Erich Fromm

 4.2 Sterne bei 516 Bewertungen
Autor von Die Kunst des Liebens, Haben oder Sein und weiteren Büchern.

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Die Kunst des Liebens

Die Kunst des Liebens

 (231)
Erschienen am 17.11.2017
Haben oder Sein

Haben oder Sein

 (121)
Erschienen am 21.06.2011
Anatomie der menschlichen Destruktivität

Anatomie der menschlichen Destruktivität

 (24)
Erschienen am 04.02.1977
Die Furcht vor der Freiheit

Die Furcht vor der Freiheit

 (15)
Erschienen am 01.03.1993
Die Seele des Menschen

Die Seele des Menschen

 (15)
Erschienen am 18.03.2016
Vom Haben zum Sein

Vom Haben zum Sein

 (12)
Erschienen am 12.04.2005
Authentisch leben

Authentisch leben

 (11)
Erschienen am 17.11.2017
Den Menschen verstehen

Den Menschen verstehen

 (10)
Erschienen am 08.09.2017

Neue Rezensionen zu Erich Fromm

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Seelengrunds avatar

Rezension zu "Die Pathologie der Normalität" von Erich Fromm

Sehr empfehlenswert . . .
Seelengrundvor 2 Monaten

Erich Fromm beschäftigt sich mit dem an der Gesellschaft orientierten Verständnis von seelischer Gesundheit, was er teilweise durch logische, nachvollziehbare und relativ leicht überprüfbare Thesen und Überlegungen widerlegt. Was beispielsweise folgendes Zitat recht gut verdeutlicht:

„In den meisten generalisierten Umschreibungen bzw. Formeln für seelische Gesundheit geht es nur darum, die Tatsache zu verschleiern, dass man eigentlich vom Interesse der Gesellschaft spricht, dass der Mensch auf eine bestimmte Weise funktioniert. Die gleiche Vorstellung verbirgt sich in der Formel, dass seelische Gesundheit die Anpassung des einzelnen an die Gesellschaft bedeutet. Hier ergibt sich jedoch ein Problem, denn man braucht nur kurz zu fragen, ob denn auch ein Individuum gesund sei, das sich an eine kranke Gesellschaft anpasse“ (vgl. Erich Fromm, Die Pathologie der Normalität, Ausgabe/2006, S. 109-110).

 

Er erörtert auch einige relevante Aspekte der (damals wachsenden) Industrialisierung und deren Auswirkungen auf das Individuum:

„Eine wachsende Anzahl von Menschen fühlt, dass die Langeweile während 40 Stunden Arbeit pro Woche nicht durch den Lohn des steigenden Konsums entschädigt wird und auch nicht werden kann, insbesondere wenn das Konsumieren selbst langweilig wird und nicht zu größerer Aktivität, Wachstum der Persönlichkeit und verbesserten Fertigkeiten führt“ vgl. Erich Fromm, Die Pathologie der Normalität, Ausgabe/2006, S. 158).

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Linaschreibts avatar

Rezension zu "Die Kunst des Liebens" von Erich Fromm

Die Kunst des Liebens
Linaschreibtvor einem Jahr

Unglaublich interessant und auch sehr erkenntnisreiches Buch. Wer es liest und es sich bloß durchliest ohne sich selbst zu reflektieren, verpasst meiner Meinung nach den Sinn des ganzen Buches.

Ich werde es vielleicht nochmal lesen, habe auch zahlreiche Notizen erstellt, wegen so viele nützliche Informationen.


Gerade die Aussage gegen Ende des Buches: "Dann werden wir auch erkennen, daß wir bewusst zwar Angst haben, nicht geliebt zu werden, daß wir wir uns aber in Wirklichkeit - wenngleich meist unbewußt - davor fürchten, zu lieben." war für mich sehr augenöffnend, wie zahlreiche andere Zitate.


Das Buch hilft, sich selbst zu erkennen und andere Menschen zu erkennen. Also bitte lesen. 


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Minjes avatar

Rezension zu "Die Seele des Menschen" von Erich Fromm

interessante Aspekte
Minjevor einem Jahr

"Die Seele des Menschen" von Erich Fromm erschien im Dez 2014.

Über den Autoren
Fromm war wichtigster Ideengeber der Frankfurter Schule um Max Horkheimer.

Inhalt
Fromm schreibt über Nekrophilie und Biophilie. Er schreibt darüber dass der Mensch die Wahl hat zwischen Gut und Böse. Er schreibt über Diktatoren und Machtsysteme, über Kriegsursachen. Er geht der Fragestellung nach, ob der Mensch Wolf oder Schaf ist.

Meinung
Dies Buch ist schwere Kost. Mir wurde es empfohlen, jeoch auch gesagt, das ich nicht weit kommen werde. Ich habe zwei Versuche gestartet. Bei meinem Ersten Leseversuch bin ich bis zu Kapitel 3 gelangt, indem es um die Nekrophilie geht. Hier habe ich abgebrochen. Doch die Neugier war stärker. Also habe ich einige Wochen später neu angefangen, um dann konzentriert das Buch von Anfang bis Ende durchzulesen. Man muss sich jedoch im Klaren darüber sein, das man dieses Buch nicht verschlingt wie einen Liebesroman. Man wird innehalten, nachdenken, vlt. zurückblättern. Es ist ein anderes Lesen bei diesem Buch.
Fromm bringt den Leser zum Nachdenken, indem er dem Leser mit den Fragen konfrontiert, die er dann selbst beantwortet.
Fromm liefert dem Leser Informationen, er definiert verschiedene Formen der Gewalttätigkeit, er erklärt den Unterschied zwischen Nekrophilie und Nekrophagie und er geht auf die Ursachen für die Nekrophilie ein. Weiterhin definiert er verschiedene Formen des Narzismus und geht in dem Zusammenhang auf Politiker ein.
Fromm macht mit dem, was er schreibt immer wieder nachdenklich. Ist es nicht normal, das wir abends vorm TV erst einen Tatort gucken? Dann etwas Großstadtrevier und dann noch einen schönen Wallander?  Ist das nicht normaler Alltag? Fromm wagt es, das zu hinterfragen...

"Man überlege sich einmal, welche Rolle das Töten in unseren Unterhaltungsprogrammen spielt." (P. 824)

Auch hinterfragt er, was der Mensch überhaupt ist? Ein Wesen?

Fazit
Ein gutes Buch, jedoch keine Bettlektüre/ Strandlektüre. Schwere Kost.

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