Erich Segal Love Story

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Inhaltsangabe zu „Love Story“ von Erich Segal

Während seines Jurastudiums verliebt sich Oliver in seine freche Kommilitonin Jenny. Er stammt aus einem reichen Elternhaus, sie ist die Tochter armer italienischer Einwanderer. Sein Vater ist strikt gegen die Verbindung, aber Oliver läßt sich lieber enterben, als auf seine Jenny zu verzichten. Nach der Hochzeit scheint das junge Glück perfekt. Doch da schlägt das Schicksal erbarmungslos zu ... Charmant, gefühlvoll, romantisch. Und wunderschön traurig. Eine der ganz großen Liebesgeschichten! »Ein Roman voller Charme und Wehmut, Fröhlichkeit und Temperament.« Welt am Sonntag

Konnte meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllen...

— sunday
sunday

Große Enttäuschung! Schreibstil war völlig ohne Emotionen, dafür das Ende umso verkitschter! Schade!

— Hazel93
Hazel93

Zu kurz, um emotional zu überzeugen. Leider nur eine von vielen und keine besonders gute “Love Story”.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Die große Liebe

    Love Story
    sommerlese

    sommerlese

    20. November 2015 um 16:39

    "*Erich Segal*" schrieb 1969 seinen Roman "*Love Story*", der kurz darauf verfilmt wurde und einen großen Erfolg verzeichnen konnte. Es geht um ein junges Paar, die sich in der Uni kennen lernen. Er kommt aus einer reichen Bankiersfamilie und sie ist Bäckerstochter mit italienischer Abstammung. Oliver und Jenny verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und sie heiraten gegen den Willen von Olivers Vater. Der dreht den Geldhahn für sein Jura-Studium zu und Jenni arbeitet nebenbei. Sie leben arm aber glücklich und schmieden Pläne für ihre gemeinsame Zukunft. Oliver beendet sein Studium und erhält einen lukrativen Anwaltsjob. Ihre Sorgen scheinen beendet, doch dann schlägt das Schicksal grausam zu. Jenni ist todkrank. Dieses Buch hat mich mit seinem lockeren Erzählstil umgehauen. Jenni redet halt wie ihr ihr Schnabel gewachsen ist. Das war für das Erscheinungsjahr des Buches relativ neu. Es ist einfach schön, wie dieses total verliebte Paar ihre Gefühle lebt und man sieht förmlich die Beiden auf einer rosa Wolke sitzen. Doch das Glück ist nicht von Dauer. Als dann die Krankheit ausbricht, fällt man mit den Protagonisten in ein tiefes Loch. Was vorher glücklich und unbeschwert war, wird jetzt traurig und bitter. Dieses Umschlagen der Gefühle ist dem Autor eindrucksvoll gelungen. Nicht umsonst wurde diese Story so ein grandioser Erfolg. Es rührt zu Tränen, erst aus purer Freude, später aus Anteilnahme und Mitleiden. Hier stehen zwei Menschen zueinander, in guten wie in schlechten Zeiten und ihre Liebe trägt sie durch die schwerste Zeit ihres Lebens hindurch. Bis zum bitteren Ende. Diese Geschichte ist eine Hommage an die große Liebe, die das Leben erst lebenswert macht. Ein Roman, der den Leser Anteil nehmen lässt an Glück und Leid und noch lange nachhallt.

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  • Vom Finden und Verlieren einer großen Liebe

    Love Story
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    10. June 2015 um 15:30

    Oliver Barrett IV ist Musterschüler und ein exzellenter Sportler. Es sieht fast so aus, als würde er alle in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen. Doch dann trifft er in einer Bibliothek Jenny, Tochter eines italienischen Einwanderers und um ihn ist es geschehen. Mit ihrer blaustrümpfigen Aufmüpfigkeit hat sie sein Herz erobert. Bald schon entscheiden sich beide zu heiraten, doch das entspricht so gar nicht den Wünschen seines Vaters. Oliver bricht mit seiner Familie und lebt mit Jenny am Existenzminimum, bis sie ihr Studium beendet haben. Die Situation scheint sich zu bessern. Als das Paar findet es sei Zeit ein Kind zu bekommen, wird bei Jenny Krebs diagnostiziert. Oliver muss sich nach kurzem Eheglück, damit abfinden, dass er seine Frau verlieren wird und dennoch ist er zu stolz, um sich mit seinem Vater auszusöhnen.   „Love Story“ gehört wohl unumstrittenen Klassikern des letzten Jahrhunderts. Und obwohl Erich Segal die Liebesgeschichte von Jenny und Oliver erzählt, ist der Ton dafür doch recht nüchtern. Für mich stand eher die Befreiung aus Konventionen im Vordergrund. Die Lossagung von den Leistungserwartungen der Eltern, der starren Hierarchie des Geldadels und einer konventionellen Trauung. Es ist eher so, dass man Oliver beim Erwachsen werden zu sieht. Von einem Teenager der seinen Vater zwar verachtet, aber dennoch dessen Erwartungen gerecht wird, zu einem jungen Mann der zu der Liebe seines Lebens hält, sogar als das Schlimmste eintritt was passieren kann. Jenny bleibt etwas blass, weil die Geschichte aus Olivers Sicht erzählt wird. Und dennoch empfand ich sie als klug, einfühlsam und als Frau mit Esprit. Am Ende ist die Botschaft, die man aus diesem Buch mit nimmt, dass „Liebe heißt niemals um Verzeihung bitten zu müssen.“ Für mich ist das Buch sogar noch eine Spur besser als der Film, weil ich die Intention von Oliver viel besser verstanden habe und gemerkt habe, dass es entgegen dem Titel hier nicht nur um eine simple Lovestory geht, sondern vielmehr um das Verhältnis von Eltern und Kindern.   Eine anrührende, unkitschige Geschichte über das Leben, die Liebe und das man manchmal erst etwas verlieren muss, um festzustellen, was wirklich zählt.  

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  • Love(less) Story

    Love Story
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Erich Segals “Love Story” gehört zu den Büchern, von denen man sicherlich schon mal gehört hat. Ein Klassiker, eine weltbekannte Liebesgeschichte, die mehrfach verfilmt wurde. Doch wie kommt es zu diesem Erfolg? Dieses Buch handelt von einer großen Liebe zwischen Oliver und Jenny. Was zunächst zwischen ihnen steht, sind die unterschiedlichen Stände ihrer Familien. Oliver wurde in eine reiche Familie hineingeboren und muss, wenn es nach seinem Vater geht, seinen Ruf wahren. Dieser glaubt, Jenny würde diesem Ruf nur schaden, da sie aus einer armen Familie stammt. Um Jenny seine Liebe zu beweisen, verzichtet Oliver auf das Geld seines Vaters, heiratet sie und zieht mit ihr weg. Nun kommt der romantische Teil der Geschichte: ohne Geld sitzen die beiden da, verdienen ein wenig nebenher, zählen jeden Cent und freuen sich dennoch, diesen Weg für ihre Liebe gewählt zu haben. In diesen schwierigen Zeiten halten sie zusammen und kommen irgendwie über die Runden. Vielleicht ist das auch der besondere Kern der Geschichte: dass Liebe jede Schwierigkeit überwinden kann, wenn sie nur groß genug ist. “Love Story” baut auf vielen Klischees auf. Vor allem die verschiedenen Stände der Familien und das tragische Ende erinnern sehr an “Romeo und Julia”, was nicht weiter schlimm wäre, wäre “Love Story” gut geschrieben und ausgebaut gewesen. Von der “Liebe” zwischen Jenny und Oliver merkt man beim Lesen kaum etwas. Die Geschichte schreitet sehr schnell voran, auf Beschreibungen von Gefühlen und Situationen wird wenig Wert gelegt, weshalb man als Leser keine Möglichkeit hat, sich in die Personen hineinzufühlen. Was empfindet Oliver, als Jenny ihn abweist? Was empfindet er, als ihn sein Vater vor die Wahl stellt? Leider wurden die Emotionen, welche doch so wichtig für eine Liebesgeschichte sind, nicht ausreichend beschrieben und ausgebaut. Ein Erlebnis folgt dem nächsten, bis zum tragischen Ende, welches nicht einmal als besonders tragisch empfunden wird, weil während des Lesens keine Beziehung zu den Protagonisten aufgebaut werden konnte. Der Erfolg mag auf das Erscheinungsjahr 1970 zurückzuführen sein. Heutzutage werden wir jedoch von Geschichten von u.a. Cecilia Ahern und Nicholas Sparks verwöhnt, weshalb „Love Story“ in den Schatten gerückt wird. Es hätte eine schöne Liebesgeschichte entstehen können, hätte der Autor uns ein bisschen mehr geboten. So ist es aber leider nur eine von vielen und keine besonders gute “Love Story”. Alexa

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    Hazel93

    Hazel93

    19. August 2014 um 21:36
  • "Liebe bedeutet, niemals um Verzeihung bitten zu müssen."

    Love Story
    Hazel93

    Hazel93

    19. August 2014 um 21:34

    "Liebe bedeutet, niemals um Verzeihung bitten zu müssen." Meiner Meinung nach einer der dümmsten Sätze dieses Liebesromans... Aber dies ist sicherlich Ansichtssache. Ich habe mich sehr auf die Lektüre von "Love Story" gefreut, besonders weil es als "eines der ganz großen Liebesbücher" vermarktet wird - umso größer war meine Enttäuschung als dem nicht so war. Aber was hatte ich erwartet? Natürlich große, ergreifende Gefühle erzeugt durch viel Dramatik und Tragik... Warum liest man sonst eine Liebesschnulze? Doch genau das Gegenteil wurde mir leider geboten: Gefühlskälte und lieblose Abhandlung der Ereignisse. Oliver und Jenny, Protagonisten des Buches, heiraten gegen den Willen von Olivers reichen Eltern. Sie reißen zwar viele amüsante Sprüche, werden aber nicht klar herausgearbeitet und man findet keinen Zugang zu ihnen. Schlecht fürs Mitfiebern. Die gesamte Story trieft nur so vor Klischees: die Liebe gegen den Willen ihrer Eltern á la Romeo und Julia, Olivers reiche Familie, die Jenny ablehnt, weil sie aus ärmeren Verhältnissen stammt.... VORSICHT SPOILER!!! Der muss leider bei diesem Buch sein, auch wenn ich eigentlich gegen Spoiler bin. Als alles perfekt erscheint wird Jenny schwer krank und Oliver fleht seinen Vater um Hilfe an, der sie die ganze Zeit über ignoriert hat. Aber Oliver braucht Geld für die Behandlung seiner Frau. Als Jenny letztendlich stirbt, versöhnen sich Vater und Sohn an ihrem Sterbebett. Wenn man nun zynisch sein möchte, könnte man sagen, dass für Olivers Vater der Tod seiner unerwünschten Schwiegertochter gerade Recht kam, da er nun seinen Sohn an eine passendere Frau verheiraten kann - aber so weit möchte ich dann doch nicht gehen. Eines jedoch befremdet mich sehr: Warum widmet der Autor eines Buches, das sich als DIE Love Story versteht das allerletzte Kapitel und somit das wichtigste, nicht Jenny, sondern der Versöhnung von Vater und Sohn? Warum rückt die Liebe zwischen Oliver und Jenny letztendlich hinter die der beiden? Für mich erscheint es wie ein verzweifelter Versuch Erich Segals diesem todtraurigen Buch doch noch auf irgendeine Weise ein Happy-End zu verleihen. Dies misslingt meiner Meinung nach vollkommen. Es war die größte Enttäuschung! SPOILER ENDE!!! Mich hat weniger die gefühllose Sprache als die vielen Klischees und das inakzeptable Ende dazu bewegt, dieses Buch ganz hinten in meinem Bücherschrank zu verstecken. Wer wirklich schöne Liebesbücher lesen möchte, dem kann ich nur Nicholas Sparks Meisterwerk "Zeit im Wind" empfehlen. Es hat eine ähnlich Thematik, ist aber meilenweit besser umgesetzt als "Love Story"!

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  • Erich Segal - Love Story

    Love Story
    Perle

    Perle

    05. April 2014 um 16:52

    Oliver und Jenny lernen sich in der Universität kennen. Er stammt aus einer piekfeinen Bankiersfamilie - sie ist die Tochter eines kleinen Bäckermeisters italienischer Herkunft. Er spielt Eishockey in der Havard-Mannschaft, sie Klavier in der Bachgesellschaft. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Ihre Liebe ist romantisch - auf sehr moderne Art: "Was würdest du sagen, wenn ich dir sagte: Ich glaube, ich habe mich in dich verliebt?" Antwort: "Quatsch keinen Mist." Sie heiraten gegen den Willen von Olivers Vater - der daraufhin sofort die Dollars für den enttäuschten Sohn sperrt. Was nun? Vor Oliver liegen noch ein paar Jahre Jura-Studium. Jennifer verdient etwas Geld mit Unterricht. So müssen sie sich häufig des Wortes "knausern" bedienen. Doch was macht das alles, wenn man liebt und glücklich ist? Sie leben von Spaghetti und Liebe und machen Pläne für die Zukunft. Nach Olivers Examen bietet ihm ein großes New Yorker Anwaltsbüro einen glänzenden Job an. Damit hat alle Not ein Ende - ihr Glück scheint grenzenlos -, und hier könnte die Geschichte enden ... "- und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute ..." Doch so rosarot geht diese Romanze nicht aus. Das Schicksal schlägt zu, dunkle Wolken verdunkeln den bisher makellosen Himmel. Aus der fröhlichen Liebesgeschichte wird ein bittersüßes Lied von Liebe und Leid, Glück und Tränen. Wie kaum ein anderer Roman unserer Zeit ist die Love Story im Nu zu einem Welterfolg geworden. Es gibt einen Love-Story-Film - es gibt Love-Story-Musik und Tausende von Menschen, die diese Liebesgeschichte miterlebt haben. Zielsicher erklomm der Roman die Spitzen der Bestseller-Listen in aller Welt und überflügelte mühelos die bekannten "Sexknüller". Diese scheinbar so einfache Geschichte, die unsentimental, fast schnodderig von einer großen Liebe erzählt, ist ein Roman "voller Charme und Wehmut, Fröhlichkeit und Temperament", wie die Welt am Sonntag schrieb. Eigene Meinung: Hat mir fast gar nicht gefallen, zumindest der Anfang bis Mitte nicht, erst als sie verheiratet waren, da wurde es romantisch, vorher spürte ich so gut wie keine Romantik in dem "Liebes-Roman". Und am Ende gab es doch tatsächlich ein paar Tränchen. Ich ahnte es und konnte sie nicht zurückhalten. Wäre das Ganze Buch geschrieben wurden wie das Ende, wäre es die perfekte "Love-Story" gewesen. Trotzdem sah ich die Story in bunten Bildern vor mir. Es war sehr schnell durchzulesen, da es gerade mal 156 Seiten zählte. Den Satz: "Lieben heißt, daß man nie um Verzeihung bitten muß." - ist wirklich wahr und sollten sich viele Leute mal fürs Leben merken. So leider nur 2 Sterne + ,5 für die Tränchen.

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  • Rezension zu "Love Story" von Erich Segal

    Love Story
    BookFan_3000

    BookFan_3000

    17. March 2012 um 17:26

    Wirklich schöner Klassiker!

  • Rezension zu "Love Story" von Erich Segal

    Love Story
    pizzaloewe

    pizzaloewe

    28. May 2011 um 10:51

    "Lieben heißt, dass man nie um Verzeihung bitten muss". Der Leitgedanke eines Buches, das durch die Klar- und Einfachheit seiner Ausdrucksweise besticht. Es gibt keine im eigentlichen Sinne schönen Formulierungen - ausgenommen den besagten Leitgedanken. Die Handlung wird sehr zügig in der Sprache eines jungen Studenten erzählt. Und das macht dieses Werk gerade zum tragischen Ende hin aus. Nichts wird in blumige Worte verpackt. Offen und ehrlich wird gesagt, wie schrecklich der Verlust eines geliebten Menschen erlebt wird. Es macht Gänsehaut und treibt einem die Tränen in die Augen. Es ist eine Tragödie. So mitreißend, dass man schon fast froh darüber ist, daß das Buch und auch das Ende so kurz gefaßt ist.

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  • Rezension zu "Love Story" von Erich Segal

    Love Story
    splitterherz

    splitterherz

    09. November 2010 um 11:58

    «Als sie wieder mal mich und alle diese Musikertypen in einen Topf warf, fragte ich sie, in welcher Reihenfolge sie uns liebte und sie antwortete lächelnd: "In alphabetischer." Damals lächelte ich auch. Aber jetzt sitze ich da und überlege, ob sie mich unter meinem Vornamen eingereiht hat - in welchem Fall ich hinter Mozart käme - oder unter meinem Nachnamen, dann müßte ich mich zwischen Bach und die Beatles klemmen. In beinde Fällen komme ich nicht an erster Stelle, worüber ich mir aus irgendeinem blöden Grund ein Loch in den Bauch ärgere [...].» [Love Story, S. 7] Erster Satz: "Was kann man sagen über ein Mädchen von fünfundzwanzig Jahren, das gestorben ist?" Inhalt: In dem Buch geht es um den reichen Oliver Barrett, der an seinem College ein beliebeter Eishockeyspieler ist und sich in die mittellose, aber intelligente und musikbegabte Jennifer Cavelleri verliebt. Die beiden lernen sich am College kennen, wo Oliver sich ein Buch ausleihen will. Aus den anfänglichen Neckerein ("Du siehst aus, als wärst du reich und dämlich!") entwickelt sich eine tiefe Liebe, woraufhin das ungleiche Paar, trotz der Widerstände von Olis Eltern, beschließen zu heiraten. Oliver wendet sich deswegen von seiner Familie ab, wodurch er keine finanzielle Unterstützung mehr erhält. Die beiden ziehen daraufhin in ein kleines Appartement und halten sich mit Aushilfsjobs über Wasser. Nachdem sich die finanzielle Situation halbwegs stabilisiert hat, beschließen die beiden ihren Kinderwunsch zu verwirklichen und treffen dabei auf ungeahnte Probleme. Schreibstil: Love Story besticht durch einen einfachen, aber sehr emotionalen Schreibstil, der den Leser von der ersten Seite an bannt und faszinieren kann. Nur allzu schnell wird man in die Geschichte gezogen und fühlt sich in dieser auch direkt wohl. Das Buch ist klar und deutlich geschrieben, ohne irgendwelche blumigen Passagen und das hat es auch nicht nötig, denn auch ohne einen poetischen Schreibstil, erwartet den Leser hier eine ergreifende Geschichte, die unter die Haut geht und noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Trotzdem kann man sagen, dass das Buch gut geschrieben ist, denn der Autor schafft es mit simplen Worten eine riesige Welle an Gefühlen zu vermitteln und die meisten Sätze sind trotz ihrer Banalität so wahr, dass ich sie mir am liebsten rausschreiben würde. Meinung: Ich habe das Buch schon vor einiger Zeit gelesen, als ich es in der Bücherkiste meiner Mutter fand und es einfach aufschlug um den ersten Satz zu lesen. Erste Sätze haben in Büchern für mich immer eine große Bedeutung, denn meistens zeigen sie schon, ob mir das Buch gefallen wird oder nicht. Und als ich diesen ersten Satz (s.o.) gelesen hatte, war ich irgendwie sehr fasziniert von dem Buch und habe es kurzerhand mit mir genommen, um es zu ganz zu lesen. Ich kann hier also ehrlich von mir behaupten, dass ich von dem ersten Satz an völlig begeistert von dem Buch war und auch immernoch bin. Auf den ersten Blick wirkt die Geschichte völlig normal und ohne große Besonderheiten. Mann trifft Frau, die beiden verlieben sich, Eltern sind dagegen und so weiter und so fort. Das mag auch hier zutreffen, doch Love Story hat einfach einen ganz eigenen Charme. So sind die beiden Protagonisten Oliver und Jenny einfach wunderbar gezeichnet und begleiten den Leser mit viel Gefühl und Humor durch die Geschichte. Jenny wird von Oliver auf den ersten Blick als Brillenschlange und kurz darauf als Zicke betitelt, doch trotzdem will er sich mit ihr treffen und auch Jenny, die ihn als "Preppie" bezeichnet, zeigt trotz ihrer kalten Schulter Interesse an ihm. Gerade dieses "flirtende" Verhalten macht die Beziehung zwischen den beiden so erfrischend und prickelnd, denn die Dialoge zwischen den beiden spritzen gerade zu vor Humor, Ironie und Gefühl. So schließt man beide direkt in sein Herz und freut sich auf jede weitere Begegnung zwischen ihnen. Ich habe mich während des Lesens oft erwischt, wie ich schmunzeln oder laut auflachen musste, doch das ist nicht das einzige, was dieses Buch in mir ausgelöst hat. Ich habe mich verliebt, ich habe geweint, getrauert, nachgedacht, gehasst, geliebt, geflucht und habe einfach jedes Gefühl mit Jenny und Oli miterleben können. Selbst die Wendug des Buches, die ich anfangs nicht erwartet hatte, macht das Buch nicht schlechter, auch wenn das Ende traurig und für viele sicherlich nicht akzeptabel ist, so gehört es doch zum Leben dazu und zeigt einmal mehr, wie sehr Love Story das Alltägliche so schön und gleichzeitig traurig wiederspiegelt. Man erlebt die vielen Hochs und Tiefs im Leben und der Beziehung zwischen Oliver und Jennifer mit, was die Geschichte glaubwürdig und daher umso schöner macht. Sie wirkt wie aus dem Leben gegriffen und hat deswegen auch ein hohes Identifikationspotenzial. Auch wenn die Geschichte vielleicht simpel und auch nicht unbedingt etwas neues ist, vermittelt sie unglaublich viele Gefühle und bringt einfach Freude beim Lesen, dass es sich unbedingt lohnt sie zu lesen. Für mich ist Love Story einfach ein All-Time-Klassiker, den ich immer wieder lesen kann und der immer wieder schön ist, bei dem ich immer wieder lachen und immer wieder weinen kann. Abschließend kann ich sagen, dass ich das Buch wirklich jedem ans Herz legen kann, weil es einfach eine herzerwärmende Geschichte ist, die man weglesen, lieben und nochmal lesen kann, ohne das sie langweilig wird. Man findet eine traurig schöne, lebhafte, witzige, romantische und viel zu kurze Geschichte, die trotz ihrer Alltäglichkeit einfach wunderbar lesenswert ist.

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  • Rezension zu "Love Story" von Erich Segal

    Love Story
    Blacky0612

    Blacky0612

    18. October 2010 um 09:51

    Eine wunderbare Liebesgeschichte! Dieses Buch ist schlicht und einfach geschrieben. Die Geschichte ist klar erzählt, ohne vor Schmalz zu triefen. Trotzdem ging mir die Geschichte sehr ans Herz. Ein wunderbares Buch, für einen gemütlichen Couchnachmittag!

  • Rezension zu "Love Story" von Erich Segal

    Love Story
    guerkli

    guerkli

    30. August 2010 um 21:20

    'What can you say about a twenty-five-year-old girl who died?' Mit dieser unglaublich tiefsinnigen Frage beginnt Erich Segals Lovestory. Eine Geschichte über eine Liebe, die Grenzen überwindet und allen Tiefen strotzt. Mir ist selten eine Geschichte so nahe gegangen wie die von Oliver und Jenny.
    'Love means never having to say you're sorry.'
    Und das muss Oliver nicht - gewiss nicht.

  • Rezension zu "Love Story" von Erich Segal

    Love Story
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. April 2010 um 21:16

    Ein zu schöner und trauriger Klassiker! Ich liebe es!!!

  • Rezension zu "Love Story" von Erich Segal

    Love Story
    Bellexr

    Bellexr

    15. July 2009 um 22:00

    Zwischen dem reichen Oliver und der aus einfachen Verhältnissen stammenden Jenny entwickelt sich eine Liebesbeziehung, die allen gesellschaftlichen Zwängen trotzt. Gegen den Willen seiner Familie heiratet Oliver seine Jenny. Auch wenn Oliver jegliche finanzielle Unterstützung von Seiten seiner Familie entzogen wird, sind die Beiden überglücklich und Oliver absolviert sein Jura-Studium, während Jenny den Lebensunterhalt für Beide verdient. Nach dem Jura-Studium wird Oliver bei einer angesehen Kanzlei angenommen, sie ziehen in eine schicke Wohnung in New York und ihrem Glück scheint nichts mehr im Weg zu stehen. Bis dann das Schicksal erbarmungslos zuschlägt. . Wunderbar einfühlsam erzählt Erich Segal seine Geschichte von Jenny und Oliver, ihre tiefe Liebe zueinander und ihr anfangs recht mühevolles Leben bis Oliver seinen Jura-Abschluss hat. Schnell haucht er seinen Protagonisten Leben ein, sodass sie einem sofort sympathisch sind. . Auch wenn der Inhalt sich erst einmal sehr kitschig anhört, gelingt es dem Autor mühelos, dass dies nicht einmal geschieht. Ganz im Gegenteil, seine Sprache ist sehr realistisch, humorvoll und für den Leser jederzeit nachvollziehbar. Seine beiden Protagonisten sind ganz normale Menschen, die sich mit den täglichen Schwierigkeiten herumschlagen müssen, sich streiten, versöhnen und nie an ihrer Liebe zueinander zweifeln. Obwohl oder vielleicht auch gerade weil Olivers Eltern ihnen anfangs große Schwierigkeiten bereiten und ihre Abneigung gegenüber Jenny klar und deutlich zeigen. . Eine der schönsten Liebesgeschichten, die bisher geschrieben wurde und auch nach mehrmaligen Lesen nie langweilig.

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  • Rezension zu "Love Story" von Erich Segal

    Love Story
    julle

    julle

    08. December 2008 um 17:11

    herzzerreißend - man muss es einfach gelesen haben.

  • Rezension zu "Love Story" von Erich Segal

    Love Story
    Piezke

    Piezke

    25. October 2008 um 21:30

    Eines der traurigsten Bücher, das ich je gelesen habe. Man muss schon beim ersten Satz schlucken.

  • Rezension zu "Love Story" von Erich Segal

    Love Story
    Schneewittchenzwerg

    Schneewittchenzwerg

    01. July 2008 um 15:09

    DIE Liebesgeschichte schlechthin! Zunächst kommt sie einem gar nicht besonders einzigartig vor, aber dieses Buch hat einfach was. Es ist wunderbar geschrieben, auch in der deutschen Übersetzung und geht richtig ans Herz. Ich verrate bestimmt nicht zuviel, wenn ich sage, dass es kein Happy End gibt - das weiß ja jeder. Die beiden Hauptfiguren Oliver und Jennifer wachsen dem Leser so ans Herz, das er mit den beiden fühlt und leidet, lacht und streitet. Ich habe dieses Buch jetzt schon öfters gelesen und empfehle es unbedingt weiter!

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