Erich Fromm Die Furcht vor der Freiheit

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Inhaltsangabe zu „Die Furcht vor der Freiheit“ von Erich Fromm

Erich Fromm setzt sich in dieser Monografie mit der Bedeutung der Freiheit für den modernen Menschen auseinander und zeigt, dass er diese Freiheit, verstanden als positive Verwirklichung des individuellen Selbst, noch nicht errungen hat. Ein Grundlagenwerk des berühmten Sozialphilosophen, in dem seine wichtigsten Positionen versammelt sind.

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  • Rezension zu "Die Furcht vor der Freiheit" von Erich Fromm

    Die Furcht vor der Freiheit

    Sokrates

    22. March 2011 um 18:51

    Mit (ihrer) Freiheit können nur die wenigsten Menschen umgehen, so die Quintes-senz dieses Buches. Fromm beschäftigt sich eingehend mit einer sehr quälenden Frage menschlicher Existenz: wie bewältige ich das Problem meiner eigenen Freiheit, auch der Freiheit, eigenständig entscheiden zu können, mich also als freies, eigenständiges Individuum richtig zu positionieren und in der Gesellschaft einzubringen. Bereits Sartre hatte erkannt, dass jeder Mensch frei ist und dass auch das Leben nur so viel Sinn enthält wie wir ihm individuell zu geben bereit bzw. fähig sind. In eine ähnliche Richtung geht dieses Buch. Denn vielen Menschen ist es nicht möglich, die ihnen gegebene Freiheit sinnvoll und für die Gemeinschaft gewinnbringend einzusetzen. Stattdessen fliehen viele vor der freien Verantwortung in Absolutes; so bspw. als Anhänger autoritärer Regime oder Religionen, wo sie (scheinbar) als Individuum aufgehen, sich einer Masse anschließen können, die sie auffängt. Andere fliehen, so Fromm, ins Destruktive oder Konformistische. In anderen Fällen kippt das Freiheitsverständnis und –gefühl derart, dass ein überbordender Narzissmus zu Tage tritt. Und wie verhält sich das Miteinander von individueller Freiheit und Demokratie? Sitzen wir mit unserem Demokratieverständnis nicht wiederum einer Illusion auf, die es so gar nicht gibt, die Illusion von einer tatsächlichen (vollumfänglichen) Freiheit des Einzelnen, die eine Demokratie zu schützen vorgibt? Fromm hinterfragt dies alles in sehr anschaulicher, leicht verständlicher und hochspannender Art und Weise. Für mich ein sehr interessantes Buch, das unglaublich viel über einen selbst und diese Gesellschaft verrät.

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