Erik Eggers Böhme – Eine deutsch-deutsche Handballgeschichte

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Inhaltsangabe zu „Böhme – Eine deutsch-deutsche Handballgeschichte“ von Erik Eggers

Wolfgang Böhme galt im Handball als Weltklassespieler. Der Rostocker war langjähriger Kapitän der DDR-Auswahl, mit der er u.a. Vizeweltmeister wurde. Kurz vor den Olympischen Spielen 1980 verschwindet das Sportidol plötzlich aus der Öffentlichkeit. Während sein Team die Goldmedaille gewinnt, wird Böhme aufgrund einer (unbegründeten) Stasi-Denunziation vom System verstoßen; selbst aus den Zeitungsarchiven werden seine Fotos entfernt. Aufbauend auf Böhmes Tagebuch, hat Erik Eggers eine beeindruckende Biografie verfasst. Sie erhellt zugleich die politischen Absurditäten im DDR-Sport und schildert die damals hochklassigen, politisch brisanten deutsch-deutschen Handballduelle.

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  • Rezension zu "Böhme – Eine deutsch-deutsche Handballgeschichte" von Erik Eggers

    Böhme – Eine deutsch-deutsche Handballgeschichte
    BRB-Jörg

    BRB-Jörg

    10. November 2009 um 23:20

    Wolfgang Böhme war bis 1980 der vielleicht beste Handballer der DDR. Bis die Stasi seine Karriere nach 192 Länderspielen, zwei DDR-Meisterschaften, einer Vizeweltmeisterschaft und einem Europapokalfinale von heute auf morgen beendete und seinen Namen sogar aus sämtlichen Statistiken löschte. Wolfgang Böhme hatte von da an quasi aufgehört zu existieren. Über seine glänzende Karriere, den tiefen Fall und einen Neuanfang ab 1989 berichtet dieses Buch. Die Laufbahn des Sportlers mutet zunächst an wie die typische im DDR-Leistungssportsystem: Erst mehrere Sportarten ausprobiert, dann bei einer gelandet (wobei Böhme erst sehr spät, mit 15, zum Handball kam), und später durch den Staat systematisch gefördert, bis am Ende de facto der Profistatus stand. Doch die Karriere Böhmes ging noch weiter, er war am Ende einer der besten zehn Handballer Europas – bis seine Karriere so plötzlich vorbei war. Und genau hier schwächelt das vorliegende Buch. Während die 15 Jahre der Leistungssportkarriere in aller Ausführlichkeit dargestellt werden (auch die Privatperson Böhme, u.a. durch zahlreiche Tagebuchauszüge), kommt der meiner Meinung nach interessantere Teil zu kurz. Der Zeit zwischen 1980 und dem Ausreiseantrag werden leider nur ca. 40 Seiten gewidmet. Hier wäre weitaus mehr drin gewesen. Nichtsdestotrotz ist „Böhme“ unbedingt lesenswert. Für 19,80 € erhaltet Ihr hier eine Mischung aus Sportlerbiografie, gesellschaftspolitischem Roman und einem Krimi. Die Verwicklungen dabei sind oftmals so kurios, dass sie kein Schriftsteller auf ähnliche Art und Weise hätte erfinden können. Denn die besten Geschichten schreibt eben meist das Leben selbst…

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