Erik Haffner , Bernhard Hoëcker Hoëckers Entdeckungen

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 6 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(4)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Hoëckers Entdeckungen“ von Erik Haffner

Bernhard Hoëckers Drang nach Abenteuer und Nervenkitzel ist schier unermesslich. Er fährt Rallyes von den Alpen bis nach Jordanien. Er klettert unter Autobahnbrücken und an baufälligen Industrieschornsteinen. Er ist auf der Suche nach den letzten Abenteuern der zivilisierten Welt. Und er ist nicht allein, denn irgend jemand muss den Wahnsinn ja dringend fotografieren bzw. für die Nachwelt festhalten. Auf vielen Seiten dringt Hoëcker mit seinen Weggefährten Erik Haffner und Tobias Zimmermann immer tiefer in unbekanntes Terrain vor - auf der Suche nach weiteren weißen Flecken in der googelbaren urbanen Zone. Dabei stoßen sie auf Unglaubliches und Bizarres. Oder hätten Sie gedacht, dass es bei Beelitz außer Spargel einen alten Krankenhauskomplex der Russen gibt, in dem noch das OP-Besteck herumliegt? Kannten Sie die alte Abhörstation der NSA auf dem Teufelsberg bei Berlin, in der es noch riesige Radarkuppeln gibt und Räume, deren Sinn man sich wohl besser nicht ausmalen möchte? In diesem bebilderten Buch sieht man Bernhard Hoëckers spektakulärste Bilder von verlassenen Orten, die meist unerkannt mitten unter uns schlummern. Kommentiert in Hoëckers gewohnt intelligentem und lustigem Schreibstil, wie man ihn aus seinen anderen Büchern kennt. Bernhard Hoëckers Buch der verlorenen Orte fesselt, gruselt und unterhält. Für alle, die genau wie er selbst den Indiana Jones in sich spüren und seinem Ruf nach Abenteuer folgen wollen.

Schöne Bilder, Schnappschüsse, Anekdoten und Erzählungen - lustig und ein wenig gruselig.

— Thaliomee
Thaliomee

tolle Bilder, aber Bernhards Humor muss man mögen, sonst taugt es wirklich nur als "Bilderbuch"

— Rukhi
Rukhi

Stöbern in Humor

Depression abzugeben

Das Buch handelt leider mehr von Uwe Haucks Aufenthalten in der Psychatrie und weniger um die Krankheit Depression

TrustInTheLord

Am liebsten sind mir die Problemzonen, die ich noch gar nicht kenne

Witzig und charmant wird mit Frauenzeitschriften, Mode und Diäten abgerechnet - ohne zu verurteilen. Tolles Buch einer tollen Autorin!

JokersLaugh

Holyge Bimbel

Bibel-Variante zum Schmunzeln

Lovely90

Dicke Eier

Gern mehr davon!

Jezebelle

Und ewig schläft das Pubertier

Pubertiere mann könnte lachen und weinen gleichzeitig

MoniqueH

Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte

Tolles Buch, sehr lustig aber auch sehr spannend, man muss unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Chrissie

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Lost Places - verlassen, vergessen, verboten

    Hoëckers Entdeckungen
    Thaliomee

    Thaliomee

    31. August 2017 um 17:45

    Bernhard Hoecker und Tobias Zimmermann sind als Autorenduo bereits eingespielt und wer ihre anderen Bücher mochte wird auch hier den Stil mögen. Erik Haffner wirkt ein wenig blasser und verhaltender, hat aber auch seine unverkennbare Art ins Buch eingebracht. Es geht um Lost Places und natürlich ist das Buch nicht "offiziell". Meist müssen Zäune übertreten, Schilder ignoriert oder Eingänge gesucht werden (zu Not auch unterirdisch). Die Orte sind alle relativ spektakulär und damit auch in eher bekannte Geheimtipps.Es beginnt mit einem Ort, den die meisten zwar mit Spargel assoziieren, der für Geocacher oder Lost-Place-Liebhaber einen ganz besonderen Reiz hat: Beelitz. Die alten Heilstätten sind mittlerweile einfach Kult und verlieren wohl nur durch die vielen Besucher an ihrem Reiz. Es geht weiter mit den alten Diamaltwerken, einer Ziegelei, einem alten Hotel... alle garniert mit Fotos, mal aussagekräftig, mal detailverliebt und manchmal wie Schnappschüsse aus dem Freundealbum. Dabei sind die Beschreibungen in kleine Geschichten und Anekdoten verpackt, die teilweise sehr abstrus sind.  Aber gerade dieser schräge Humor macht das Buch aus und macht es auch für Menschen lesenswert, die kein Bedürfnis haben sich die Schuhe schmutzig zu machen und lieber im Trockenen bleiben. Alle anderen werden wohl selbst losziehen und die Orte wiederfinden, die wir verloren haben.

    Mehr