Erik Kellen

 4.5 Sterne bei 157 Bewertungen

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Nimmerherz - Roter Schnee wird fallen

Nimmerherz - Roter Schnee wird fallen

 (45)
Erschienen am 11.12.2014
GezeitenZauber - Die Bestimmung

GezeitenZauber - Die Bestimmung

 (29)
Erschienen am 02.01.2013
Nimmerherz - Der lange Weg des Windes

Nimmerherz - Der lange Weg des Windes

 (20)
Erschienen am 04.09.2015
Nimmerherz - Das Blut der Ro´Ar

Nimmerherz - Das Blut der Ro´Ar

 (17)
Erschienen am 27.03.2016
SeelenZauber: Die Wahrheit

SeelenZauber: Die Wahrheit

 (9)
Erschienen am 21.11.2013
Die blaue Königin

Die blaue Königin

 (8)
Erschienen am 04.04.2015
Nimmerherz - Die Flammen des Phönix

Nimmerherz - Die Flammen des Phönix

 (7)
Erschienen am 01.11.2017

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Rezension zu "Nimmerherz - Roter Schnee wird fallen" von Erik Kellen

Ein Muss für Fantasy Fans
Zeilenspringerchenvor 4 Monaten

Dieses Buch beeindruckt durch seine bildgewaltige Sprache. Es macht allein schon wegen der fantastischen Schreibweise Spaß zu lesen.

Prinz Asha war mir von Anfang an sehr sympathisch. Er muss sich gegen Intrigen und den eigenen bösartigen Vater durchsetzen. Asha kämpft um sein Leben und das seiner kleinen Schwester Tahni. Da ihm großes Unrecht passiert ist, fieberte ich mit ihm.

Prinzessin Ribanna ist anders als eine Prinzessin sein sollte. Sie legt keinen Wert auf eine Heirat und ist ein richtiger Wildfang. Mit ihr hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, weil mir immer das Bild einer Superwoman in den Kopf kam, die selbst an Wänden entlanglaufen kann und extrem cool ist. Ich konnte mich schlecht in sie hineinversetzen.
Auch die Liebe der beiden kam mir zu schnell. 

Insgesamt ist das aber ein starker Fantasyroman, der für Fans des Genres sehr zu empfehlen ist. Die Sprache des Autors ist toll zu lesen.

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Rodrik-Andersens avatar

Rezension zu "Nimmerherz - Roter Schnee wird fallen" von Erik Kellen

Klassischer Fantasy-Roman, der aus der Masse heraussticht
Rodrik-Andersenvor 4 Monaten

Im Vordergrund steht das Schicksal zweier Menschen: Asha und Ri, Prinz und Prinzessin ihres jeweiligen Reiches. Ein Treffen sämtlicher Königreiche führt die beiden zusammen. Doch kaum haben ihre Herzen zueinandergefunden, werden sie durch Krieg und Verrat wieder auseinandergerissen.

Das hervorstechendste Merkmal an „Nimmerherz“ ist wohl die Sprache des Autors. Einerseits ist sie ausdrucksstark und bildgewaltig. Andererseits wirkt sie an vielen Stellen poetisch angehaucht, rätselhaft und verschleiernd. Das bringt gleichermaßen Vorteile wie Nachteile mit sich.

Tatsächlich wurden durch die teils ausufernden Schilderungen fantastische Orte vor meinem inneren Auge zum Leben erweckt, was mir half, in die fremde Welt abzutauchen. Dadurch kam allerdings auch die Handlung nicht mehr richtig voran, weil sich die Geschichte – und damit die Spannung – darin verlor. Zudem kommt manche Wendung überhaupt nicht zur Geltung: Entweder ging diese als Randnotiz unter oder kam derart überraschend, dass es auf mich unglaubwürdig gewirkt hat. Hier beschreitet der Autor einen schmalen Grat. Woran es ebenfalls hapert, sind prägnante Dialoge, die im Gedächtnis bleiben, weil die Eindrücke und Schilderungen den meisten Raum für sich beanspruchen.

Zahlreiche Elemente erinnerten mich an „Die Herren von Winterfell“-Romane. George R.R. Martin verwendete ebenfalls viel Herzblut darauf, eine komplexe Welt mit verschiedenen Kulturen, Wertesystemen und Religionen zu erschaffen. So ist es kaum verwunderlich, dass sich Erik Kellen mit ähnlichen Problemen konfrontiert sieht, die allmählich zutage traten, je weiter die Geschichte voranschritt: Wie schaffe ich es, die Spannung aufrechtzuerhalten, obwohl alle Hauptfiguren voneinander getrennt sind und sich in unterschiedlichen Königreichen aufhalten? Wie verwebe ich die Handlungsstränge miteinander, ohne den Überblick zu verlieren? Welche zusätzlichen Charaktere – und damit Blickwinkel – führe ich ein, um jede Partei zu Wort kommen zu lassen? Gerade gegen Ende des Romans beschlich mich verstärkt das Gefühl, dass sich der Autor „übernommen“ hat. Das würde zumindest den abrupten Abschluss des Buches erklären. Oder sollte diese Maßnahme auf die Folgebände neugierig machen?

Neben der einen oder anderen Logiklücke störte mich vor allem, wie sich gewisse Entwicklungen im Roman regelrecht überschlugen. Von „Anbahnung“ kann an diesen Stellen jedenfalls keine Rede sein. Zum Beispiel fallen die beiden Hauptfiguren plötzlich liebestoll übereinander her. Oder aus einer Abenteurerin wird – nach nur ein paar Tagen Training – eine todbringende Kämpferin, mit der man sich besser nicht anlegt.

Aus diesem Grund muss sich der interessierte Leser eine Sache vor Augen führen: Die eigentliche Schaffenskraft steckt nicht im Plot, sondern in der fantastischen Welt – und in den Hauptfiguren Asha und Ri, die im Zentrum der Geschehnisse stehen und beide auf ihre ganz eigene Weise Sympathieträger sind. Während Asha als ausgestoßener Prinz den strategisch denkenden Underdog mimt, handelt es sich bei Ri um eine Prinzessin, die eigentlich lieber Abenteuerin ist. Die Geschichte aus deren Sicht mitzuerleben ist durchgehend unterhaltsam und ließ mich – trotz der erwähnten Schwächen – dranbleiben, auch weil der Schreibstil einfach fesselnd ist.

Fazit:
Bei „Nimmerherz“ handelt es sich um einen klassischen Fantasy-Roman nach altem Muster, aber in neuem Gewand. Die vom Autor geschaffene Welt ist reizvoll und wird dank des erfrischenden Schreibstils zum Leben erweckt. Kleinere Unschärfen und Schwachstellen werden so einfach auch mal überlesen. Zudem sind Asha und Ri lebendige Charaktere, die ich gerne durch die einzelnen Kapitel begleitet habe. Wer es also liebt, in fremde Welten abzutauchen, und einer stürmischen wie tragischen Liebesgeschichte nicht abgeneigt ist, der ist mit diesem Fantasy-Roman mehr als gut beraten.

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Gwynnys avatar

Rezension zu "Nimmerherz - Die Flammen des Phönix" von Erik Kellen

In diese Reihe bin ich verliebt - bis über beide Ohren.
Gwynnyvor 6 Monaten

"Der Sprecher ist heimgekehrt", stimmte der erste der Ro'Ar an.
"Das Ende beginnt."
Aus "Nimmerherz 4: Die Flammen des Phönix" von Erik Kellen

FAKTEN
Das Buch "Nimmerherz 4: Die Flammen des Phönix" von Erik Kellen ist erstmals im November 2017 erschienen. Es ist als Print und eBook erhältlich. Es handelt sich um den vierten von insgesamt fünf geplanten Bänden.

REZENSION VORBÄNDE
Nimmerherz 1 "Roter Schnee wird fallen" - *klick*
Nimmerherz 2 "Der lange Weg des Windes" - *klick*
Nimmerherz 3 "Das Blut der Ro'Ar" *klick* - *klick*

KURZMEINUNG
Dieses Buch packt emotional, wortgewaltig und mitten im Herzen. High Fantasy der absoluten Extraklasse. Eine mehr als gelungene Fortsetzung der Nimmerherz-Reihe!

KLAPPENTEXT
Die Magie einer Legende. Im hohen Norden macht sich Tahni Eisschild zur Schatteninsel auf, um den Invasoren einen schweren Schlag zu versetzen, während Ribanna in Lurium, der letzten freien Stadt Quells, durch eine Belagerung aller Hoffnung beraubt scheint. Doch der Feind lauert nicht nur vor den Toren der Stadt. Im Königreich Idaan setzt Asha Eisschild derweil eine ganze Armada unter Segel, denn er will seiner geliebten Ri zu Hilfe eilen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss er jedoch die Schwimmenden Berge überwinden - wieder einmal. Eine gefährliche Reise, denn die Magie in ihm wird nicht nur mächtiger, sondern auch unberechenbar.

SCHREIBSTIL & CHARAKTERE
Wer sich jetzt denkt: Es ist ein Erik Kellen, stellen wir uns auf eine Lobeshymne ein - der hat absolut recht. Genau das wird Euch hier erwarten. ;)

Es ist mir nicht möglich, das Gelesene anders zu beschreiben - diese tiefgehende Wortgewalt.
Sie ist eiskalt, doch gleichermaßen aufwühlend und glühend heiß. Nicht nur im übertragenen Sinne passend zu diesem Buch. Dieser vierte Band schließt sich nahtlos an die Vorangegangenen an, erklimmt den Berg und wächst noch weiter. Erik Kellen schreibt auf einer Ebene, die unter die Haut geht, in die Gedanken und sich einen Platz im Herzen sucht. Dort verweilt das Geschriebene dann für immer. Es nimmt einen Teil von Dir fort und schenkt etwas von sich selbst. Fortan trägt man dann ein kleines Stückchen Nimmerherz in sich.

Wie ein Widerhall leben die Charaktere in meiner Fantasie. Denn sie erscheinen so unglaublich echt und lebendig.
Auch wenn es hier um High Fantasy geht, wirkt sie so unglaublich real. So nimmt diese Reihe mich mit auf unbekannte Pfade, macht sie zu meinen eigenen und kettet mich emotional an sich. Zu gerne würde ich Euch mein Gefühl beim Lesen wirklich authentisch beschreiben, aber ich fürchte fast, man muss ein solches Erlebnis erst am eigenen Leib erfahren, damit man versteht, was ich meine.

Der Autor hat hier eine Welt geschaffen, die in ihrem Wesen der unseren nicht ähnlicher sein könnte. Intrigen, Hass, Verrat und die Macht der uralten Götter. Doch auch Hoffnung, Liebe und der stete Wille, für etwas einzustehen, findet sich wieder. Der nordische Teil der Welt imponiert mit ihrer gewaltigen Eislandschaft, ungeahnten Höhen und den wundervollen Ro'Ar. Alle Landschaften bestechen durch ihre eigene Beschaffenheit. Denn diese vermag Erik Kellen einzuarbeiten, ohne zu langweilen, zu sehr ins Detail zu gehen oder gar zu übertreiben.

Der melodische Schreibstil besticht durch seinen erhabenen Klang während des Lesens. Es handelt sich in keinem Fall um leichte Kost. Hier findet sich etwas, dass man in Ruhe und mit Weile lesen sollte. Jede Zeile verdient es, gelesen und auch beachtet zu werden. Bisweilen sind die kurzen Sätze jene, die den meisten Ausdruck verleihen.

In diese Reihe bin ich verliebt - bis über beide Ohren. Erik Kellen verdient meine Dankbarkeit dafür, dass er mir diese wunderschönen Zeilen geschenkt hat. Ich weiß, nicht mir alleine. Aber beim Lesen fühlt es sich so an. Das ist etwas wirklich Besonderes.

MEIN FAZIT
Dieser vierte Band knüpft in seiner Qualität und Wortgewalt nahtlos an seine Vorgänger an. Nach meinem Empfinden packt Erik Kellen sogar noch eine ordentliche Schippe drauf! Wir haben hier High Fantasy der besonderen Extraklasse - viel zu selten und dafür umso wundervoller! Ich freue mich auf den finalen Band dieser Reihe, auch, wenn ich mich gleichermaßen davor fürchte - ich möchte einfach nicht, dass es endet! Nicht ohne Grund ist er mein Lieblingsautor ;)

MEINE BEWERTUNG
©Teja Ciolczyk, 11.06.2018
Höchstwertung! 5 von 5 goldenen Zahnrädchen

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