Erik Kellen The Empires of Stones - Das Lied von Anevay & Robert

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Inhaltsangabe zu „The Empires of Stones - Das Lied von Anevay & Robert“ von Erik Kellen

Man sagt, es gibt Seelen, die eine Geschichte miteinander teilen. Verbunden auf ewig, durch den Klang der Zeit. Sie sind die Zeilen eines Liedes, dessen Name Schicksal ist. New York: In einer regnerischen Nacht wird die sechzehnjährige Anevay von den gefürchteten Schwarzhüten aufgegriffen und ins Gefängnis Fallen Angels gebracht. Weil sie Indianerin ist, glaubt man, sie könne eine Wild One sein - eine angehende Zauberin der verhassten Stämme. Es beginnt eine Zeit des Martyriums für das Mädchen. Doch Anevay ist zäh und kennt nur ein Ziel: Flucht. London: Der junge Lord Humberstone reist im Auftrag seiner Königin und des Nordischen Feuerbundes nach Hammaburg. Dort soll er für den Kronprinzen eine neue Kriegsmaschine bauen. Doch immer häufiger fragt sich Robert, ob er seine Begabung für derlei blutiges Handwerk hergeben soll. Denn der Lord hütet gefährliche Geheimnisse. Eines Tages rettet er ein Leben und wird dadurch zum Helden der Stadt, aber auch zum Feind der Mächtigen. (Quelle:'E-Buch Text/01.08.2013')

Weltenentwurf faszinierend, Handlung fantasievoll und fesselnd, Erzählweise anspruchsvoll

— Julia_Kathrin_Matos

Spannende, emotionsgeladene Fantasy mit faszinierendem Weltenentwurf.

— JuliaFraenkle

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  • Weltenentwurf faszinierend, Handlung fantasievoll und fesselnd, Erzählweise anspruchsvoll

    The Empires of Stones - Das Lied von Anevay & Robert

    Julia_Kathrin_Matos

    24. September 2017 um 18:44

    "The Empires of Stones" entführt in eine Fantasiewelt, die von einem Weltenentwurf zeugt, der mir großen Respekt abnötigt und der sich nach Band 1 noch nicht durchdringen lässt. Ich würde die Fantasiewelt, wie ich sie an der Seite der Hauptfigur Robert erlebt habe, am ehesten mit der unsrigen um ca. 1905 vergleichen (Kutschen, Autos, Lastwagen, Waffen, Bauwerke, technischer Fortschritt, Gesellschaft). Andere Leser könnten hier zu anderen Einschätzungen kommen. Staatengrenzen und -bündnisse, Politik und Glaube sind teilweise anders (Parallelwelt) - das Wesentlichste wird zu Beginn erläutert. Bei Roberts Handlungsstrang ist diese Welt liebevoll mit Steampunk-Elementen und Elementen der nordischen Mythologie ausgeschmückt, bei Anevay mit Elementen indianischer Mythologie und Lehren ausgestaltet.Es werden diverse magische Fähigkeiten und Gegenstände sowie drei magische Tiere vorgestellt - welchen Stellenwert diese magischen Elemente in der Geschichte einnehmen werden, lässt sich zunächst nur erahnen.Wer die Fantasyromane Nimmerherz (mehrteilig), GezeitenZauber und SeelenZauber des Autors Erik Kellen kennt, ahnt worauf er/sie sich einlässt:innovative, fantasievolle und spannende Handlung mit unerwarteten Entwicklungen,im Mittelpunkt zwei junge, sympathische Hauptfiguren, die schwere Zeiten durchmachen und in ihrer Persönlichkeit spürbar heranreifen,kurze bedeutungsvolle Sätze gepaart mit tiefgründigen Textpassagen,insgesamt gehaltvolle und bildgewaltige Sprache sowie Ausdrücke, die zur jeweiligen Szenerie und den jeweils agierenden Figuren passen,offene Fragen und Rätsel und eine ganze Menge Sachen, die zum Nachdenken und Spekulieren anregen (auch bei mehrmaligem Lesen).Dies gilt auch hier. Gefühle, Gedanken und Erlebnisse der Hauptfiguren Anevay und Robert, aus deren Sicht die meisten der im Band 1 noch nicht unmittelbar miteinander verwobenen Szenen wechselweise wiedergegeben werden (ohne Ich-Perspektive), ließen mich mitfühlen und mitleiden.Anevay ist 16, Nordamerikanerin mit indianischer Herkunft, naturverbunden aufgewachsen, geheimnisumwoben. Die Schilderungen rund um ihr Schicksal im Band 1, das sich nahe New York abspielt, haben mich primär ziemlich erschüttert. Es dominieren düstere, beängstigende, beklemmende Szenen, die jedoch einfühlsam und nicht effektheischend wiedergegeben werden.Robert ist 20, britischer Adliger mit Handicap und faszinierender Familiengeschichte, höflich, moralisch, intelligent, feinmechanisch und magisch begabt. Robert ist mir innerhalb weniger Seiten ans Herz gewachsen. Ein Mann zum Verlieben, wenn ich nicht schon glücklich verheiratet wäre. ;-) Toll sind die drei liebenswerten magischen Geschöpfe Poe, Taris und Skee als Roberts treue Begleiter (Clangeister), wobei Poe für besonders goldige und aufheiternde Momente sorgt, während Skee die Fantasie anregt.Auf den ersten Blick haben beide nicht viel gemeinsam (Herkunft, Kultur, Bildung, sozialer und gesellschaftlicher Rang usw.), bei näherem Nachdenken dann aber doch, z. B. handeln beide nach Lehren und moralischen Wertvorstellungen, die ihnen die jeweils wichtigste familiäre Bezugsperson mitgegeben hat.Technisches sowie Beschreibungen zur Stadt Hammaburg (Hauptschauplatz bei Roberts Schilderungen, in Anlehnung an Erik Kellens Heimatstadt Hamburg) habe ich als sehr anschaulich wahrgenommen, noch unterstützt durch einige Zeichnungen.Band 1 widmet sich viel dem Kennenlernen der Figuren, die Handlung nimmt erst an Fahrt auf. Es werden viele Handlungsstränge begonnen, Rätsel aufgeworfen und interessante Nebenfiguren (beispielsweise Coldlake, Famke) eingebracht, deren Hintergründe sich noch nicht einordnen lassen, womit Potenzial für diverse Folgebände besteht. Ich habe Band 2 bereits gelesen und kann sagen, dass dieser noch besser ist als Band 1. Roberts Lage spitzt sich zu, wir lernen neue Seiten von Anevay kennen und es kommt zur langersehnten Kontaktaufnahme zwischen den beiden Hauptfiguren.Der Autor stellt in Sprache und Erzählweise einen hohen Anspruch an seine Leserschaft. Für mich hat es sich definitiv gelohnt, diese Herausforderung anzunehmen. Es dauert vergleichsweise lange, bis das nächste Buch fertig ist, dafür spüre ich aber auch, wie viel Liebe in den einzelnen Sätzen steckt. Erik Kellen schafft es jedes Mal, meine Vorstellungskraft so intensiv anzuregen, dass ich die Situation vor meinem geistigen Auge mitverfolgen kann.

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  • Spannend und gefühlvoll

    The Empires of Stones - Das Lied von Anevay & Robert

    JuliaFraenkle

    24. April 2017 um 11:18

    Im New York einer fiktiven Zeit gerät die junge Indianerin Anevay, genannt A, in die Hände der Fallen Angels und verbringt in deren Gefängnis die wohl grausamsten Jahre ihres Lebens. Durch physische und psychische Folter soll ans Licht gebracht werden, ob Anevay möglicherweise Magiebegabung in sich trägt und somit eine Gefahr für den Rest der Bevölkerung darstellt. Doch trotz aller Martyrien verliert Anevay niemals ihren Willen zur Flucht. Währenddessen soll der begabte Ingenieur Lord Robert Humberstone in Hammaburg im Auftrag des nordischen Feuerbundes eine außergewöhnliche Waffe erschaffen. Doch noch ehe er erkennen kann, wie gefährlich das politische Ränkespiel um ihn herum ist, steckt er bereits mittendrin und verliert bei einem magischen Überfall ein in verschlüsselter Sprache geschriebenes Tagebuch. Faszinierender Weltenentwurf mit Steampunk-Flair Das Lied von Anevay und Robert eröffnet die auf sieben Teile angelegte Reihe The Empire of Stones (es folgt Das Lied von Schnee und Liebe). Darin präsentiert der Autor Erik Kellen einen Genre-Mix zwischen (Urban) Fantasy und Steampunk, der die Geschichte zu einem interessanten Erlebnis und einer aufregenden Zeitreise in einem macht. Darüber hinaus beinhaltet The Empires of Stones einen zugleich ungewöhnlichen wie originellen Weltenentwurf: Gallien hat sich nach dem Sieg über Cäsar seine Unabhängigkeit bewahrt, weshalb der Hadrianswall nicht durch Schottland, sondern durch das Frankenland führt. Germanien und Britannien sind seit über 1000 Jahren Verbündete und durch die gigantische Brücke „die Pfeiler des Königs“ miteinander verbunden. Im Norden herrscht der Nordische Feuerbund, während  jenseits der Alpen das römische Imperium und mit ihm das Christentum zu neuer Blüte erwacht. Amerika hingegen wurde nie vollständig erobert, weshalb in New York ein berühmt-berüchtigter Melting-Pot entstanden ist. Der Frieden steht dort auf wackligen Beinen, denn die Indianer (oder abfällig „Territories“ genannt) haben mächtige Zauberer in ihren Reihen. Zwei Geschichten, ein Schicksal „Man sagt, es gibt Seelen, die eine Geschichte miteinander teilen. Verbunden auf Ewig, durch den Klang der Zeit.“ Auch wenn Anevay und Robert sich noch nie begegnet sind, so verbindet sie doch ein gemeinsames Schicksal. Eines, das jedoch erst im zweiten Band der Reihe die Wege der beiden Hauptfiguren zueinander führen wird. Der erste Band eröffnet mit der Trennung Anevays von ihrem Vater und der anschließenden Gefangennahme, wodurch Erik Kellen das Spannungsniveau bereits zu Beginn sehr hoch ansetzt. Im Folgenden erzählt er die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Anevay und Robert, wobei es besonders die Szenen aus Sicht der jungen Indianerin sind, die den Nervenkitzel hoch halten. Anevay entpuppt sich im Laufe der Geschichte als komplexe und in sich gefestigte, aber auch sehr temperamentvolle Persönlichkeit. Dennoch muss sie all ihre innere Stärke aufwenden, um im Gefängnis von Fallen Angel nicht den Verstand zu verlieren. Bilder in Kopf und Buch Lord Robert Humberstone wirkt im Gegensatz zur jungen Anevay sehr besonnen, doch nicht minder sympathisch. Stets an seiner Seite ist Poe, ein Clangeist, welcher zumeist in der Gestalt eines Hamsters umherhuscht. Dabei sind nicht nur die beiden Protagonisten, sondern auch Poe und die zwei weiteren Clangeister so detailreich und liebevoll gezeichnet, dass man alle Figuren bildlich vor sich sehen kann. Unterstützt wird dieser Eindruck noch durch zahlreiche Illustrationen im Buch, welche nicht nur die verschiedenartigen Protagonisten, sondern auch allerlei interessante, technische Errungenschaften zeigen. Gewöhnungsbedürftige Sprachmagie Auf künstlerisch hohem Niveau sind nicht nur die Zeichnungen im Buch, sondern auch die dort anzutreffende Sprache. Erik Kellen versteht es, durch Worte Bilder zu formen und Emotionen zu wecken. Dennoch dürfte sein markanter Erzählstil es manchem Leser schwer machen, in die Geschichte hineinzufinden. Kurze Sätze wechseln nahtlos in sehr lange über und in manchen fehlen sowohl Prädikat als auch Subjekt. Doch wer bereit ist, sich auf Kellens Stil einzulassen, erhält ein detailreich ausgearbeitetes Werk, in dem sich hinter jedem einzelnen Satz eine eigene Aussage versteckt. Die zahlreichen englischen Begriffe (wie „Territories“ oder „Wild Ones“) mögen Geschmackssache sein, passen aber zum Handlungsschauplatz New York. Fazit Durch die eigenwillige Sprache und die komplexen, parallel verlaufenden Handlungsstränge ist „Das Lied von Anevay und Robert“ keine einfache Lektüre für zwischendurch, sondern ein Buch, welches die Konzentration des Lesers fordert. Doch wer die Muse hat, sich auf den Roman einzulassen, erhält eine berührende Geschichte zweier Schicksale, die untrennbar miteinander verbunden sind – auch wenn sich die Wege der beiden Hauptfiguren erst im zweiten Band kreuzen. Diese Rezension wurde für Zauberwelten-Online verfasst und erschien dort am 22.06.1016.

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  • Zwei Orte. Zwei Schicksale. Ein Lied

    The Empires of Stones - Das Lied von Anevay & Robert

    Katakat

    19. November 2014 um 14:47

    Anevay wird bei einem Autounfall aus dem Auto geschleudert, gefangen genommen und in das Gefängnis Fallen Angels gebracht. Sie soll angeblich eine Wild One sein, eine Zauberin, deren Magie noch nicht erwacht ist. Für Anevay beginnt eine furchtbare Zeit des Martyriums, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Viele Meilen von Anevay entfernt soll der junge Zauberer Lord Robert Humberstone eine Kriegsmaschine für den Kronprinzen bauen. Doch es ist gefährlich für ihn, zumal er einige Geheimnisse hat, die unter allen Umständen gewahrt werden müssen. Eines Tages rettet er einer jungen Frau das Leben und wird über Nacht zum Helden. Zwei Orte. Zwei Schicksale. Ein Lied. Dieses Buch ist ein Buch voller Gegensätze, wie ich es noch nie gelesen habe, und zwar nicht nur inhaltlich, sondern auch stilistisch. Der Autor gibt seiner Geschichte eine sehr düstere Atmosphäre, trotzdem würzt er sie an geeigneter Stelle mit einer gehörigen Portion Humor. Er schafft unüberwindliche Grenzen zwischen einem Gefängnis aus schwarzem Glas und einer Welt, die fast nur aus Metall zu bestehen scheint. Es gibt große Kluften zwischen arm und reich. Die Sprache lässt den Leser die Unterschiede zwischen den verschiedenen Charakteren spüren: Während der auktoriale Erzähler gewohnt auf das Hochdeutsche zurückgreift, bedienen sich die Charaktere feinster Umgangssprache, und zwar immer passend zu diesem. Ein Fiesling drückt sich nur durch Fäkaliensprache aus, der Seebär bedient sich der rauhen Sprache der See und der Bürger der Stadt redet, wie ihm der Schnabel gewachsen ist in seinem Dialekt. Aber auch sonst legt der Autor einen ganz ungewöhnlichen Schreibstil an den Tag. Ich gebe zu, ich habe ein paar Seiten gebraucht, bis ich mich daran gewöhnt habe, aber danach konnte ich flüssig hintereinanderweg lesen. Erik Kellen beschreibt seine Figuren, deren Umgebung und die Handlungen sehr detailliert auf einzigartige Weise. Er wechselt kurze Sätze mit langen ab, hat für viele Sätze manchmal weder Prädikat noch Subjekt übrig und schafft es, den Leser durch sehr anschauliche Vergleiche, die noch nie jemand gezogen hat, genau vor Augen zu halten, was er da gerade liest. Die Sprache ist sehr schwer. Aber nicht im Sinne von "schwer zu verstehen", sondern im Sinne von "gehaltvoll", den jeder einzelne Satz sagt etwas aus, informiert den Leser und wurde von mir verschlungen wie Schokolade. Ich konnte mir selbst die kompliziertesten mechanischen Gegenstände vorstellen, Erik Kellen scheint dies mit Leichtigkeit zu gelingen. Auch die Figuren bleiben  nicht blass. Mit ein bisschen Aufmerksamkeit offenbart die Geschichte, wer die Protagonisten sind, auch wenn ein paar Dinge rätselhaft bleiben mögen. Insgesamt fordert dieses Buch die volle Konzentration des Lesers, zu viel könnte ihm sonst entgehen. Die Geschichte ist ganz sicher keine Geschichte für zwischendurch oder eben noch ein paar Zeilen vor dem Schlafengehen. Und was sagt euch das? Richtig, allen, die einen ungewöhnlichen Schreibstil, mechanische Technik und zwei Schicksale, die unterschiedlicher nicht sein können, nicht scheuen, sei dieses Buch empfohlen. Ich bin schon sehr auf Teil 2 gespannt und vergebe daher 5/5 Sternchen.

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  • Eine magische Welt!

    The Empires of Stones - Das Lied von Anevay & Robert

    namenslos

    09. March 2014 um 12:26

    Das Lied von Anevay und Robert erzählt abwechselnd von den diesen Personen. Die Welt, in der sie leben, ist uns ganz vertraut und doch völlig anders als alles, was wir bisher kennen. Es ist eine magische Welt, in der zauberhafte Maschinen im Mittelpunkt stehen. Zwischendurch gibt es weitere kleine Geschichten von anderen Charakteren (was genau es damit auf sich hat, wird denke ich in den nächsten Büchern aufgeklärt), die noch weitere Einblicke in diese Welt aus anderen Perspektiven ermöglichen. Mein absoluter Lieblingscharakter ist Robert - er war mir sofort sympatisch und seine Kapitel durchgehend spannend. Dazu kommen noch die faszinierenden Clangeister, die man sofort ins Herz schließt - natürlich vor allem Poe ;) Anevay ist auf jeden Fall eine sehr interessante Person, jedoch war ich immer froh, wenn es mit einem Robert-Kapitel weiter ging. Ich denke, das liegt vor allem daran, dass ich zu sehr mit ihr mitgelitten habe. Natürlich möchte ich unbedingt wissen, wie ihre Schicksale zueinander finden (und wie die Antworten auf die Fragen lauten, die man sich hin und wieder stellt) und kann es darum kaum erwarten, die Fortsetzungen zu lesen! Dieses Buch ist für alle Fantasyliebhaber, die mal etwas Neues erle(s/b)en wollen, zu empfehlen!

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  • Steamfantasy & nordische Götter

    The Empires of Stones - Das Lied von Anevay & Robert

    Marny

    24. August 2013 um 22:51

    In New York wird die sechzehnjährige Indianerin Anevay in das Gefängnis “Fallen Angels” gebracht, weil man glaubt, dass sie eine “Wild One” sein könnte – eine Zauberin der Stämme. Kann Anevay dem Martyrium, das sie dort erwartet, entkommen? In London bricht Lord Robert Humberstone zu einer Reise nach Hammaburg auf, wo er im Auftrag der Königin und des Nordischen Feuerbundes eine Kriegsmaschine bauen soll. Aber will er seine Begabung wirklich dafür einsetzen und so weiteres Blutvergießen fördern? Kann er den politischen Machtspielen entkommen? Diese Steamfantasy-Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Anevay und Robert erzählt. Es gibt noch weitere Handlungsstränge, die jedoch nur eingeführt wurden und für mich einen Ausblick auf den nächsten Band darstellen. Die verschiedenen Erzählperspektiven haben ganz unterschiedliche Stimmungen, am ungewöhnlichsten waren für mich die Kapitel aus der Sicht von Anevay, auch weil ich anfangs nicht einordnen konnte, in welche Richtung sich das entwickelt. Der Hintergrund der Reihe “The Empires of Stones” (Die Imperien der Steine) hat mich fasziniert, weil die Welt unserer gleicht und doch ganz anders ist. Germanien und Britannien sind nicht nur Verbündete, ihre Reiche sind auch durch eine riesige Brücke verbunden. Außerdem bilden sie zusammen mit Schweden, Norwegen, Island, Dänemark und den Niederlanden den Nordischen Feuerbund, wo der alte Glaube an die nordischen Götter herrscht. Über die vielen eingeflochtenen Details und Andeutungen dazu habe ich mich wahnsinnig gefreut! Nicht nur, weil es ein Lieblingsthema von mir ist, sondern auch, weil es so wunderbar umgesetzt wurde. Und ich hoffe sehr, mehr von den Odinstöchtern lesen zu dürfen, weil ich sonst wahrscheinlich vor Neugier eingehe. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht, weil es so spannend losgeht, dass man direkt in die Handlung “geworfen” wird, und weil die Figuren gleich so präsent sind. Zu allen habe ich eine Verbindung gespürt, mal mehr und mal weniger intensiv. Die beiden Hauptcharaktere wirken sehr unterschiedlich auf mich, was sicherlich auch an dem Tempo und den Emotionen der jeweiligen Kapitel liegt. Bei Anevay gibt es sehr viel Leid und Verzweiflung, eine Szene musste ich auch erstmal verdauen. Robert hat mich nicht nur gleich “erwischt”, ich habe mich bei seinen Kapiteln auch einfach wohl gefühlt und es sehr genossen, durch die vielen Facetten, Geheimnisse und Erfindungen tief in diese Welt abzutauchen. Die Beschreibungen von Hammaburg waren für mich ein weiteres Highlight, weil sie eine so dichte Atmosphäre besaßen und mir nicht nur Bilder, sondern auch Gerüche und Stimmungen sehr direkt vermittelten. Zum Teil liegt das sicher daran, dass ich dafür als bekennender Hamburg-Fan einfach empfänglicher bin. Man spürt jedoch auch sehr deutlich die Liebe des Autors zu dieser Stadt. An einer Stelle hätte ich mir etwas mehr Innenschau gewünscht, weil ich es nicht ganz nachvollziehen kann, dass diese Entwicklung einfach hingenommen wird – ohne Gedanken dazu, ohne zu hinterfragen oder diese zu verarbeiten. Möglicherweise wird mir ja im nächsten Band klar, warum das so war. Und vielleicht werden dort dann auch ein paar der vielen offenen Fragen beantwortet – sicherlich kommen aber auch neue hinzu. Ich störe mich nicht daran, weil ich Geschichten mag, die mich auch abseits der Lesezeit beschäftigen und mich zum Spekulieren bringen. Für jeden Leser ist das aber sicherlich nichts. “Das Lied von Anevay & Robert” ist nicht nur ein wunderbar gestaltetes Buch, es bietet auch einfach einen schönen Schreibstil, an dem mir der Umgang mit der Sprache gefällt. Es werden intensive Bilder und Eindrücke vermittelt, die auch dazu beigetragen haben, dass dieser Roman bei mir noch nachwirkt und mich beschäftigt. Eine facettenreiche, magische, bewegende und tiefe Geschichte, die mich nicht nur beeindruckt sondern auch neugierig zurücklässt …

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  • geniale Mischung aus Fantasy und Steampunk

    The Empires of Stones - Das Lied von Anevay & Robert

    mithrandir

    07. August 2013 um 15:35

    Anevay muss sich unter beängstigenden Umständen in einer stürmischen Nacht in New York von ihrem Vater trennen. Das sechzehnjährige Mädchen wird daraufhin unmittelbar von den Schwarzhüten aufgegriffen, die sie in die Anstalt Fallen Angels bringen, wo man unter furchtbaren Bedingungen herausfinden will, ob Anevay magische Kräfte besitzt und somit eine Gefahr für die restliche Bevölkerung darstellt. Währenddessen macht sich der magisch begabte Lord Robert Humberstone auf eine geheimnisvolle Reise für ihre Majestät in London. Als Teil des nordischen Feuerbundes schickt ihn das Empire nach Hammaburg, wo er unter merkwürdigen Bedingungen eine außergewöhnliche Waffe erschaffen soll. Auf dem Weg dorthin wird der magisch geschützte Zug überfallen und das verschlüsselt geschriebene Tagebuch von Roberts Großvater gestohlen. Am Ziel angekommen entpuppen sich die politischen Ränke, auf die sich Robert eingelassen hat, als sehr gefährlich und ehe er sich versieht, steckt er jedoch bereits extrem tief mittendrin. Meine Meinung: Beginnend mit der dramatischen Trennungsszene von Anevay und ihrem Vater hat Erik Kellen den Spannungspegel gleich ganz hoch angesetzt. Gepaart mit dem schnell aufkommenden Mitgefühl für Anevay fühlte ich mich so unmittelbar von der Geschichte gefesselt. Das Mädchen ist in der freien Natur großgeworden und hat sowohl eine ausgeprägte Persönlichkeit, als auch ein sehr inniges Verhältnis zu ihrem Vater. Ihre innere Stärke und die Lehren ihres Vaters geben ihr die Kraft, die sie in Fallen Angels benötigt, um sich nicht aufzugeben und ihr Ziel immer vor Augen zu halten. Robert hingegen ist zwar in gut situierten Verhältnissen aufgewachsen, hat aber sehr unter seinen speziellen Familienverhältnissen und dem Verlust eines Arms gelitten. Doch die Beziehung zu seinem Großvater, seine einzigartigen, feinmechanischen Fähigkeiten und seine Magie haben ihm geholfen und zu dem Mann geformt, der er nun ist. Magie und Mythologie sind in beiden Welten der Protagonisten allgegenwärtig, jedoch unterschiedlich geachtet. Besonders gut gefallen haben mir in dieser Hinsicht die liebevoll gezeichneten Clangeister, die Robert begleiten. Vor allem den kleinen Hamster Poe habe ich sofort ins Herz geschlossen, nicht nur wegen seiner niedlichen Erscheinung, sondern auch wegen seiner intensiven Beziehung zu Robert. Die Erwartungen, die ich an diesen Roman gehabt habe und, die vom Titel des Buches und vom Klappentext generiert wurden, sind zum Teil nicht erfüllt worden und wenn auch dieser erste Teil mehr wie eine ganz große Einleitung zu der eigentlichen Geschichte wirkt, so bin ich dennoch vollends von dem Roman fasziniert. Erik Kellen hat einen außerordentlich schönen und ausführlichen Schreibstil, der während des Lesens in mir die unterschiedlichsten Emotionen und das Bedürfnis geweckt hat, unbedingt erfahren zu wollen, was das Schicksal noch für Anevay und Robert bereithält. Wunderschön sind auch in diesem Werk des Autors die enthaltenen Zeichnungen, die sein Buch sehr schön ergänzt haben. Gleich zu Beginn erfährt der Leser auf diesem Wege, wie sich Europa in der Zeit der Handlung aufgegliedert. Auch ein Glossar befindet sich am Ende des Romans, das jedoch für E-book-Leser vielleicht am Anfang oder in Form von Fußnoten hilfreicher gewesen wäre. Fazit: "TEOS 1 - Das Lied von Anevay und Robert" ist der Auftakt einer Trilogie, die verschiedene Genres, vor allem jedoch Fantasy und Steampunk, in sich vereint. Ich fühlte mich schnell mit der Geschichte verbunden und konnte gar nicht anders, als gebannt die Ereignisse zu verfolgen. Das Ende lässt eine Vielzahl von Fragen offen und einmal infiziert kann ich die Fortsetzung des Romans schon jetzt nicht mehr erwarten.

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  • Mythologie trifft Steampunk

    The Empires of Stones - Das Lied von Anevay & Robert

    freakyela25

    04. August 2013 um 11:58

    In TEOS 1 lernen wir Anevay und Robert kennen und lieben. Anevay wird, nach dem sie ihren Vater während der Flucht verlassen musste, von zwei Polizisten aufgegriffen. Da befürchtet wird das sie eine "Wild One" (eine gefürchtete Zauberin der Stämme) ist, bringt man sie ins Gefängnis "Fallen Angels". Dort erlebt sie schreckliches, sie wird gefoltert und ausführlich untersucht. Allerdings lassen sich keine magischen Fähigkeiten feststellen, doch daran glaubt nicht jeder und das Martyrium geht weiter. Robert, ein Lord, Zauberer und gewiefter Erfinder, reist währenddessen von London nach Hammaburg und wird auf dem Weg dorthin im Zug überfallen. Dabei wird das Tagebuch seines Großvaters gestohlen. Doch wer hielt es für nötig, dieses zu stehlen? Nach dem Überfall wird ihm eine Tochter Odins als Leibwächterin zur Seite gestellt, diese ist jedoch fast noch ein Kind. Er wird aber auch tatkräftig vom kleinen Poe unterstützt, der zu seinen drei Clangeistern gehört. In Hammaburg (dem alten Hamburg) angekommen, soll er im Auftrag der Königin eine Maschine erfinden, die nur einen Zweck erfüllen soll: Sie soll töten. Als ihm das klar wird, stellt er vieles in Frage. Der Autor versteht es seine Leser zu fesseln. Die Charaktere Anevay und Robert, die drei Clangeister und all die anderen Persönlichkeiten, sind sehr bildhaft dargestellt und man mag sie auf Anhieb. Erik schreibt auf eine schöne, mythische Art und Weise, was mir schon in seinem Buch "GezeitenZauber" sehr gefiel. Außerdem merkt man deutlich, das er sein Hamburg über alles liebt. In TEOS 1 trifft man auf Fantasy, einem Hauch Steampunk und jeder Menge Mythologie, eine gute Mischung aus allem. Es bleiben jedoch noch eine Menge Fragen offen, aber ich denke das diese in Teil 2 und 3 aufgelöst werden und ich freue mich schon riesig darauf. Die Zeichnungen im Buch passen perfekt zur Geschichte und sind sehr liebevoll gestaltet. Für mich also ein rundherum gelungenes Werk! P.S.: Erik, ich danke dir nochmal herzlich dafür, das ich dein Buch vorab lesen durfte und du mich in deine "Crew mit dem wilden Herzen in den Webleinen" aufgenommen hast!

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  • Gelungene Mischung verschiedener Fantasyelemente und Mythologien

    The Empires of Stones - Das Lied von Anevay & Robert

    kleineroteHexe

    03. August 2013 um 20:32

    In "Das Lied von Anevay & Robert" entführt uns Erik Kellen in eine Welt verschiedener Genre. In meinen Augen eine gelungene Mischung. Anevay und ihr Vater scheinen sich auf der Flucht zu befinden. Nachdem Anevay aus dem fahrenden Auto springt, wird sie von den gefürchteten Schwarzhüten aufgegriffen und in das Gefängnis Fallen angels gebracht. Dort versucht man, herauszufinden, ob sie eine Zauberin ist, da man sie für eien Wild One hält. Ein junges Mädchen von den Stämmen, dessen Magie sich gerade entfaltet. Wird man herausfinden, wer und was sie ist? Robert ist ein junger Lord, der in einem Zug der Königin nach Hammaburg fährt, weil der Sohn des Kaisers einen Auftrag für ihn hat. Der Zug wird überfallen, was eigentlich nicht hätte passieren dürfen. Eine Abschrift des Tagebuchs seines Großvaters und sein selbstgebauter Revolver verschwinden. Robert schwant nichts Gutes. Dieses Gefühl verstärkt sich, als man ihm eine Odinstochter des fünften Ordens zur Seite stellt und nimmt auch in Hammaburg nicht ab. Was wird hier gespielt? Und kann er sein Geheimis bewahren? Wir begleiten abwechselnd die 16jährige Anevay und den jungen Lord Robert Humberstone durch die Geschichte. Im gesamten Buch treffen wir auf indianische und nordische Mythologie. Mit Anevay befinden wir uns in New York mit Elementen der Phantastik, Mythologie und Steampunk. Mit Robert befinden wir uns im nordischen Feuerbund, der aus Britannien, Germanien, Norwegen, Schweden, Österreich, den Niederlanden, Island und Dänemark besteht. Hier stechen Steampunk und nordische Mythologie hervor. Mir persönlich hat das Buch wirklich gut gefallen. Erik Kellen hat einen schönen Schreibstil. Niemals platt, eine bildhafte Sprache, brutalere Szenen werden nicht vulgär beschrieben. Er hat auf eine Art und Weise offene Fragen in den Text fließen lassen, dass ich es kaum erwarten konnte, weiterzulesen. Doch offenbart er die Anworten dazu nur in winzigen Häppchen. Jede noch so kleine Antwort wirft neue Fragen auf. Normalerweise verliere ich irgendwann die Geduld, wenn sich so etwas durch das gesamte Buch zieht. Aber hier? Ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Der Schreibstil, die Mischung der verschiedenen Genre... ich musste einfach weiterlesen und würde die Fortsetzung am liebsten jetzt sofort vor mir liegen haben. Kleiner Kritikpunkt wäre, dass die Figuren an wenigen Stellen etwas blasser rüberkommen, als an anderen und manchmal zu viele Fragen auf einmal auftauchen. Aber das tat meinem Lesespaß trotzdem keinen Abbruch. Wie der Titel schon vermuten lässt, werden sich die Geschicke von Anevay und Robert noch miteinander verweben. Ich bin mehr als gespannt, was mich in der Forsetzung erwarten wird, wie der Autor die beiden Stränge zusammenbringt. Ich bin mir sicher, dass Erik Kellen sich im zweiten Band steigern wird und die Figuren sich zu einem 100%ig klaren Bild verdichten werden. Am Ende bleibt mir nur zu sagen: Klare Leseempfehlung meinerseits und vielen herzlichen Dank, dass ich dieses schöne Buch vorab lesen durfte!

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  • Gelungene Mischung verschiedener Fantasyelemente und Mythologien

    The Empires of Stones - Das Lied von Anevay & Robert

    kleineroteHexe

    03. August 2013 um 19:58

    In "Das Lied von Anevay & Robert" entführt uns Erik Kellen in eine Welt verschiedener Genre. In meinen Augen eine gelungene Mischung. Anevay und ihr Vater scheinen sich auf der Flucht zu befinden. Nachdem Anevay aus dem fahrenden Auto springt, wird sie von den gefürchteten Schwarzhüten aufgegriffen und in das Gefängnis Fallen Angels gebracht. Dort versucht man herauszufinden, ob sie eine Zauberin ist, da man sie für eien Wild One hält. Ein junges Mädchen von den Stämmen, dessen Magie sich gerade entfaltet. Anevay kann fliehen. Aber wird sie auch herausfinden, wer und was sie ist? Robert ist ein junger Lord, der in einem Zug der Königin nach Hammaburg fährt, weil der Sohn des Kaisers einen Auftrag für ihn hat. Der Zug wird überfallen, was eigentlich nicht hätte passieren dürfen. Eine Abschrift des Tagebuchs seines Großvaters und sein selbstgebauter Revolver verschwinden. Robert schwant nichts Gutes. Dieses Gefühl verstärkt sich, als man ihm eine Odinstochter des fünften Ordens zur Seite stellt und nimmt auch in Hammaburg nicht ab. Was wird hier gespielt? Und kann er sein Geheimis bewahren? Wir begleiten abwechselnd die 16jährige Anevay und den jungen Lord Robert Humberstone durch die Geschichte. Im gesamten Buch treffen wir auf indianische und nordische Mythologie. Mit Anevay befinden wir uns in New York mit Elementen der Phantastik, Mythologie und Steampunk. Mit Robert befinden wir uns im nordischen Feuerbund, der aus Britannien, Germanien, Norwegen, Schweden, Österreich, den Niederlanden, Island und Dänemark besteht. Hier stechen Steampunk und nordische Mythologie hervor. Mir persönlich hat das Buch wirklich gut gefallen. Erik Kellen hat einen schönen Schreibstil. Niemals platt, eine bildhafte Sprache, brutalere Szenen werden nicht vulgär beschrieben. Er hat auf eine Art und Weise offene Fragen in den Text fließen lassen, dass ich es kaum erwarten konnte, weiterzulesen. Doch offenbart er die Anworten dazu nur in winzigen Häppchen. Jede noch so kleine Antwort wirft neue Fragen auf. Normalerweise verliere ich irgendwann die Geduld, wenn sich so etwas durch das gesamte Buch zieht. Aber hier? Ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Der Schreibstil, die Mischung der verschiedenen Genre... ich musste einfach weiterlesen und würde die Fortsetzung am liebsten jetzt sofort vor mir liegen haben. Kleiner Kritikpunkt wäre, dass die Figuren an wenigen Stellen etwas blasser rüberkommen, als an anderen und manchmal zu viele Fragen auf einmal auftauchen. Aber das tat meinem Lesespaß trotzdem keinen Abbruch. Wie der Titel schon vermuten lässt, werden sich die Geschicke von Anevay und Robert noch miteinander verweben. Ich bin mehr als gespannt, was mich in der Forsetzung erwarten wird, wie der Autor die beiden Stränge zusammenbringt. Ich bin mir sicher, dass Erik Kellen sich im zweiten Band steigern wird und die Figuren sich zu einem 100%ig klaren Bild verdichten werden. Am Ende bleibt mir nur zu sagen: Klare Leseempfehlung meinerseits und vielen herzlichen Dank, dass ich dieses schöne Buch vorab lesen durfte!

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