Es ist schon einige Zeit her, dass ich diese Serie mir als Hörbuch gegönnt habe. Aber nun dachte ich, wenn ich schon Rezensionen schreibe, dann darf diese Serie nicht unbeurteilt bleiben. Denn schließlich ist mein guter Freund Harry heute noch in Erinnerung nachdem ich ihn von seiner frühestens Jugend an durch sein ganzes aufregendes Leben und viele Epochen begleitet habe. Absolut zu empfehlen!
Erich Räuker
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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Rezension zu "Tod eines Scheinheiligen: Die größten Fälle von Scotland Yard 15" von Andreas Masuth
Pegasus1989Ich finde diesen Fall eher mittelmäßig. Inhaltlich ist der Fall zwar ein bisschen spannend, jedoch fehlt mir das gewisse Besondere, um ihn wirklich gut finden zu können. Der Fall ist schnell geklärt und das Meiste ist eher drumrum geredet oder Gerede über andere Themen. Daher sehe ich ihn eher als etwas schwächer an, als die anderen Fälle dieser Serie.
Tom Joad kommt vorzeitig aus dem Gefängnis nach Hause, aber nichts ist mehr wie zuvor. Die Farm ist verlassen, das Land lehr und der Wind bläst ohne unterlass und er trifft auf einen alten Bekannten. Einst war er Prediger, aber jetzt nicht mehr. Im Haus der Joads treffen sie auf einen anderen Bekannten und Arbeiter der Familie. Er berichtet von der Krise im Land und dass die Ländereien vom Staat übernommen worden sind und dass der Familie nur die Flucht geblieben sei. Die Flucht soll sie zu einem Onkel geführt haben. Dessen Haus sucht Tom und der Prediger dann auf und seine Mutter ist überglücklich, dass er wieder da ist. Die Familie will mit den Großeltern, allen Kindern und Freunden nach Kalifornien. Als Orangenpflücker kann man dort gutes Geld machen und in der Sonne das Leben genießen. Der Wagen wird voll beladen, alle klettern darauf und es beginnt eine lange, beschwerliche Fahrt, die alles verändert. Schon auf dem Weg nach Kalifornien treffen die Joads auf weitere Familien und es scheint so, als ob das ganze Land im Umbruch ist. Die erhoffte Arbeit, die erhoffte Ruhe und ein neues, schönes Leben, werden bald zunichte gemacht. Die Flugblätter mit denen die Menschen in Scharen nach Kalifornien gelockt wurden, sind in einer solchen Masse im Umlauf, dass es gar nicht für alle Arbeit geben kann. Schon bald stellt sich Ernüchterung ein, aber die Joads sind nicht bereit aufzugeben.
John Steinbecks großer Roman ist ein wichtiges Zeugnis der damaligen Wirtschaftskrise in den USA und ein bezeichnendes Stück über das Sprichwort „man wird ernten was man säht.“ Die Menschen mussten damals ausbaden, was schief gelaufen ist und für viele Familien bedeutete dies der Zusammenbruch, Umbruch oder dass sie auseinander gerissen wurden. Das Buch lässt sich von der Geschichte her wunderbar in die heutige Zeit transportieren und ist in vielen Ländern jetzt aktuell und man kann es immer wieder auf Teile der Welt anwenden. John Steinbeck ist ein Meister der hervorragenden Charaktere und seine Beschreibungen und Details sind eine Kunst für sich.



