird, gerät Melanie selbst in Verdacht … - ~Einschätzung~ - Erica Spindler ist mit „Der Tod kommt lautlos“ ein hervorragender Thriller gelungen, der den Leser nicht nur aufgrund seines hohen Spannungsbogens fesselt, sondern der auch durch die einfließenden psychologischen Aspekte für kurzweilige Unterhaltung sorgt. Die Autorin hat sich in diesem Buch wieder mit der Frage „Gut oder Böse“ auseinandergesetzt, was den Leser selbst in einen Interessenskonflikt stürzt. - Der Einstieg erfolgt mit der Szene eines Mordes, wo wir an den Gedanken und Beweggründen des Täters teilhaben, der sich selbst als der „Tod“ bezeichnet. Der „Tod“ ist überzeugt von der Richtigkeit seiner Tat und macht sich die Schwächen seiner Opfer zunutze, um einen natürlichen Tod vorzutäuschen. - Melanie May ist geschieden, lebt mit ihrem vierjährigen Sohn Casey in einer kleinen Gemeinde und hat aufgrund ihrer schweren Kindheit eine sehr enge Beziehung zu ihren anderen beiden Drillingsschwestern. Nach der Scheidung hat sie sich als Polizistin ausbilden lassen und ist nun in Whistlestop tätig. Sie ist überaus ehrgeizig und fühlt sich zu Höherem berufen. Als in ihrem Einsatzgebiet ein Mord an einer jungen Frau passiert, wird sie gemeinsam mit dem FBI-Agenten Connor Parks mit den Ermittlungen betraut. Zur gleichen Zeit geschehen mysteriöse Todesfälle. Bei den Opfern handelt es sich um gewalttätige Männern, die Morde werden als Unfälle deklariert, was aber aufgrund der Häufigkeit etwas suspekt erscheint. - Melanie ermittelt auf eigene Faust und kann bald Ergebnisse vorweisen. Der Verdacht liegt nahe, dass ein Serientäter sein Unwesen in der Umgebung treibt. Ihr Engagement in diesen Fällen missfällt ihrem Ex-Mann Stan sehr, der dies für zu gefährlich hält und prompt das Sorgerecht für ihren gemeinsamen Sohn beantragt. Trotz ihrer Ängste, ihr Kind zu verlieren, ermittelt sie verbissen weiter, was ich als Mutter nur schwer nachvollziehen konnte. Sie zieht sich immer mehr von ihren geliebten Schwestern und ihren Freunden zurück und hat nur mehr wenig Zeit für ihren Sohn. Während der Zusammenarbeit mit dem FBI kommen sich Melanie und Connor auch in privater Hinsicht näher und verbringen einige Zeit miteinander. - Agent Connor Parks ist Profiler beim FBI und wegen seiner Vergangenheit ein Held mit vielen Ecken und Kanten. Der unaufgeklärte Mord an seiner Schwester hat tiefe, seelische Narben hinterlassen und belastet ihn noch heute. Seinen Kummer ertränkt er immer öfter im Alkohol, und von dem einstig erfolgreichen Agenten ist nicht mehr viel übrig. Die Suspendierung vom Dienst macht ihm nicht wirklich etwas aus, so kann er sich weiterhin mit seinen eigenen Ermittlungen im Falle seiner Schwester befassen. Die Zusammenarbeit mit Melanie May gestaltet sich anfangs schwierig, doch sie schafft es schließlich, ihn mit ihrer forschen, unerschrockenen Art aus seiner Lethargie zu reißen. Er entwickelt starke Gefühle für sie, muss aber vorher mit seiner Vergangenheit abschließen, um sich auf Melanie einlassen zu können. - Connor war mir von Anfang an sympathisch – ein Kerl mit harter Schale und weichem Kern, genau mein Typ! Die Affäre zwischen Melanie und Connor entwickelt sich erst spät und lässt ein wenig romantische Stimmung aufkommen. - Die Nebenfiguren geben der Story die nötige Würze; die lebhafte Beschreibung ihrer Vorgeschichten und Charaktereigenschaften sowie ihre Stärken und Schwächen machen sie dementsprechend sympathisch oder helfen zumindest mit, ihre Beweggründe zu verstehen. Der psychologische Aspekt spielt auch in „Der Tod kommt lautlos“ wieder eine große Rolle, was mir persönlich besonders gut gefallen hat. Die Autorin beschreibt sehr emotional welchen Einfluss unschöne Kindheitserlebnisse auf die spätere Entwicklung einer Persönlichkeit haben können oder wie einschneidende, dramatische Erlebnisse das ganze weitere Leben bestimmen. - Erica Spindler stellt mit ihrem Werk das gesamte System der Strafverfolgung im Falle von Gewalttätigkeiten von Männern gegenüber Frauen und Kindern in Frage. Viel zu oft kommen diese Typen ohne Strafen davon und terrorisieren weiterhin ihre Familien, die in Angst und Schrecken leben. Ich muss sagen, dass ich mir zwischenzeitlich selbst nicht mehr sicher war, was „gut oder böse“ ist und habe mich dabei ertappt, immer öfter Melanies Hartnäckigkeit, den Täter zu finden, zu hinterfragen. Man neigt dazu sich für das Wohl der armen Seelen auf die Seite des Täters zu stellen, obwohl dies nicht gesetzeskonform wäre. - Der Schreibstil ist flüssig und man findet sich sehr schnell ins Geschehen ein. Man hat zwar bald einen Verdacht wer der Täter sein könnte, aber das Ende der Story hat mich dann doch überrascht und zugleich fasziniert. - ~Fazit~ - Mit „Der Tod kommt lautlos“ ist der Autorin ein hervorragender Thriller gelungen. Die Story zeichnet sich durch fesselnde Spannung, interessante psychologische Sichtweisen und durch eine kleine Romanze mit einem tollen Heldenpaar aus. Ein absolut lesenswertes Buch, daher vergebe ich volle 5 von 5 Punkten. (PH)

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  • Rezension zu "Der Tod kommt lautlos" von Erica Spindler

    Der Tod kommt lautlos

    Natalie77

    04. March 2013 um 20:45

    Inhalt: Whistlestop ist eine kleine Gemeinde in der die Polizei selten mehr zu tun hat als mal einen Einbrecher zu schnappen, der sich zudem manchmal noch als Waschbär entpuppt. Doch dann geschieht der erste Mord an einer jungen Frau. Sie ist die Tochter eines angesehenen Bürgers und so setzt die Polizei alles daran den Täter zu schnappen. Ebenfalls mit den Ermittlungen vertraut ist Melanie May, sie hat aber auch Privat einige Probleme zu lösen. Sei es das ihre Drillingsschwester von ihrem Mann drangsaliert und mißhandelt wird oder um das Sorgerecht ihres Sohnes zu kämpfen. Dann folgen Morde an jungen Männern, die Mißbrauch an ihren Frauen, Töchtern oder Freundinnen begangen haben und Melanie hat einen bösen Verdacht... Meine Meinung: Jeder der hier regelmäßig mit liest könnte mitbekommen haben das Erica Spindler zu meinem MUST HAVE Autoren gehört. Bis jetzt gab es noch keinen wirklich Flop von ihr und sie konnte mich in jedem Buch überraschen. So auch bei diesem Buch, das diesen Monat neu verlegt wurde. Das Cover ist mal wieder total Klasse und gefällt mir viel besser, wie bei der älteren Version. Es ist ganz wie ich es von den Büchern von Erica Spindler, die bei MIRA Taschenbuch erschienen sind, gewohnt bin. Zu Beginn möchte ich aber noch los werden, das man den Klappentext einfach mal nicht lesen sollte, denn das was dort drin steht passiert erst etwa zwischen Seite 100-150 und somit recht spät um es schon vorher zu kennen. Der Thriller beginnt mit einem Mord an einer jungen Frau und erstmal fand ich keinen Zusammenhang zwischen Klappentext und diesem Fall. Das sollte sich eben wie oben geschrieben erst später einstellen. Wir lernen die Protagonisten kennen. Den etwas ruppigen aber liebenswerten Parks, der Profiler, dem ein persönlicher Fall auf dem Gemüt liegt. Die Polizistin Melanie, die eigentlich mehr möchte als in diesem Kleinstadtrevier zu versauern, aber es auch privaten Gründen nicht kann und ihre Drillings-Schwestern Ashley und Mia. Die drei sind ein gutes Team und haben ihrer Vergangenheit so einiges erlebt was sie zusammengeschweißt hat. Alle Protagonisten warn ausreichend und gut beschrieben, sie haben überwiegend eine gewisse Tiefe, nur Ashley fällt da ein wenig raus, aber ich denke auch das hatte seine Gründe. Zunächst ist es nur ein Fall und was sich daraus ergibt hätte ich so nicht vermutet. Ich meinte etwa ab dem letzten Drittel zu wissen wie der Hase läuft und wer der/die Schuldige ist und wurde wie so oft überrascht, wenn auch nur zum Teil. Erica Spindler hat durch geschicktes Schreiben von Spuren und Fallanalysen mich auf verschiedene Fährten gelockt und mich somit stellenweise zweifeln lassen ob mein erdachter Täter es wirklich war oder nicht. Ganz sicher konnte man sich dabei aber erst auf den letzten Seiten sein. Somit war die Spannung von Anfang an vorhanden. Sie steigerte sich kontinuierlich und fand den großen Höhepunkt am Ende auf den letzten Seiten Mein Fazit: Ein großartiger Thriller, der es nur nicht auf die 5 Sterne schafft weil ich wirklich finde das der Klappentext schon zu weit vorausgreift

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