Erich M. Remarque Die Nacht von Lissabon

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Inhaltsangabe zu „Die Nacht von Lissabon“ von Erich M. Remarque

Portugal 1942 - letzter Fluchtpunkt im von den Nazis besetzten Europa. Im Hafen von Lissabon starrt ein Mann auf ein Schiff, das für ihn die Rettung sein könnte - doch er besitzt weder Geld noch Visa. Da bietet ihm ein Unbekannter zwei Schiffspassagen an, unter einer Bedingung: Er will ihm in dieser Nacht die Geschichte seines Lebens erzählen. (Quelle:'Flexibler Einband/30.04.1998')

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  • Auf der Flucht

    Die Nacht von Lissabon

    Bibliomania

    10. April 2016 um 00:18

    Weglaufen, eingesperrt werden, entkommen, weglaufen, eingesperrt werden, entkommen... So ergeht es Josef Schwarz. Er hat Vieles verloren und ist dennoch am Leben nach seiner langen Flucht. In Lissabon trifft er auf einen Mann, der sehnsüchtig den Schiffen hinterherschaut, die Europa Richtung Amerika verlassen. Sie kommen ins Gespräch und Josef Schwarz will dem namenlosen Zuhörer die heiß begehrten Tickets für die Reise in die Freiheit schenken. Seine einzige Bedingung: Der Ich-Erzähler muss sich seine Lebensgeschichte anhören, seine Fluchtgeschichte, seine Liebesgeschichte.Ein starkes, eindrucksvolles Buch, das viele persönliche Stationen Remarques beinhaltet. Man fiebert mit, hofft und bangt. Ein guter Erzähler, der die Exilliteratur nachhaltig geprägt hat.

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  • Rezension zu "Die Nacht von Lissabon" von Erich Maria Remarque

    Die Nacht von Lissabon

    HomersEvil

    Der zentrale Gegenstand dieser Geschichte ist ein kleines Stückchen Papier. Ein kleiner Fetzen bedruckten Papiers. Trotz dieser Unscheinbarkeit besitzt dieses Papier eine große, nahezu unbeschreibliche Macht über Menschen. Es verfügt über Leben und Tod. Derjenige, der dieses Papier sein eigen nennt, hat die Chance auf das Leben, wer es nicht hat, tötet dafür oder wird getötet. Es ist der Pass, der diese unglaubliche Macht besitzt. Der Roman spielt sich in den Jahren 1938-1942 ab. Der Protagonist der Geschichte versucht mit seiner Frau aus Deutschland zu fliehen. Das Ziel ist Lissabon. Die letzte noch verbliebene Brücke in die Freiheit, hinein in ein neues und freies Leben in Amerika. Remarques Protagonist gehört dabei zu der großen Gruppe der Regimegegner, der politisch Andersdenkenden, den Künstlern denen die Arbeitserlaubnis entzogen wurde, den Menschen die zu Untermenschen herabklassifiziert wurden, die nun versuchen Hitlerdeutschland zu verlassen und ihr Leben in die Emigration zu retten. Doch auch wenn man den Häschern in Deutschland entkommen konnte, bedeutete das keine Sicherheit. Nur wer gültige Papiere besitzt, hat die Möglichkeit außerhalb Deutschlands in Frieden zu leben ohne sofort zurückgeschickt zu werden. Doch wer hat schon gültige Papiere auf der Flucht? Der Ausbruch des Krieges verschärft die Lage der deutschen Emigranten zusätzlich, werden sie doch nun aufgrund ihrer deutschen Herkunft als potentielle Spione und Feinde angesehen und in Internierungslagern gefangen gehalten. Erich Maria Remarque portraitiert gekonnt die Vorkriegszeit, die Stimmungen in Europa, den so unwirklich friedlich erscheinenden letzten Sommer vor dem Krieg in Paris, die Flucht aus den Internierungslagern, die Versuche auf fremden Terrain zu Leben und zu Überleben. Dabei zeichnet der Autor ein so klares und wirklichkeitsgetreues Bild der damaligen Gesellschaft, die mit ihren geografischen Eigenarten, Gebräuchen, Problemen, ihrem Zusammenhalt, ihrer Bürokratie, ihrer Kriegsangst und ihrer gleichzeitigen Kriegsmüdigkeit doch nicht allzu entfernt von unserer jetzigen erscheint. Vergleiche zur aktuellen Situation in Libyen, Tunesien oder Ägypten mit der daraus resultierenden Flüchtlingsproblematik in Italien, drängen sich geradezu auf. Alle geschilderten Probleme sind nah und verständlich, doch im selben Moment ebenso unscharf und verschwommen. Einfach unwirklich und dabei doch real. Neben Leid, Verfolgung, Tod und Unglück spielt jedoch auch die Liebe und das damit einhergehende Glück in Remarques außergewöhnlichem Werk eine entscheidende Rolle. Die Liebesbeziehung zwischen dem Protagonisten und seiner Ehefrau wirkt auf den ersten Blick genau so fremd, unwirklich und entfernt wie die Emigrationsproblematik selbst. Doch während des Romans entwickelt sich diese zu so einer so starken und alles überstrahlenden Kraft, die scheinbar allen Problemen widerstehen kann. Der Autor lässt dabei immer wieder Erkenntnisse, Weisheiten, Wahrheiten und Gefühle erscheinen und auftauchen, die jedem Menschen schon einmal begegnet sind. Alles zusammen genommen ergibt jedoch eine solche Symbiose, so dass sich der daraus resultierende rote Faden nahezu selbst entwickelt und so die Geschichte ihrem unausweichlichen und unbarmherzigen Ende entgegen fließen kann. Der einzige Kritikpunkt der sich mir bei diesem Werk aufdrängt ist die immer wiederkehrende und bei jeder Gelegenheit erwähnte verbrecherische und menschenverachtende Haltung des Hitlerregimes. Für unsere heutige Zeit und unser Selbstverständnis ein längst geklärter und allgegenwärtiger Sachverhalt, der nicht zwangsläufig ständig erwähnt werden müsste. Betrachtet man jedoch das Jahr in dem „Die Nacht von Lissabon“ erstmals veröffentlich wurde, 1962, erschließet sich diese Notwendigkeit. Befand sich die doch damals so junge und demokratisch unerfahrene Bundesrepublik selbst noch in einer Phase der Selbstfindung, in der viele ihrer Entscheidungs- und Würdenträger noch selbst vollauf damit Beschäftigt waren ihre eigene Vergangenheit aufzuarbeiten.

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    • 3
  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Leserunde zu "Mrs Dalloway" von Virginia Woolf

    Mrs Dalloway

    aba

    Ich freue mich, die nächste Leserunde zu der LovelyBooks Klassiker Zeitreise eröffnen zu dürfen. Mit "Mrs Dalloway" von Virginia Woolf geht es weiter. Zur Ausgabe Mit seinen kühnen Sprüngen in die Bewusstseinsströme der Protagonisten zählt "Mrs Dalloway" längst zu den Klassikern der Moderne. Ob erotische Phantasien beim Einkauf in der Stadt, ob Todesängste oder die Erinnerung an alte Träume – was den Roman so einzigartig macht, ist Virginia Woolfs wacher Sinn für die Brüchigkeit unserer Existenz. Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK. Über Virginia Woolf Virginia Woolf, am 25. Januar 1882 in London geboren, wuchs im großbürgerlichen Milieu des viktorianischen England auf. Ihr Leben lang litt sie unter wiederkehrenden psychischen Krisen. 1912 heiratete sie Leonard Woolf; zusammen gründeten sie 1917 den Verlag "The Hogarth Press". Ihr Haus war ein Zentrum der intellektuellen "Bloomsbury Group". Am 28. März 1941 nahm Virginia Woolf sich unter dem Eindruck der Verwüstungen des Zweiten Weltkrieges und erneut bedroht von einer Verdunkelung ihres Gemüts das Leben. Zusammen mit den S. Fischer Verlagen lade ich euch zu einer Leserunde zu diesem Klassiker ein. Für die Leserunde werden vom Verlag 10 Freiexemplare zur Verfügung gestellt. Diese werden unter den Interessenten verlost. Ihr könnt aber auch mit euren eigenen Exemplaren teilnehmen oder solche bei den Fischer Verlagen erwerben, wenn ihr diese Leserunde auf keinen Fall verpassen möchtet. Wer ein Exemplar gewinnen möchte, antwortet bitte bis zum 28.06.2013 auf folgende Frage: "Clarissa Dalloway führt ein großes Haus im vornehmen Londoner Stadtteil Westminster. Eine ihrer glänzenden Soireen soll an einem Junitag des Jahres 1923 stattfinden. Der Ablauf dieses einen Tages bildet die Gegenwart des Romans, in die Clarissa durch die Stundenschläge des Big Ben immer wieder zurückgeholt wird." Ein Roman an einem einzigen Tag. Kennt ihr noch einen Roman, der an nur einem Tag spielt (oder in einer Nacht)? Mir fällt natürlich "Ulysses" ein, der übrigens als Inspiration für "Mrs Dalloway" gedient hat. Ich bin gespannt auf eure Antworten. Vielleicht sind da auch wieder neue Lesetipps! Eine Bitte: Benutzt die Spoilerfunktion für eure Bewerbungen nicht. Danke! Wichtig: Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension.

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    • 363
  • DIE GESCHICHTE EINES FREMDEN

    Die Nacht von Lissabon

    Litis

    Zum Inhalt:  Eine Nacht in Lissabon. Zwei Tickets und gültige Visa entfernt von einer Überfahrt nach Amerika - ins rettende, geheiligte Land während Hitler und seine Schergen durch die Länder wüten. Ein Mann. Er nennt sich Josef Schwarz. Er hat alles, was man für die Überfahrt braucht. Man muss nur seiner Geschichte zuhören. Einer Geschichte über den Krieg, die Flucht und die Liebe.  Meine Meinung:  Remarque schildert in "Die Nacht in Lissabon" die Geschichte eines einfachen Mannes, der ein Leben der Flucht wählt, um aus den Fängen der Naziherrschaft zu entkommen. Interessant ist hier, dass Remarque zwei Erzählcharaktere wählt: Zum einen, den Mann, der verzweifelt nach Amerika möchte und zum anderen Josef Schwarz, der beim Erzählen seiner Lebensgeschichte ebenfalls in die 1.Person übergeht. Das ein oder andere Mal verwirrte dies etwas, so dass ich einige Textpassagen noch einmal lesen musste.  Alles in allem führt uns Remarque auf eine Reise durch die Vergangenheit. Einer Vergangenheit von Flucht, Liebe und Krieg.  Das Buch war flüssig zu lesen. Eine grundsolide Story, nichts übermäßig Ergreifendes, aber dennoch gut geschrieben.

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    • 2

    Igelmanu66

    22. March 2014 um 11:00
  • Rezension zu "Die Nacht von Lissabon" von Erich M. Remarque

    Die Nacht von Lissabon

    lipophil

    19. October 2012 um 19:54

    Eine Reise nach Amerika - das ist das Ziel vieler Emigranten im Zweiten Weltkrieg: Keine Verfolgung, keine Qualen, kein Unrecht! Ein Mann bekommt die Gelegenheit seines Lebens: er erhält von einem anderen Emigranten Pässe, Fahrkarten für das letzte Schiff und Visa für Amerika. Der Preis dafür ist, dass er sich die Lebensgeschichte des Mannes anört. In der Folge erfährt auch der Leser, wie der Mann einen Pass erbt, sich in Folge Herr Schwarz nennt, mit den falschen Papieren nach Deutschland reist und dort seine Frau Helen besucht. Ihr Bruder hatte dafür gesorgt, dass Schwarz in ein deutsches Lager gekommen war. Schwarz und seine Frau reisen hiernach quer durch Europa, immer auf der Flucht vor Helens Bruder. Herr Schwarz, um nicht wieder gefasst zu werden, und Helen, um nicht wieder zurück zu müssen. Sie ist unheilbar krank, was sie Schwarz erst verheimlicht. Nach vielen Wirrungen und Irrungen gelangen sie schließlich nach Lissabon und haben bereits Pässe, Tickets und Visa parat, als sich Helen am Abend vor der abreise das Leben nimmt. Der gebrochene Schwarz will nun auch nicht mehr nach Amerika und so kommt es zum Bericht in der Nacht von Lissabon. Das Buch hat mir einfach zu viele Längen. Es ist mir schwergefallen, dran zu bleiben. Ich habe schon bessere Bücher von Remarque gelesen, den ich eigentlich sehr mag!

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  • Rezension zu "Die Nacht von Lissabon" von Erich Maria Remarque

    Die Nacht von Lissabon

    bond

    14. October 2011 um 13:43

    Eine Fahrkarte in die Freiheit_doch dafür muss in dieser "Einen Nacht" zugehört,gespürt,gelitten werden_2 Männer,ein Schicksal in den Zeiten des Krieges_Das" Amerika"als rettendes Ziel_Erich Maria Remarque in Bestform__

  • Rezension zu "Die Nacht von Lissabon" von Erich Maria Remarque

    Die Nacht von Lissabon

    Monsignore

    31. January 2010 um 21:19

    Unerreichbar erscheint dem Erzähler das letzte rettende Schiff nach New York, das 1942 im Hafen von Lissabon abfahrbereit liegt. Tja, das waren noch Zeiten, als die USA für Freiheit, Recht und Würde standen. Schreckliche Zeiten waren es, denn der Erzähler ist Flüchtling und mittellos, das Schiff für ihn unerreichbar. Da trifft er am Kai auf einen Mann, der ihm Pässe, Visa und Schiffskarten schenken will - unter einer Bedingung: Er muss ihm eine Nacht lang zuhören. Remarques Buch ist nichts anderes als seine nächtliche Erzählung, und die ist hochspannend. Liebe, Verrat, Folter, Flucht - eine mitreißende Story vor düsterem historischen Hintergrund. Erich Maria Remarque, mit dem heutzutage bestenfalls noch Schüler meist zweifelhaften Kontakt aufnehmen können, ist einer der Bestesellerautoren deutscher Sprache, an seine damaligen Millionenauflagen reicht bislang kein deutscher Autor heran (auch "Das Parfum" von Süskind nicht). Wann wird dieser große Deutsche Unterhaltungsautor endlich wiederentdeckt?!

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  • Rezension zu "Die Nacht von Lissabon" von Erich M. Remarque

    Die Nacht von Lissabon

    lesemaus

    22. March 2009 um 20:25

    Die Reise aus Deutschland über viele Umwege mit Mut und Ausdauer nach Lissabon. Die Geschichte hat es in sich.

  • Rezension zu "Die Nacht von Lissabon" von Erich Maria Remarque

    Die Nacht von Lissabon

    Pankraz

    13. October 2008 um 19:25

    Der Zufall spielt mit, dass eine Lebensgeschichte in einer Nacht in Lissabon erzahlt wird. Und es ist so, dass sie erzählt werden MUSS. Und dass sie gelesen werden muss. Und dass Remarque ein starker Erzähler ist, weiß man. Dass dies vielleicht sein eindringlichstes Buch ist, sollte man nicht vergessen. "Jeden Tag kamen neue Schübe von geängstigten Menschen herein. Noch war seit der Kriegserklärung kein Mensch an der Front getötet worden - es war la drôle de guerre, wie die Witzbolde diese Zeit bezeichneten -, aber schon hing über allem die gespenstische Atmosphäre des verminderten Respekts vor dem Leben und der Individualität, die der Krieg mit sich bringt wie die Pest. Menschen waren nicht mehr Menschen - sie wurden klassifiziert nach militärischen Grundsätzen in Soldaten, Taugliche, Untaugliche und Feinde." Eine derart packende Anklage und eine derart berührende Liebe wurden selten in solch großer Einheit erzählt.

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  • Rezension zu "Die Nacht von Lissabon" von Erich Maria Remarque

    Die Nacht von Lissabon

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. August 2008 um 21:49

    1942 an einem Kai in Lissabon. Ein Suchender bekommt von einem Mann zwei Schiffskarten angeboten, wenn er ihm dafür eine Nacht lang zuhört.

    Gute Geschichte!

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