Erich Kästner Sonderbares vom Kurfürstendamm

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Inhaltsangabe zu „Sonderbares vom Kurfürstendamm“ von Erich Kästner

'Im Osten regiert das Verbrechen, im Zentrum die Gaunerei, im Norden das Elend, im Westen die Unzucht und in allen Himmelsrichtungen wohnt der Untergang', schrieb Kästner 1931 über die Metropole Berlin. Tatsächlich war Kästners Großstadterfahrung deutlich positiver und bunter. Als rasender Reporter, Nachtschwärmer und Frauenliebling war er zuverlässig immer dort anzutreffen, wo etwas los war, ob im Theater, in Tanzlokalen oder bei Ringkampf-Veranstaltungen. Seine von der Kästner-Expertin Sylvia List in diesem Band versammelten Geschichten und Gedichte sind ein rasantes Leseerlebnis und zugleich eine augenzwinkernde Liebeserklärung an die große Stadt und ihre sonderbaren Bewohner.

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  • Kästners Journalistenjahre in Berlin

    Sonderbares vom Kurfürstendamm

    PaulTemple

    15. April 2017 um 12:30

    Nachdem Erich Kästner 1927 bei der Leipziger Neuen Zeitung gekündigt wurde, verschlug es ihn, wie viele andere auch, nach Berlin. Mit wenig Geld in der Tasche berichtete er von da an in kleinen Essays und Berichten über das teils bizarre Großstadtleben. Eine fein sortierte Auswahl dieser Veröffentlichungen findet sich in diesem Buch wieder, überwiegend aus der Zeit der Weimarer Republik. Nicht anders als in seinen Romanen, brilliert Kästner mit scharfsinniger Beobachtung und ironischer, aber auch mitunter anklagendem  Sprachstil.Lesenswert! 

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