Erik Larson

 3.6 Sterne bei 38 Bewertungen
Autor von Der Teufel von Chicago, Isaacs Sturm und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Erik Larson

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Erik LarsonDer Teufel von Chicago
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Der Teufel von Chicago
Der Teufel von Chicago
 (14)
Erschienen am 01.10.2005
Erik LarsonMarconis magische Maschine
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Marconis magische Maschine
Marconis magische Maschine
 (3)
Erschienen am 23.10.2007
Erik LarsonTiergarten - In the Garden of Beasts
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Tiergarten - In the Garden of Beasts
Tiergarten - In the Garden of Beasts
 (3)
Erschienen am 04.10.2013
Erik LarsonDer Untergang der Lusitania
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Der Untergang der Lusitania
Der Untergang der Lusitania
 (1)
Erschienen am 11.03.2015
Erik LarsonTiergarten - In the Garden of Beasts: Ein amerikanischer Botschafter in Nazi-Deutschland
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Tiergarten - In the Garden of Beasts: Ein amerikanischer Botschafter in Nazi-Deutschland
Erik LarsonIsaacs Sturm
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Isaacs Sturm
Erik LarsonIsaacs Sturm
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Isaacs Sturm
Erik LarsonThe Devil in the White City
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The Devil in the White City
The Devil in the White City
 (6)
Erschienen am 01.02.2004

Neue Rezensionen zu Erik Larson

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engineerwifes avatar

Rezension zu "Isaacs Sturm" von Erik Larson

Beeindruckend ....
engineerwifevor 3 Jahren

Dieses Buch fand ich als Hörbuch einfach genial, als gedrucktes Buch stelle ich es mir an manchen Stellen doch eher ein bisschen trocken vor. Vielleicht lag es auch daran, dass es von einem meiner Lieblingssprecher vorgetragen wurden – Christoph Lindert, der mich schon als Sprecher der Commissario Brunetti Bücher so manche Stunde begleitet hat. Es bringt einen durch eine eindrucksvolle Eingangsmusik gleich in die richtige „Katastrophenstimmung“.

Ich konnte mir am Anfang nicht vorstellen, dass die Entwicklung der Möglichkeiten Wetter und somit auch Stürme vorher zu sagen, so spannend sein könnte. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts war dies ein hart umkämpfter Markt, den die Amerikaner unerbittlich und auf fast arrogante Weise gegen die Kubaner verteidigten. Das Konkurrenzdenken machte jedoch auch nicht innerhalb der Bundesstaaten halt. Das Hörbuch ist fesselnd und erschreckend zugleich, denn diese Art von Katastrophen, man denke an den verheerenden Tsunami 2004 in Südost-Asien, der ca. 230.000 Menschen in den Tod riss, passieren ja immer wieder mal auf der Welt.

Die Stimmung in Galveston muss zu Anfang etwas von einer Abenteuer Stimmung gehabt haben. Nicht wirklich verwunderlich, denn ich selber ertappe mich dabei, wenn es mal wieder richtig stürmt und gewittert, fasziniert am Fenster zu stehen. Der Gedanke, dass einem selbst dadurch körperlicher Schaden zugefügt werden könnte, verdrängt man da doch gerne.

Lediglich für die recht ausschweifenden Beobachtungen über Isaacs Leben nach dem Sturm bis zu seinem Tod im Jahr 1955 mit 93 Jahren haben mich etwas gelangweilt, deshalb gibt es einen kleinen Abzug. 

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DanTaps avatar

Rezension zu "Tiergarten - In the Garden of Beasts" von Erik Larson

Spannende Eindrücke aus den ersten Tagen Nazi-Deutschlands
DanTapvor 5 Jahren

Erik Larson hat ein ungewöhnliches Buch geschrieben. Man kann nicht entscheiden, ob es ein Sachbuch, eine Biographie oder ein Roman ist. Fest steht aber: es ist ein Sachbuch.
William Dodd kommt 1933 als Botschafter mit seiner Familie nach Nazi-Deutschland. Er ist nicht die erste Wahl des neuen Präsidenten Roosevelt, er ist auch kein gelernter Diplomat, sondern Historiker. Er erhoffte sich eine 'ruhige' Auslandsvertretung, um ein Standardwerk über den Alten Süden der USA nebenbei fertig zu schreiben. Die Botschafterstelle sollte die Krönung seiner Laufbahn sein.

Der Bericht bezieht sich auf zahlreiche Quellen, unter anderem Briefe, das Tagebuch, diplomatische Depeschen des Botschafters, seiner Frau und vor allem seiner Tochter Martha sowie zahlreiche Sekundärliteratur. Vor allem aufgrund zum Teil sehr intimer Quellen, wie der Liebesbriefe der Botschaftertochter, zeichnet Larson ein umfassendes Bild über die Sicht der Botschafterfamilie auf die Nazis, das sich von anfänglichem Verständnis für die Deutschen zu einer wachsenden Empörung über das diktatorische System wandelt.

Empfehlenswert für alle, die an Geschichte interessiert sind. Für deutsche Leser ist insbesondere der amerikanische Blick auf diesen Teil der europäischen und deutschen Geschichte wertvoll.

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sabistebs avatar

Rezension zu "Marconis magische Maschine" von Erik Larson

Rezension zu "Marconis magische Maschine" von Erik Larson
sabistebvor 6 Jahren

In diesem Buch werden zwei Geschichten parallel erzählt:
1. Der Mordfall Hawley Crippen
1910 erschütterte ein Mordfall London. Dr. Crippen, obwohl ich der Meinung bin, dass er eher ein Scharlatan war, da er auf Homöopathie und selbsterfundene Patentmedizin spezialisiert war, und man ihn wohl kaum Dr. nennen darf, ist ein harmloser freundlicher Mann. Leider ist seine zweite Frau (die erste starb und er schob seinen Sohn einfach zu Verwandten ab und begann mit Nr. 2 ein neues Leben, eigentlich verdiente er diese Frau), ein übler Hausdrache. Sie träumt von der Oper, nimmt Gesangsunterricht und hat leider gar kein Talent. Sie macht Crippen das Leben zur Hölle. Als dieser sich in seine junge Stenotypistin Ethel Le Nege verliebt, vergiftet er seine Frau, zerstückelt sie, verbrennt die Knochen und vergräbt den Rest im Kohlenkeller. Nur weil einige ihrer Theaterfreunde Belle vermissen, und eher wegen der Affaire mit der Neuen bei der Polizei anklopfen, wird die Leiche eher durch Zufalle entdeckt.
Dieser Mordfall war noch bis Mitte des letzten Jahrhunderts sehr bekannt. Hitchcock entlehnte Motive für „Coctail für eine Leiche“ und „Das Fenster zum Hof“. Es gab Filme über diesen Fall wie „Dr. Crippen an Bord“ (1942). Heute jedoch, erinnert sich kaum noch einer an diesem damals spektakulären Fall. Vielleicht, weil zerstückelte Leichen heutzutage nicht mehr sonderlich aufsehenerregend sind.
2. Guglielmo Marconi Entwicklung des Funkens
Marconi, Nobelpreisträger, Unternehmer, gefeierter Vater der Funktelegraphie, ein Prototyp des modernen Unternehmers und ein mahnendes Beispiel, aus dem leider immer noch niemand gelernt hat. Marconi verhält sich wie andere Egomanen seines Schlages (Zuckerberg, der Facebook „Erfinder“ ist noch so einer). Er, Marconi, und nur er ist wichtig. Alle, die ihm zuarbeiten werden unterschlagen, nicht erwähnt, ihre Meinung, ihre Gefühle mit Füßen getreten. Marconi schert sich einen Dreck darum, was andere, wie Oliver Lodge (für mich der eigentliche Erfinder des Funkprinzips) beigetragen haben. Er profitiert von public domain Forschungsdaten, patentiert seine darauf beruhenden Ergebnisse und hält seine Entwicklungen geheim. Er geht sogar noch weiter, er will, dass künftig alle seine Funkanalagen nur untereinander kommunizieren und verbietet den Kontakt zu Anlagen der Konkurrenz, außer in Notfällen. Ein ganz mieser, aggressiver Monopolist. Er verschweigt Probleme und Fehler seines Systems und macht ernsthafte Wissenschaftler lächerlich, obwohl er selbst nicht mehr als ein Tüftler ist und keine Ahnung hat von der Physik, auf der sein System basiert. Damals immerhin gab es noch Kaiser, die mit einer allgemeinen Funkkonferenz verlangen konnten, dass sämtliche Funksysteme miteinander frei verkehren dürften. Heute undenkbar, Markoni hätte wohl einfach das Parlament bestochen und sein Monopol durchgesetzt und Lobbyismus betrieben. Er fand es UNFAIR, sein Netz für Dritte zu öffnen (S. 251). Er gebärdet sich schon 1905 wie die heutigen Geschäftsführer. Obwohl es der Fima finanziell schlecht geht, für ihn nur das Beste, erste Klasse, beste Hotels, er wirft Socken lieber weg und kauft neue, statt sie zu waschen, das wäre effizienter.
Seine erste Verlobte ist clever genug, zu erkennen, dass Marconi mit seiner Arbeit verheiratet ist, und löst die Verlobung. Aber schon bald fällt ein anderes junges Mädchen auf ihn rein, Beatrice O'Brien. Er behandelt sie wie ein Möbelstück, mal schleppt er sie mit, mal parkt er sie irgendwo aus dem weg, über Monate, schwanger, und kommt nicht mal nach Hause, als die Kinder fällig sind. Als sie sich endlich scheiden lässt, lässt er sogar die Ehe annullieren, um eine erzkatholische neue Frau zu heiraten.
Natürlich ist dieser widerliche, arrogante, aggressive Geschäftsmann Nobelpreisträger und heute noch bewundert. Für mich unverständlich. Er hat von der Arbeit anderer profitiert, keine Ahnung von den wissenschaftlichen Grundlagen gehabt und eine aggressive Geschäftspolitik gegen das Allgemeinwohl betrieben. Helden sehen für mich anders aus.

Eigentlich sind diese beiden Geschichten unabhängig, man hätte sich auch in zwei getrennten Büchern veröffentlichten können. Dann wäre Marconis Geschichte aber streckenweise einfach nur zum Einschlafen gewesen, denn der Werdegang dieses aggressiven Geschäftsmannes, der mir mit fortschreiten der Geschichte immer unsympathischer wurde, ist teilweise extrem langweilig, sosehr ich Wissenschaftsgeschichte auch mag. Gegen Marconi ist Crippen ein regelrechter Sympathieträger.
Dies ist KEIN ROMAN, sondern ein normales Sachbuch. Der Autor recherchierte die beiden Geschichte anhand Originalquellen und rekonstruierte die Geschichten dieser beiden Männer. Etwas ungeschickt finde ich bei der Zusammenstellung, dass die sich abwechselnden Dichtweisen zeitlich nicht parallel laufen, sondern der Crippen Fall immer mehrere Jahre in der Zukunft, vom Marconi Handlungsstrang aus gesehen, verläuft.
Das Buch enthält einige s/w Bilder, dennoch fehlen viele Bilder, die der Autor eingehend beschreibt, aber leider nicht beigefügt hat (S. 177), das nervt.
In der deutschen Übersetzung sind zudem öfter mal Satzstellungsfehler wie „ich mich freute darauf“ (S. 358).

Insgesamt ein teilweise unterhaltsames Sachbuch, streckenweise besonders gegen Mitte hin, sehr zäh.

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