Erich Kästner Fabian. Die Geschichte eines Moralisten

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Inhaltsangabe zu „Fabian. Die Geschichte eines Moralisten“ von Erich Kästner

Großartiges Porträt eines enthemmten Milieus vor dem Untergang sowie Darstellung der generellen Passivität des Intellektuellen.

— Hamlets_Erbin

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  • Die Weimarer Republik

    Fabian. Die Geschichte eines Moralisten

    Hamlets_Erbin

    30. October 2016 um 13:13

    "Er betrieb die gemischten Gefühle seit langem aus Liebhaberei. Wer sie untersuchen wollte, musste sie haben. Nur während man sie besaß, konnte man sie beobachten." (S.14) Inhalt: Jakob Fabian lebt Ende der 20er Jahre in Berlin und hält sich mit einem Job in der Werbung über Wasser. In der Hoffnung ein wenig Anständigkeit unter seinen Zeitgenossen zu entdecken, beobachtet und analysiert er die Vorgänge seiner Umgebung. Doch unter den Prostituierten, Zeitungsverlegern, Kommunisten und Nationalsozialisten der Weimarer Republik gibt es keine Anständigkeit. Meinung: Das Porträt einer Zeit und der Menschen, die in dieser Zeit lebten. Satirisch überspitzt spürt Kästner dem Dasein in der Weimarer Republik nach und beschreibt ein Klima, in dem die Gesellschaft den bevorstehenden Untergang zu spüren scheint, aber nicht in der Lage ist, ihm etwas entgegenzusetzen. Stattdessen wird enthemmt gefeiert. Unter den bedrückenden Umständen zerreißen die sozialen Bindungen und ein jeder wird sich selbst der nächste.Kästner ist ein beeindruckender Roman gelungen, der sehr lyrisch, sehr ironisch, teilweise zynisch, dabei jedoch stets wahrhaftig und weise ist. Unbedingt lesenswert! "Dass man lebt, ist Zufall; dass man stirbt ist gewiss..." (S.180)

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