Erik Brandt-Höge Flamingostar

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Inhaltsangabe zu „Flamingostar“ von Erik Brandt-Höge

„Popmusik, Liebe, Schmerz. Die zentralen Themen des Lebens in einem Buch. Gefällt mir – kann Brandt-Höge als nächstes bitte eine Platte aufnehmen?“ Jochen Overbeck, Musikexpress "Eine mutige und ermutigende Geschichte von großen Träumen und kleinen Tragödien. Wäre dieser Roman ein Song, dann ein hartnäckiger Ohrwurm. Packend!" Visions „Erik Brandt-Höge erzählt eine traurig-schöne Familiengeschichte und skizziert gleichzeitig die herrlichen und miesen Seiten des deutschen Musikgeschäfts.“ Bosse Jussi, zwanzig, will nur eins: Musik machen. Jussis Vater will aber, dass sein Sohn Karriere macht. Als Anwalt. Wie er. Seit dem Unfalltod der Mutter ist der Vater noch erbarmungsloser. Aus Protest gegen den Vater spielt Jussi in dem heruntergekommenen Nachtclub Flamingo. Hella, die Barfrau, die verwirrend schön ist und zwei Kisten Bier auf einmal tragen kann, ist fasziniert von Jussis Musik. Und nicht nur sie. Auch ein größenwahnsinniger Manager wird auf Jussi aufmerksam und arrangiert einen Deal mit einer Plattenfirma. Jussi hat es geschafft und erlebt ein Sommermärchen auf großen Bühnen. Doch bald fühlt sich das, was einmal sein Traum war, nicht mehr richtig an, das Popstarleben nicht mehr echt. Als sein Vater in einer verhängnisvollen Nacht das Geheimnis um den Tod der Mutter lüftet, bricht Jussis Welt endgültig zusammen, und er muss sich die grundlegendste aller Fragen stellen: Was will ich eigentlich?

Jussi will ein Star werden. Was er nach einem Auftritt im Flamingo sogar schafft. Doch ab da wird sein Leben ein Wechselspiel aus Glück ....

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  • Flamingostar, rezensiert von Götz Piesbergen

    Flamingostar
    Splashbooks

    Splashbooks

    01. September 2015 um 08:33

    Mit "Flamingostar" präsentiert Erik Brandt-Höge die Fortsetzung zu seinem Erstlingswerk "Diskobushaltestellenhierarchie". Auch dieses Mal geht es um Musik und das Erwachsenwerden. Jussi ist ein begabter Musiker. Das weiß jeder, zumindest bis auf seinen Vater. Der ist bodenständig und erwartet von seinem Sohn auch, dass er etwas Ähnliches macht. Doch der sieht das nicht ein und erhält schließlich einen Auftritt im "Flamingo". Das ist für ihn der Durchbruch. Er lernt einen Manager kennen, der ihn unter die Fittiche nimmt. Was kommt, ist für ihn wie ein Traum. Er ist bald verliebt und für ihn scheint es nur noch nach oben zu gehen. Doch schon bald stößt er auf erste Hindernisse, die ihn herausfordern. Und dann ist da noch sein Vater, der bald beginnt zu trinken. Eines der Hauptmankos von "Diskobushaltestellenhierarchie" war der Sprachstil, der sich zu sehr an dem von Sven Regener orientierte. Diesen Fehler begeht Erik Brandt-Höge kein zweites Mal. Überwiegend liest sich der Text vollkommen normal. Und gleichzeitig schafft er es, mit Jussi einen sympathischen Charakter zu erschaffen. Man kauft ihm ab, dass er unbedingt ein Star werden möchte. Und auch, dass er das entsprechende Talent hat. Das beweist der Autor dadurch, dass er regelmäßig Songtexte in das Buch einstreut, die das Können unter Beweis stellen. Wie interessant wäre es, diese vertont zu hören.Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/22354/flamingostar

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  • Gefühle - Gefühle - Gefühle

    Flamingostar
    sternthaler75

    sternthaler75

    27. July 2015 um 13:54

    Jussi, eigentlich Justus von Schweben, liebt seine Musik. Er textet und komponiert sie selbst, und erzählt so von Liebe, Schmerz und Trauer. Schnell wird er als Schnulzenheini abgestempelt. Sein Vater hat dafür kein Verständnis, er will, dass sein Sohn Anwalt wird, so wie er. Dementsprechend gespalten ist das Verhältnis der Beiden. Es war schon früher recht kühl, und seit Jussis Mutter bei einem Unfall ums Leben kam, hat es sich noch verschlechtert. Und so entfernen sich zwei Sturköpfe immer weiter voneinander. Jussi taucht ab in seine Musik, und schafft es sogar, auf Tour zu gehen. Sein Vater dagegen versinkt immer weiter im Alkohol, denn es gibt da etwas über den Unfalltod Jussis Mutter, was Jussi noch nicht weiß. Meine Meinung Schon gleich zu Beginn ist alles recht düster und es wird schnell klar, dass Jussis Vater schon immer auf Distanz war. Gefühle zeigen war noch nie etwas für ihn, das war immer Jussis Mutter überlassen. Und das, was Jussi in seiner Musik und in seinen Texten an Gefühlen vielleicht zu viel an den Tag legt, zeigt sein Vater eben zu wenig. So spürt man die Distanz zwischen den beiden sehr deutlich. Darum geht es hauptsächlich in dieser Geschichte - Gefühle. Mal werden sie erwidert, mal sind sie zu viel des Guten, manchmal zeigen sie sich lieber garnicht erst, aus Angst vor Abweisung. Da ist der Autor sehr direkt, auch wenn ab und zu alles mal in rosarot getaucht wird. Er zeigt den Aufstieg eines kleinen Musikers, und was er auf seinem holprigen Weg alles auf sich nimmt oder von anderen aufdiktiert bekommt. Egal, ob Plattenvertrag, Interviews, Auftritte als "Anheizer", es geht ständig auf und ab. Und zwischendrin immer wieder sein Vater, der langsam akzeptiert, was sein Sohn macht. Die ganze Geschichte liest sich locker und leicht, es geht durch alle Höhen und Tiefen, mal mit, mal ohne Alkohol, Geld und Liebe, das komplette Programm. In manchen Kapitel sind auch die Liedtexte integriert, zu gerne würde ich auch noch die passende Melodie dazu hören.  Unterm StrichInsgesamt finde ich das Buch gut gelungen, und mit den Liedern wird das Geschehen geschickt untermalt. Es ist lustig und schräg, regt aber auch zum Nachdenken an. Es ist nun mal nicht alles Gold, was glänzt.

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