Erich Liebi

Autor*in von Dem Wasser nach, Dem Wasser nach und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Erich Liebi

Geboren 1944 im Kanton Aargau (Schweiz), und dort mit sechs Geschwistern aufgewachsen auf einem kleinen Arbeiterbauernbetrieb. Als staatlich diplomierter Daktylograph wurde ihm das Schreiben auf verschiedensten Hochzeiten zur Berufung.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Dem Wasser nach (ISBN: 9783952333532)

Dem Wasser nach

Neu erschienen am 23.01.2023 als Buch bei Studienzentrum Himmel + Erde.

Alle Bücher von Erich Liebi

Cover des Buches Zaïda (ISBN: 9783458360599)

Zaïda

 (5)
Erschienen am 08.12.2014
Cover des Buches Der Eiskönig aus dem Bleniotal (ISBN: 9783458364122)

Der Eiskönig aus dem Bleniotal

 (3)
Erschienen am 17.06.2019
Cover des Buches Lisas Lächeln (ISBN: 9783857914225)

Lisas Lächeln

 (1)
Erschienen am 01.09.2003
Cover des Buches Eine Welt der Wörter (ISBN: 9783037620304)

Eine Welt der Wörter

 (1)
Erschienen am 23.04.2013
Cover des Buches Anne-Marie Blanc (ISBN: 9783905894042)

Anne-Marie Blanc

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Erschienen am 20.09.2009
Cover des Buches Dem Wasser nach (ISBN: 9783952333587)

Dem Wasser nach

 (0)
Erschienen am 01.07.2022
Cover des Buches Dem Wasser nach (ISBN: 9783952333532)

Dem Wasser nach

 (0)
Erschienen am 23.01.2023
Cover des Buches Garamonds Lehrmeister (ISBN: 9783426632680)

Garamonds Lehrmeister

 (0)
Erschienen am 01.06.2006

Neue Rezensionen zu Erich Liebi

Cover des Buches Der Eiskönig aus dem Bleniotal (ISBN: 9783458364122)
Eliza08s avatar

Rezension zu "Der Eiskönig aus dem Bleniotal" von Anne Cuneo

Mehr Fantasie wäre schön
Eliza08vor 9 Monaten

Erwartungsvoll bin ich in diesen Roman eingestiegen. Leider hat dieser Roman meine Erwartungen nicht erfüllen können. Das Cover ist in beige gestaltet. Erkennbar ist der Vordergrund eines Cafés an deren Türe ein kleiner Junge steht. Oberhalb des Cafés ist der Titel des Buches und eine gezeichnete Eistüte abgebildet. Der Klappentext gibt in meinen Augen leider nicht so ganz den wesentlichen Inhalt der Geschichte wieder und hätte anders formuliert werden müssen, um die Leser nicht zu sehr zu verwirren. Die Geschichte, welche größtenteils aus der Erzählerperspektive wiedergegeben wird, geht es um den jungen Nicolas genannt „Zichinin”, welcher von dem “Londoner Cafeteria und Eis-König Carlos Gatti“ aufgenommen wird. Er wird „Teil” seiner Familie und erlebt aus seiner Perspektive das Leben des berühmten Londoner Gastronomie-Tycoons. Im zweiten Teil der Story befindet sich Carlos Gatti am Ende seines Lebens und bittet Nicolas seine Erfolgsgeschichte im Rahmen einer biographischen Erzählung aufzuschreiben.

Die beiden Hauptdarsteller der Geschichte sind sich in ihrem Handeln manchmal sehr ähnlich. Mir persönlich kam es so vor, dass Nicolas der junge Carlos Gatti war. Der einzige wesentliche Unterschied ist dabei, dass Nicolas eher technisch und sprachlich begabt ist, während Gatti eher autodidaktisch in seinem Berufsleben vorgegangen ist. Als wesentliche Nebenfiguren kann der leibliche Vater von Nicolas erwähnt werden.

Der Aufbau der Geschichte ist stringent und kann aufgrund der Erzählstruktur gut nachvollzogen werden. Die Story spielt größtenteils in London in den Jahren 1850-1870 und ist demnach für den Leser gut einordbar. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, leicht gehoben und eher biographisch aus der Erzählperspektive formuliert worden. Die Autorin hat in ihrem Nachwort sehr deutlich dargestellt, dass gerade die wesentlichen Lebensabschnitte von Gatti nur mäßig dokumentiert bzw. nachvollziehbar sind. Trotz der sehr guten Darstellung anhand der Fakten von Gattis Leben hätte ich mir einen etwas mehr „lebendigeren und phantasievollen” Erzählstil von der Autorin gewünscht. Carlo Gatti hat viel bewegt in seiner Zeit und hat das „Geschäft mit dem Speiseeis für die breite Gesellschaftsschicht Salonfähig gemacht. Wie er zu diesen Erfolgen gekommen ist, bleibt aber das große Rätsel. Er hat das einfach alles geschafft, Hindernisse gab es im Großen und Ganzen nicht! Daran richtet sich meine große Kritik und dies ist auch der Grund, warum ich dieses Buch leider nur mäßig bewerten kann. Positiv zu erwähnen ist die schonungslose Darstellung der „Kinderarbeit” in dieser Zeit, was ich der Autorin hoch anrechne. Das Fazit ist leider mittelprächtig. Auch wenn der Roman auf Fakten basiert, hätte ich mir etwas mehr Fantasie bei der Erfolgsgeschichte der Gattis gewünscht.

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Cover des Buches Der Eiskönig aus dem Bleniotal (ISBN: 9783458364122)
Ritjas avatar

Rezension zu "Der Eiskönig aus dem Bleniotal" von Anne Cuneo

Der Eiskönig
Ritjavor einem Jahr

Eis geht doch irgendwie immer. Das hat sich auch Carlo Gatti gedacht und daraus sein Geschäft gemacht. Doch bis es soweit kam, dass Carlo Gatti damit bekannt und reich wurde, musste er einen steinigen Weg zurücklegen. Er kämpfte, stürzte und stand wieder auf. Von Tessin nach Paris und dann nach London. Er hatte ein arbeitsreiches Leben und doch schaffte er es für die Familie und verlorene Kinder da zu sein. 

Er fand Boy im Dreck und nahm ihn mit nach Hause, was für Unmut bei seiner Frau sorgte. Schon wieder ein fremdes Kind. Aber Boy durfte bleiben und wuchs nun bei der Familie Gatti auf. Er musste viel arbeiten, durfte aber auch eine Schule besuchen und wurde immer mehr zu einem Gatti. Er lermte von Gatti, wie man ein Geschäft leitet, es weiterentwickelt und sich durchsetzt. Aber auch, wie man anderen Menschen hilft und sie fördert.

Die Autorin verwebt die zwei Lebensläufe und verknüpft diese zu einer unterhaltsamen, manchmal traurigen, aber trotzdem positiven Geschichte. Sie hat viel recherchiert, denn Carlo Gatti ist eine reale Person. Es ist jedoch keine reine Biografie, sondern eine gut zu lesende und interessante Geschichte über den "Eiskönig". 

Kommentare: 1
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Cover des Buches Zaïda (ISBN: 9783458360599)
B

Rezension zu "Zaïda" von Anne Cuneo

Ein wundervoller Schmöker!
Buchrebellinvor 8 Jahren

Wenn ich Verlagsvorschauen studiere und ein Buch von einem französischen Autor sehe, blättere ich meist weiter. Ich stehe einfach mit ihnen auf Kriegsfuß. So war es ein großes Glück sowohl für die Autorin Anne Cuneo, als auch für mich, dass mir erst während des Lesens von “Zaïda” auffiel, dass es sich um eine französische Autorin handelt. Mir wäre wohl ein wunderbares Buch entgangen.

Bereits nach wenigen Seiten hatte mich Cuneos wunderbarer Schreibstil gefangen genommen, obwohl ich eigentlich vom Prolog ein bisschen überfordert wurde. Namen über Namen und Verwandtschaftsverhältnisse bis zur gefühlten Steinzeit, machen den Einstieg nicht gerade leicht, aber ich beschloss einfach weiter zu lesen. Glücklicherweise entwirrt sich dann alles ganz schnell, denn der Roman macht einen Sprung in die Vergangenheit und beginnt mit Zaïdas behüteter Jugend.

Von der ersten Sekunde an, habe ich mich in die warmherzige und ungezwungene Protagonistin verliebt. Obwohl reich und adelig, ist sie frei von jeglicher Arroganz, dafür aber gesegnet mit einem ausgeprägten Willen nach Freiheit, Selbstbestimmung und Mitgefühl. Cuneo hält sich auch nicht lange mit Geplänkel auf, sondern lässt Zaïda höchst ungebührlich in eine heftige Verliebtheit stürzen, die nach wenigen Tagen in eine Ehe mündet. Tatsächlich lieben sich Zaïda und ihr Ehemann Basil auf so verzehrende Weise, dass ich bei jedem Liebesroman genervt aufgestöhnt hätte. Kitschig und unrealistisch würde ich es im Normalfall finden, aber hier zeigt sich wohl der Unterschied zwischen reiner Unterhaltung und anspruchsvoller Literatur.

Irgendwie schafft es Cuneo das Paar so lebendig und real zu zeichnen, dass nichts an ihren Gefühlen überbordend und künstlich wirkt. Sie sind einfach zwei Menschen, die anscheinend zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort waren und die sich auf unvergleichliche Art und Weise ergänzen. Fast atemlos folgt man von da an Zaïdas Leben voller Liebe, Drama, Glück, Trauer und Freude. Eingebettet ist das Geschehen dabei in die Weltgeschichte mehrerer Jahrzehnte, die die Protagonistin manchmal mehr, manchmal weniger betreffen und deswegen verschieden stark Einfluss auf die Handlung nehmen.

Manchmal hätte ich mir noch mehr Detail gewünscht. Zum Beispiel wenn es um Zaïdas Ausbildung zur Ärztin geht. So wirkt es trotz der Zeit, in der sie gelebt hat und in der es fast unmöglich war als Frau Medizin zu studieren, doch irgendwie gar nicht so schwer. Aber das ist erstens Jammern auf ganz hohem Niveau und zweitens liegt es wohl in der Natur der Sache einer wenn auch fiktiven Autobiographie, dass die entsprechende Person selektiert und vermeintlich Unwichtiges für sich selbst weglässt.

Für Leser, die einen gut geschriebenen Schmöker zu schätzen wissen, ist “Zaïda” sicherlich ein absoluter Geheimtipp!

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