Erich Loest Durch die Erde ein Riß

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Inhaltsangabe zu „Durch die Erde ein Riß“ von Erich Loest

Dies ist Erich Loests Autobiografie zwischen seinem zehnten und vierzigsten Lebensjahr. Als er 1980 das Manuskript abschloss, war in der DDR niemand bereit, es zu drucken. Um dieses Buches willen gab Loest seine Heimat auf und siedelte von Sachsen nach Niedersachsen über. Erich Loest gehört zur Generation der Hitlerjungen, die am Kriegsende noch an die Front geworfen wird; als Werwolf entrinnt er nur knapp dem Heldentod. Naivität und Abenteuerlust sind von bösen Erfahrungen zerschlissen worden. Der Drang, nun alles richtig zu machen, trifft mit dem Elan der ersten Aufbaujahre der DDR zusammen. Als Redakteur der „Leipziger Volkszeitung“ und Mitglied der SED mischt sich Loest ins politische Tagesgeschäft ein. Er schreibt einen Roman: „Jungen die übrig blieben“ und wird wegen angeblicher Standpunktlosigkeit gefeuert. Als er von einer Ungarnreise zurückkehrt, erfährt er, dass er inzwischen als „faschistischer Provokateur“ aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen worden ist. Wie er schließlich verhaftet und ihm der Prozess gemacht wird und wie er sieben Jahre im Zuchthaus Bautzen II wegen „konterrevolutionärer Gruppenbildung“ absitzen muss, gehört zum beklemmenden Höhepunkt dieses Buches. „Durch die Erde ein Riß“ ist weder Rechtfertigung noch Selbstverstümmelung. Mit Fußtritten auf die negative Seite des Lebens gestoßen und gedemütigt, nimmt er alle Kraft zusammen, entscheidende Situationen festzuhalten, bevor sie der Erinnerung entschwinden. Über Loest ist zu Recht geschrieben worden, er repräsentiere „zugleich das ostdeutsche Sonderschicksal und die allgemeine deutsche Kontinuität“ (Sabine Brandt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung). (Quelle:'Buch/01.08.2014')

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