Erich Follath Jenseits aller Grenzen

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(2)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Jenseits aller Grenzen“ von Erich Follath

Ibn Battuta gilt als der »Marco Polo des Orients«: Der große Abenteurer bereiste im 14. Jahrhundert weite Teile der damals bekannten Welt, seine 30-jährige Odyssee führte ihn von Marokko über Mekka, Konstantinopel und Samarkand bis nach China. 700 Jahre später begibt sich der langjährige SPIEGEL-Reporter Erich Follath auf die Spuren Ibn Battutas.

Stöbern in Sachbuch

Ohne Wenn und Abfall

Ein Ratgeber für eine bessere Zukunft!

Aria_Buecher

Die Herzlichkeit der Vernunft

Hatte manchmal Probleme alles zu verstehen, da die Sprache sehr gehoben ist. 3,5 Sterne

eulenmatz

Das Universum in deiner Hand

Ich konnte für mich leider nicht viel mitnehmen, wobei die Idee pädagogisch gut ist.

leucoryx

Die Genies der Lüfte

Vollste Entdecker und Leseempfehlung- ein toller informativer Einblick in die Vogelwelt und ihre unglaublichen Fähigkeiten.

Buchraettin

Brot

Dem Brot ein würdiges Denkmal gesetzt

Sporchie

Gegen Trump

Klare und verständliche Beschreibung der aktuellen amerikanischen Verhältnisse. Sehr unaufgeregt und gleichzeitig mit positiver Botschaft!

Jennifer081991

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Jenseits aller Grenzen, rezensiert von Götz Piesbergen

    Jenseits aller Grenzen

    Splashbooks

    18. May 2016 um 09:03

    Für die Europäer war Marco Polo der Mensch, der zu einer Zeit, als die Distanzen größer erschienen, mit seinen Erlebnissen und Berichten viele begeisterte. Doch er war nicht der einzige seiner Art. Auch im Orient existierte jemand, der sich auf eine Weltreise begab und darüber berichtete. Erich Follath hat sich in der aktuellen Zeit auf die Spuren des Abenteurers begeben und berichtet darüber in seinem Buch "Jenseits aller Grenzen". Der Autor wurde 1949 in Esslingen geboren und ist promovierter Politikwissenschaftler und ein bekannter Sachbuchautor. Er berichtete lange Jahr für den SPIEGEL aus dem Nahen Osten, dem indischen Subkontinent und Ostasien. Über diese Regionen hat er zahlreiche Bücher geschrieben. 13 Kapitel und 13 Länder lang begibt sich der Autor auf die Spuren von Ibn Battuta. Dabei geht die Reise quer durch den Orient. Gleichzeitig berichtet Erich Follath auch aus ausgewählten Städten über die aktuelle Situation, die aktuell im Land vorherrscht. Es ist ein interessanter Kontrast, der dadurch zwischen Vergangenheit und Gegenwart entsteht. Auf der einen Seite wird berichtet, was der Abenteurer damals erlebt hat und wie seine Sicht der Dinge war. Dabei fällt auf, wie tolerant er gegenüber anderen Religionen war. Kein Vergleich zu dem Hass, der heutzutage vor allem zwischen Schiiten und Sunniten vorherrscht. Ibn Battuta wird vor allem auch als Glückspilz dargestellt. Als jemand, der selbst in den Augenblicken, wo es ihm am schlechtesten geht immer noch eine Möglichkeit findet, die richtigen Personen zu treffen. Und meistens wird er von diesen Menschen reich beschenkt. Erich Follath setzt sich auch mit dem Privatleben des Reisenden auseinander. Und schildert zum Beispiel, wie viele Ehefrauen er hatte und wie viele verschiedene Kinder. Gleichzeitig wird aber auch klar gemacht, dass es damals eben andere kulturelle Bedingungen waren, wodurch auch eine Ehe eine gänzlich unterschiedliche Bedeutung hatte, als heutzutage.Rest lesen unter:http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23634/jenseits_aller_grenzen_auf_den_spuren_des_grossen_abenteurers_ibn_battuta_durch_die_welt_des_islam

    Mehr
  • Hervorragend recherchiert und hoch informativ

    Jenseits aller Grenzen

    michael_lehmann-pape

    10. March 2016 um 13:53

    Hervorragend recherchiert und hoch informativ„Ibn Battuta ist ein Abenteurer vor dem Herrn par excellence“.Eier, dem die heimische Welt schon früh zu eng erscheint. Einer, der sich aufmacht, das Leben zu sehen, die Orte zu besuchen, den Horizont zu weiten, das Abenteuer zu erleben. Ein „Nicht-Sesshafter“ im positivsten Sinn des Wortes.Einer, der aus einer einfachen, dem Moslem bis heute bekannten und wichtigen Reise einen Startpunkt für eine „weltumspannende“ Entdeckung der islamischen Welt gesetzt hat.Und dass zu Anfang des 14. Jahrhunderts im bunten, schillernden, vielfältigen Orient.Und, vor allem, einer, der seine Erlebnisse und Eindrücke bereits damals festgehalten hat, so dass aufgrund dieses Reisetagebuches heute die weiten Wege Battutas nachvollzogen werden können. Und mehr noch, der Spiegel.Nahost-Experte Erich Follath setzt diesen „alten“ Erfahrungen je Aktualisierungen hinzu. Hat die Route in Teilen in der Gegenwart nachvollzogen und kann so den damaligen Eindrücken der besonderen Atmosphären seine eigenen, aktuellen Schlagworte ergänzend hinzufügen.Womit auch nahe liegt, und auch das findet sich im Buch, flüssig verfasst und hervorragend zu lesen, wieder, Verbindungen zu ziehen von A nach B, vom 14. Jahrhundert in die Gegenwart. Verbindungen, die aufzeigen, was denn in diesen Jahrhunderten dazwischen an Entwicklung geschehen ist, die zum gegenwärtigen Stand führte.Für Battuta verband sich so unter anderem mit seinen Erfahrungen in Anatolien und Istanbul der Begriff „zukunftsweisend“. Schon bei der Annäherung an die Stadt fallen die vielen unverschleierten, „modernen“ Frauen auf, welche „genauso viel Rechte genössen wie Männer“. Er selbst wird zu einem „Beschützer“ für eine Prinzessin, was ihm einen direkten Weg in die Metropole eröffnet. Faszinierend sind diese Reiseeindrücke und die ganz besondere Persönlichkeit Battutas zu lesen, erschreckend fast vergleicht man diese reiche, tolerante und offene Kultur mit der zunehmenden sich verengenden Kultur der heutigen Tage.„Es ist nicht das als Krankheit empfundene Leiden eines Einzelnen, sondern der millionenfach erlebte Verlust von Kultur und Atmosphäre, „Was im „Museum der Unschuld“ gegenwärtig an vielen kleinen Dingen anzuschauen ist.Oder welch umgekehrte Entwicklung Dubai genommen hat. Die Battuta als „die dreckigste, stinkendste und unerfreulichchste vorstellbare Stadt der ganzen Welt“ bezeichnet, während in der Gegenwart von 2013 zu 2014 dort die Immobilienpreise um 40 Prozent gestiegen sind und eine der modernsten Sädte der Welt nun dort zu finden ist. In der im Jahr 2020 die erste Weltausstellung überhaupt in einer Stadt des Nahen Ostens ausgerichtet werden wird.Tanger, Kairo, Mekka, Damaskus, Shiraz, Samarkand, Delhi, Male, Jakarta, Hangzou, Granada, vielfach und verschiedenen sind die Hauptknotenpunkte der damaligen „kulturellen Entdeckungsreise“ des wagemutigen Lebemanns, die bis heute nichts von ihrem Reiz verloren haben und die durch die sehr lebendige Darstellung Follaths mitsamt der gegenwärtigen Eindrücke ein wunderbares Bild von Entwicklungen über lange Zeiträume hinweg vermittelt. Und eine ebenso interessant Darstellung des aktuellen Status Quo der Vielfalt der islamischen Welt.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks