In der Jubiläumsausgabe ,, Zwielicht Classic 20`` findet man Kurzgeschichten aus den Jahren 1995- 2025 samt Hintergrundberichten wie z.B über Interessierte, die sich mit Vampiren in Literatur oder Film beschäftigen.
Es sind 12 unterschiedliche Geschichten zu finden, wo manche für mich ungewohnt relativ kurz waren. Bei manchen gruseligen Geschichten habe ich gleich einen Zugang gefunden, bei anderen nicht immer, aber das liegt ja in der Natur der Sache, dass die Geschmäcker verschieden sind.
Dass man gleich zu Beginn auf eine humorvolle und unheimliche Geschichte von Erik Hauser trifft, wo eine besondere Tante mit ihren Männern lebt, hat gezeigt, dass man sich auch gut gruseln kann, wenn diese nicht so ernst geschrieben ist.
Eine originelle Idee findet man auch bei der Geschichte von Michael Schmidt, wo seine Inspiration verschiedene Musiktiteln waren, die sich auf die jeweiligen Handlungen bezogen haben.
Sogar Musikinstrumente und Tiere haben in diversen Geschichten ihren Auftritt, wo nicht jeder Protagonist heil daraus hervor geht.
Dass selbst ein gewöhnlicher Handstaubsauger zu einem Gegenstand wird, den man so nicht erwartet hätte, war gut geschrieben und hat eine unheimliche Stimmung erzeugt.
Für mich neu, aber total interessant war nicht nur das informative Vorwort von Andreas Gruber, das er vor seinen Geschichten vorangestellt hat, sondern diese besonderen Mini- Gruselgeschichten, wo er auf jeweils nur zwei Seiten ein Monster beschrieben und die Auswirkungen einer Begegnung mit diesem geschildert hat. Dass dabei das unheimliche Wesen oft gar nicht wirklich sichtbar geworden ist und in der Fantasie des Lesers seine Gestalt annimmt, hat diese Kurzgeschichten noch spannender erscheinen lassen.
Am Ende findet man wieder eine Autoren Vita und somit wird die Jubiläumsausgabe auch dieses Mal wieder ihre Fans für Horror und Unheimliche Phantastik finden.









