Das doppelte Lottchen

von Erich Kästner und Walter Trier
4,4 Sterne bei443 Bewertungen
Das doppelte Lottchen
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F

Ein wahrer Klassiker. Auch mit 22 kann ich mit den beiden noch richtig mitfiebern. Super leichtes Buch für zwischendurch.

Josephine-Fines avatar

richtig süß!! <3

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Inhaltsangabe zu "Das doppelte Lottchen"

Es ist schon merkwürdig, wenn sich zwei Mädchen in einem Ferienheim gegenüberstehen und feststellen, dass sie sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Luise Palfy aus Wien hat zwar lange Locken und Lotte Körner aus München zwei geflochtene Zöpfe - das ist aber auch wirklich der einzige Unterschied. Sie beschließen, dem Geheimnis ihrer Ähnlichkeit auf den Grund zu gehen: Luise fährt als Lotte nach München zurück und Lotte als Luise nach Wien.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783855356058
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:176 Seiten
Verlag:Atrium Zürich
Erscheinungsdatum:01.10.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.02.2006 bei Oetinger Media GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Yoyomauss avatar
    Yoyomausvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein so schönes Kindermärchen
    Ein so schönes Kindermärchen

    Zum Inhalt:
    Als sich Luise und Lotte im Landschulheim begegnen, trauen sie ihren Augen kaum – wie ein Ei dem anderen gleichen sie sich. Also müssen sie Zwillinge sein. Ein wagemutiger Plan erwächst in ihnen: die freche Luise reist als Lotte zur Mutter und die schüchterne Lotte zum Vater. Und bei allen Turbulenzen dürfen sie ihr erklärtes Ziel nicht aus den Augen verlieren: Ihre Eltern müssen wieder heiraten!

    Als sie sich im Landschulheim begegnen, da verstehen sie sich noch gar nicht so gut. Die freche Luise und die schüchterne Lotte. Doch nach und nach müssen sie feststellen, dass sie sich ähneln. Sehr sogar. Mehr als das. Denn sie scheinen Zwillinge zu sein. Luise lebt bei dem Vater und Lotte bei der Mutter. Während die eine wild ist, ist die andere gewissenhaft und fleißig. In den Zwillingen erwächst der Plan, dass sie das jeweils andere Elternteil kennen lernen wollen und so geht Luise als Lotte zum Vater und Lotte als Luise zur Mutter. Aber der Plan ist dann doch nicht so einfach umzusetzen, wie sie dachten. Denn Tiere kann man nicht überlisten und Luise muss feststellen, dass sie ja gar nicht kochen kann...


    "Das doppelte Lottchen" ist wohl der Kinderbuchklassiker schlechthin - und wahrscheinlich kennt ihn auch jeder. Es gibt unzählige Verfilmungen - nah am Buch oder fiktiv weiter erzählt, aber immer mit dem gleichen Grundgerüst. Die Geschichte der beiden Schwestern, die sich zufällig treffen und den kühnen Plan aushecken ihre jeweils anderen Elternteile kennen zu lernen ist einfach fantastisch - wenn auch riskant. Aber wer würde nicht auch gern seine Mutter oder seinen Vater kennen lernen, wenn man wie ein Ei dem anderen gleicht? Erich Kästner schreibt die Geschichte von Lotte und Luise herzlich schön. Zwar ist aufgrund des Alters des Textes das eine oder andere Wort oder die eine oder andere Gepflogenheit etwas befremdlich, aber im Großen und Ganzen ist die Geschichte zeitlos. Sie liest sich leicht, sie macht sehr viel Spaß und sie eignet sich durchaus als Vorlesegeschichte. 


    Empfehlen möchte ich das Buch allen Leseratten und jenen, die es vielleicht noch werden wollen. Die Geschichte lädt zum Träumen ein. Sie ist ganz ohne Gewalt oder übertriebene Szenen. Es könnte eine Geschichte wie aus dem Leben sein. Das ist herrlich erfrischend.

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    theophilias avatar
    theophiliavor 2 Jahren
    Was Einigkeit nicht alles vermag!

    eingestellt in meinem Blog:


    https://theophilia69.blogspot.de/2017/04/was-einigkeit-nicht-alles-vermag.html


    Rezension bei Lovelybooks:


    Was Einigkeit nicht alles vermag!

    Inhalt:
    In den Sommerferien werden Lotte Körner aus München und Luise Palfny aus Salzburg zu Sommerferien nach Seebühl am Bühlsee angemeldet. Als sich beide Mädchen begegnen sind diese zutiefst geschockt. Doch langsam entwickelt sich eine Freundschaft zwischen beiden Kindern. Als die Freizeit zu Ende ist, reisen beide Kinder nicht mehr zu ihren Eltern, sondern zu denen des anderen Zwillings und möchten diese kennen lernen. Es ist aufregend nicht bei der eignen Mutter oder Vater zu leben. Um Kontakt zu halten schreiben sich beide Mädchen postlagernd immer wieder. Doch dann antwortet das Mädchen aus Wien nicht mehr. Zur selben Zeit fällt der Mutter in München auf, dass ihre Tochter wohl nicht ihre Tochter sein kann und erinnert sich an ihre Zwillingskind, welches beim Vater lebt. Mutter Körner ruft in Salzburg bei Vater Palfny an. Hier erfährt sie, dass ihre Lotte krank ist und Ludwig Palfny große Sorgen um das Mädchen macht. Er bittet seine Exfrau schnellstens zu kommen. Der Hausarzt hat als Medizin den Kontakt mit der Mutter verordnet.

    Jetzt wird auch dem Arzt klar, aus welchem Grund sein Hund die „neue“ Luise nicht als „Luise“ erkannt hat.

    Hunde sind doch ziemlich schlau!


    Meine Meinung:
    Das Buch hat einen festen Einband und kann sehr lange von ganzen Generationen in der Familie genossen werden. Der Himmel über der Ortschaft Seebühl leuchtet so richtig gelb wie ein Sonnenuntergang. Im Vordergrund sind Lotte und Luise zu sehen, wie sie Hand in Hand auf einer Wiese stehen und sich des Lebens freuen.

    Schreibstil ist flüssig und Kindgerecht. Er läßt die Hauptpersonen zu Wort kommen. Ab und zu fließt der Erzähler ein, der dem Leser Informationen zukommen lässt, die diesem noch fehlen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Kinder im Grundschulalter können gut ein Kapitel am Stück an einem Tag lesen. So wird das ganze Buch für ein Kind nicht allzu lange.

    Die Hauptpersonen
    Lotte Körner aus München lebt bei Liselotte Körner geschiedene Palfny. Sie ist Journalistin.
    Lotte wird als ruhig, zurückhaltend, still beschrieben.
    Luise Palfny aus Salzburg lebt bei Ludwig Palfny dem Konzertmeister.
    Luise wird als wild und selbstbewusst beschrieben.

    Besonderheiten des Buches.
    In vielen Grundschulen können Kinder mit Hilfe des Antolin Programmes ihre Lesefähigkeit ausbauen und Punkte sammeln. Das Buch das doppelte Lottchen von Erich Kästner ist in dem Antolin Programm als Kinderbuchklassiker vertreten.

    Das Buch ist selbst für ängstliche Kinder geeignet.

    Immer wieder sind von Walter Trier Illustrationen in schwarzer Farbe eingestreut, die zum Thema des Textes gut passen.

    Was wir aus dem Buch lernen können:
    Wenn sich 2 einig sind, können sie viel bewegen. Selbst Eltern heiraten wieder, wenn es sich die Kinder wünschen. Vielleicht ist das ein wenig überzogen. Aber in der Zeit, als das Buch veröffentlicht wurde, gab es noch keine Patchwork Familien und wilde Ehen. Da herrschte noch Zucht und Ordnung.

    Fazit
    Dieses einfühlsame Kinderbuch sollte man im Leben gelesen haben. Es zeigt auf, was möglich ist, wenn man sich einig ist. Es beschreibt liebevoll, wie man sich von einem Schock des Lebens erholt und das Beste aus einer Sache macht und ganz viel dabei erreichen kann.

    Dank an die Schulbücherei in Ansbach-Hennenbach für die Möglichkeit Qualitätskinderbücher ausleihen zu können.

    Zum Autor.
    Emil Erich Kästner (* 23. Februar 1899 in Dresden; † 29. Juli 1974 in München) war ein deutscher Schriftsteller, Publizist und Drehbuchautor. Bekannt machten ihn vor allem seine Kinderbücher wie Emil und die Detektive, Das doppelte Lottchen und Das fliegende Klassenzimmer sowie seine humoristischen und zeitkritischen Gedichte.

    weitere Bücher des Autors
    · Klaus im Schrank oder Das verkehrte Weihnachtsfest. Theaterstück. 1927. (UA 2013 in Dresden[21])
    · Herz auf Taille. 1928.
    · Emil und die Detektive. 1929
    · Lärm im Spiegel. C. Weller Co. Verlag, Leipzig u. Wien 1929; Cecilie Dressler Verlag, Berlin 1963.
    · Leben in dieser Zeit. 1929
    · Ein Mann gibt Auskunft. 1930.
    · Das letzte Kapitel. 1930.
    · Die Ballade vom Nachahmungstrieb 1930.
    · Arthur mit dem langen Arm. 1931.
    · Pünktchen und Anton. 1931.
    · Fabian. Die Geschichte eines Moralisten. 1931.
    · Der Gang vor die Hunde. (Neuausgabe von Fabian, Atrium Verlag, Zürich 2013.)
    · Das verhexte Telefon. 1932.
    · Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee. 1932.
    · Gesang zwischen den Stühlen. 1932.
    · Das fliegende Klassenzimmer. 1933.
    · Drei Männer im Schnee. 1934.
    · Emil und die drei Zwillinge. 1934.
    · Die verschwundene Miniatur. 1935.
    · Doktor Erich Kästners Lyrische Hausapotheke. 1936.
    · Der Zauberlehrling. (Romanfragment), 1936. (Neuauflage: Atrium Verlag, Zürich 2016, ISBN 978-3-85535-399-6.)
    · Georg und die Zwischenfälle. (Der kleine Grenzverkehr), 1938.
    · Die Konferenz der Tiere. 1949.
    · Das doppelte Lottchen. 1949.
    · Die 13 Monate. 1955.
    · Die Schule der Diktatoren. 1957.
    · Als ich ein kleiner Junge war. 1957.
    · Über das Nichtlesen von Büchern. mit Zeichnungen von Paul Flora, 1958.
    · Die Ballade vom Nachahmungstrieb. 1959.
    · Notabene 45. 1961. (Neuauflage: Atrium Verlag, Zürich 2012, ISBN 978-3-85535-386-6.)
    · Das Schwein beim Friseur. 1962.
    · Der kleine Mann. 1963.
    · Der kleine Mann und die kleine Miss. 1967.
    · … was nicht in euren Lesebüchern steht. 1968.



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    theophilias avatar
    theophiliavor 2 Jahren
    Was Einigkeit nicht alles vermag

    Inhalt:
    In den Sommerferien werden Lotte Körner aus München und Luise Palfny aus Salzburg zu Sommerferien nach Seebühl am Bühlsee angemeldet. Als sich beide Mädchen begegnen sind diese zutiefst geschockt. Doch langsam entwickelt sich eine Freundschaft zwischen beiden Kindern. Als die Freizeit zu Ende ist, reisen beide Kinder nicht mehr zu ihren Eltern, sondern zu denen des anderen Zwillings und möchten diese kennen lernen. Es ist aufregend nicht bei der eignen Mutter oder Vater zu leben. Um Kontakt zu halten schreiben sich beide Mädchen postlagernd immer wieder. Doch dann antwortet das Mädchen aus Wien nicht mehr. Zur selben Zeit fällt der Mutter in München auf, dass ihre Tochter wohl nicht ihre Tochter sein kann und erinnert sich an ihre Zwillingskind, welches beim Vater lebt. Mutter Körner ruft in Salzburg bei Vater Palfny an. Hier erfährt sie, dass ihre Lotte krank ist und Ludwig Palfny große Sorgen um das Mädchen macht. Er bittet seine Exfrau schnellstens zu kommen. Der Hausarzt hat als Medizin den Kontakt mit der Mutter verordnet.

    Jetzt wird auch dem Arzt klar, aus welchem Grund sein Hund die „neue“ Luise nicht als „Luise“ erkannt hat.

    Hunde sind doch ziemlich schlau!


    Meine Meinung:
    Das Buch hat einen festen Einband und kann sehr lange von ganzen Generationen in der Familie genossen werden. Der Himmel über der Ortschaft Seebühl leuchtet so richtig gelb wie ein Sonnenuntergang. Im Vordergrund sind Lotte und Luise zu sehen, wie sie Hand in Hand auf einer Wiese stehen und sich des Lebens freuen.

    Schreibstil ist flüssig und Kindgerecht. Er läßt die Hauptpersonen zu Wort kommen. Ab und zu fließt der Erzähler ein, der dem Leser Informationen zukommen lässt, die diesem noch fehlen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Kinder im Grundschulalter können gut ein Kapitel am Stück an einem Tag lesen. So wird das ganze Buch für ein Kind nicht allzu lange.

    die Hauptpersonen
    Lotte Körner aus München lebt bei Liselotte Körner geschiedene Palfny. Sie ist Journalistin.
    Lotte wird als ruhig, zurückhaltend, still beschrieben.
    Luise Palfny aus Salzburg lebt bei Ludwig Palfny dem Konzertmeister.
    Luise wird als wild und selbstbewusst beschrieben.

    Besonderheiten des Buches.
    In vielen Grundschulen können Kinder mit Hilfe des Antolin Programmes ihre Lesefähigkeit ausbauen und Punkte sammeln. Das Buch das doppelte Lottchen von Erich Kästner ist in dem Antolin Programm als Kinderbuchklassiker vertreten.

    Das Buch ist selbst für ängstliche Kinder geeignet.

    Immer wieder sind von Walter Trier Illustrationen in schwarzer Farbe eingestreut, die zum Thema des Textes gut passen.

    Was wir aus dem Buch lernen können:
    Wenn sich 2 einig sind, können sie viel bewegen. Selbst Eltern heiraten wieder, wenn es sich die Kinder wünschen. Vielleicht ist das ein wenig überzogen. Aber in der Zeit, als das Buch veröffentlicht wurde, gab es noch keine Patchwork Familien und wilde Ehen. Da herrschte noch Zucht und Ordnung.

    Fazit
    Dieses einfühlsame Kinderbuch sollte man im Leben gelesen haben. Es zeigt auf, was möglich ist, wenn man sich einig ist. Es beschreibt liebevoll, wie man sich von einem Schock des Lebens erholt und das Beste aus einer Sache macht und ganz viel dabei erreichen kann.

    Dank an die Schulbücherei in Ansbach-Hennenbach für die Möglichkeit Qualitätskinderbücher ausleihen zu können.

    Zum Autor.
    Emil Erich Kästner (* 23. Februar 1899 in Dresden; † 29. Juli 1974 in München) war ein deutscher Schriftsteller, Publizist und Drehbuchautor. Bekannt machten ihn vor allem seine Kinderbücher wie Emil und die Detektive, Das doppelte Lottchen und Das fliegende Klassenzimmer sowie seine humoristischen und zeitkritischen Gedichte.

    weitere Bücher des Autors
    • Klaus im Schrank oder Das verkehrte Weihnachtsfest. Theaterstück. 1927. (UA 2013 in Dresden[21])
    • Herz auf Taille. 1928.
    • Emil und die Detektive. 1929
    • Lärm im Spiegel. C. Weller Co. Verlag, Leipzig u. Wien 1929; Cecilie Dressler Verlag, Berlin 1963.
    • Leben in dieser Zeit. 1929
    • Ein Mann gibt Auskunft. 1930.
    • Das letzte Kapitel. 1930.
    • Die Ballade vom Nachahmungstrieb 1930.
    • Arthur mit dem langen Arm. 1931.
    • Pünktchen und Anton. 1931.
    • Fabian. Die Geschichte eines Moralisten. 1931.
    • Der Gang vor die Hunde. (Neuausgabe von Fabian, Atrium Verlag, Zürich 2013.)
    • Das verhexte Telefon. 1932.
    • Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee. 1932.
    • Gesang zwischen den Stühlen. 1932.
    • Das fliegende Klassenzimmer. 1933.
    • Drei Männer im Schnee. 1934.
    • Emil und die drei Zwillinge. 1934.
    • Die verschwundene Miniatur. 1935.
    • Doktor Erich Kästners Lyrische Hausapotheke. 1936.
    • Der Zauberlehrling. (Romanfragment), 1936. (Neuauflage: Atrium Verlag, Zürich 2016, ISBN 978-3-85535-399-6.)
    • Georg und die Zwischenfälle. (Der kleine Grenzverkehr), 1938.
    • Die Konferenz der Tiere. 1949.
    • Das doppelte Lottchen. 1949.
    • Die 13 Monate. 1955.
    • Die Schule der Diktatoren. 1957.
    • Als ich ein kleiner Junge war. 1957.
    • Über das Nichtlesen von Büchern. mit Zeichnungen von Paul Flora, 1958.
    • Die Ballade vom Nachahmungstrieb. 1959.
    • Notabene 45. 1961. (Neuauflage: Atrium Verlag, Zürich 2012, ISBN 978-3-85535-386-6.)
    • Das Schwein beim Friseur. 1962.
    • Der kleine Mann. 1963.
    • Der kleine Mann und die kleine Miss. 1967.
    • … was nicht in euren Lesebüchern steht. 1968.






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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Ein Klassiker als Comic: eine grandiose Idee und ebenso gut umgesetzt.

    Wer kennt diesen Klassiker von Erich Kästner nicht ? Der Comic sprach mich ebenfalls direkt an.

    Die Handlung über Luise und Lotte dürfte den meisten Menschen bekannt sein. Die jungen Mädchen treffen zum ersten Mal in einem Feriencamp aufeinander und schnell ist klar: sie sind Zwillinge. Nun ist es daran, Mama und Papa wieder zu verkuppeln.

     In einem Comic kann man nicht die komplette Handlung stecken, aber das Grundgerüst und viele tolle Details ist in diesem Comic zu finden. Das Ende war mir ein Ticken zu schnell abgehandelt, aber das ist nicht weiter schlimm. Empfehlen kann ich den Comic allen Fans des Originals und natürlich Jüngeren, die sich noch nicht ans Buch trauen.

    Der Zeichenstil von Isabel Kreitz trifft genau meinen Geschmack. Sie bringt die Emotionen und Gefühle sehr gut aufs Papier. Positiv empfand ich auch, dass Kreitz die Geschichte unverändert lies und sie auch nicht in die heutige Zeit verlagert. Einzig die Gesichter fand ich manchmal etwas gruselig, aber darüber kann man als Leser hinwegsehen.

    Fazit: Ein Klassiker als Comic: eine grandiose Idee und ebenso gut umgesetzt.

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    W
    WinfriedStanzickvor 2 Jahren
    Eine gelungene Übertragung



    Seit seinem ersten Erscheinen im Jahr 1949 haben unzählige Kinder mehrerer Generationen sich an diesem Buch von Erich Kästner erfreut. „Das doppelte Lottchen“ ist nach seinem Emil aus „Emil und die Detektive“ (1929) die bekannteste Kinderfigur aus den unzähligen Werken des 1974 gestorbenen deutschen Schriftstellers.

    Nun hat der Dressler Verlag, in dem seit Jahrzehnten in über 150 Auflagen das Original erscheint, mit Isabel Keitz einer des besten Comic-Zeichnerinnen Deutschlands beauftragt, die Geschichte der beiden Mädchen in einem Comic darzustellen.

    Sowohl in der graphischen Darstellung als auch in den Textsprechblasen hat sie eine dem Original entsprechende wunderbare Form gefunden, die nimm Unterschied zu den neueren Verfilmungen die Handlung in die Zeit versetzt, in der die Originalgeschichte spielt.

    Eine gelungene Übertragung, für alle Kinder, die lieber Comics mögen als Lesen und für alle, die es interessant finden, das bekannte Buch einmal in einer anderen Interpretation kennenzulernen.


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    hexepankis avatar
    hexepankivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein schönes Kinderbuch mit vielen versteckten Lehren. Die Sprache ist etwas antiquiert doch das Thema ist heute aktueller denn je.
    Ein Buch für Jung und Alt

    Die Geschichte kennt wohl jeder: Lotte und Luise sind geschockt als sie sich im Ferienheim kennen lernen und feststellen müssen, dass sie Zwillinge sind und nichts davon wussten. Sie beschließen, die Rollen zu tauschen, um herauszufinden, wie es dazu kommen konnte, dass die beiden Schwestern sich nicht kennen und am Ende gibt es eine große Familienzusammenführung.

    Ich habe diesen Klassiker aus einer Tauschkiste gefischt und hatte wirklich Freude daran, ihn zu lesen. Die Sprache und der Schreibstil sind etwas antiquiert, so drückt sich heute einfach niemand mehr aus, aber ich fand das auch irgendwie schön. Dadurch bekommt man beim Lesen das Gefühl, ein Märchenonkel würde die Geschichte erzählen, während auf dem Fußboden eine Horde Kinder sitzt, die gespannt lauscht. Es hat mich auf jeden Fall das ein oder andere Mal schmunzeln lassen.

    In einer anderen Zeit geschrieben, ist das Buch logischerweise durchdrungen mit Vorstellungen und Werten der damaligen Gesellschaftsordnung. Vieles was für uns heute völlig normal ist, schickt sich nicht, die Frau ist ihrem Mann unterstellt, Kinder werden vom Vater nicht geherzt und haben generell nichts zu sagen. Um so erstaunlicher ist, dass Erich Kästner die Erwachsenen in seinem Buch direkt anspricht und mit ihnen Klartext redet:
    "Wenn der Erwachsene, der euch über die Schulter guckt, das Beispiel von Sherley Temple und den Zusammenhang mit Luises und Lottes Eltern und ihrer Scheidung nicht verstanden hat, dann richtet ihm einen schönen Gruß von mir aus, und ich ließe ihm sagen, es gäbe auf der Welt sehr viele geschiedene Eltern, und es gäbe sehr viele Kinder, die darunter litten! Und es gäbe sehr viele andere Kinder, die darunter litten, daß die Eltern sich nicht scheiden ließen! Wenn man aber den Kindern zumutete, unter diesen Zuständen zu leiden, dann sei es doch wohl [...] verkehrt, nicht mit ihnen darüber in verständiger [...] Form zu sprechen!"

    Was mir besonders gut gefallen hat, sind die vielen kleinen und großen Lehren, die dieses Buch enthält und die kein bisschen an Gültigkeit verloren haben. Die meisten Erwachsenen haben vergessen, wie es ist ein Kind zu sein; Kinder sind nicht einfach nur unmündige Wesen sondern haben auch Rechte, eine Meinung und sollten einbezogen werden; Eltern dürfen nicht alles nur weil sie Erwachsene sind; Menschen verändern sich und manchmal lohnt es sich deshalb, es einfach noch mal zu versuchen.

    "Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt. Früher waren sie Kinder, dann wurden sie erwachsen, aber was sind sie nun? Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch." Erich Kästner

    Fazit: Ein schöner Kinderbuchklassiker aus dem auch die Erwachsenen noch etwas lernen können.

    Kommentare: 1
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    Nymphes avatar
    Nymphevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein tolles und überraschend modernes Buch!
    Eine alte und doch moderne Geschichte

    Inhalt:
    Lotte und Louise kennen sich nicht. Als sie dann plötzlich im Sommer in einem Ferienlager voreinander stehen ist der Schock umso größer, als sie feststellen, dass sie genau gleich aussehen. Bald stellt sich heraus, dass sie tatsächlich Zwillinge sind und Ihre Eltern bei der Trennung je ein Kind mitgenommen haben. Das können die Kinder nicht auf sich sitzen lassen und sie tauschen die Rollen. In Wien und München versuchen Sie nun den anderen Elternteil kennen zu lernen und das Geheimnis der Ehe Ihrer Eltern zu lüften.

    Meinung:
    Dieser Klassiker von Erich Kästner hat mich positiv überrascht. Obwohl das Buch fast 70 Jahre alt ist, wirkt der Stoff unheimlich modern. Kästner vertritt die Meinung, dass Eltern sich lieber scheiden lassen sollten, statt in einer unglücklichen Ehe zu Leben und die Frau ist ohne Probleme berufstätig. Das Buch muss 1949 ein Skandal gewesen sein.
    Ich mag auch Kästners Art des Schreibens, mit den kleinen Exkursen und Erklärungen zwischendrin. Er erklärt kompliziert Sachverhalte absolut kinderfreundlich.

    Fazit: Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt.

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    Pumple-fogs avatar
    Pumple-fogvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Klassiker bleibt ein Klassiker
    Wer kennt die Geschichte nicht

    Das doppelte Lottchen eine Geschichte über zwei Mädchen die anders nicht sein können, sich nie kannten und doch bis tief in die Wurzeln miteinander verbunden sind. Im Ferienlager treffen die Beiden Luise und Lotte. Schnell wird den beiden klar - lass uns die Rollen tauschen.

    Ich liebe dieses Buch. Die Geschichte wird nicht alt. Ich meine wie oft hab ich die Idee schon neugeschrieben und verfilmt gesehen.
    Mit diesem Buch hat Kästner ein schönes Buch zum Lachen und mit leiden geschrieben.
    Obwohl die Mädchen gleich aussehen sind ihre Charaktere auch voneinander unabhänig interessant und tiefgrundig.

    Ob jung oder alt - ein jeder kann dieses Buch genießen.

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    S
    Sonnenschimmervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: gut
    schönes Buch

    Das Buch "Das doppelt Lottchen", ist ein sehr schön geschriebenes Buch. Es handelt sich um zwei Mädchen die sich im Ferienlager begegnen und feststellen das sie sich ähneln. Dann tauschen sie nach dem Ferienlager ihr zu Hause um herauszufinden, warum sie sich so ähneln. Eine spannende, lustige und zum verwechseln komische Geschichte, die auch schon oft verfilmt wurde. Empfehlenswert.

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    SchwarzeRoses avatar
    SchwarzeRosevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Einfach nur wunderbar!!!
    Ein Ei gleicht dem anderen Ei

    Wer kennt nicht Erich Kästner und sein Buch "Das doppelte Lottchen". In einem Ferienlagen lernen sich die Schwestern Luise und Lotte kennen. Sie stellen fest das sie Zwillinge sind. Beide schmieden einen Plan. Luise und Lotte tauschen ihre Leben für eine kurze Zeit, aber mit dem gewissen Happy End

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