Erich Andres

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Lebenslauf von Erich Andres

Erich Andres (1905–1992) arbeitete seit 1931 als hauptberuflicher Pressefotograf und nach dem Krieg bis in die späten 1980er Jahre als freier Fotograf in Hamburg.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Erich Andres

Cover des Buches Albanien (ISBN: 9783861630319)

Albanien

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Erschienen am 01.01.1991
Cover des Buches Kapitäne der Landstrasse (ISBN: 9783926071118)

Kapitäne der Landstrasse

 (0)
Erschienen am 01.01.1994

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Cover des Buches Albanien (ISBN: 9783861630319)annlus avatar

Rezension zu "Albanien" von Erich Andres

Albanien im letzten Jahrhundert
annluvor einem Jahr

„Gibt es denn in der Schweiz keine Häuser und Leute? Müssen Sie ausgerechnet nach Albanien kommen, um Häuser und Leute zu fotografieren?“


Albanien im Laufe der Zeit – Fotografien aus den Jahren 1931, 1957 und 1990 bieten die Gelegenheit die Menschen aber auch die Entwicklungen im Balkanland kennenzulernen. 


Eingeleitet wird das Buch von einem Essay von Peter K. Wehrli, der ein Resumee seiner Albanienreisen im Jahr 1967 und Ende der Achziger Jahre zieht. Wer mehr historisches Hintergrundwissen möchte, der kann sich in den abschließenden „Historischen Notizen“ informieren. Ansonsten sprechen die Fotografien für sich. Im Fokus stehen die Menschen und ihre alltäglichen Tätigkeiten. 


Bereits bei Erich Andres (1931) finden sich viele Männer in typischen Plunderhosen samt Fez aber auch Abbildungen religiöser Rituale. Obwohl man sich nach dem einleitenden Teil – und der Erklärung wie das kommunistische Regime mit den Religionen umgegangen ist – wenige Fotografien mit religiösem Hintergrund erwartet, wiederholen sich diese auch in den Fünfzigerjahren bei Karol Kallay. Auch die handwerklichen Tätigkeiten bieten sich an um Vergleiche zwischen den Jahren anzustellen, kommen sie doch in allen Teilen vor. Obwohl Städte und Landschaften nicht im Vordergrund stehen, sind sie Teile der Fotografien. Ihre Entwicklung sieht man nur indirekt und doch verändert sich das Stadtbild besonders aber auch die Menschen, die die Straßen bevölkern. Neben diesen sind die vielen kleinen oder großen Anzeichen der kommunistischen Partei ein wiederkehrendes Merkmal der Fotografien aus den Fünfziger und Neunzigerjahren (von Wolfgang Krolow). Ergänzt werden die Bilder von (wenigen) Werken albanischer Dichter. 


Fazit: Der Bildband (in schwarz-weiß) bietet eine gute Gelegenheit einen Blick auf die Menschen und das Land Albanien zu werfen, der einerseits Kontinuität andererseits Entwicklung zeigt und besonders interessant ist, wenn man zum Vergleich auch den heutigen Stand kennt. 

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