Der Weg zurück

von Erich M. Remarque 
4,5 Sterne bei39 Bewertungen
Der Weg zurück
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Eindringliche Eindrücke von Kriegsheimkehrern.

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Geniale Fortsetzung von "Im Westen nichts Neues". Sehr eindrucksvoller Anti-Kriegsroman.

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Inhaltsangabe zu "Der Weg zurück"

Nachw. von Westphalen, Tilman 333 S. Neu: 3651 738

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783462020502
Sprache:
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum:01.02.1998

Rezensionen und Bewertungen

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    AnjaLG87s avatar
    AnjaLG87vor 4 Monaten
    Remarque erzählt mit klarer, nüchterner Sprache vom Weg zurück ins Leben

    Kein anderer vermag dramatische Situationenso erschreckend real und gleichzeitig so nüchtern und klar zu beschreiben wie Remarque. Mit diesem besonderen Gespür behandelt er sämtliche Themen rund um die beiden Weltkriege, also die Erwartungen und Sehnsüchte vor Beginn eines Krieges, die Schrecken undVerluste während des Krieges und vor allemdie Schwierigkeiten, nach einem Kriegwieder in den Alltag, seine Familie etc. zurückzufinden und mit Tramata und Schuldgefühlenleben zu müssen.

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    Originaldibblervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Geniale Fortsetzung von "Im Westen nichts Neues". Sehr eindrucksvoller Anti-Kriegsroman.
    Beeindruckende Fortsetzung

    "Der Weg zurück" ist die Fortsetzung des wesentlich bekannteren "Im Westen nichts Neues".

    In "Im Westen nichts Neues" schildert Remarque die Schrecken des ersten Weltkriegs aus der Sicht des jungen Soldaten Paul Bäumer, der sich direkt aus der Schule heraus freiwillig verplichtet hatte. Das Buch endet mit dem Kriegsende.

    Jetzt, in "Der Weg zurück" kehren die Soldaten in die Heimat und größtenteils in ihr privates Leben zurück. Ich Erzähler ist diesmal Ernst Birkholz. Dieser hat große Probleme wieder Zivilist zu sein, da ihm alles so sinnlos scheint. Aber auch die meisten anderen Kriegsrückkehrer tun sich schwer. 

    In einer Vielzahl eindrucksvoller Szenen schildert Remarque die Probleme der Rückkehrer. Den Höhepunkt (aus meiner Sicht) bildet ein Mordprozess bei dem die Frage aufgeworfen wird, warum es schlimmer ist im "normalen" Leben einen Menschen zu töten als im Krieg.

    Aber nicht nur aus den Schwierigkeiten der Ex-Soldaten lassen sich die Schrecken des Krieges ablesen, sondern auch aus den Reflexionen des Ich-Erzählers.

    Mich hat der Roman sehr beeindruckt. Zu einem ähnlichen Urteil kamen wohl auch die führenden Kräfte im nationalsozialistischen Deutschland, die das Buch verbrennen ließen.  Solche Bücher sollten junge Leute lesen!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Weg zurück" von Erich Maria Remarque

    Krieg ist profane Scheiße, die ihre verschissenen Kinder im Dreck liegen lässt. Auch wenn der scheiß Krieg sein Ende gefunden hat. Man scheißt auf die, die über geblieben sind.
    So meine Erinnerung an das Buch.

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    HomersEvils avatar
    HomersEvilvor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Weg zurück" von Erich Maria Remarque

    Ernst Birkenholz hat nur ein Ziel, er will den Weg zurück ins Leben finden.
    Ernst ist Soldat im ersten Weltkrieg. Noch während des Abiturs werden Ernst und seine Mitschüler davon überzeugt sich freiwillig zur Front zu melden. Und so begeben sie sich von der Schulbank, für Kaiser, Volk und Vaterland, direkt in die Schützengräben und Bombentrichter. Die noch unvollendete Erziehung und Weiterentwicklung dieser jungen, unfertigen Generation übernimmt von nun an die alltägliche Grausamkeit und abstumpfende Gefühlswelt des Stellungskrieges im Schützengraben. Ernst und seine Kameraden erleben was es heißt zusammenzuhalten, zu überleben, zu kämpfen und trotzdem auf ein gutes Ende zu hoffen. Viele von Ernsts Kameraden kamen um, selbst noch am Tage des Waffenstillstandes.
    Mit diesem Tage aber, war von jetzt auf gleich auf einmal alles anders. Kein sinnloses Töten mehr, keine Angst mehr vor Artilleriefeuer , kein Gedanke mehr an einen unsinnigen Tod. Aus Feinden im Schützengraben wurden wieder normale und vor allem echte Menschen.
    Ernst tritt nun den Heimweg an, den Weg zurück.
    Aber es ist ein Weg in eine fremde Heimat. Der Kaiser, für den unzählige seiner Kameraden ihr Leben ließen, ist längst ins Exil geflohen. Es herrscht Revolution, in der sogar Soldaten auf die alten Kameraden von einst schießen. Die Zeiten haben sich radikal geändert. Annerkennung für die Leistungen eines einfachen Soldaten an der Front gibt es nicht mehr. Die Revolutionäre verachten die kämpfende Truppe, und in seinem bürgerlichen Umfeld erlebt Ernst eher eine Stimmung der Verdrängung als der tatsächlichen Realität eines stattgefundenen Krieges. Er ist von nun an allein. Muss allein mit dem Erlebten fertig werden. Die Familie, bzw. die Gesellschaft lässt Ernst und seine Generation im Stich. Nicht aus Boshaftigkeit oder Absicht. Nein, die Welt von früher, die geborgene Zuflucht aus der Jugendzeit, alles was Ernst und seine Generation bisher kennen gelernt hatte, existiert nur einfach nicht mehr. Die unterschiedlichen Erfahrungen lassen es einfach nicht mehr zu, dass sich zwischen beiden Seiten ein Dialog entwickeln könnte.
    Erich Maria Remarque erschafft mit seiner Fortsetzung zu "Im Westen nichts Neues" ein düsteres und hoffnungsloses Bild dieser, seiner eigenen, verlorenen Generation. Er erzählt mit großer Hingabe und fühlbarer Emotionalität von den Problemen und Hindernissen der Kriegsheimkehrer und ihrer Unfähigkeit sich mit dieser normalen, scheinbar friedlichen Umgebung zu arrangieren.
    Ernst Birkenholz sieht sich also einem erneutem Kampf gegenüber, nur diesmal ist der Gegner weit weniger berechenbar oder bekannt, die Ergebnisse des Kampfes nicht vorhersehbar, das Ende mit jeglicher Konsequenz offen. Wird der Weg zurück, zurück ins Leben, gelingen?

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    Arunvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eindringliche Eindrücke von Kriegsheimkehrern.
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