Erich Ackermann Isländische Märchen und Sagen

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Inhaltsangabe zu „Isländische Märchen und Sagen“ von Erich Ackermann

Der faszinierende Märchen- und Sagenschatz Islands, jener wilden Insel aus Feuer und Eis, deren urwüchsige Landschaften noch heute von Göttern und Feen, Dämonen und Trollen bevölkert scheinen, speist sich vor allem aus der herben skandinavischen Mythologie. Doch neben den oft düster-bedrohlichen Motiven und Gestalten vieler Sagen finden sich auch Geschichten, die an das traditionelle europäische Zaubermärchen mit seinen magischen Verwandlungen erinnern. Für diesen Band hat der Herausgeber eine umfassende Auswahl der schönsten und eindrucksvollsten isländischen Sagen und Märchen zusammengetragen.

Eine solide Sammlung, wenn auch sehr oft Geschichten mit Riesen vorkommen

— Yoyomaus

Eine Sammlung wundervoller isländischer Märchen und Sagas, die teils nordisch/europäisch geprägt sind - voller Trolle, Zauberer & Könige.

— Mietze_Katze
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  • Eine solide Sammlung, wenn auch sehr oft Geschichten mit Riesen vorkommen

    Isländische Märchen und Sagen

    Yoyomaus

    25. July 2017 um 07:30

    Zum Inhalt:Der faszinierende Märchen- und Sagenschatz Islands, jener wilden Insel aus Feuer und Eis, deren urwüchsige Landschaften noch heute von Göttern und Feen, Dämonen und Trollen bevölkert scheinen, speist sich vor allem aus der herben skandinavischen Mythologie. Doch neben den oft düster-bedrohlichen Motiven und Gestalten vieler Sagen finden sich auch Geschichten, die an das traditionelle europäische Zaubermärchen mit seinen magischen Verwandlungen erinnern. Für diesen Band hat der Herausgeber eine umfassende Auswahl der schönsten und eindrucksvollsten isländischen Sagen und Märchen zusammengetragen.Diese Märchensammlung finde ich persönlich sehr gut gelungen. Zu Beginn des Buches bekommt der Leser einen kleinen Abriss von der isländischen Historie und Kultur. Kann man lesen, muss man aber nicht zwingend. Danach begeistern die verschiedensten Märchen über Trolle und Kobolde, über Prinzen und Prinzessinnen und Riesen.  Was bei den Geschichten sehr stark auffällt ist, dass sie sich sehr oft ähneln und nur an manchen Stellen unterscheiden. Der Troll oder der Riese als Gegner zieht sich als roter Faden hauptsächlich durch dieses Buch, aber man begegnet auch anderen Wesen. Trotzdem sind diese Märchen im Gegensatz zu unseren Hausmärchen völlig anders. In manchen Kulturen sind ja ab und an Parallelen zu erkennen, so aber nicht hier. Während unsere Märchen noch sehr human erscheinen, scheinen die isländischen Märchen an manchen Stellen gruselig und grausam. Trotzdem üben sie aber eine gewisse Faszination auf den Leser aus.Empfehlen möchte ich dieses Märchenbuch allen, die gern Märchen lesen und jenen, die sie vielleicht auch gern vorlesen möchten. Durch diese Sammlung kann der typisch grimm´sche Märchenschatz noch erweitert werden und verspricht meiner Meinung nach begeistert leuchtende Kinderaugen.

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  • Leserunde zu "Ein Schmetterling im November" von Audur Ava Ólafsdóttir

    Ein Schmetterling im November

    Daniliesing

    Zusammen mit dem Insel Verlag möchte ich euch in dieser Woche zu einer besonderen Leserunde einladen. Gemeinsam wollen wir den wunderbaren Roman "Ein Schmetterling im November" von der isländischen Autorin Auður Ava Ólafsdóttir lesen und uns darüber austauschen. Dieser beinhaltet neben einer bewegenden Geschichte auch noch tolle Rezepte und eine Strickanleitung. Passend dazu wollen wir nicht nur das Buch lesen, sondern hier auch gemeinsam kochen und über unsere Erfahrungen dabei berichten. Mehr zum Buch: Eine junge Isländerin ist auf dem Weg zu einer Verabredung mit ihrem Liebhaber, von dem sie sich trennen will, aber er kommt ihr zuvor. Auf dem Weg zu ihm hat sie eine Graugans überfahren, die jetzt im Kofferraum liegt. Mit der Gans, nimmt sie sich vor, will sie ihren Mann überraschen und ein vorgezogenes Weihnachtsessen zubereiten. Der aber – „das kann so nicht weitergehen“ – eröffnet ihr während des Essens, dass er sie verlassen wird, um mit seiner Kollegin Nina zusammen zu ziehen, die ein Kind von ihm erwartet. Hals über Kopf stürzt sich die junge Frau daraufhin in eine Reise durch ihr Land. Mit dem Handschuhfach voller Geld, denn tatsächlich ist eingetroffen, was ihr eine Wahrsagerin prophezeit hat, sie hat im Lotto gewonnen. Und noch etwas hat ihr die Wahrsagerin prophezeit: Sie wird den Mann ihres Lebens treffen, wenn zwei weitere Tiere gestorben sind … Begleitet wird sie von einem kleinen Kind, dem gehörlosen Sohn ihrer Freundin, mit dem sie, die vielsprachige Lektorin und Übersetzerin, Sprache ganz neu lernt. Eine Freundschaft entsteht. Nach vielen Abenteuern treffen sie in einem kleinen Ort an der Ostküste ein und richten sich im alten Haus der Großeltern ein, in dem die junge Frau als Kind viele Sommer verbracht hat. Drei Tiere sind gestorben. Wo ist der Mann ihres Lebens? --> Leseprobe Lasst euch von diesem berührenden Roman auf eine Reise ins winterliche Island mitnehmen und genießt diese Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft, das Leben und die Liebe! Ihr könnt euch ab sofort und bis zum 20. Oktober 2013 als Testleser für 25 Exemplare von "Ein Schmetterling im November" aus dem Insel Verlag bewerben.* Beantwortet für die Chance auf eines der Bücher die folgende Frage! Durch welches Land würdet ihr gern einmal reisen und wieso reizt euch gerade dieses ganz besonders? * Im Gewinnfall sind eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Abschnitten der Leserunde sowieso das Verfassen einer abschließenden Rezension selbstverständlich.

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  • Rezension zu "Isländische Märchen und Sagen" von Erich Ackermann

    Isländische Märchen und Sagen

    Dupsi

    24. February 2012 um 20:40

    _„Sie lebten noch lange und glücklich, hatten Kinder und Kindeskinder, gruben Wurzeln und Kräuter und nun weiß ich die Geschichte nicht mehr weiter."_ Das ist Islands Variante von unserem „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.“ In Island werden viele Märchen erzählt, von Trollen, von Elfen, von Riesen, von bösen Stiefmüttern, von Königen und Königinnen. Von Liebe, von Eifersucht, von Rache und von Hilfsbereitschaft. Und meistens gehen die Märchen gut aus, auch wenn es vielleicht für einige Personen im Märchen ein böses Ende nimmt. So werden Köpfe abgeschlagen, die Bösen zwischen zwei Pferde gebunden und auseinander gerissen, mit dem Schwert erstochen, vergiftet und noch einiges mehr. Auch finden sich dort Märchen, die an unsere bekannten erinnern. So fand ich dort eine Variante von Hänsel und Gretel, von Schneewittchen und Rumpelstilzchen. Und überall wird die Landschaft Islands beschrieben, was das Lesen der Märchen besonders reizvoll machte. Für mich sind Märchen und Sagen der einzelnen Länder immer ein schöner Einblick in die Kultur des jeweiligen Landes. Ein guter Weg, das Land kennen zu lernen, wenn man liest, was sich die Menschen dort für Geschichten erzählen. Spannend finde ich es auch, wie sehr sich die Märchen teilweise ähneln, wie viele ähnliche Motive es in Märchen aus Ländern gibt, die scheinbar meilenweit auseinander liegen . Da ich von den isländischen Sagas eher enttäuscht war, hat mich diese kleine Sammlung überrascht. Es hat mir soviel Freude gemacht, die einzelnen Märchen zu lesen, Ähnlichkeiten und Unterschiede festzustellen, wiederkehrende Motive zu finden, das hätte ich nach der Enttäuschung mit den Sagas nie gedacht. Gefallen hat mir auch, dass die Märchen eigentlich immer ein gutes Ende haben. Zwar gibt es den einen oder anderen Toten in den Geschichten, aber trotzdem hat es immer ein gutes Ende, was mir im Moment gut getan hat. Etwas zu lesen, wo es trotz aller Widrigkeiten gut endet, habe ich glaube ich, einfach gebraucht um mich fallen zu lassen, einzusinken in den Märchen. Weil die isländischen Märchen in mir irgend etwas berührt haben, genau meinen Nerv getroffen haben, gibt es volle fünf Sterne von mir.

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