Erich Kästner Die verschwundene Miniatur

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Inhaltsangabe zu „Die verschwundene Miniatur“ von Erich Kästner

Eigentlich wollte der Berliner Fleischermeister Külz einfach nur mal seinem Alltag entfliehen. Ohne seiner Familie Bescheid gesagt zu haben, hat er sich für ein paar Tage nach Kopenhagen abgesetzt. Ein bisschen in der Stadt herumschlendern, Baumwerke besichtigen, dem Leiblichen frönen, mal weg von dem üblichen Alltagstrott zwischen Fleischerhaken und Blutwurst. Doch beim genüsslichen Verzehr einer Schlachteplatte auf der Terrasse des noblen Hotel D'Angleterre macht er die Bekanntschaft von Fräulein Trübner. Sie erzählt ihm, dass sie die Privatsekretärin eines steinreichen Kunstsammlers sei, der gerade eine wertvolle Miniatur erstanden habe. Sie sei nun mit der schwierigen Aufgabe betraut, dieses Prachtstück unversehrt nach Berlin zu schaffen. Allerdings habe sie längst die Befürchtung, dass sie verfolgt würde. Fräulein Trübner bittet Fleischermeister Külz um Hilfe. Er solle die Miniatur mit nach Berlin nehmen, ihn würde niemand verdächtigen. In der Zwischenzeit könne sie mit aller weiblichen Raffinesse die Verfolger abschütteln. Für Fleischermeister Külz ist so ein Abenteuer eine willkommene Abwechslung, und er willigt ein. Doch schon auf der Schiffspassage gelingt es den Ganoven, das Kunstwerk zu entwenden. Jetzt gilt es wiederum, die Gauner zu überlisten und die Miniatur wiederzubekommen. Es beginnt eine turbulente Reise, die die Beteiligten nach Warnemünde, Rostock und Berlin führt. Typisch Kästner: eine rasante Kriminalkomödie mit überraschenden Wendungen, ein Klassiker und immer wieder ein Lesevergnügen.

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  • Rezension zu "Die verschwundene Miniatur" von Erich Kästner

    Die verschwundene Miniatur
    marcelsarman

    marcelsarman

    Fleischermeister Külz ist sein bisheriges Leben plötzlich Wurst und er beschließt nach Kopenhagen zu fahren. Der ältere Herr aus Berlin hat vor seinen spontanem Ausflug niemandem Bescheid gesagt und hat zunächst etwas schlechtes Gewissen. Das legt sich jedoch schnell, als er das bezaubernde Fräulein Trübner erblickt. Die junge Dame muss für ihren Chef eine kostbare Miniatur nach Berlin schaffen und bittet Külz um Hilfe. Dieser, ganz Kavalier der alten Schule, willigt sofort ein. Plötzlich taucht ein gewisser Herr Struve auf, der sich den beiden anschließt und dem Fräulein Trübner Avancen macht. Nun ist die Gruppe zu dritt unterwegs und einige Gauner heften sich an ihre Fersen. Fräulein Trübner hat die echte Miniatur in ihrer Tasche, während die Ganoven nur die Fälschung erbeuten konnten. Eines Abends nehmen Herr Struve, Herr Külz und Fräulein Trübner an einem geselligen Tanzabend in einem Hotel an der Ostsee teil, als plötzlich das Licht ausgeht. Als es wieder hell wird kommt der Schreck - die echte Miniatur und der falsche Herr Struve, der in Wahrheit anders heißt, sind weg. Herr Külz, Fräulein Trübner, die Polizei und etliche Gauner verfolgen nun den falschen Herrn Struve, um die echte Miniatur zu bekommen. Ein spannendes Verwirrspiel beginnt, welches schließlich in einem unerwarteten Finale mündet. Bewertung: Kästner merkt man die Freude am Schreiben und Formulieren deutlich an. Er sprüht geradezu vor Einfallsreichtum und glänzt mit Wortwitz und feiner Ironie. Das Buch ist keine tiefschürfende Analyse des gesellschaftspolitischen Zustandes der Weimarer Republik, sondern ein leichter und sehr gut geschriebener Unterhaltungsroman: 5 Sterne.

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  • Leserunde zu "Madonna" von Kathrin Lange

    Madonna
    KathrinLange

    KathrinLange

    Soeben ist mein neuer historischer Roman erschienen: "Madonna"  - Katharina Jacobs dritter Fall Gern würde ich Euch in einer Leserunde ins 15. Jahrhundert entführen und mit Euch über den Roman, die Arbeit daran und das Schreiben allgemein plaudern. Wer also Lust auf einen spannendenThriller mit historischem Hintergrund hat, kann sich bis zum 21. November in der Rubrik "Bewerbung" anmelden.Der Aufbau-Verlag stellt 25 Exemplare zur Verfügung, die unter allen Interessenten verlost werden. Wer das Buch bereits besitzt, kann natürlich ebenfalls mitmachen. "Madonna" ist bereits mein vierzehnter Roman, aber dies ist meine erste Leserunde hier bei Lovelybooks. Ich bin darum sehr gespannt auf den Austausch und freue mich darauf, ab dem 21. November mit Euch in gefährliche vergangene Zeiten einzutauchen! Man liest sich!Herzlich, Eure Kathrin Lange Der Inhalt des Romans: Du sollst nicht begehren! Nürnberg im Jahr 1493. In den Gassen der Stadt werden Menschen mit aufgeschnittener Kehle gefunden. Zuerst glaubt die Heilerin Katharina Jacob noch an ein grausames Spiel Gottes. Doch dann erwacht der Patrizier Richard Sterner, der Mann ihrer Träume, blutverschmiert neben einer der Leichen, und Katharina gerät selbst in Verdacht, eine Mörderin zu sein. Um ihre Unschuld zu beweisen, muss sie einen langen und schmerzlichen Weg in die eigene Vergangenheit antreten … "Wenn sie vor Gier brennen, will ich ihnen ein Mahl zurichten und will sie trunken machen, dass sie matt werden und zum ewigen Schlaf einschlafen, von dem sie nimmermehr aufwachen sollen, spricht der HERR. Ich will sie hinabführen wie Lämmer zur Schlachtbank."

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  • Rezension zu "Die verschwundene Miniatur" von Erich Kästner

    Die verschwundene Miniatur
    Dubhe

    Dubhe

    17. January 2012 um 20:42

    Der Fleischermeister Külz hat einfach keine Lust mehr, erzählt seiner Familie, dass er einen Freund besuchen geht und türmt sich nach Koppenhagen. Dort besucht er alle Sehenswürdigkeiten und kommt auch an der berühmten Oper vorbei. Gegenüber der Oper gibt es ein Hotel mit einem Café, wo lauter reichere Leute sitzen und einer davon sieht Külz und lächelt so ein überhebliches Lächeln. Külz sieht darin eine unbegründete Unterstellung und promt maschiert er auf das Café zu und bestellt eine Platte voll mit Wurstspezialitäten. Der Beruf scheint ihn zu verfolgen. An einem Tisch in der Nähe sitzt ein junges Fräulein, mit dem Külz ins Gespräch kommt und promt stellt sich heraus, dass sie ebenfalls aus Berlin ist. Das Fräulein bittet Külz um einen Gefallen, doch nie hätte er gedacht, dass dieser Gefalle in das Abenteuer seines Lebens ausarten könnte... . Ein gutes Buch, doch mir hat Drei Männer im Schnee von Kästner um Welten besser gefallen. Nur das Ende ist genial. So etwas muss man sich einmal ausdenken können! Erich Kästners Sprache ist teilweise etwas gewöhnungsbedürftig, was mir bei diesem Exemplar seiner Arbeit besonders aufgefallen ist, doch trotz allem handelt es sich um ein recht gutes Buch. Im Nachhinein empfinde ich Symathie dafür kann es jedem Fan von Kästner weiterempfehlen. Leider fehlt es diesem Band etwas an schwarzem Humor.

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  • Rezension zu "Die verschwundene Miniatur" von Erich Kästner

    Die verschwundene Miniatur
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. September 2010 um 15:00

    Ohne Mats toller Videorezi auf Youtube (https://www.youtube.com/watch?v=UT2p0FxlPoo) hätte ich das Buch nie gelesen und dann wäre mir eine Literarische Rosine entgangen. Ein Berliner Metzgermeister hat die Nase voll von seinem ganz stinknormalen Alltag und beschließt daher zu "türmen". In Kopenhagen bstellt er eine Wurstplatte und lernt dabei eine junge Frau kennen, die eine Miniatur nach Berlin transportieren muss. Nun beginnt das Abenteuer für unseren Protagonisten. Die junge Frau bittet ihn (sie befürchtet, dass sie verfolgt wird) unseren Protagonisten die Kopie der Miniatur nach Berlin zu bringen. Bereits auf dem Schiff wird dem armen Metzger die Miniatur, von der annimmt es wäre das Original, entwedet. Was nun kommt ist für den Mann Abenteuer pur. Fazit: Bisher habe ich nur Kinderbücher von Erich Kästner gelesen und mich hat jedes Mal der Schreibstil des Autors gefesselt. "Die verschwundere Miniatur" ist eine rasant geschriebenes Buch und man fiebert mit dem Protagonisten mit. Ich hatte während des Lesens immer die Angst, dass der arme Mann an einem Herziinfarkt sterben könnte. und war daher sehr froh als am Ende als gutgangen ist.

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  • Rezension zu "Die verschwundene Miniatur" von Erich Kästner

    Die verschwundene Miniatur
    Jens65

    Jens65

    10. September 2008 um 01:18

    Also, ich stelle mir sehr oft die Frage: wieso gehe ich eigentlich jeden Tag arbeiten?, warum mache ich jeden Tag das Gleiche?. Bis jetzt habe ich noch keine vernünftige Lösung gefunden, aber immerhin hat mir dieses kleine Meisterwerk der Satire einen Hinwies gegeben wie man den Alltagsmuff ein bischen hinauskehren kann. Entweder man liest dieses Buch oder man fährt direkt, wie der Protagonist (Metzgermeister Külz), nach Kopenhagen. Was dieser Metzger dort erlebt, und später auch zu Hause in Berlin, dass ist mit Abstand das witzigste, was ich bis jetzt gelesen habe. Aber wie gesagt, dass Buch ist nicht nur witzig, sondern regt einen auch zum Nachdenken an. Der Kontext dieses Buches (obwohl in den 20er spielend) ist logischer Weise auch in unsere Gegenwart projektzierbar. Unser mechanisch-automatisch ablaufender Alltag ist möglicherweise ebenso banal und trivial wie der des Metzgermeister Külz.

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  • Rezension zu "Die verschwundene Miniatur" von Erich Kästner

    Die verschwundene Miniatur
    Purist

    Purist

    27. December 2007 um 17:42

    Ein ganz nettes Buch, sehr einfacher Schreibstil, gleicht mehr einer Kurzgeschichte. Hat mir allerdings nicht so gut gefallen wie drei Männer im Schnee von Erich Kästner.

  • Rezension zu "Die verschwundene Miniatur" von Erich Kästner

    Die verschwundene Miniatur
    Leserausch

    Leserausch

    16. November 2007 um 09:57

    Erich Kästner - Die verschwundene Miniatur Klappentext: Das Gefühl, am Leben vorbeizuleben, hat wohl jeden schon einmal beschlichen. Schlachtermeister Oskar Külz aus Berlin SW bildet darin keine Ausnahme. Und doch ist Külz ein besonderer Fall. Insofern nämlich, als er in die Tat umsetzt, wovon andere nur zu träumen wagen: Külz, Inhaber eines gutgehenden Schlachterladens und Vater dreier Söhne - Külz beschließt, dem Gleichmaß seines Alltags zu entfliehen und auf Reisen zu gehen. In Kopenhagen wird er in eine turbulente Kunstraubaffäre verwickelt, bei der nicht nur Räuber und Beraubte mehrfach wechseln, sondern auch Original und Kopie - es handelt sich um ein kostbares Miniaturbildnis der Königin Anna Boleyn von der Hand Hans Holbeins des Jüngeren - wiederholt verwechselt werden. Vom braven Schlachtermeister wird niemand Kunstverständnis oder sogar Kennerschaft erwarten; und daß es um seine an vorwiegend an treuen Stammkunden geschulte Menschenkenntnis kaum besser bestellt ist, dürfte ebenfalls nicht wundernehmen. Dennoch erweist sich Külz ungeachtet des durch die Aufregungen dieser Reise verursachten Gewichtsverlustes als imponierende Figur. Und die eingebüßten fünf Pfund wird er nur zu schnell wieder aufgeholt haben. Also mir hat diese trollige Verwechslungsgeschichte ganz gut gefallen. Das Buch war einfach und schnell zu lesen und öfter musste ich über die teils schrulligen Charaktere in dieser Geschichte schmunzeln.

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