Erich Kästner Der kleine Grenzverkehr oder Georg und die Zwischenfälle

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Inhaltsangabe zu „Der kleine Grenzverkehr oder Georg und die Zwischenfälle“ von Erich Kästner

Eigentlich hatte sich der Privatgelehrte Georg Rentmeister seine Reise von Berlin nach Salzburg 1937 anders vorgestellt. Herausgerissen aus der Arbeit an seinem neuen Buch, das sich mit dem bedeutenden Thema des Konjunktivs in der deutschen Sprache beschäftigt, will Georg Rentmeister nichts anderes, als sich mit Eifer den Vergnügungen der Salzburger Festspiele zu widmen. Was er nicht ahnt, ist die Bedeutung der Grenze zwischen Deutschland und Österreich, die bekanntermaßen schon ein Jahr später vorübergehend nicht mehr existieren sollte. Die Vorschrift lautet, dass Einreisende – ohne besondere Erlaubnis von höchster Stelle - lediglich zehn Reichsmark pro Monat einführen dürfen. Nach kurzer Überschlagung der lächerlich niedrigen Summe, die er am Tag ausgeben könnte, beschließt findig der Privatgelehrte Georg Rentmeister in Bad Reichenhall zu logieren und täglich über die Grenze nach Salzburg zu fahren. In Reichenhall ein Grandseigneur, in Salzburg ein Habenichts, welch Abenteuer. Doch damit nicht genug, in Salzburg trifft er das Dienstmädchen Konstanze, eine zarte Romanze nimmt ihren Lauf. Es wird nicht einfacher, als Georg Rentmeister erfährt, dass Konstanze in Wahrheit eine echte Komtesse ist … Auf seine unvergleichliche Art setzt Kästner die vermeintliche Idylle, das komödiantische Lustspiel, den herrschenden Verhältnissen entgegen. Eine amüsant-heitere Liebesgeschichte vor dem pittoresken Hintergrund der Sehenswürdigkeiten der Stadt Salzburg. (Quelle:'Flexibler Einband/01.01.1971')
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  • Eine doppelte Liebesgeschichte

    Der kleine Grenzverkehr oder Georg und die Zwischenfälle

    Barbara62

    Kästners kleiner, heiterer Roman "Der kleine Grenzverkehr" ist ein doppelter Liebesroman: Nicht nur geht es um die Liebesgeschichte zwischen dem schrulligen, vermögenden Literaten Georg Rentmeister und der vermeintlichen Kammerzofe Konstanze, sondern auch um eine Liebeserklärung an die Festspielstadt Salzburg. Als Kästner den Roman 1937 verfasste, waren Deutschland und Österreich durch einen Schlagbaum und vor allem durch rigorose Devisenbestimmungen getrennt, was den jungen Georg Rentmeister, der von einem Freund zu den Salzburger Festspielen eingeladen ist, dazu zwingt, in Bad Reichenhall Quartier zu nehmen und jeden Tag mit dem Bus die Grenze zu überqueren. Als er eines Tages im Café Glockenspiel vergeblich auf den Freund wartet und die Tasse Kaffee, die er bereits getrunken hat, nicht bezahlen kann, nimmt das Schicksal seinen Lauf: "Ich taxierte die Gäste auf ihre Eignung hin, einen wohlhabenden Fremden zu einer Tasse Kaffee einzuladen, die er bereits getrunken hatte. Und da sah ich sie! Sie heißt Konstanze. Kastanienbraunes Haar hat sie und blaue Augen - aber auch wenn's umgekehrt wäre, bliebe sie vollkommen." Der kleine Grenzverkehr ist eine zauberhafte Liebesgeschichte voller Witz und Charme vor einem ernsten Hintergrund und seit vielen Jahren eines meiner Lieblingsbücher.

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  • Rezension zu "Der kleine Grenzverkehr" von Erich Kästner

    Der kleine Grenzverkehr oder Georg und die Zwischenfälle

    leserin

    17. September 2011 um 15:20

    Ich mag den Schriftsteller gerne ab und zu lesen.
    es ist ein sehr liebes und etwas altmodisch, aber humorvoll geschriebes Buch.
    Sehr nett beschrieben ist die Stadt Salzburg mit dem "Jedermann" im Sommer 1939.
    Für Salzburgliebhaber ein klenes Schmankerl.

  • Rezension zu "Der kleine Grenzverkehr" von Erich Kästner

    Der kleine Grenzverkehr oder Georg und die Zwischenfälle

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. April 2009 um 23:03

    menschlich und warmherzig. sehr gut.

  • Rezension zu "Der kleine Grenzverkehr" von Erich Kästner

    Der kleine Grenzverkehr oder Georg und die Zwischenfälle

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. September 2008 um 10:29

    Amüsante und humorvolle Geschichte.

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