Erich Kästner Drei Männer im Schnee. Inferno im Hotel

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Inhaltsangabe zu „Drei Männer im Schnee. Inferno im Hotel“ von Erich Kästner

Der zeitlose Klassiker über winterliche Irrungen und Wirrungen jetzt in einem Band mit der wiederentdeckten Kästner-Erzählung Inferno im Hotel. Dieses Buch versammelt erstmals Erich Kästners Welterfolg »Drei Männer im Schnee« und die Erzählung »Inferno im Hotel«, die 1927 nur in einer Zeitung erschien und Kästner später als Vorlage für den Roman diente. Dazu ein Beitrag der Kästner-Expertin Sylvia List, die kenntnisreich darüber Auskunft gibt, wie aus dem Inferno die heitere, zeitlos-moderne Verwechslungskomödie entstand, die vielfach verfilmt wurde und seit über 80 Jahren alte wie junge Leser gleichermaßen begeistert.

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    Drei Männer im Schnee. Inferno im Hotel
    Mika_Schulze

    Mika_Schulze

    28. June 2017 um 16:17

    Der Schriftsteller Erich Kästner ist den deutschsprachigen Lesern wohl am ehesten durch seine Kinder- und Jugendbücher bekannt geworden.Hierzu zählen etwa „Das fliegende Klassenzimmer", „Emil und die Detektive" und „Das doppelte Lottchen". Nicht weniger unterhaltsam, aber literarisch anspruchsvoller und daher für einen älteren Leserkreis gedacht, sind seine tollen Komödien. „Drei Männer im Schnee" ist vielleicht seine beste.Im Grunde handelt es sich um eine Verwechslungskomödie, in der sich ein armer Schlucker auf einmal in der Rolle eines Millionärs wiederfindet. Der Konzernmagnat Tobler nimmt an einem Preisausschreiben seines eigenen Unternehmens teil und gewinnt - zu seinem Vergnügen und zum Entsetzen seiner Familie - den zweiten Preis, einen Winterurlaub in den Alpen. Den ersten Preis gewinnt ein netter, aber arbeitsloser Marketingfachmann, der noch bei seiner Mutter wohnt. Tobler entschließt sich, die Reise als armer Schlucker getarnt anzutreten, das Hotel wird jedoch durch seine Tochter gewarnt, dass der Millionär auftauchen würde. Der echte arme Schlucker wird nun wie ein Millionär empfangen und kann sich das ganze nicht erklären, ist also des Lobes voll über den Service im Hotel, der ihm anscheinend unabhängig von Herkunft und Sozialstatus zuteil wird. Und Tobler der Millionär welcher inkognito reist, muss hingegen erfahren, wie sich das Hotelpersonal gegenüber einem vermeintlich armen Schlucker, der in einem Preisausschreiben gewonnen hat, benimmt. Natürlich lernen sich die beiden kennen (der Dritte im Bunde ist Toblers Diener), und die Verwechslung fliegt zum allgemeinen Vergnügen am Ende auf.Ein Großteil des Lesevergnügens stammt nicht aus der Handlung selbst, sondern aus dem unnachahmlichen Schreibstil Kästners. Ein äußerst vergnügliches Buch. Unbedingt lesen.

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