Erich Schöneck Mythos Sicherheit

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Inhaltsangabe zu „Mythos Sicherheit“ von Erich Schöneck

Nach dem Ende der DDR stehen viele Umbrüche an. So auch die Auflösung des MfS, des Ministeriums für Staatssicherheit, bis dato Rainers Arbeitgeber, der hier als Offizier in der Überzeugung, für sein Land und dessen Bevölkerung das Richtige zu tun, mit Engagement und Kreativität tätig war. Seine im Ergebnis der Wende 1989/90 möglich gewordene Einstellung in einen BRD-Geheimdienst erfolgte auf dessen Initiative und mit Rainers von Existenzsicherungsgedanken dominiertem Einverständnis. Nun vermeintlich ideologiefrei und ausschließlich auf fachlicher Ebene tätig, erarbeitete er sich die Anerkennung seiner neuen Vorgesetzten. Nunmehr in der Situation, fortlaufend Vergleiche mit seiner früheren Arbeitsweise im MfS anstellen zu können, war er bald endgültig überzeugt beispielsweise von der CIA-Auftragsrolle der Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel. Und auch davon, dass Geheimdienste in Wahrheit nur Gefahren und Unsicherheit für Staaten und die Menschen weltweit kreieren und unser aller Sicherheit in Wahrheit nur ein Mythos ist. Eine systemneutrale geheimdienstliche Tätigkeit kann und wird es nach Rainers Überzeugung nie geben, und in jedem Gesellschaftsmodell werden bei Bedarf politische Entscheidungen über die konkrete Rechtslage gestellt. Hier ist ihm aus DDR-Zeiten ein Mordfall zu Weihnachten 1984 in Güstrow besonders in Erinnerung geblieben, der letztlich nicht in einer gerichtlichen, sondern in einer politischen Entscheidung des damaligen Ministers für Staatssicherheit mündete. Ähnliche Verfahrensweisen sind im bundesdeutschen System ebenfalls an der Tagesordnung. Ein aktuell von ihm übernommener Fall macht ihm schließlich sehr eindringlich den überwiegend destruktiven Charakter der Geheimdienste unserer Zeit deutlich. Er steigt endgültig aus dem Geheimdienstmilieu aus und versucht seither, auch vor seinem Gewissen einen Schlussstrich zu ziehen.

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