Erik Flügge Der Jargon der Betroffenheit

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Inhaltsangabe zu „Der Jargon der Betroffenheit“ von Erik Flügge

Verschrobene, gefühlsduselnde Wortbilder reihen sich Sonntag für Sonntag auf den Kanzeln aneinander. Die Kirche scheint sprachlich in den Achtzigern hängengeblieben. Der Kommunikationsprofi Erik Flügge bricht mit Gewohntem und entwickelt Strategien für eine zeitgemäße Sprache, damit Kirche bei den Menschen »ankommt«. Das Buch ist ein Appell an die Veränderung der Kommunikation in der Kirche und macht Hoffnung, dass es ein mögliches Unterfangen ist.

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    Der Jargon der Betroffenheit

    katze102

    12. September 2016 um 08:58

    Erik Flügge, ehemaliger Messdiener, jetzt Geschäftsführer einer GmbH für strategische Beratung und Dozent für Beteiligungsprozesse, erzählt in seinem 160 Seiten starkem Buch darüber, dass die Kirche in ihren Predigten zu altbacken, zu unspektakulär wäre und fordert sprachliche Highlights, die die Welt bewegten und in die Geschichte eingehend, wie z.B. „Ich bin ein Berliner“. Er fordert die Abkehr von den abgestandenen Predigten und die Hinkehr zum Sprachgebrauch, wie man sie beim Trinken eines Bieres pflegt, so dass jeder das Gesagte versteht. Nun denn, ich wage zu bezweifeln, dass dann diese Spachperlen in die Geschichte eingehen werden...Anhand eigener Erlebnisse oder Erzählungen von Kneipen- und anderen Bekanntschaften führt er Bürgerlichkeit, Halbherzig- und Spießigkeit an einigen Beispielen vor, unterteilt in die Kapitel, Zorn, Angst, Schweigen, Nähe und Hoffnung. Allen ist gemeinsam, dass er vieles kritisiert, aber keine bessere Lösung parat hat.Genaugenommen hätte mir die ersten 30 Seiten ausgereicht, in denen er bereits alles aussagt, z.B. fordert er von der Kirche, die angibt, in Flüchtlingsbetreuung alles Mögliche in Bewegung zu setzen, das Unmögliche zu wagen. Als er aufgefordert wird, über seine Wagnisse des Unmöglichen zu berichten, erkennt er selber „Das Dilemma kann man kaum produktiv auflösen.“ und „Auch mein Text ist Teil der Bürgerlichkeit.“ Bis zum Ende des Buches werden diese Erkenntnisse immer wieder im Zusammenhang mit neuen, manchmal auch interessanten Beispielen wiederholt, ohne eine echte, allgemeingültige Lösung zu finden, die es schlichtweg nicht geben kann.

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  • Das drängt einer leidenschaftlich auf Veränderung

    Der Jargon der Betroffenheit

    WinfriedStanzick

    09. June 2016 um 10:29

    Ein dreißigjähriger Berater für Kommunikations-und Beteiligungsprozesse setzt sich hin und schreibt eine Streitschrift über die Sprache, die er in der Kirche vorherrschen sieht. Solch eine Mühe macht sich entweder einer, der mit dem Objekt seines Themas vollständig abgeschlossen hat, oder einer, der sich ihm derart verbunden fühlt, dass er leidenschaftlich auf Veränderung drängt.Erik Flügge gehört zu denen, denen die Kirche und ihre Botschaft derart wichtig sind (er beschreibt am Ende des Buches, wie sie ihm durch das Schreiben wieder sehr nahe gekommen ist). Deshalb ärgert ihn die Sprache, die ihm in den allermeisten Predigten und Verlautbarungen der Kirche und ihrer Prediger entgegenkommt so. Er hält die Kirche sprachlich in den Achtzigern hängengeblieben. Wobei unklar bleibt, warum vor 30 Jahren die verschrobenen und gefühlsduselnden Wortbilder, für die er unzählige Beispiele aufführt, noch akzeptierbar gewesen sind, und heute nicht.Den Predigern rät er: „Ein neuer Auftritt von Kirche muss sich auch im Sprechen ausdrücken, Lassen Sie das nächste Mal einfach die belanglose Geschichte weg, wenn Sie predigen. Sagen Sie einfach, was Sie sagen wollen, so wie Sie es einem Freund sagen würden. Sie wären überrascht, was sich plötzlich verändern kann.“Ich möchte als Pfarrer im Ruhestand, der mehrmals im Jahr noch gerne vertretungsweise in der örtlichen Kirche predigt, hinweisen auf meinen schon lange verstorbenen geschätzten homiletischen Lehrer Gert Otto aus Mainz, von dem ich in den Siebzigern gelernt habe, Predigt als Rede zu verstehen, bei deren Verfassen die Lehren der Rhetorik beachtet werden sollten.Dabei war und ist die Poesie und zeitgenössische Literatur eine wichtige Hilfe. Sie erschließt die Wirklichkeit neu bzw. erschließt neue Wirklichkeit und hilft Erfahrungen und Hoffnungen zu artikulieren. Dass auch die Liturgie des Gottesdienstes sich einer poetischen Sprache bedienen sollte ist ebenso wichtig. Liturgie sozusagen als dramatisierte Poesie.Ich jedenfalls habe in den vergangenen dreißig Jahren sehr gute Erfahrungen damit gemacht und bekomme immer wieder von kirchennahen und von kirchenfremden Gottesdienstbesuchern gleichermaßen entsprechende Rückmeldungen.

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