Der 35. Mai

von Erich Kästner 
4,3 Sterne bei88 Bewertungen
Der 35. Mai
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ErleseneBuechers avatar

Vieles ist so abgefahren und absurd, aber auch lustig und feinsinnig.

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Eine herrlich verrückte, originelle, schräge und fantasievolle Geschichte für Jungs und Mädchen ab 8 Jahren und junggebliebene Erwachsene.

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Inhaltsangabe zu "Der 35. Mai"

Der 35. Mai? Na, an einem so verrückten Tag müssen Konrad und sein Onkel Ringelhuth ja die unwahrscheinlichsten Dinge erleben! Eigentlich soll Konrad nur einen Aufsatz über die Südsee schreiben - aber am 35. Mai reiten sie auf dem Zirkuspferd Negro Kaballo einfach selbst dorthin.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423708425
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:155 Seiten
Verlag:dtv
Erscheinungsdatum:01.05.2004
Das aktuelle Hörbuch ist bei Oetinger erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    ErleseneBuechers avatar
    ErleseneBuechervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Vieles ist so abgefahren und absurd, aber auch lustig und feinsinnig.
    Rollschuhpferd, Elektropolis & Südsee

    Irgendwie ist in meiner Kindheit Erich Kästner ein bisschen an mir vorbei gegangen. Also ich kannte zwar z.B. den Inhalt von “Pünktchen und Anton” oder “Emil und die Detektive”, aber die Bücher wurden mir weder vorgelesen noch habe ich sie selbst gelesen. Ich war vor einiger Zeit schon von “Das fliegende Klassenzimmer” begeistert und bin es jetzt von “Der 35. Mai”. Meine Schwester sagte letztens, dass wäre eines ihr Lieblingsbücher. Ja, warum hat sie es mir denn damals nicht vorgelesen? Frechheit.

    Nun habe ich es zum Glück mit meinem Kind nachgeholt und es ihm vorgelesen. Welch grandioses Kinderbuch! Man muss sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen, wann das Buch entstanden ist. 1931! Es ist die Mutter so vieler anderer Kinderbücher. Viele Ideen stammen aus diesem Buch. Es ist ja auch voll von ihnen: ein rollschuhfahrendes Pferd, eine elektrische Stadt, ein kariertes Mädchen, Kinder an der Macht, fahrende Häuser, vergangene Herrscher… Vieles ist so abgefahren und absurd, aber auch lustig und feinsinnig.

    Besonders Spaß hat mir auch mal wieder die Sprache gemacht. Es ist eine Freude, das Buch vorzulesen. Viele Begriffe oder Redewendungen findet man leider heutzutage viel zu wenig in unserer Sprache, so musste ich Dinge oft meinem Kind erklären, aber auch das ist ja Gewinn.

    Bewertung: 5 von 5 Punkten

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    Barbara62s avatar
    Barbara62vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine herrlich verrückte, originelle, schräge und fantasievolle Geschichte für Jungs und Mädchen ab 8 Jahren und junggebliebene Erwachsene.
    Fantasievoll und schräg

    Konrad verbringt seine Donnerstage bei seinem verrückten Onkel, dem Apotheker Ringelhuth. Doch ein Donnerstag ist anders: An einem 35. Mai muss Konrad nämlich einen Aufsatz über die Südsee schreiben. Zum Glück kommt gerade das rollschuhlaufende Pferd Negro Kaballo vorbei und zusammen reisen sie duch den Schrank in der Diele in die Südsee. Unterwegs lernen sie das Schlaraffenland, die Burg zur großen Vergangenheit, die verkehrte Welt und Elektropolis, die automatische Stadt kennen. Und am Ende macht sich die Hausaufgabe wie von selbst...

    Ein herrlich verrückter, origineller, schräger, fantasievoller und zeitloser Kinderbuchklassiker à la Münchhausen für Jungen und Mädchen ab ca. 8 Jahren und junggebliebene Erwachsene.

    Kommentare: 5
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    Lilli33s avatar
    Lilli33vor 3 Jahren
    Immer noch lesenswert

    Dass am 35. Mai nicht alles mit rechten Dingen zugeht, dürfte jedem klar sein. Als Konrad einen Aufsatz über die Südsee schreiben soll, hat er Glück, dass gerade Donnerstag ist, denn Donnerstage verbringt er bei seinem Onkel Ringelhuth, der für alles eine Lösung weiß. Als dann noch das sprechende und Rollschuh fahrende Pferd Negro Kaballo in der Wohnung auftaucht, kann es losgehen „nach der Südsee“. Denn am besten soll Konrad Eindrücke vor Ort gewinnen, um in seinem Aufsatz darüber zu schreiben.

    Es folgt eine abenteuerliche und haarsträubende Reise durch surreale Länder, in denen die drei allerhand Abenteuer erleben. Sie kommen durch das Schlaraffenland in eine Ritterburg, später durch die verkehrte Welt und Elektropolis. Lauter Orte, von denen Kinder träumen und schwärmen. Das sollen sie auch, denn all diese Orte haben wunderbare Seiten. Kästner zeigt allerdings auch die negativen Seiten auf, sodass man im Endeffekt merkt, dass es zu Hause und in der Realität eben doch am besten ist.

    Eine tolle Geschichte mit viel Witz und Humor, doch auch mit ernstem Hintergrund. Immer noch lesenswert!

    Kommentare: 1
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    Alaiss avatar
    Alaisvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee" von Erich Kästner

    Jeden Donnerstag verbringt Konrad bei seinem Onkel Ringelhuth. Eines Tages begegnet ihnen auf dem Weg von der Schule nach Hause ein sprechendes schwarzes Pferd mit Strohhut, das sie kurzerhand zum Mittagessen einladen. Doch dieses Pferd, Negro Kaballo genannt, soll bei weitem nicht die einzige Merkwürdigkeit bleiben, die ihnen an diesem Tag begegnen wird, denn schließlich ist der 35. Mai, also ein eher außergewöhnlicher Tag. Um Konrad bei einem Aufsatz über die Südsee zu helfen, geht Onkel Ringelhuth mit seinem Neffen und Negro Kaballo auf eine wundersame Reise, die sie durch einen Schrank im Korridor in eine Reihe fantastischer Welten führen wird: Die "verkehrte Welt", in der Kinder ihre Eltern erziehen, das Schlaraffenland und viele weitere spannende Welten.

    Eine wunderbare Erzählung mit etwas altmodischem Charme, der auch Erwachsene mit viel Freude und Erstaunen über den Einfallsreichtum des Autors gerne folgen. Kästner erzählt mit sehr viel Humor und versteht es, seine Leser zu unterhalten. Dennoch ist zwischen den Zeilen ab und zu eine Gesellschaftskritik zu spüren, die auch in der heutigen Zeit nachvollziehbar bleibt, nur dass heute nicht mehr mit Zinnsoldaten, sondern mit Videokriegsspielen gespielt wird ...

    Besonders gut gefielen mir auch die liebevollen und fantasievollen Illustrationen von Horst Lemke.

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    Dubhes avatar
    Dubhevor 7 Jahren
    Rezension zu "Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee" von Erich Kästner

    Heute ist der 35.Mai und Konrad besucht wie jeden Donnerstag seinen etwas verrückten Onkel.
    Doch dieses Mal unterscheidet sich sein Besuch zu den vorangegangenen. Denn Konrad muss einen Aufsatz über die Südsee schreiben, doch er weiß nicht so recht, was er schreiben soll.
    So schlägt sein Onkel vor, dass sie doch einfach einen Ausflug dorthin machen.
    Konrad hat nichts dagegen und so beginnt eine wahrlich schräge Reise durch ganz verschiedene Welten...
    .
    Ein wirklich wundervolles Buch.
    Es regt ziemlich die Fantasie an und ist locker und lustig zu lesen.
    Wie immer bin ich von Erich Kästner sehr begeistert.
    Und dieses Buch ist sogar mein Lieblingsbuch von ihm.
    Ich denke, selbst er kann sich nicht mehr übertreffen.

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    trinity315s avatar
    trinity315vor 10 Jahren
    Rezension zu "Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee" von Erich Kästner

    auch ein wunderschönes kinderbuch was man unbedingt mal gelesen haben sollte. so viel fantasie und erlebnisse auf so wenigen seiten ist schon faszinierend.

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    wuseltinas avatar
    wuseltinavor 11 Jahren
    Rezension zu "Der 35. Mai" von Erich Kästner

    Für mich eines der besten Kästner-Kinderbücher. Man wird total neidisch auf den Jungen und seinen tollen Onkel, mit dem man sooo viele spannende, lustige und unglaubliche Abenteuer erleben kann - da wird selbst ein langweiliger Schulaufsatz zum großen Erlebnis.

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    Viiivians avatar
    Viiivianvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine schöne Geschichte
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    Mrs_Nanny_Oggs avatar
    Mrs_Nanny_Oggvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Erich Kästner bleibt immer gut - auch wenn man den heutigen Kindern inzwischen viel erklären muss. Ein lesenswerter Klassiker!
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    HomersEvils avatar
    HomersEvilvor 9 Jahren
    Kurzmeinung: Vor kurzem erst gelesen, absolut Klasse! Teilweise sogar viele Anspielungen die für den durchschnittlichen jugendlichen Leser vielleicht noc...

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