Erich Fromm Wege aus einer kranken Gesellschaft

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Inhaltsangabe zu „Wege aus einer kranken Gesellschaft“ von Erich Fromm

Der große humanistische Denker nimmt die westliche Konsumgesellschaft in kritischem Augenschein.»Glücklich sein heißt immer neuere und bessere Waren konsumieren, sich Musik, Filme, Vergnügen, Sex, Alkohol und Zigaretten einverleiben … Jedermann ist ›glücklich‹ – nur fühlt er nichts, kann er nicht mehr vernünftig denken und kann er nicht mehr lieben.« Diese ernüchternde Diagnose des »Patienten« Gesellschaft aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts könnte zugleich Befund der heutigen Zeit sein. In seiner sozialpsychologischen Untersuchung unterzieht Erich Fromm die westliche Konsumgesellschaft einer kritischen Bestandsaufnahme und erkennt in der Entfremdung des Menschen von sich selbst und seinen Produkten die Wurzel für eine immer schlimmere seelische Erkrankung. Doch es führen auch Wege zur Genesung, die Fromm in seinen Vorschlägen für wirtschaftliche, politische und kulturelle Neugestaltung konkretisiert.

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  • Rezension zu "Wege aus einer kranken Gesellschaft" von Erich Fromm

    Wege aus einer kranken Gesellschaft

    Sokrates

    22. March 2011 um 18:53

    Erich Fromm, geboren 1900, Psychoanalytiker und Sozialphilosoph, beschäftigt sich in dem vorliegenden Buch mit der westlichen Gesellschaft und ihren möglichen Problemfeldern. Die Originalausgabe wurde 1955 erstmals in den USA veröffentlicht; für das Lesen muss man beachten, dass Fromm für seine Analysen eine Gesellschaft vor Augen hatte, die 50 Jahre zurückliegt. Seine Überlegungen und Feststellungen haben indes nichts an Aktualität eingebüßt. Fromm stellt fest, dass unsere westlichen Zivilisationen krank sind. Hierbei definiert er zunächst einen „normalen“ Zustand, der das Idealbild dessen darstellt, mit dem Fromm jetzt Ist-Zustand vergleicht. Die aktuellen – bereits in den 1950er Jahren in den USA zu beobachtenden – Entwicklungen hält Fromm in ihrer Gänze für krank und wider die Natur des Menschen. So wäre der Gesellschaftscharakter einer, der dem Individuum zwar größtmöglichen Raum gibt, der Kapitalismus hingegen würde die Individuen wiederrum einengen, ausbeuten, Frustrationen auslösen. Als Folge hiervon käme es zu einer allgemeinen gesamtgesellschaftlichen Entfremdung und zu einer seelischen Erkrankung. Zuletzt entwirft Fromm das Ideal einer Gegengesellschaft, nämlich der des „kommunitären Sozialismus“, seine Antwort auf alle bisherigen Gesellschaftsmodelle des Kommunismus, Sozialismus, Kapitalismus und Totalitarismus. Fromm ist bekannter Anhänger sozialistischer Ideen und dem Ideal der Humanität des Menschen. Aus diesem Blickwinkel heraus entwirft er Utopien und analysiert die bestehende gesellschaftliche Situation. An den Grundcharakteristika der westlichen Gesellschaften hat sich seit der ersten Veröffentlichung dieses Buches wenig verändert; man wird leicht die aktuelle gesellschaftliche Situation widerfinden. Interessant sind Fromms Deutungen und Analysen; interessant auch seine Lösungsvorschläge, die zwar nicht jeden ansprechen oder überzeugen müssen, denen man sich aber nicht verschließen sollte. Das Buch ist auch für einen weniger geübten Leser geeignet. Ein wenig Grundvokabular der soziologischen oder psychologischen Literatur sollte allerdings vorhanden sein.

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