Erich Kuby

 3.3 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Das Mädchen Rosemarie, Rosemarie und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Erich Kuby

Erich Kuby (1910-2005) galt als einer der Chronisten der Bundesrepublik Deutschland. Der in der Studentenbewegung engagierte Journalist schrieb unter anderem für den Stern und den Spiegel, adaptierte gesellschaftskritische Stoffe für Hörfunk und Fernsehen und veröffentlichte Bücher zur Zeitgeschichte. 1992 wurde ihm der Publizistikpreis der Landeshauptstadt München verliehen. 2005 wurde er posthum mit dem Kurt-Tucholsky-Preis ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Erich Kuby

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Cover des Buches Rosemarie (ISBN: 9783867891196)

Rosemarie

 (2)
Erschienen am 01.06.2010
Cover des Buches Rosemarie (ISBN: 9783895610288)

Rosemarie

 (2)
Erschienen am 04.02.2020
Cover des Buches Erich Kuby: Das Mädchen Rosemarie (ISBN: 9783355006958)

Erich Kuby: Das Mädchen Rosemarie

 (1)
Erschienen am 01.01.1988
Cover des Buches Mein Krieg (ISBN: 9783746615882)

Mein Krieg

 (0)
Erschienen am 01.03.1999
Cover des Buches Mein ärgerliches Vaterland (ISBN: 9783746670737)

Mein ärgerliches Vaterland

 (0)
Erschienen am 26.02.2010
Cover des Buches Lauter Patrioten (ISBN: 9783446159181)

Lauter Patrioten

 (0)
Erschienen am 01.02.1996
Cover des Buches Mein ärgerliches Vaterland (ISBN: 9783446150430)

Mein ärgerliches Vaterland

 (0)
Erschienen am 01.01.1989

Neue Rezensionen zu Erich Kuby

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Rezension zu "Rosemarie" von Erich Kuby

Alter weißer Männer-Scheiß
Anja_Schwennsenvor einem Tag

 Das Buch "Rosemarie" ist leider nichts weiter als alter weißer Männer-Scheiß, der sich den Anstrich des Aufklärerischen gibt. Hier ein Beispiel des rassistischen Sexismus des Autors, Erich Kuby: "Das Mädchen starrte ihn verwundert an. Dieser Blick war wie der einer Negerin, die zum erstenmal über der Lichtung ihres Krals ein Flugzeug auftauchen sieht." (S. 24) Und wenige Seiten später ist sich der Autor nicht zu schade, dieselbe Metapher noch einmal zu bemühen: "Da war wieder dieser Flugzeug-Aufblick der Negerin." (S.28)  Mag ja sein, dass Erich Kuby im Jahr 1958 der Meinung war, ein tolles Stilelement geschaffen zu haben, ohne dabei zu merken, wie sehr er selbst Teil dieser Arschloch-Gesellschaft ist, die er vermeintlich kritisiert. Aber warum meinen Leute im Jahr 2020, dass dieses Buch erneut veröffentlicht werden muss? Sicher! Die Geschichte der Edelprostituierten, Rosemarie, die in den Wirtschaftswunderjahren steinreich und dann Opfer eines nie aufgelärten Mordes wird, ist spannend! Unbesehen. Aber doch nicht so! In langweiligen Dialogen und schlecht gezeichneten Szenen müssen wir einem Autor folgen, der selbst nie seinen male-gaze ablegt, geschweige denn ihn hinterfragt. Ich habe das Buch nicht weitergelesen. Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher!!!

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Rezension zu "Gespräche mit dem Henker" von Erich Kuby

Rezension zu "Gespräche mit dem Henker" von Erich Kuby
Jens65vor 12 Jahren

Für den Autor sicher ein Dilemma, das sich nach dem zweiten Weltkrieg infolge des sich abzeichnenden eisernen Vorhangs ergibt, für den Leser seiner Aufzeichnungen allerdings ein Glücksfall: Der Autor, Angehöriger der AK (polnische Heimatarmee), kommt als Gefangener des stalinistisch regierten Nachkriegs-Polens zusammen in eine Gefängniszelle mit dem SS-Brigadeführer Josef Stroop und einem unbedeutenden Angehörigen des SD, der als Archivar zwar relativ guten Einblick in das Zeitgeschehen hatte, jedoch keinerlei Machtbefugnis. Die Ironie des Schicksals für den Autor liegt in der völlig willkürlichen und undifferenzierten "Freund-Feind"-Betrachtung der stalinistische Machthaber, die polnisch-nationale Nichtkommunisten vollkommen geschichtsfremd Erznazis gleichsetzen und sie wie im konkreten Fall sogar mit diesen zusammen internieren. Der Glücksfall für den Leser liegt in der Bereitschaft des Massenmörders Stroop, sich in der Gefängniszelle seinen Zellengefährten, die er nicht zu fürchten braucht, hemmungs- und schamlos zu offenbaren. Schilderungen seiner "soldatischen" Heldentaten werden von dem mitgefangenen SD- Angehörigen auf ironische Weise sofort darauf reduziert, was sie wirklich waren: Simple Massenmordaktionen bei der "Liquidierung" des Warschauer Ghettos ohne jegliches persönliches Risiko. Das Buch zeigt auf eindrucksvolle Weise die intellektuelle Schlichtheit und emotionale Leere dieses bis zu seiner Hinrichtung unverbesserlichen Nazis und Kriegsverbrechers Josef Stroop. Das Postulat einer von seinem Reichsführer so oft beschworenen Elite erfüllt auch dieser hinterhältige armselige Mensch in keiner Weise.

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