Erik Larson Tiergarten - In the Garden of Beasts

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Inhaltsangabe zu „Tiergarten - In the Garden of Beasts“ von Erik Larson

Berlin, 1933. William E. Dodd kommt als Botschafter nach Deutschland. Zunächst recht unkritisch, verkehren er und seine Tochter Martha mit hochrangigen Nazis und besuchen deren schillernde Partys. Doch die Schatten werden immer dunkler - bis zur blutigen 'Nacht der langen Messer', in der ein Ausbruch von Gewalt und Hass endgültig Hitlers skrupellose Ambitionen offenbart. Er ist nicht Roosevelts erste Wahl, doch da sich kein anderer Kandidat findet, wird der gutmütige Geschichtsprofessor Dodd nach Berlin geschickt. Dieser muss sich nicht nur mit den merkwürdigen Entwicklungen in Deutschland auseinandersetzen, sondern auch einem intriganten, politisch gleichgültigen State Department entgegentreten. Unterdessen ist Martha verzückt von den Partys und dem Pomp - und den hübschen jungen Nazis. Doch als sich Attacken auf Juden häufen, die Presse der Zensur unterworfen wird, Entwürfe von beängstigenden Gesetzen in den Umlauf kommen und schließlich in der 'Nacht der langen Messer' Hitlers wahre Absichten offenbar werden, müssen die Dodds die Gefahr erkennen. Atemberaubend temporeich erzählt, mit unvergesslichen Porträts der neuen Herren von Deutschland, zeigt das Buch aus der Perspektive von externen Augenzeugen die Machtergreifung der Nazis in einem neuen Licht - und gibt Einblick, warum die Welt die ernste Bedrohung durch Hitler erst wahrnahm, als Berlin und Europa von Blut und Terror überschwemmt wurden.

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    Tiergarten - In the Garden of Beasts
    DanTap

    DanTap

    20. January 2014 um 20:43

    Erik Larson hat ein ungewöhnliches Buch geschrieben. Man kann nicht entscheiden, ob es ein Sachbuch, eine Biographie oder ein Roman ist. Fest steht aber: es ist ein Sachbuch. William Dodd kommt 1933 als Botschafter mit seiner Familie nach Nazi-Deutschland. Er ist nicht die erste Wahl des neuen Präsidenten Roosevelt, er ist auch kein gelernter Diplomat, sondern Historiker. Er erhoffte sich eine 'ruhige' Auslandsvertretung, um ein Standardwerk über den Alten Süden der USA nebenbei fertig zu schreiben. Die Botschafterstelle sollte die Krönung seiner Laufbahn sein. Der Bericht bezieht sich auf zahlreiche Quellen, unter anderem Briefe, das Tagebuch, diplomatische Depeschen des Botschafters, seiner Frau und vor allem seiner Tochter Martha sowie zahlreiche Sekundärliteratur. Vor allem aufgrund zum Teil sehr intimer Quellen, wie der Liebesbriefe der Botschaftertochter, zeichnet Larson ein umfassendes Bild über die Sicht der Botschafterfamilie auf die Nazis, das sich von anfänglichem Verständnis für die Deutschen zu einer wachsenden Empörung über das diktatorische System wandelt. Empfehlenswert für alle, die an Geschichte interessiert sind. Für deutsche Leser ist insbesondere der amerikanische Blick auf diesen Teil der europäischen und deutschen Geschichte wertvoll.

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