Im Westen nichts Neues

von Erich Maria Remarque 
4,4 Sterne bei9 Bewertungen
Im Westen nichts Neues
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Velina2305s avatar

Bedrückende und grausame Darstellung vom Leben an der Front im 1. Weltkrieg.

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Unbarmherzige, deutliche Darstellung des 1. Weltkriegs aus Sicht des jungen Paul, der an der Westfront seine Freunde und sein Leben verliert

Alle 9 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Im Westen nichts Neues"

Die Welt braucht diesen Roman – Deutschland diese Lesung: In diesem Bestseller beschwört Remarque die Schrecken des Ersten Weltkrieges mit zupackender Lebendigkeit und in einer Sprache, die für jede Generation wieder neu spricht. Getrieben von den Hetzreden ihres Klassenlehrers Kantorek melden sich Paul Bäumer und seine Klassenkameraden von der Schulbank weg freiwillig an die Front. In den Schützengräben der Westfront erleben sie hautnah und brutal die Sinnlosigkeit und das Grauen des Krieges. Die Lesung von Daniel Brühl öffnet uns das Ohr, wenn sie ungekürzt und in schönster Einfachheit einer Stimme alles überlässt – eine adäquate Lesung von Remarques großem Anti-Kriegsroman.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783899406801
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:DHV Der HörVerlag
Erscheinungsdatum:17.03.2006
Das aktuelle Buch ist am 01.01.1993 bei Kiepenheuer & Witsch erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Velina2305s avatar
    Velina2305vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Bedrückende und grausame Darstellung vom Leben an der Front im 1. Weltkrieg.
    Bedrückend...


    Gasattacken, stundenlanger Artilleriebeschuss, Leben in den Gräben, die ersten Panzer, die die Stellungen einfach überrollen, Maschinengewehre, viele technische Neuerungen, die diesen Krieg unheimlich brutal gemacht haben, massives Auftreten von posttraumatischen Belastungsstörungen... in diese Welt stürzt sich Paul, indem er sich für die Front freiwillig meldet.

    "...Oktober 1918 an einem Tage der so ruhig und still war an der ganzen Front, dass der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte: Im Westen sei nichts Neues zu melden."

    Was soll ich zu diesem Buch sagen... Ich habe vorab schon oft gehört, dass man diese Geschichte kennen und gelesen haben muss! Dass es eine realistische Darstellung vom Leben an der Front ist und nicht wie in vielen anderen Fällen eine Verharmlosung des 1. Weltkriegs. Werden doch Kriege gern romantisiert, für Propaganda oder um Tugenden wie Wille, Kameradschaft, Mut und Tapferkeit aufleben zu lassen. 
    Ich hatte mich nicht wirklich informiert, was auf mich zukommt und so erfasste mich gleich zu Beginn die bedrückende, düstere Stimmung. Ich musste erst richtig reinfinden in das Buch, habe ich mich anfangs doch irgendwie ausgeschlossen gefühlt von der Handlung (was sicherlich bei den Grausamkeiten des Kriegs nicht das Schlimmste ist). 
    Ich bin nicht der Meinung, dass man unbedingt die Geschichte kennen muss, nicht, weil es keine "gute" Geschichte ist, sondern weil vielleicht nicht jeder damit umgehen kann. Teilweise werden doch sehr gut vorstellbar, Verletzungen und Verstümmelungen erläutert, was sicherlich nicht für jeden angenehm zu lesen ist. Es ist daher okay, wenn man nicht mehr mit den furchtbaren Taten von damals konfrontiert werden möchte. 
    Die Realitätsnähe kann ich zum Glück nicht beurteilen, es kam mir aber alles sehr realistisch beschrieben vor. Absolut schonungslos und grausam wird von Paul berichtet, was er erlebt. Dieses Buch hinterlässt also traurige Gedanken und Eindrücke vom Leben an der Front, untermalt von Pauls tiefsinnigen Gedankengängen.

    Fazit: Dieses Buch hat mich sehr traurig gestimmt, trotzdem bin ich froh, Pauls Geschichte gehört zu haben!





    Kommentare: 3
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    Julia7717s avatar
    Julia7717vor 3 Monaten
    Die Schrecken des Ersten Weltkrieges

    Der Erste Weltkrieg - und Kriege im Allgemeinen - werden oft romantisiert. Remarque er öffnet mit seinem Werk "Im Westen nichts Neues" dem Zuhörer die Augen und überzeugt ihn vom Gegenteil.


    Grob gesagt geht es um den jungen Paul Bäumer, der sich freiwillig als Soldat meldet und an die Westfront kommt.
    Dort muss er mitansehen wie nach und nach seine Kameraden fallen und erlebt hautnah die Grausamkeiten des Krieges, während er selber um Leben und Tod kämpft.
    Das diese Erlebnisse nicht psychisch spurlos an ihm vorüber gehen bemerkt er vor allen Dingen als er kurz nach Hause zurückkehrt und sich nicht wieder in sein altes Leben einfinden kann.

    Remarque beschreibt schonungslos die Grausamkeit des Ersten Weltkrieges aus der Sicht des jungen Soldaten, der nicht nur seine Kameraden auf grausame Art verliert sondern auch seine Hoffnungen und Träume.

    Mir war teilweise  so, als stünde ich selbst an der Front und müsste um mein Leben kämpfen, so detailliert beschreibt Remarque auf eine einzigartige Art und Weise die Umgebung und die Gefühle aus Pauls Sicht. 
    Es herrscht durchgehend eine bedrückte Stimmung und oft ist es schwer zuzuhören so schrecklich ist das, was er beschreibt.

    Dieses Gefühl alles Hautnah mitzuerleben ist auch das, was dass Buch so besonders macht. Noch Wochen nachdem ich das Hörbuch beendet hatte schwirrten mir einzelne Fragmente im Kopf rum und haben mich nicht losgelassen. 

    "Im Westen nichts Neues" hat mir auf eine Art, wie es kein Geschichtsunterricht jemals könnte klar gemacht, wie schrecklich der Erste Weltkrieg war.
    Das Hörbuch hat mich absolut gefesselt und mich sehr geprägt. 
    Besonders die Hoffnungslosigkeit, die zum Ende hin immer stärker wird ist beinah unerträglich.

    Remarque hat mit "Im Westen nichts Neues" ein Werk geschaffen was vor allen Dingen eins macht: Nachdenklich.
    Nachdenklich über die Unschuldigen, die im Krieg ihr Leben geben und diejenigen, die mit Traumata heimkehren, welche sie ihr restliches Leben begleiten.

    Ein schockierendes Buch, welches besonders diejenigen lesen sollten, die Krieg verharmlosen und gar als etwas schönes darstellen.

    Kommentare: 1
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    black_horses avatar
    black_horsevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Unbarmherzige, deutliche Darstellung des 1. Weltkriegs aus Sicht des jungen Paul, der an der Westfront seine Freunde und sein Leben verliert
    Die Unbarmherzigkeit des Krieges

    Dieses Buch ist eine Dokumentation der Grausamkeit des Krieges. Es beschönigt nichts, es will deutlich machen, wie schrecklich junge Menschen im Krieg verheizt wurden.
    Der junge Paul Bäumer meldet sich mit seinen Klassenkameraden geschlossen zum Kriegsdienst. Die jungen Männer sind gut indoktriniert und denken, das Richtige für ihr Land zu tun. Doch die Front zeigt ihnen sehr schnell, dass sie ums Überleben kämpfen. Als sie den ersten Kameraden verlieren, ist der Schock groß.
    Aber auch auf Heimaturlaub fühlt Paul sich nicht mehr wohl. Er ist zerrissen, passt nirgends mehr hin. Das "richtige" Leben ist für ihn zur Farce geworden.
    Dann ist es soweit: Paul tötet einen Franzosen, der zu ihm in den Graben gesprungen ist. Auge in Auge muss er zusehen, wie der Gegner, der doch auch nur ein Mensch ist, stirbt.
    Auch Paul wird verwundet, der Leser/Hörer erfährt einiges über die Verhältnisse im Lazarett, bevor er wieder an die Front zurückkehrt. Die Reihen seiner Freunde lichten sich.
    Als der Krieg fast vorbei ist und Paul sich schon Gedanken macht, wie ein Leben ohne Krieg für ihn aussehen wird, fällt auch er. Die Nachrichten melden "im Westen nichts neues". Ein Menschenleben, viele Menschenleben, nach Jahren der Schlacht keiner Meldung mehr wert.

    Ich habe dieses Buch als Jugendliche schon einmal gelesen. Es ist eines der wenigen Bücher, die ich nun noch einmal gehört habe. Es ist ein zeitloses, eindringliches Werk, das wichtig ist, um nicht zu vergessen. Es ist richtig und wichtig, dass es auch heute immer wieder neu aufgelegt und an die Jugend weitergegeben wird.

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    michella propellas avatar
    michella propellavor 7 Jahren
    Rezension zu "Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque

    vor dem buch habe ich mich immer gescheut; den film haben wir in der schule gesehen. trotzdem wollte ich die literarische vorlage gerne "lesen". darum die entscheidung fürs hörbuch und es hat sich wirklich gelohnt!
    gekonnt, pointiert, klar und vor allem einfühlsam liest august diehl einen ausschnitt aus dem leben des jungen soldaten vor, der im 1. weltkrieg aus seiner heimatstadt an die front berufen wird, für den urlaub zurückkehrt und wieder an die französische front muss. der roman macht betroffen. aber vor allem schafft er es meisterlich uns die geschehnisse (oder auch das nicht-geschehen) der zeit nahe zu bringen und die lethargie, die monotonie, die schreckliche ungewissheit, "überzeugungslosigkeit" und schließlich fast an gleichgültigkeit grenzende starre der damaligen, oftmals jugendlichen, grenzsoldaten darzustellen.
    fazit: august diehl in hochform - unbedingt hören!

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    claudiaausgrones avatar
    claudiaausgronevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Entsetzlich und großartig
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    sofies avatar
    sofievor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein fantastisches Buch und hier auch ganz fantastisch von August Diehl gelesen!
    M
    moses5592vor 4 Jahren
    M
    moses5592vor 4 Jahren
    Lissys avatar
    Lissyvor 7 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

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