Erich Maria Remarque Drei Kameraden

(67)

Lovelybooks Bewertung

  • 66 Bibliotheken
  • 9 Follower
  • 0 Leser
  • 5 Rezensionen
(43)
(22)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Drei Kameraden“ von Erich Maria Remarque

Nachw. Westphalen, Tilman. 398 S. Neu: 3651 525 (Quelle:'Flexibler Einband/01.03.1998')

Ein echter Klassiker, der neben viel Hochprozentigem (typisch Remarque) auch viel emotionale Tiefe enthält...

— DoreenAM

Ein wunderbare Roman über die Zeit zwischen den zwei großen Weltkriegen.

— Moni 3007

Stöbern in Klassiker

1984

Ein Klassiker, der immer mehr an Aktualität gewinnt.

Larypsylon

Buddenbrooks

Eine sehr dichte und atmosphärische Beschreibung der Buddenbrookschen Dynastie, die mir persönlich allerdings manchmal zu langwierig war

Azalee

Effi Briest

Ein Klassiker

Type-O

Meine Cousine Rachel

Psychologisch, obsessiv und voll düsterer Atmosphäre, sodass sich die Nackenhaare aufstellen.

KaterinaFrancesca

Stolz und Vorurteil

Ein wundervolles Buch!

MitsukiNight

Der Schimmelreiter

Ein Klassiker mit besonderen Qualitäten!

Merijan

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Drei Kameraden" von Erich Maria Remarque

    Drei Kameraden

    Kalif

    27. September 2012 um 10:17

    Der 1936 entstandene Exilroman Drei Kameraden reproduziert die Handlung zahlreicher Trivialbücher und -filme der 20er/30er Jahre: Drei alte Kriegskameraden, in diesem Fall Automechaniker, müssen sich gegen die wirtschaftlichen Nöte ihrer Zeit behaupten, während sich am Horizont bereits der Aufstieg der NSDAP abzeichnet - und natürlich gibt es auch in diesem Roman ein junges Mädchen (Pat), das unerwartet Wirbel in die Männerclique bringt und dem Ich-Erzähler den Kopf verdreht. Was aber als seichter Unterhaltungsroman heute niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlocken würde, gewinnt durch die Anschaulichkeit, die Einfühlsamkeit, die sprachliche Brillanz und Poesie Remarques eine emotionale Dimension, die ihresgleichen sucht. Die Sogwirkung dieses Romans steht in umgekehrtem Verhältnis zu seinem eigentlich angestaubten Stoff. Ihr Humor, ihre Schwächen und ihre Ängste verleihen Remarques Figuren eine beinahe plastische Qualität - sodass der Leser angesichts der im Schlussteil immer unerbittlicheren Entwicklung atemlos mitfiebert. Der Schluss ist für heutige Leser noch genauso erschütternd, wie er vor 70 Jahren gewirkt haben muss...

    Mehr
  • Rezension zu "Drei Kameraden" von Erich Maria Remarque

    Drei Kameraden

    HomersEvil

    26. June 2010 um 12:14

    Das Berlin der späten zwanziger und frühen dreißiger Jahre, stellt den Schauplatz dieses Romans. In der Zeit zwischen den beiden großen Kriegen, versucht der Protagonist Robert Lohkamp mit den Problemen und Unwägbarkeiten die das tägliche Leben stellt fertig zu werden. Geld ist knapp, Arbeit fast nicht zubekommen, Auswirkungen der großen Wirtschaftskrise allen Ortens deutlich zu spüren. Robert arbeitet gemeinsam mit seinen Freunden Otto und Gottfried in einer kleinen Autoreparaturwerkstatt. Die drei sind ehemalige Kriegskameraden. Direkt von der Schulbank an die Front versetzt, waren sie dem Grauen des Krieges ausgesetzt. Geprägt durch den dort erlebten Wahnsinn, den allgegenwärtigen Tod, als auch durch das pure Glück einfach überlebt zu haben, sind die drei auch nach dem Krieg „Kameraden“, engste Freunde auf Lebenszeit geblieben. Eines Tages tritt Patrice Hollmann in das Leben der drei Freunde. Robert und „Pat“ verlieben sich ineinander. Das bisher so schwierige und mühsame Leben von Robert nimmt eine neue, beschwingte Wendung. Pat wird seine erste große Liebe. Aus den drei Kameraden werden vier. Doch die Zeit des Krieges, in der vor allem Hunger und Mangel vorherrschten, hat auch bei Pat deutliche Spuren hinterlassen. Eine heimtückische Krankheit droht das Bild der neu gewonnen Idylle zu zerstören. „Drei Kameraden“ überzeugt vor allem durch das stimmungsvolle Bild der Gesellschaft und der Lebensumstände im damaligen Berlin. Die Depression ist dabei jederzeit zu spüren und beinah auch zu fühlen. Vor allem durch die abwechslungsreiche Nebenhandlung, die Remarque immer wieder unscheinbar und doch gekonnt mit einfließen lässt, wird das Bild der Berliner Bevölkerung deutlich und lebensnah dargestellt. Die Kameradschaft der drei bzw. späteren vier Freunde spielt jedoch die zentrale Rolle in Remarques Werk. In einer Zeit in der, zwar nicht mehr der Krieg das Leben bedroht, jedoch die allgegenwärtige Gefahr eines endgültigen sozialen Abstiegs die Bomben und Granaten gleichwertig ersetzt, stellt das Bild der uneingeschränkten Kameradschaft der Freunde untereinander einen gewaltigen Hoffnungsschimmer dar. Aber auch die Thematisierung der Liebe, in all ihren Facetten kommt im Roman nicht zu kurz. In der Gesamtheit betrachtet ist es wohl dieser Mix von verschiedenen, teils sehr unterschiedlichen Themen, die Remarques „Drei Kameraden“ zu einem besonderen Leseerlebnis werden lassen. Ich zumindest war bis zu letzt gefesselt und wollte selbst noch nach dem Ende der Geschichte, einfach nur weiter lesen und den Verlauf des Lebens der verbliebenden Protagonisten weiterspinnen und weiterverfolgen. Man könnte sagen, dass Erich Maria Remarque mit „Drei Kameraden“ eine inoffizielle Trilogie vollendet hat. Begonnen mit „Im Westen nichts Neues“, fortgeführt durch „Der Weg zurück“, bildet „Drei Kameraden“ nun also den Endpunkt, der Erlebnisse und Lebensgeschichten einer Generation, die durch die Urkatastrophe des ersten Weltkrieges, geprägt und bestimmt sind. Das Grundthema der drei Bücher ist dabei immer wieder dasselbe. Es geht um den Tod und das Leben, bzw. dessen bewussten Erlebens und Wahrnehmens. Ob man nun zusammen mit Paul Bäumer in den Schützengräben um das eigene Leben fürchtet, mit Ernst Birkenholz aus dem Krieg, in eine nun unverständliche Heimat zurückkehrt, oder aber mit Robert Lohkamp niemals aufzugeben versucht, die erste wahre Liebe vor dem drohenden Untergang zu bewahren. Remarque schaffte es mit jedem der drei Protagonisten eine einzigartig berührende und vor allem realitätsnahe Geschichte zu erzählen, die oft auch Punkte aus seinem eigenen Leben streifte.

    Mehr
  • Rezension zu "Drei Kameraden" von Erich Maria Remarque

    Drei Kameraden

    Monsignore

    17. April 2010 um 20:32

    Für jemanden wie mich, der Liebesgeschichten nicht mag, ist dieses Buch eine der besten Liebesgeschichten überhaupt. 1937 im Exil geschrieben, stellt Remarque drei Wandler zwischen den damals engen Welten in den Mittelpunkt: Drei Kriegskameraden aus dem 1. Weltkrieg, die in der brüchigen und armen Weimarer Demokratie tapfer versuchen, mit einer Autowerkstatt auf die Beine zu kommen. Ihre Traumata, die schlechten Gegenwartsgrundlagen und die mangelnde Perspektive blockieren Entwicklung und Glück - bis eine Frau in ihr Leben tritt und der sensibelste der Männer eine wunderschöne Liebesgeschichte mit ihr lebt. Herzensbrechend-bitter geht selbstredend alles den Bach runter ... -Meine Güte, was konnte dieser Remarque schreiben; und selbst im Exil wurden seine Bücher noch zu Bestsellern. Er gehörte zu den wenigen Exilautoren, die vom Schreiben leben konnten.

    Mehr
  • Rezension zu "Drei Kameraden" von Erich Maria Remarque

    Drei Kameraden

    Moni 3007

    22. January 2010 um 00:49

    Drei Kameraden des ersten Weltkriegen suchen in der Stadt Berlin durch alle Wirren und gegen alle Widerstände ihren gemeinsamen Weg in ein neues Leben: Der 30-jährige Robert Lohkamp, Gottfried Lenz und Otto Köster, der einstige Kompanie - und spätere Flugzeugführer. Sie schlagen sich schlecht und recht als Automechaniker durch das Leben. In ihren Kreis tritt das Mädchen Pat, zart, schön und bereits vom Tode gezeichnet. Zwischen Robert und Pat entwickelt sich eine ergreifende Romanze. Remarque schildert in diesem großartigen Roman eine Liebe und Freundschaft zwischen den beiden großen Kriegen. Sehr ernüchternd, lebensnah und realitisch geschrieben und heute noch absolut lesenswert.

    Mehr
  • Rezension zu "Drei Kameraden" von Erich Maria Remarque

    Drei Kameraden

    keinezeit

    30. October 2009 um 16:59

    Eine wunderschön, aber auch ernüchternd realistisch erzählte Liebesgeschichte, die nebenbei das nicht gerade einfache Leben in Berlin, Anfang der 30er Jahre mit drohendem Unheil am Horizont, hervorragend wiedergibt. Absolut lesenswert!

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks