Erich Kästner Als ich ein kleiner Junge war

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Inhaltsangabe zu „Als ich ein kleiner Junge war“ von Erich Kästner

'Kinder werden dieses Buch als ein Kästner-Kinderbuch lieben. Erwachsene werden es bewundern.' Friedrich Luft in Die Welt Eine Kindheit in Dresden: Erich Kästner, geboren 1899, erzählt von seinen Eltern und Großeltern, dem Familienleben, den gesellschaftlichen Zwängen und Konventionen, dem Treiben auf den Straßen und Plätzen der Stadt. Kästners Erinnerungen, die junge wie alte Leser seit über 50 Jahren in ihren Bann schlagen, sind ein zeitloses Meisterwerk voller Witz, Esprit und menschlicher Wärme.

erheiternde Erzählungen aus dem Leben eines kleinen Jungen, später wunderbaren Autors, aus meiner Lieblingsstadt

— AuroraBorealis
AuroraBorealis

Tolle Schreibweise! Kästner bringt seine Dresdner Kindheit und die Historie wunderschön rüber!

— Vilja2013
Vilja2013

Ein Buch, das ich immer wieder lesen kann. Erich Kästner besaß die Gabe, Alltagsgeschehen in den Mantel des Wunderbaren zu kleiden.

— BastianWeinert
BastianWeinert

Der Schreibstil ist so toll, es lässt sich sehr sehr gut lesen, selten habe ich einen so guten Schriftsteller lesen dürfen. Möchte noch mehr von Erich Kästner lesen.

— Lanie
Lanie

..ein Lesegenuss von der ersten bis zur letzten Seite..

— orchidee25
orchidee25

Bezaubernde Schilderungen aus der Kindheit Kästners in einem Dresden, das es so nicht mehr gibt.

— Lakritzschnecke
Lakritzschnecke

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  • Eine Kindheit im Dresden des frühen 20. Jahrhunderts

    Als ich ein kleiner Junge war
    Saralonde

    Saralonde

    28. June 2016 um 15:06

    Der Junge, aus dem einmal der berühmte Kinderbuchautor und Dichter Erich Kästner werden sollte, wurde 1899 in Dresden geboren und ist auch dort aufgewachsen. In diesem schönen Buch erzählt er von seiner Kindheit und frühen Jugend. Besonders liebevoll erinnert er sich dabei an seine Mutter. Kästner beginnt seine Erinnerungen nicht mit seiner eigenen Geburt, sondern erzählt auch von seinen Großeltern. Natürlich berichtet er dabei auch von den Kästners, das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf der Familie seiner Mutter Ida, den Augustins. Das Buch ist sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet, die Sprache ist kindgerecht, Kästner spricht seine jungen Leser direkt an. Auch inhaltlich ist der Band für Kinder angemessen, dabei verzichtet Kästner jedoch keineswegs auf schlimme Aspekte, etwa die suizidalen Tendenzen seiner überarbeiteten Mutter. Er verpackt diese jedoch so gekonnt, dass Kinder gleich verstehen werden: Es war nicht immer alles schön und leicht, aber es wurde alles gut. Auch auf seine Heimatstadt geht Kästner ein, wobei sein Schmerz angesichts ihrer Zerstörung im zweiten Weltkrieg offenkundig ist. Die Sprache ist wie bereits gesagt kindgerecht und humorvoll, aber nicht anspruchslos. Es fehlt nicht an schönen Formulierungen und stilistischen Mitteln und es sind viele gut verdauliche Lebensweisheiten eingebaut. Besonders schön ist die Beschreibung des ersten Besuchs am Meer: „Schillernde Quallen spuckten sie aus, die im Sande zu blassem Aspik wurden. Raunende Muscheln brachten sie mit und goldgelben Bernstein, worin, wie in gläsernen Särgen, zehntausendjahrealte Fliegen und Mücken lagen, winzige Zeugen aus der Urzeit.“ (Seite 197) Ein schönes Buch über eine Kindheit zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sehr zu empfehlen.

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  • Eine Kindheit in Dresden

    Als ich ein kleiner Junge war
    Orisha

    Orisha

    Lange lange wollte ich dieses Buch lesen und nun endlich habe ich es getan. Erich Kästner erzählt höchstselbst von seiner Kindheit. Eine Kindheit, die mittlerweile über 100 Jahre her ist.  „Wer von sich selber zu erzählen beginnt, beginnt meist mit ganz anderen Leuten […]“, so auch Erich Kästner. Beginnend mit seinen Vorfahren, den Augustins mütterlicherseits und den Kästners väterlicherseits, nimmt er uns mit in längst vergangene Zeiten. Er nimmt den Leser mit nach Sachsen und nach Dresden und schafft es dabei das Leben vor 100 Jahren lebendig werden zu lassen. Kästner schreibt über seine Mutter, seinen Vater, seinen Onkel Franz – einem reichen Pferdehändler, von seiner Schulzeit und seinen Freizeitaktivitäten – kurzum von seiner Kindheit. Kästners Buch liest sich schnell. Seine klare, einfache Sprache, zieht den Leser in den Bann. Dabei, und das muss ich als Archivarin wirklich herausstellen, schafft er es dennoch die historischen Gegebenheiten und den Sprachgebrauch vor 100 Jahren einfach und klar zu vermitteln. Und das will gekonnt sein. Schließlich ist diese Autobiographie für Kinder gedacht und Kästner setzt mit diesem Buch Maßstäbe.  „Wer so einfach schreiben kann, ist auf seine Art ein Meister“ (Friedrich Luft, Die Welt), heißt es auf der Rückseite des Buches und ich kann mich dieser Aussage nur anschließen. Und diejenigen unter euch, die Kästners Werk ein wenig kennen, werden die ein oder andere Parallele zu Klassikern wie "Emil und die Detektive" entdecken. Fazit: Eine Hommage an Dresden, an Sachsen und an Kästner selbst. Lest dieses Buch mit oder ohne eure Kindern, es lohnt sich!

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    • 7
  • Rezension zu "Als ich ein kleiner Junge war" von Erich Kästner

    Als ich ein kleiner Junge war
    gst

    gst

    Erich Kästner erzählt in einem liebenswerten Stil von seiner Kindheit in Dresden. In seiner heilen Welt vor dem ersten Weltkrieg gab es noch keinen Fernseher, keine Computer und trotzdem war ihm nie langweilig. Mit ihm ist es möglich, in eine längst vergangene Zeit einzutauchen. Man lernt die Stadt Dresden und ihre Umgebung kennen. Schließlich ist noch heute sein vor über 50 Jahren entstandenes Buch Grundlage für eine ganz besondere Stadtführung durch die Dresdener Neustadt von der Königsbrückerstraße zum Albertplatz. Doch das sei nur am Rande erwähnt. Erich Kästner würde hier wieder einmal schreiben: "Aber das gehört jetzt nicht hierher." Was gehört dann hierher? Das Leben seiner Eltern, die Gesellschaft um die Jahrhundertwende und die Sorge ums Überleben zum Beispiel. Hierzu schreibt er im zwölften Kapitel: "Das Leben ist nicht nur rosafarben und nicht nur schwarz, sondern bunt. Es gibt gute Menschen und böse Menschen, und die guten sind mitunter böse und die bösen manchmal gut. Wir können lachen und weinen, und zumal weinen wir, als könnten wir nie wieder lachen, oder wir lachen so herzlich, als hätten wir nie vorher geweint. Wir haben Glück und haben Unglück, und Glück im Unglück gibt es auch." Kästner preist die Schönheit seiner Heimatstadt, die er zu der Zeit, als das Buch entstand, schon verloren glaubte. Heute hätte er sicher seine Freude daran, wie schön sie wieder geworden ist. Er musste sich an seine Erinnerung halten oder sich mit dem Lesen zufrieden geben, das er folgendermaßen beschreibt: "Wenn ein Kind lesen gelernt hat und gerne liest, entdeckt und erobert es eine zweite Welt, das Reich der Buchstaben. ... Aus Druckerschwärze entstehen Dinge, Menschen, Geister und Götter, die man sonst nicht sehen könnte. Wer noch nicht lesen kann, sieht nur, was greifbar vor seiner Nase liegt oder steht: den Vater, die Türklingel, den Laternenanzünder, das Fahrrad, den Blumenstrauß und, vom Fenster aus, vielleicht den Kirchturm. Wer lesen kann, sitzt über einem Buch und erblickt mit einem Male den Kilimandscharo oder Karl den Großen oder Huckleberry Finn im Gebüsch oder Zeus als Stier, und auf seinem Rücken reitet die schöne Europa. Wer lesen kann, hat ein zweites Paar Augen, und er muß nur aufpassen, daß er sich dabei das erste Paar nicht verdirbt." Genauso, wie er es beschrieb, öffnet er uns die Augen für seine Kindheit in den Jahren 1907 bis 1914. Auch wenn ich anfangs Probleme hatte, in sein Buch hineinzukommen, bin ich nach der Lektüre vollends begeistert und kann es Erwachsenen mindestens so sehr ans Herz legen wie Kindern, die wissen wollen, wie ihre Ur- und Ururgroßeltern gelebt haben.

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    • 2
    Orisha

    Orisha

    12. August 2015 um 20:12
  • Rezension zu "Als ich ein kleiner Junge war" von Erich Kästner

    Als ich ein kleiner Junge war
    rumble-bee

    rumble-bee

    Endlich mal eine Rezension, die ich sehr gern und völlig ohne Bauchmschmerzen schreibe - ja, sie schreibt sich fast von selbst. Denn wo Kästner draufsteht, ist auch Kästner drin! Wunderbar, erfrischend, leicht-ironisch - und doch nicht ohne Tiefgang. Ich habe dieses Buch aus tiefstem Herzen genossen, und an einem einzigen Abend verschlungen. Was bleibt, ist fast Bedauern - dass dieses Buch so kurz war, und um welchen Preis sich dieser Mensch seine ironisch-menschliche Weltsicht erworben hat. Aber was außerdem bleibt, ist grenzenlose Freude daran, dass es noch Bücher gibt, die universell sind, und viele Menschen ansprechen. Eigentlich vereint dieses kleine Juwel mehrere Aspekte in sich. Der offensichtlichste ist sicherlich derjenige eines Zeitporträts. Kästner schildert in diesem Buch vor allem die Jahre 1907 bis 1914, also bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Ein wenig Vorgeschichte seiner Familie bringt er auch mit ein, aber eben so viel, dass ein abgerundetes Bild seiner Verhältnisse entsteht - kein langweiliges Abschweifen in Histörchen. Wir erhalten so ein lebendiges Bild des Lebens in Dresden, Kästners Heimatstadt, und des Milieus der einfachen und kleinen Leute, ihrer Sorgen und Nöte - aber auch der Gewitztheit der Kinder, des irgendwie viel lebendigeren Alltags, den sie hatten. Sie mögen weder Computer noch Handys gekannt haben, aber oh Wunder, ihnen war nie langweilig! Sie haben sicherlich mehr Menschliches gelernt als wir heutzutage. Und sie hielten zusammen! Der zweite wichtige Aspekt - zumindest für mich - war sicherlich derjenige der Laufbahn eines Schriftstellers. Welche Anzeichen hat es schon in frühester Jugend gegeben, welche Faktoren haben ihn geprägt, welche Elemente aus seinem Leben fanden Eingang in sein Werk (einige!). Das war schon sehr aufschlussreich! Er las immer schon gerne und viel. Die Familie Kästner hatte immerzu Lehrer als Untermieter. Seine Mutter war tatsächlich Friseuse! Und der kleine Erich bekam die Freiheit, sich anders zu entscheiden und seiner Neigung zu folgen - was zu jener Zeit absolut nicht selbstverständlich war, war doch eine Neuorientierung oft mit Kosten verbunden. Wir als heutige Leser müssen seinen verständnisvollen Eltern zutiefst dankbar sein, dass sie uns diesen Schriftsteller haben heranwachsen lassen! Der dritte Aspekt ist und bleibt bei Kästner für mich der Humor, und die Philosophie. Er erzählt ja nicht nur, nein, er hat immer auch seine Leser im Blick - und das sind für ihn Menschen allen (!) Alters. Schon im Vorwort, das mit köstlichen Wendungen gespckt ist, heißt es "Liebe Kinder und Nichtkinder". Immer wieder unterbricht er, um auch jüngeren Lesern einen wichtigen Gedankengang klarzumachen, eine persönliche Einsicht weiterzureichen. Mit menschlicher Wärme und unnachahmlichem Humor behandelt er dabei so unterschiedliche Gebiete wie das Wesen der Erinnerung, das Wesen der Kindheit, das Traurigsein, Wahrheit und Lüge, und noch viel mehr. Insofern freue ich mich schon darauf, dieses Buch meinem Sohn vorzulesen, der auch ein Erich-Kästner-Fan ist! Denn ich weiß, auch er wird seine große Freude an diesem Buch haben! Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Dieses Buch erklärt sich vor allem aus sich selbst heraus - man lacht, schmunzelt, blinzelt manchmal auch Tränen weg, aber man erhält vor allem den lebendigen Eindruck eines Menschen, der unsere Welt zum Guten verändert hat - wenn er nur mehr gelesen würde!

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    • 2
  • Nicht nur für Kinder

    Als ich ein kleiner Junge war
    dicketilla

    dicketilla

    Eigentlich ist es ja ein Kinderbuch , aber es ist so schön geschrieben , daß es für uns Erwachsene ein Genuß ist zu lesen . Erich Kästner läßt uns an die Anfänge seiner Familie teil haben . Den Kästners und den Augustins . Wir erfahren wie sich seine Eltern kennen lernen , und das einzige Kind Erich heranwächst .Das schwere Leben des Vaters als Sattlermeister und wie sich die Mutter bemüht ihm immer ein gutes Zuhause zu ermöglichen . Erichs Liebe zum Lernen , und von seiner liebenden Mutter darin gefördert . Und wir erfahren viel über seine Geburtstadt Dresden . Es ist ein Buch was am Ende glücklich macht . Und es läßt Bescheidenheit aufkommen .

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    • 3
    Sabine17

    Sabine17

    04. March 2014 um 10:07
  • Als ich ein kleiner Junge war - Erich Kästner

    Als ich ein kleiner Junge war
    milasun

    milasun

    28. December 2013 um 18:42

    "Alt ist, was man vergessen hat. Und das Unvergessliche war gestern. Der Maßstab ist nicht die Uhr, sondern der Wert. Und das Wertvollste, ob lustig oder traurig, ist die Kindheit." Erich Kästner beschreibt die Jahre 1907 bis 1914, seine Kindheit in Dresden vor dem ersten Weltkrieg. Mal lustig, mal traurig, immer mit einem Augenzwinkern und ohne Pathos. Es sind die kleinen Dinge und die "kleinen" Menschen, auf die er sein Augenmerk richtet. Doch vor allen Dingen ist es seine Mutter, der er ein Denkmal setzt. Habe ich sehr gerne gelesen und werde ich bestimmt weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Als ich ein kleiner Junge war" von Erich Kästner

    Als ich ein kleiner Junge war
    goldfisch

    goldfisch

    30. June 2012 um 10:53

    Erich Kästner schreibt über seine Kindheit und Hauptsächlich über seine Mutter, der er mit diesem Buch ein kleines,literarisches Denkmal gesetzt hat.Kästners Kindheit war geprägt von der Liebe seiner Mutter. Der Vater scheint viel Arbeit zu haben, aber beide Elternteile buhlen um die Liebe des Kindes.Kästner schreibt über seine Kinderzeit in Dresden und die Brüder seiner Mutter. Ein Kleinod. eine wunderbare Geschichte über eine Kindheit, die nicht von Handys, Fernsehen oder Computern geprägt war, sondern vom Lernen, Wandern,und Spielen.

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  • Rezension zu "Als ich ein kleiner Junge war" von Erich Kästner

    Als ich ein kleiner Junge war
    Esaia

    Esaia

    07. February 2011 um 01:43

    Was für ein schönes kleines Büchlein. Kästners Beschreibungen nach hätte ich nur zu gerne einmal einige Tage meiner Kindheit vor 100 Jahren erleben wollen. Erich Kästner kann wunderschön schreiben, keine Frage, aber das man sich das geschriebene Wort dann auch noch so bildhaft vorstellen kann, schaffen bei mir nur die wenigsten Autoren. Kästner schafft es! Dresden muss eine wunderschön Stadt gewesen sein, bevor sie durch die zwei Weltkriege fast komplett zerstört wurde, jedenfalls geht das aus seinen Beschreibungen hervor. Kästner selbst schreibt, dass seine Kindheit dann mit dem Ausbruch des 1. Weltkrieges plötzlich vorbei war. Besonders toll fand, dass der Buchtitel "Als ich ein kleiner Junge war" immer wieder in jedem der 16 Kapitel aufgegriffen wird und ich den Buchtitel deshalb mehr als passend finde. Erich Kästner beginnt seinen Roman mit der Geschichte der Familien seiner Eltern Emil und Ida, den Kästners und den Augustins, bis er schließlich über das Kennenlernen seiner Eltern und deren Umzug nach Dresden zu Erzählungen aus seiner Kindheit übergeht. Es sind äußerst lebhafte Erzählung die keine Tiefen auslässt aber auch all die schönen Dinge mitnimmt. Als ich ein kleiner Junge war ist ein Roman der mich tief berührt hat und den ich jedem der sich auch nur annährend für das Leben vor 100 Jahren und Erich Kästner interessiert ans Herz legen möchte. geschrieben am 03.01.2010

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  • Rezension zu "Als ich ein kleiner Junge war" von Erich Kästner

    Als ich ein kleiner Junge war
    siggi88

    siggi88

    06. February 2011 um 18:01

    Der unvergleichliche Stil von Erich Kästner berührt und bezaubert immer wieder. Ein unglaublich tolles Buch, in dem er es schafft über sich zu erzählen, ohne sich dabei in den Mittelpunkt zu stellen. Stattdessen findet er an jedem Menschen etwas Besonderes. So sollten wir eigentlich alle durchs Leben gehen.

  • Rezension zu "Als ich ein kleiner Junge war" von Erich Kästner

    Als ich ein kleiner Junge war
    Joshy2

    Joshy2

    05. September 2010 um 18:44

    Schon spannend, Erich Kästner als Erwachsener zu lesen, zumal er als Erwachsener über seine Kindheit schreibt. Für mich als "Neu-Sachse" hatte das Buch seinen Reiz, zumal ich Stadtgeschichten aus alter Zeit mag. So erfahre ich viel aus dem Dresdner Stadtleben um 1900 und noch mehr über Familiengeschichten der Kästners, eingebettet in geschichtliche Ereignisse und Details. Am Ende wollte ich, dass es einfach nur so weitergeht und nicht endet, aber das Ende kam schnell, sehr schnell.... nur 200 Seiten sind eben etwas kurz für eine lange Kindheit.

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  • Rezension zu "Als ich ein kleiner Junge war" von Erich Kästner

    Als ich ein kleiner Junge war
    Lupus

    Lupus

    16. July 2010 um 10:02

    In diesem Buch berichtet Erich Kästner sehr unterhaltsam und humorvoll aus seinen Kindheitserinnerungen. Aufgewachsen im Dresden des beginnenden 20. Jahrhunderts gibt er einen liebevollen Einblick in seine familiären Verhältnisse und die schwierigen Lebensumstände, in denen er aufwuchs. Er entführt uns zu Schauplätzen seiner Kindheit und erzählt von großen und kleinen historischen Begebenheiten dieser Zeit. Darüber hinaus ist diese Autobiografie eine große "Liebeserklärung" Erich Kästners an seine Mutter Ida.

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  • Rezension zu "Als ich ein kleiner Junge war" von Erich Kästner

    Als ich ein kleiner Junge war
    Ritja

    Ritja

    26. March 2010 um 14:00

    Wer Erich Kästners Kinderbücher kennt, dem wird auch dieses liebevolle Buch über seine Kindheit und seine Eltern (besonders die Mutter) mögen. Kästner erzählt von seinen ersten Gehversuchen, der Schulzeit und den vielen Wandertouren durch Sachsen und Thüringen, von den Ausflügen an die Ostsee bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges, dem Ende seiner Kindheit. Die vielen kleinen Zeichnungen helfen dem Leser sich in diese Zeit zu versetzen. Schönes unterhaltsames Buch im typischen "Kästner-Stil".

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  • Rezension zu "Als ich ein kleiner Junge war" von Erich Kästner

    Als ich ein kleiner Junge war
    Silvester

    Silvester

    14. March 2010 um 18:50

    Wer Kästner mag, wird um dieses Kleinod nicht herumkommen. Mit viel Liebe und außergewöhnlichem Sprachwitz erzählt der große alte Mann von seiner Familie und seiner Kindheit. Liebens- und lesenswert.

  • Rezension zu "Als ich ein kleiner Junge war" von Erich Kästner

    Als ich ein kleiner Junge war
    nic

    nic

    06. March 2010 um 12:37

    Schon als Kind mochte ich Erich Kästners Bücher. Nicht nur Das doppelte Lottchen habe ich über Jahre hinweg immer und immer wieder gelesen. Von Emil und die Detektive war ich genauso begeistert, wie ich es immer noch von Kästners Gedichten bin. Von "als ich ein kleiner Junge war" habe ich irgendwann mal in einer TV-Sendung gehört und bin gleich los in den Buchladen, um es zu kaufen. Warum auch immer es in Vergessenheit geraten und in meinem SUB verschwunden ist, kann ich nicht sagen. Aber heute habe ich es wieder entdeckt und gelesen. Das Büchlein ist gemacht, um es in einem Aufwasch wegzulesen. Kurzweilig, im bekannten Kästnerstil erzählt der Autor Geschichten aus dem Leben und Geschichten aus dem Leben seiner Eltern, Großeltern, Urgroßeltern, Tanten und Onkel. Was aber keineswegs fad oder langweilig ist - im Gegenteil. Man liest über die Kaiserzeit, sogar übers Mittelalter, über Kriege, Geldnot, Hochzeiten, und vor allem über das Glück der Kindheit. Erich Kästners Bücher sind so warmherzig geschrieben, besonders beim Lesen von "als ich ein kleiner Junge war" geht mir richtiggehend das Herz auf. Humorvol, beschwingt, dennoch mit dem nötigen Ernst, wo er angebracht ist, führt Kästner durch die Episoden und hat mich beim Lesen absolut begeistert. Ein sehr schönes Buch eines wunderbaren Schriftstellers, den ich sehr verehre.

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  • Rezension zu "Als ich ein kleiner Junge war" von Erich Kästner

    Als ich ein kleiner Junge war
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. February 2010 um 12:52

    Als Erich Kästner 1957 seine Kindheitserinnerungen aufschrieb, gab es das Dresden nicht mehr, das er beschreiben wollte. Es gab keine Pferdekutschen mehr, nicht mehr die Schönheit seiner Heimatstadt, keinen Lehrer Lehmann mehr. Aber es macht Spaß, dieses Buch zu lesen und in Gedanken in eine Stadt zu reisen, die sich augenscheinlich so verändert hat und irgendwie doch faszinierend beständig geblieben ist. Erich Kästner wird 1899 in Dresden geboren, aber seine Erzählung beginnt weit eher in der sächsischen Provinz, wo Ida Augustin mit ihren vielen Geschwistern aufwächst und irgendwann Emil Kästner heiratet. Dieser ist Sattlermeister und geht daran pleite, dass seine Taschen und Ränzen so gut sind, dass niemand jemals neue braucht. Deshalb ziehen die Kästners in eine Mietskaserne in Dresden, wo der Vater in der Kofferfabrik arbeiten wird, während die Mutter ihren einzigen Sohn über alles liebt und alles für ihn tut. Doch die unbeschwerte Kindheit, wie sie Erich Kästner mit einem Augenzwinkern, aber auch mit Wehmut beschreibt, hat auch ihre dunklen Seiten. So sind prügelnde Lehrer wie der Herr Lehmann heute unvorstellbar, genauso wie die Enge, die damals herrschte, wenn sich drei Familienmitglieder und ein Untermieter eine Dreiraum-Wohnung teilten, oder die Depressionen der Mutter, die den Sohn immer wieder in Angst und Schrecken versetzen. Es ist ein witziges Buch, ein Geschichtsbuch, ein Stadtführer, ein trauriges Buch und ein Zeitzeugnis. Besonders der letzte Satz kommt, wenn auch irgendwie nicht unerwartet, mit all seiner Härte. Als nämlich die Kindheit zu Ende war. Das stimmt traurig.

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