Erik D. Schulz Frühaussteiger

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Inhaltsangabe zu „Frühaussteiger“ von Erik D. Schulz

Der unerwartete Tod seines Vaters reißt den 15jährigen Sebastian aus seinem behüteten Leben. Nach dem Umzug sucht er Freunde und Anschluss in der neuen Schule, findet aber nur Ausgrenzung, Gewalt und Mobbing - und zu allem Überfluss ist da auch noch eine sadistische Mathelehrerin.
Zu Hause ist es kaum besser: Streitereien mit der Mutter und dem verhassten Stiefvater vergiften die Atmosphäre. Sebastian ist verzweifelt, sieht keinen Sinn mehr im Leben.
Trotz seiner Probleme verliebt er sich in Annika aus der Parallelklasse. Sie ist sein Hoffnungsschimmer, das helle Licht, das ihn retten kann. Doch hat er eine Chance bei dem Mädchen? Nach einer brutalen Schlägerei im Klassenzimmer fasst Sebastian einen folgenschweren Entschluss ...
Erik D. Schulz erzählt intensiv und authentisch von den Träumen, Hoffnungen und der teilweise brutalen Welt von Teenagern. Ein wichtiges, kraftvolles Buch - nicht nur für Jugendliche!

Authentisch - ein Buch zum Nachdenken. Kein Ratgeber für verzweifelte Eltern bei pubertären Monstern. Drastisch und packend erzählt. Bestens

— MichaelSterzik

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  • Frühaussteiger

    Frühaussteiger

    sunflower130280

    18. July 2017 um 16:56

    Mobbing an Schule ist in den letzten Jahren ja leider keine Seltenheit mehr. Das Kinder und Jugendliche grausam sein können, dürfte wohl jeder von uns schon einmal selber erlebt haben. Erik D. Schulz schildert in seinem Buch "Frühaussteiger" schonungslos wie Täter ihren Opfern das Leben zur Hölle machen. Für mich ist es das erste Buch welches ich von dem Autor gelesen habe und ich muss feststellen, das ich mehr als überrascht bin. In diesem Buch geht es um den 15-jährigen Sebastian, der nach dem Tod seines Vaters einen "ungewollten" Neustart hinlegen muss. Bedingt durch die Trauer, Pubertät, wird er als "Neuer" in der Klasse direkt zim Außenseiter deklariert. Der Autor schildert hier knallhart über die Vorfälle vor-während und nach der Schulzeit. Viele dieser Situation kamen mir sehr bekannt vor, da ich in dem gleichen Alter selber ein Mobbing "Opfer" war. Man taucht hier tief in Sebastians Gedanken ein. Sein schwerer Weg, die Ausgrenzung und die körperlichen Angriffe sind nur ein Bruchteil von dem, was er erleben muss. Trotz des schweren Themas, das Mobbing nun mal ist, war es interessant und für mich zum Teil auch lehrreich dieses Buch zu lesen. Erik D. Schulz hat einen sehr angenehmen Schreib und Erzählstil. Mit jugendlichen Ausdrücken wie z.B. "Babos" geht er hier auch sehr auf die Jugendlichen drauf ein. Wodurch das Buch auch wunderbar für diese gelesen werden kann. Ich könnte mir sogar vorstellen, das dieses Buch so manch einen zum Umdenken bewegen könnte, da es ja nun sehr deutlich zeigt was solche Täter ihren Opfern tatsächlich antun. Das hier sehr viel Recherche eingeflossen ist, merkt man auf Anhieb. Fazit : Frühaussteiger von Erik D. Schulz, ist ein knallhartes Buch was zeigt klar und deutlich an, was Mobbing mit den "Opfern" anrichtet.

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    Frühaussteiger

    MichaelSterzik

    25. May 2017 um 10:42

    Frühaussteiger – Erik D. SchulzKinder können grausam sein, brutal, konsequent rücksichtlos, immer auf den eigenen Vorteil aus. Kindheit ist eine Entwicklung und insbesondere für sie selbst und ihren Familien gerade auf der Schwelle zum Erwachsenenwerden ein täglicher Kriegsschauplatz. Die Pubertät ist eine Expedition ins Unbekannte – eine Reise in der man neben neuen Freunden, alten Feinden, dem profilieren und abheben gegenüber Mitschülern und Freunden, auch die eigenen Grenzen und Belastungszonen kennenlernt. Oftmals schmerzlich und nicht ohne Opfer. Physisch wie auch psychisch verändert sich der Körper. Eine innere und äußere Rebellion findet statt und fordert eine Menge an Verständnis, Toleranz und vor allem Geduld. In dieser sehr emotionalen Zeitzone bewegen sich die Kinder auf einem schmalen und gefährlichen Grad. Sie begreifen langsam, dass die Schule evtl doch wichtig ist, dass das Leben oft erbarmungslos und hart zuschlagen kann. Verrat, hormongesteuerte Missverständnisse, innere Kämpfe, dass Gefühl nicht zu wissen, wohin der Weg denn nun letztlich gehen mag, sorgen dafür, dass die Kinder unter enormen Druck Situationen eskalieren lassen. Die Folgen manchmal drastisch, tragisch und nicht reparierbar und mit absoluter Sicherheit prägend. Im vorliegenden Roman „Frühaussteiger“ geht es um die täglichen Herausforderungen eines Jugendlichen; Notendruck, Stiefvater, Mobbing in der Schule, etc..! „Frühaussteiger“ ist nicht das erste Buch, dass sich mit der hormonellen Umstrukturierung auf der Grenze des Erwachsenenwerdens beschäftigt. Allerdings ist es dem Autor Erik D. Schulz brillant gelungen, dieser Entwicklung mit all seinen größeren und kleineren Auseinandersetzungen, sehr authentisch zu erzählen.Es ist kein Ratgeber, kein Erste-Hilfe-Buch, kein informeller Rettungsanker für verzweifelte Eltern, ebenfalls gibt es keine Tipps oder Empfehlungen des Autors. Es werden auch keine Situationen analysiert und interpretiert – trotzdem ist das Buch für Schüler, Lehrer, verzweifelte Eltern und Pädagogen sehr zu empfehlen. Es ist auch eine Überlegung wert, ob man das Buch, dass nicht überaus seitenstark ist, im Unterricht an Schulen lesen zu lassen. Man könnte also quasi seinen Schülern, ein verzerrtes Spiegelbild zeigen, ich bin mir sicher, dass der eine oder andere Schüler sich in einer der Figuren aus dem Roman wiederfindet. FazitEin sehr aktueller Roman – der die Schwierigkeiten und Herausforderungen zeigt, allerdings nicht bewertet. Ein Buch, dass zu Diskussionen anregen soll, und natürlich auch das Interesse weckt, einmal über das Verhalten seines Kindes nachzudenken. Michael Sterzik

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