Erik Fosnes Hansen

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Lebenslauf von Erik Fosnes Hansen

Erik Fosnes Hansen wurde 1965 in New York geboren. Er wuchs auf in Oslo, wo er heute lebt. Zwei Jahre studierte er in Stuttgart (und spricht hervorragend Deutsch), arbeitet als Rezensent und Literaturkritiker für die Zeitung Aftenposten und schreibt derzeit an einem neuen Roman. Seinen ersten Roman Falkenturm schrieb er im Alter von 18 Jahren, - das Buch wurde gleich nach seinem Erscheinen 1985 in Norwegen als literarisches Ereignis gefeiert. In den Ländern, in denen dieser Mittelalter-Roman erschien (u.a. in Deutschland, Holland und Schweden), waren die Kritiker derselben Meinung wie ihre norwegischen Kollegen. Choral am Ende der Reise erschien in Norwegen 1990 und wurde sofort zum größten Kritiker- und Publikumserfolg seit Jahrzehnten. Der vielleicht auffälligste Aspekt des Buches ist Fosnes Hansens Fähigkeit, gute und mitreißende Geschichten publikumsfreundlich zu erzählen, ohne dabei die literarischen Qualitäten des Werkes zu vermindern. Seine Bücher sind von genauer Recherche, durchdachter Komposition und hoher sprachlicher Qualität geprägt. Für Choral amEnde der Reise wurde Erik Fosnes Hansen im Dezember 1990 mit dem Literaturpreis Riksmålsprisen ausgezeichnet. Dieser Preis ist eine der wichtigsten literarischen Preise Norwegens, und Erik Fosnes Hansen ist der bisher jüngste Träger dieser Auszeichnung. Die Geschichte beginnt am 10. April 1912. An diesem Tag gehen im englischen Southampton sieben Musiker an Bord eines neuen Riesendampfers, der auf seiner Jungfernfahrt mehr als 2.000 Menschen nach New York bringen soll. Das Schiff heißt Titanic, und die Musiker bilden das Schiffsorchester, eine zusammengewürfelte Truppe aus aller Herren Länder. Da sind Jason, der ungeratene Sohn eines Londoner Arztes, und Alex, der vor der Polizei in St. Petersburg fliehen mußte; Leo, das einstige Wunderkind aus Württemberg, und David, der junge Jude aus Wien, den die Liebe in die weite Welt trieb, sowie schließlich Petronius, der von Marionettenspielern in Italien aufgezogen wurde. Während der fünf Tage, die ihnen an Bord verbleiben, lernt der Leser ihre so unterschiedlichen Lebensgeschichten kennen – Biographien voller Hoffnungen und Niederlagen, voller Leidenschaften und Verzweiflung. Selten treffen in einem Roman literarisches Können, historische Recherche und spannende Unterhaltung so zusammen wie in Erik Fosnes Hansens Choral am Ende der Reise.

Bekannteste Bücher

Choral am Ende der Reise: Roman

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Choral am Ende der Reise

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Psalm At Journey's End

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Falkenturm

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  • Rezensionen
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  • Neubeginn und Untergang dicht beieinander

    Weiße Rosen und die Titanic
    Lesestunde_mit_Marie

    Lesestunde_mit_Marie

    Rezension zu "Weiße Rosen und die Titanic" von Christiane Lind

    Christiane Lind hat sich mit ihrem Buch „Weiße Rosen und die Titanic“ an ein Thema herangetraut, das zumindest bei mir spontan starke Assoziationen zum berühmten Hollywood Filmdrama „Titanic“ hervorrief und diesem Vergleich natürlich standhalten oder eine komplett andere Story bieten musste. Ich war daher sehr gespannt, inwieweit es der Autorin gelingen würde, mich hier zu überzeugen und zu begeistern.Im Prolog blicken wir auf drei Kinder: ein Junge und zwei Mädchen. Der Junge hofft auf die Gunst des besser gestellten Mädchens, ...

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    • 10
  • Rezension zu "Choral am Ende der Reise" von Erik Fosnes Hansen

    Choral am Ende der Reise
    FabAusten

    FabAusten

    Rezension zu "Choral am Ende der Reise" von Erik Fosnes Hansen

    Choral am Ende der Reise …. Sieben Musiker haben einen viel versprechenden Job auf dem größten Passagierschiff der Welt ergattert. Es handelt sich um die Geiger Jason Coward, Alexander Bjeschnikow, der aus St. Petersburg stammt, und den 18jährigen Wiener David Bleiernstern, dann den Bratschisten James Reel aus Dublin, den Cellisten Georges Donner aus Paris, den Bassisten Petronius Witt aus Rom und dem Pianisten, der von allen nur„Spot“ genannt wird. Sie bilden von nun an das Bordorchester. Ihre Aufgabe besteht darin, die ...

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    • 3
    Gulan

    Gulan

    17. July 2014 um 13:56
  • Trotz Potenzial- enttäuscht

    Das Löwenmädchen
    Selinavo

    Selinavo

    09. November 2013 um 13:25 Rezension zu "Das Löwenmädchen" von Erik Fosnes Hansen

    Leider hat mir die Schreibart des Autors nicht gut gefallen. Das Buch hat mit seiner Geschichte wirklich Potenzial, vor allen DIngen, weil ich mich vorher erkundigt habe und herausgefunden habe, dass Menschen tatsächlich eine solche Krankheit haben können, dass sie stark behaart sind. Oft wurden solche Menschen dann auch als Affenmenschen bezeichnet. Leider war das Buch sehr langatmig und ich hatte das Gefühl, dass sich alles immer nur im Kreis gedreht hat. Aufgrund des interessanten Themas der seltenen Krankheit möchte ich nicht ...

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  • Kolumne: Belletristik ist tot, es lebe die Belletristik

    muchobooklove

    muchobooklove

    Roman-Kolumne August 2013 von Mareike: Genreliteratur, das sind die Hamburger unter den Büchern Liebe Leser, Was ist eigentlich Belletristik Le belle et le triste – das Schöne und das Traurige – hierin liegt der französische Ursprung des Wortes Belletristik, das heute nicht viel mehr als ein Mysterium zu sein scheint. Dabei umfasst es so viele Aspekte, ohne die Literatur gar nicht zu denken wäre. Werte, Emotionen und die Ästhetik der Sprache sind für mich die wichtigsten Parameter dessen. Natürlich kann man auch etwas ...

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    • 37
  • Rezension zu "Choral am Ende der Reise" von Erik Fosnes Hansen

    Choral am Ende der Reise
    Stephanus

    Stephanus

    29. June 2012 um 09:19 Rezension zu "Choral am Ende der Reise" von Erik Fosnes Hansen

    Bereits vor mehreren Jahren hatte ich das Buch schon einmal gelesen und nun wieder hervorgeholt, um nochmal in der Romanwelt von Eric F. Hansen zu versinken. Als Rahmenhandlung wählt der Autor die Überfahrt und den Untergang der Titanic im Jahr 1912. Hierbei bescheibt er bereits detailliert und akribisch einzelne, berühmte Mitreisende und das Leben auf dem Schiff. Daneben steht jedoch die Bordkapelle im Mittelpunkt. Hansen entwirft ein fabelhaftes und fantastisches Charakterbild von jedem der Musiker und lässt den Leser am ...

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  • Rezension zu "Das Löwenmädchen" von Erik Fosnes Hansen

    Das Löwenmädchen
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    04. December 2011 um 23:02 Rezension zu "Das Löwenmädchen" von Erik Fosnes Hansen

    Einfühlsame, poetische und doch teilweise humorvoll-ironische Geschichte eines Mädchens, dass das Glück (oder Pech?) besaß zu viele Haare zu besitzen.. Keine Geschichte, die man auf anhieb verstehen könnte, oder die allzu leichte Kost ist. Aber dennoch berührend und schockierend zugleich. Von mir gibt es fünf Herzen, auch wenn der letzte Teil des Buches ziemlich von den ersten beiden abweicht - Interpretationen am Schluss bleiben nicht aus. Die durchaus symapthische, wortgewandte Protagonistin Eva hat es verstanden, mich in ihren ...

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  • Rezension zu "Das Löwenmädchen" von Erik Fosnes Hansen

    Das Löwenmädchen
    LEXI

    LEXI

    15. August 2011 um 18:23 Rezension zu "Das Löwenmädchen" von Erik Fosnes Hansen

    Die begeisterten Rezensionen und der überschwängliche Klappentext haben mich dazu verleitet, dieses Buch zu kaufen. Umso enttäuschter war ich danach beim Lesen des Inhalts ... nicht nur der völlig spannungsfreie Inhalt, die äußerst nichts sagenden Protagonisten und die unsympathische Hauptfigur Eva, auch der auf mich ziemlich verwirrend wirkende Erzählstil trug nicht gerade dazu bei, mich als Leserin bei der Stange zu halten. Einzelne Kapitel erwecken in mir die Frage nach der Motivation des Autors, sie ausgerechnet in dieses ...

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  • Rezension zu "Das Löwenmädchen" von Erik Fosnes Hansen

    Das Löwenmädchen
    Canem

    Canem

    14. August 2011 um 01:14 Rezension zu "Das Löwenmädchen" von Erik Fosnes Hansen

    Eine verwirrend, seltsam, schöne Geschichte Tja, was soll ich sagen? Es ist wirklich zu schwer etwas einigermaßen geistreiches zu diesem Buch zu erzählen. Deshalb möchte ich eigentlich nur meine Meinung preisgeben; ich war beim Lesen oft verwirrt, habe vieles nicht sofort verstanden und die Geschichte hat mich traurig gemacht und schockiert. Zum Beispiel wie grausam Kinder manchmal sein können, wenn man nicht "normal" oder "hübsch" ist. Das hat mich oft an meine eigenen Erlebnisse aus meiner Kindheit erinnert, daher war ich ...

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  • Rezension zu "Das Löwenmädchen" von Erik Fosnes Hansen

    Das Löwenmädchen
    Monika Jary

    Monika Jary

    10. April 2011 um 08:37 Rezension zu "Das Löwenmädchen" von Erik Fosnes Hansen

    In einem kleinen Provinznest in Norwegen kommt im Winter 1912 ein Mädchen zur Welt, das über und über behaart ist. Eine seltene Krankheit, ein Gendefekt und ein interessanter Fall für die Wissenschaft. Die Mutter stirbt bei der Geburt, und der Vater will von dem »Katzenbaby« zunächst nichts wissen. Doch Eva wächst heran. Abgeschottet und versteckt vor der Neugier der Dorfbewohner, erschafft sie sich eine eigene Welt, bis sie den Mut findet, der Enge ihres Zimmers zu entfliehen. Ein Roman über ein nachdenkliches Schicksal. Über ...

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  • Rezension zu "Das Löwenmädchen" von Erik Fosnes Hansen

    Das Löwenmädchen
    anena

    anena

    25. February 2011 um 10:48 Rezension zu "Das Löwenmädchen" von Erik Fosnes Hansen

    Ganz wunderbar gelesen von Katharina Thalbach. Sie schafft es, dieses etwas langatmige und daher teilweise etwas langweilige Buch einen Zauber zu geben, der einen auf die Lesereise mitnimmt.

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