Dieser Krimi bzw. Thriller behandelt ein sehr ernstes Thema. Eine Wiedererweckung nach dem Tod ohne Krankheiten wünschen sich sehr viele Leute und daher finde ich es toll, dass dieses Thema in diesem Abenteuer angesprochen wird. Über die Hälfte der Geschichte ist harmloser Natur und auch die Mitarbeiter der Organisation sind recht glaubhaft im Auftreten. Jedoch ist es recht schockierend, wie geldgierig und gefühllos sie hinterher reagieren. Bei diesem Krimi/Thriller kann man hochgradige Spannung gepaart mit vielen medizinischen Informationen erwarten. Mitfiebern ist meines Erachtens nach ein richtiges Muss. Und auch der Showdown kann sich durchaus hören lassen und bietet manche Überraschung.
Erik Albrodt
Alle Bücher von Erik Albrodt
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Insel-Krimi 9: Pekunien und Sylter Spitze
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Mord in Serie 31: Life Unlimited
Generation 6 - Chapter 1: Allianzen
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Neue Rezensionen zu Erik Albrodt
Trucker Hank befördert in seinem Viehtransporter eine ganz besondere Fracht, die nicht nur beim Hörer für einige Spekulationen sorgt. Lange Zeit wird man mit Andeutungen gefüttert, kann sich aber keinen wirklichen Reim darauf machen. Auch der ein oder andere Anhalter, den Hank mitnimmt, erhält ausschließlich kryptische Antworten auf Fragen zum tierischen – und äußerst hungrigen – Fahrgast.
Im Verlauf des Geschehens stellt sich heraus, dass sich innerhalb der Geschichte die Wege diverser Personen kreuzen, die eigentlich komplett unterschiedliche Handlungsstränge verfolgen. Nichtsdestotrotz werden sie durch eine schicksalshafte Aktion miteinander verbunden, auch wenn das tatsächliche Aufeinandertreffen erst später vonstatten geht. Dieses gestaltet sich dann jedoch recht explosiv und auf sämtlichen Ebenen überraschend.
Da es sich in erster Linie um Rückblicke handelt, bleibt man als stiller Zuhörer quasi an der Außenlinie, erhält aber trotzdem nur peu à peu Bruchstücke, die sich langsam zu einem Gesamtbild zusammensetzen lassen. Über die Plausibilität lässt sich ab und an streiten, und auch die Rationalität wird durchaus frei interpretiert – was allerdings für das Genre sicherlich kennzeichnend ist.
Im Großen und Ganzen ist ein gewisser Spannungsgehalt vorhanden, auch die Neugierde auf den weiteren Verlauf wird immer wieder neu angestachelt. Eine erfreulicherweise kurzweilige Erzählung, die zwar mitunter auch am Schluss noch Fragen aufwirft, gemeinhin aber doch zu unterhalten weiß.
Auf Grund einer glücklichen Fügung und mit mehr oder minder legalen Mitteln, konnten Hedwig und Marga eine kleine Pension auf Sylt eröffnen, die sie mit viel Herzblut gemeinsam betreiben. Als sich ein seltsam anmutendes Ehepaar bei ihnen einmietet, denken die Frauen sich zunächst nichts dabei. Doch die Störung der nächtlichen Ruhe, der sie sich bald ausgesetzt sehen, ist nur der Beginn einer Kette von mysteriösen Ereignissen.
Wer die Insel-Krimis regelmäßig verfolgt, kennt die beiden Damen und ihre Vorgeschichte bereits. Für alle anderen wird in einem Satz kurz erklärt wie es sich verhält und schon ist man im Bilde. Denn im Grunde stehen die beiden Geschichten nicht im direkten Verhältnis zueinander, sondern haben einzig einige Berührungspunkte.
Was sich in der Kurzbeschreibung und von der Grundidee gut anhört, erfährt allerdings schon in den Anfängen der Umsetzung erste Dämpfer. Alles wirkt ein wenig zu gestellt, und vor allem die beiden Damen agieren zum Teil reichlich albern, als handele es sich hier um eine Persiflage auf irgendetwas, das der Hörer nicht (er)kennt. Dadurch fällt es zunehmend schwer sich mit der gebotenen Konzentration dem Inhalt zu widmen, der durchaus etwas zu bieten hat.
Nichtsdestotrotz erkennt man als Außenstehender recht schnell das Muster und fragt sich einmal mehr warum die ein oder andere Figur den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Entsprechend stark spürt man in diesem Fall wie wichtig die Sprecherleistung beziehungsweise die Interpretation der Charaktere für die subjektive Meinungsbildung und die generelle Atmosphäre ist. Häufig gilt: Weniger ist mehr. So auch hier, denn die Erzählung bietet ausreichend Potential, kann aber auf Grund der Umsetzung leider nicht überzeugen. Schade.
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