Erich Wittenberg

 4,2 Sterne bei 178 Bewertungen

Lebenslauf

ERICH WITTENBERG ist Sprecher in Beiträgen und Dokumentationen öffentlich-rechtlicher Fernsehsender sowie bei privaten TV-Sendern.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Erich Wittenberg

Cover des Buches Der lange Krieg: Sohn des Achill (ISBN: 9783958625341)
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Rezension zu "Der lange Krieg: Sohn des Achill" von Christian Cameron

Thilo-Hoettges
Ein Ausflug ins antike Griechenland

Der lange Krieg: Sohn des Achill von Christian Cameron ist genau das, was ich an historischen Romanen liebe – detailreich, brutal ehrlich und voller Atmosphäre. Erzählt wird die Geschichte von Arimnestos, einem Bauernsohn aus Plataiai, der wider Willen zum Krieger wird und sich durch Schlachten, Sklaverei und politische Intrigen schlagen muss. Cameron verbindet fundierte historische Recherche mit lebendigem Erzählen, und das spürt man in jeder Szene. Sei es im griechischen Dorf, auf dem Schlachtfeld oder in der Sklaverei in Ephesos.

Die Kämpfe sind intensiv, die Taktik nachvollziehbar, aber nie trocken. Besonders gefällt mir die Ich-Erzählweise des gealterten Arimnestos, der sein Leben rückblickend schildert, mal mit Härte, mal mit melancholischem Witz. Manche mögen das zu abschweifend finden, ich glaube aber, es macht den Ton glaubwürdig. Wer keine Lust auf Liebesgeplänkel, sondern auf echtes antikes Leben und Krieg hat, wird hier fündig. Für mich ist es ein starker Auftakt – rau, klug und absolut fesselnd. Aber doch: auch mit einigen Längen hier und da, ein wenig Straffung hätte dem Text sicher gut getan, weshalb es ganz für 5 Sterne nicht ganz gereicht hat. Das ist allerdings klagen auf hohem Niveau.

Ein gelungener Start einer neuen Serie.

Privatdetektiv Marten Hendriksens erster Fall: Der fesselnde Krimi "Hendriksen und der mörderische Zufall" von Ole Hansen jetzt als Hörbuch. Eine Bewährungsprobe, die es in sich hat! Die Herrin eines herrschaftlichen Anwesens bittet den ehemaligen Pathologen und unkonventionellen Privatdetektiv Marten Hendriksen um Hilfe. Schwerverletzte Lieferanten, zu Tode verängstigte Mitarbeiter und ein Baumeister, der sich das Genick bricht: Wer sich Schloss Bolkow auch nur nähert, muss um sein Leben fürchten. Hendriksens Auftraggeberin glaubt längst nicht mehr an Zufall. Will jemand ihre eigensinnige Tochter, die das alte Familienanwesen gerade zu einem Hotel umbauen lässt, um jeden Preis von Schloss Bolkow vertreiben – und wird sie womöglich das nächste Opfer sein? Hendriksen bleibt nicht viel Zeit, um das Geheimnis zu lüften...


🎧 🎤 ✎ 👉 Ein gelungener Start einer neuen Serie. Nach der Bestseller-Reihe um Hamburgs berühmtesten Privatdetektiv Jeremias Voss ermittelt in Ole Hansens brandneuer Krimi-Reihe nun der ehemalige Pathologe Marten Hendriksen – doch der tritt als Quereinsteiger in große Fußstapfen! Ein spannender Fall und gute Krimiunterhaltung. Der Krimi des Autors rund um den neuen Ermittler Marten Hendriksen, hält was er verspricht. Er ist ein besonderer Privatermittler, mit sehr originellen Charaktereigenschaften, der weder Pistole noch Kraft brauch, nur sein schlaues Köpfchen ist nötig. Er geht so ganz anders an die Lösung des Falles heran ,wie man es gewohnt ist von einem "Schnüffler". Ich fand es sehr interessant. Die Spannung kommt hier nicht zu kurz. Die Reihe rund um den berühmten Hamburger Privatdetektiv Jeremias Voss kenne ich noch nicht , aber da werde ich definitiv auch mal reinschnuppern. Der Autor Ole Hansen schrieb vorher über ihn. 











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Klappentext:

Privatdetektiv Marten Hendriksens erster Fall: Der fesselnde Krimi „Hend­rik­sen und der mör­deri­sche Zu­fall“ von Ole Han­sen jetzt als Hör­buch.

Eine Bewährungsprobe, die es in sich hat! Die Herrin eines herr­schaft­lichen An­we­sens bit­tet den ehe­mali­gen Pa­tho­lo­gen und un­kon­ven­tio­nel­len Pri­vat­de­tek­tiv Mar­ten Hend­rik­sen um Hilfe. Schwer­ver­letzte Lie­feran­ten, zu Tode ver­ängs­tigte Mit­ar­bei­ter und ein Bau­meis­ter, der sich das Ge­nick bricht: Wer sich Schloss Bol­kow auch nur nä­hert, muss um sein Leben fürch­ten. Hend­rik­sens Auf­trag­ge­berin glaubt längst nicht mehr an Zu­fall. Will je­mand ihre eigen­sin­nige Toch­ter, die das alte Fa­mi­lien­an­we­sen gerade zu einem Hotel um­bauen lässt, um jeden Preis von Schloss Bol­kow ver­trei­ben – und wird sie wo­mög­lich das nächste Opfer sein? Hend­rik­sen bleibt nicht viel Zeit, um das Ge­heim­nis zu lüf­ten…


Rezension:

Weil er keine Leichen mehr ertragen kann, wechselt der Patho­loge Mar­ten Hend­rik­sen den Beruf und wird Pri­vat­de­tek­tiv. Eine Unter­neh­merin be­auf­tragt ihn damit, nach ihrem ge­erb­ten Schloss an der pol­ni­schen Grenze zu sehen, das ihre Toch­ter gerade zum Hotel um­bauen will. Dort gab es meh­rere mys­teri­öse Un­fälle. Ist die Toch­ter der Auf­trag­ge­berin viel­leicht sogar selbst in Ge­fahr? Und was hat es mit den an­geb­lich ge­sich­te­ten Ge­spens­tern auf sich?

Mit diesem (Hör-)Buch startet Ole Hansen in eine Detektiv-Reihe klas­si­scher Mach­art, die im Nor­den Deutsch­lands in der aktu­el­len Zeit an­ge­sie­delt ist. Im aktu­el­len Fall führt es den Prota­gonis­ten aus sei­nem Büro in Ham­burg an die pol­ni­sche Grenze. Dass irgend­je­mand den Um­bau des herun­ter­ge­kom­menen Schlos­ses zu einem Hotel ver­hin­dern will, ist ge­nau­so schnell klar wie die Tat­sache, dass die­ser Je­mand de­fi­ni­tiv kein Geist ist. Neben den im Genre üb­lichen zahl­reichen Ver­däch­ti­gen wird auch das Cliché be­dient, dass ‚der ein­same Wolf‘ Pri­vat­de­tek­tiv gleich auf der An­reise auf seine große Liebe stößt. … der rein zu­fäl­lig im wei­teren Ver­lauf noch eine nicht un­wich­tige Rolle zu­kommt. Auf sein dies­be­züg­liches Vor­leben wird zu­min­dest in die­sem Band nicht ein­ge­gangen. Der Fall selbst funktio­niert aller­dings, auch wenn man­che Cha­rak­tere schon recht stereo­typ wir­ken.

Der Autor fokussiert die Handlung ganz auf seinen Protagonisten. Ledig­lich wenige kurze Sze­nen zei­gen zum je­wei­li­gen Zeit­punkt höchs­tens zu er­ah­nende Cha­rak­tere wäh­rend Hand­lungen, die dem Leser ge­zielt An­deu­tungen dar­bieten. Der Stil wirkt gut les­bar, wo­ge­gen der Vor­trags­stil des Spre­chers recht lang­sam an­mu­tet.


Fazit:

Eine solide Detektiv-Story, der (zumindest bisher) je­doch wirk­liche Allein­stel­lungs­merk­male feh­len.


Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

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