Erich Kästner Fabian

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Inhaltsangabe zu „Fabian“ von Erich Kästner

Dr. Jakob Fabian, Germanist und Reklametexter, lässt sich durch das Berlin der »Goldenen Zwanziger« treiben. Er wirft sich in erotische Abenteuer, trinkt mit Journalisten um die Wette und versucht, im Labyrinth der Großstadt seine Integrität und seine Ideale zu behaupten. Doch die Stadt windet sich wie in einem Fiebertraum; die junge Demokratie der Weimarer Republik wird mehr und mehr in ihren Grundfesten erschüttert. Dann lernt Fabian im Atelier einer Bildhauerin, wo sich leichte Mädchen und Todeskandidaten ein Stelldichein geben, die junge Juristin Cornelia kennen. Die beiden verlieben sich – doch die Liebe hat keine Konjunktur.

Großartige Satire - damals so wichtig wie heute

— MackieMesser229
MackieMesser229

wundervolle Satire, die nichts von ihrer Aktualität verloren hat!

— Rabentochter
Rabentochter

Eine verzerrte Beschreibung der Stadt und der Menschen in Kästners nüchterner Art.

— Rockyrockt
Rockyrockt

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  • Umwerfende Großstadtsatire

    Fabian
    Rabentochter

    Rabentochter

    14. January 2017 um 15:46

    Nicht nur mancher Germanistikstudent kann sich mit Jakob Franke identifizieren – zumindest stellenweise, denn, seien wir ehrlich: Fabian ist ein Moralist, wie wir ihn in der Realität wohl nur schwerlich finden werden. Ob Fabian ein erstrebenswertes Ideal darstellt, bleibt allerdings auch fraglich, nachdem man dieses Buch gelesen hat, auch wenn bei dieser Satire so einiges überzeichnet ist. Kästner erzählt mit viel Witz aber auch Tragik eine Geschichte zu Zeiten der Weimarer Republik in Berlin. Zwischen erotischen Angeboten, zweifelhaften Gestalten, Prostitution, Beziehungsproblemen, politischen Fragen, Geldsorgen und Arbeitssuche versucht Fabian sein Leben nach seinen Maximen zu meistern. Die angesprochenen Themen sind, egal ob es sich um Beziehungs-/Liebesfragen oder verschiedene Arbeitsangebote und politische Ansichten geht, leicht, mit nur wenigen Änderungen auf die heutige Zeit übertragen. Das Werk zeugt also immer noch von Aktualität, der man sich stellen sollte. Mir kommt es zudem so vor, als erkenne man schnell, wie das Buch ausgeht, sogar enden muss, besonders wenn man Fabian einmal durchschaut hat und seine Handlungsweisen und Art zu denken verstanden hat. Das ist allerdings nicht weiter störend, denn Fabians Werdegang berührt und nimmt mit. Und doch kann man nicht anders als diesen Menschen auch zu bewundern. Fazit: Ein wundervolles Buch, dass es in die Reihe meiner Lieblingsbücher geschafft hat – und das zu Recht!

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