Erik Lorenz , Jürgen Jungnickel China, wie wir es sehen

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Inhaltsangabe zu „China, wie wir es sehen“ von Erik Lorenz

21 Einheimische, Zugewanderte und Reisende erzählen von ihrem Reich der Mitte Was passiert, wenn hunderte Millionen Menschen gleichzeitig in den Urlaub aufbrechen? Erkennt ein Deutscher, der nach über einem halben Jahrhundert in seine chinesische Geburtsstadt zurückkehrt, seine Heimat wieder? Was zeichnet chinesische Gastfreundschaft aus? Die Antworten liefert dieser Band. Die Autoren unternehmen eine Zeitreise durch das Land der Millionenstädte, begeben sich auf Spurensuche auf der Seidenstraße, zeigen das neue China in der Nahaufnahme. Sie zeichnen das Land, das viele Menschen fasziniert und manche beunruhigt, nicht in Schwarz und Weiß, sondern in den mitreißenden Farben der Wirklichkeit.

Eine tolle Geschichten-Sammlung von Reisenden, Zurückgekehrten und in China lebenden Menschen! Tolle Infos und spannende Geschichten!

— LadyOfTheBooks
LadyOfTheBooks

Tiefe Einblicke in das Reich der Mitte

— eiger
eiger

Viel wissenswertes!

— WenkeBerlin
WenkeBerlin

Gelungene Anthologie über das Reich der Mitte!

— mabuerele
mabuerele

Außergewöhnlich, vielseitig, informativ, evokativ, lesenswert.

— papaverorosso
papaverorosso
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  • Themen
  • Viele Informationen und Geschichten-Sammlung, die viel Lesespaß bringt

    China, wie wir es sehen
    LadyOfTheBooks

    LadyOfTheBooks

    29. March 2017 um 09:54

    China - ein Land, das unglaublich groß ist und dennoch wissen wir doch recht wenig darüber. Da ich eine gewisse Neugierde für dieses Land spüre, traf es sich gut, dass es aus der Buchreihe "Wie wir es sehen" von Erik Lorenz und Thomas Bauer auch ein Buch über China gibt. Ich habe aus dieser Reihe bereits "Australien" gelesen und fand es eine tolle Geschichten-Sammlung. Dementsprechend war ich natürlich sehr neugierig, was mich bei China erwartet. Aufbau des Buches Wir finden in diesem Buch eine Geschichten-Sammlung von 21 unterschiedlichen Menschen, die ganz verschieden nach China gekommen sind oder in China leben. Diese Unterschiede machen diese Reihe zu etwas ganz besonderen und man bekommt spannende und abwechslungsreiche Geschichten, da auch die Menschen, die diese erzählen, unterschiedlich sind. Das Buch ist in 3 Teile aufgeteilt: - China spüren - China entdecken - China begreifen Diesen Aufbau fand ich sehr gelungen, da man die 21 unterschiedlichen Geschichten so viel besser in einen Zusammenhang bringt. Man spürt den jeweiligen Geschichten auch einfach an, was sie einem vermitteln wollen. Die einzelnen Geschichten Da wir hier Geschichten von unterschiedlichen Menschen lesen, ist auch jede Geschichte in Sprache und Stil etwas anders. Natürlich spürt man, dass die Geschichten zur Abrundung des Buches gut zusammengebracht wurden. Dennoch hat jede Geschichte seinen eigenen Charme. Gerade dieser macht das Buch zu einer tollen Leselektüre und man lernt das Land aus den Augen vieler Menschen kennen. Die Menschen, die uns ihre Geschichten erzählen sind nicht nur Einheimische, sondern auch Reisende, Zugezogene oder Zurückgekehrte. Von all diesen Menschen erfahren wir unglaublich viel und kann sich gut in diese hineinversetzen. Nicht jede Geschichte ist dabei ein Highlight, doch im Ganzen betrachtet, machen diese Geschichten einfach ein tolles Buch! Fazit Ich habe das Buch sehr genossen und jede einzelne Geschichte neugierig gelesen und in mich aufgenommen! Zudem bin ich froh, dass es noch 2 mir unbekannte Bücher in dieser Reihe gibt, die aber wohl nicht mehr lange unbekannt sind :-) Wer sich für China interessiert und zudem Geschichten von Menschen und ihrem Leben mag, hat hier absoluten Lesespaß!

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  • Kurioses Land, einzigartige Menschen

    China, wie wir es sehen
    Starbucks

    Starbucks

    18. March 2017 um 13:23

    Ich war bereits viermal in China und habe immer Kurioses erlebt und entdeckt, aber ich habe nie das Gefühl, das Land und seine Menschen wirklich zu begreifen. „China wie wir es sehen“, herausgegeben von Erik Lorenz und Thomas Bauer, ist ein weiterer Schritt auf dieses Land zu, ein weiterer Schritt, China besser zu begreifen. Aufbau und Aufmachung: Das Buch ist eine Erfahrungssammlung verschiedener Autoren, aufgeteilt in die drei Teile:- China spüren- China entdecken- China begreifenUnter diesen Überschriften sind einzelne Erlebnisse, Erfahrungen und Erklärungen von 21 Autoren zusammengefasst. Das Buch kommt ohne Bilder aus, die allerdings eine sehr große Bereicherung gewesen wären, aber sicher wäre dann auch der Buchpreis um einiges höher. Es gibt aber tolle Zeichnungen am Anfang der Überkapitel und auch auf jeder Buchseite. Diese sind wunderschön, aber nicht aufdringlich. Zum Inhalt: In „China spüren“ geht es vor allem um das Leben in einer der chinesischen Städte als Europäer. Was nimmt man wahr, wie wird man wahrgenommen, was ist anders? Jeder, der China bereist hat, kann viele eigene Erfahrungen hier wiederfinden. „China entdecken“ umfasst persönliche Reiseberichte, die ich nicht ganz so spannend finde wie die anderen zwei Teile des Buches. „China begreifen“ ist das Highlight dieses Buches für mich. Hier finde ich Antworten auf meine vielen Fragen an Land und Leute. Vieles habe ich so noch nicht gesehen und verstanden und wurde daher von mir verschlungen. „China wie wir es sehen“ ist ein Buch für Chinaerfahrene (vielleicht nicht gerade Experten), aber auch für diejenigen, die nie dort waren, aber sich sehr für das Land interessieren. Es gibt vielleicht aber denjenigen am meisten, die bereits schon einmal da waren, so wie ich. Nicht alle Beiträge haben die gleiche Qualität, aber viele sind sehr aufschlussreich und fast spannend. Fazit: Ich finde die Zusammenstellung der Berichte in diesem Buch sehr gelungen. Es wird vielen Interessen gerecht. Das perfekte Buch zu diesem Thema hätte für mich noch Fotos, aber ich kann natürlich verstehen, warum diese fehlen. Ich würde diesem Buch gern 4,5 Sterne geben, aber mein positiver Eindruck überwiegt ganz klar. Daher hat es 5 Sterne hier als Bewertung verdient.

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  • Interessante und faszinierende Berichte aus dem Reich der Mitte

    China, wie wir es sehen
    Talathiel

    Talathiel

    05. March 2017 um 22:49

    China, das Land des Lächelns, das Reich der Mitte, chinesische Gastfreundschaft. Das sind nur einige Dinge, die mir spontan zu China einfallen. Doch was bedeutet chinesische Gastfreundschaft wirklich? In „China, wie wir es sehen“ haben die Herausgeber Erik Lorenz und Thomas Bauer 22 verschiedene Geschichten gesammelt, die von 21 verschiedenen Autoren verfasst wurden. Die Autoren sind Einheimische, Zugewanderte und Reisende. So erzählt ein Deutscher, der nach über 50 Jahren wieder seine chinesische Geburtsstadt besucht, wir erleben durch andere, was Massentourismus wirklich ist, wenn nämliche hunderte Millionen Menschen gleichzeitig in den Urlaub aufbrechen. Und wir bekommen viele verschiedene Einblicke, wie schnell China modern bleibt, doch was bleibt dabei auf der Strecke. Die Berichte zeigen das Land dabei, wie es ist, und sind dabei sehr ehrlich.Das Buch ist in drei große Abschnitte unterteilt. Jeder Abschnitt wird dabei in der Printversion durch eine ansprechende ganzseitige Illustration eingeleitet, auf den weiteren Seiten befinden sich jeweils eine kleine Illustration in einer der Ecken, die mit jedem Abschnitt wechselt. Des Weiteren befindet sich gleich zu Beginn des Buches eine Karte von China, sodass man ungefähr nachvollziehen kann, wo man sich bei den Erzählungen befindet. Damit ist das Buch optisch sehr schön gestaltet, trotz der Tatsache, dass es sich nicht um einen Bildband handelt.Im ersten Abschnitt „China spüren“ können wir acht aufregende Geschichten lesen, tatsächliche Lebensgeschichten, die mich teilweise sehr berührt haben. Am meisten hat mich hier die Erzählung von Jürgen Jungnickel, der in seine chinesische Geburtsstadt zurückkehrt, beeindruckt. Aber auch durch die anderen Autoren wird ein interessantes Bild gezeichnet. Im zweiten Abschnitt „China entdecken“ nehmen uns die verschiedenen Autoren mit auf ihre Reisen durch China. Ich war doch ganz froh, den Massentourismus an dieser Stelle nur „erlesen“ zu haben, trotzdem sehr viele interessante Berichte.In „China begreifen“ wird es teilweise sehr nachdenklich, wenn wir erfahren, wie ein Dorf verschwindet oder warum Direktor Ma ein schlechtes Gewissen hat, weil Tang Lei nie zu Schule ging. Viele Hintergründe werden beleuchtet und zeigen das Land von einer ganz anderen Seite.Am Ende bekommt man einen Eindruck von China, oder eher sehr viele verschiedene Eindrücke. Sie zeigen das Reich der Mitte in einer Vielfältigkeit, die ich mir so nicht ausmalen hätte können und dennoch sind einige der Texte durchaus kritisch, regen zum Reflektieren an, was mich sehr begeistert hat. Insgesamt gibt es hier Erzählungen von 21 verschiedenen Autoren, die sich durch ihre Erzählweise durchaus unterscheiden, auch in ihrer Länge variieren. Viele der Beiträge habe ich sehr genossen, manche waren überragend, nur zwei der insgesamt 22 Berichte haben mir nicht ganz so gut gefallen, aber das ist bei verschiedenen Erzählweisen sicher nicht zu vermeiden. „China, wie wir es sehen“ ist eine gelungene Geschichtensammlung, die dem Leser Land und Leute auf besondere Art und Weise näherbringt. Wer sich für China interessiert, dem kann ich dieses Buch empfehlen, da es einen ganz anderen Einblick bietet und viele unerwartete Facetten des Landes zeigt.

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    • 2
  • Leserunde zu "China, wie wir es sehen" von Erik Lorenz

    China, wie wir es sehen
    Erik_Lorenz

    Erik_Lorenz

    Liebe Leser,ich lade euch herzlich zu meiner Leserunde zu "China, wie wir es sehen" ein, erschienen im Drachenmond Verlag. Dabei handelt es sich um eine mit gut 330 Seiten recht umfangreiche Sammlung ausführlicher und persönlicher Erzählungen verschiedener Autoren über das Reich der Mitte.Mit Unterstützung des Verlags verlose ich 5 gedruckte Bücher. Hier der Klappentext:21 Einheimische, Zugewanderte und Reisende erzählen von ihrem Reich der Mitte. Was passiert, wenn hunderte Millionen Menschen gleichzeitig in den Urlaub aufbrechen? Erkennt ein Deutscher, der nach über einem halben Jahrhundert in seine chinesische Geburtsstadt zurückkehrt, seine Heimat wieder? Was zeichnet chinesische Gastfreundschaft aus? Die Antworten liefert dieser Band. Die Autoren unternehmen eine Zeitreise durch das Land der Millionenstädte, begeben sich auf Spurensuche auf der Seidenstraße, zeigen das neue China in der Nahaufnahme. Sie zeichnen das Land, das viele Menschen fasziniert und manche beunruhigt, nicht in Schwarz und Weiß, sondern in den mitreißenden Farben der Wirklichkeit."Das facettenreichste China-Buch, das ich bisher gelesen habe. Ärgerlich, dass ich nicht darin vertreten bin."Christian Y. Schmidt, Autor von "Allein unter 1,3 Milliarden" und "Bliefe von dlüben" Achtung: Es handelt sich nicht um einen Bildband!Zusätzlich stelle ich gern eBooks im ePub oder Mobi Format bereit. Darin sind sämtliche Texte der gedruckten Ausgabe enthalten, jedoch nicht die Unterteilung in die Abschnitte, nach denen sich die Unterthemen dieser Leserunde richten. Auch die Illustrationen fehlen. Deshalb sind eBooks nicht Teil des Gewinnspiels - bei Interesse könnt ihr euch aber gern bei mir melden.Wenn du teilnehmen möchtest, freue ich mich, wenn du dich bis zum 17.01. mit der Antwort auf folgende Frage bewirbst:Warum bist du neugierig auf China?Ich freue mich auf euch!

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    • 95
  • Vielseitig

    China, wie wir es sehen
    WenkeBerlin

    WenkeBerlin

    14. February 2017 um 11:30

    Diese Buch gibt uns einen ganz anderen Blick auf China. Eindrücke von sehr unterschiedlichen Personen sind in diesem Buch zu finden. Was das Buch sehr vielseitig macht. Alle Beiträge sind locker und flüssig geschrieben, sodass man in einem Rutsch lesen kann. Wir lernen China dadurch auch auf eine ganz andere Art zu sehen. Der Titel des Buches passt wunderbar und ich für mich, denke, dass jeder der eine Reise nach China plant, dieses Buch lesen sollte.

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  • Einblicke ins Reich der Mitte - Leseempfehlung!

    China, wie wir es sehen
    mabuerele

    mabuerele

    11. February 2017 um 21:37

    „...Wer aber von außen auf China blickt und versucht, es zu begreifen, dem genügt nicht, offensichtliche Resultate zu betrachten. Er muss genauer hinschauen, in Mikrokosmen eindringen...“ Das Zitat stammt aus dem Vorwort des Buches. Es weist den Leser auf das Ziel hin. Einundzwanzig Autoren ermöglichen einen Blick in das Innere Chinas, seine Geschichte und seine Gegenwart, sein rasantes Wachsen und die damit verbundenen Probleme, Architektur und Kunst, die landschaftlichen Schönheiten und nicht zuletzt seine Menschen und deren Mentalität. Das Buch ist in drei Abschnitte eingeteilt. Der erste Teil steht unter der Überschrift „China spüren“. Hier spielen in den acht Texten persönliche Erlebnisse und Eindrücke eine besondere Rolle. Im zweiten Teil gilt es, China zu entdecken. Die fünf Autoren führen mich unter anderen in das Sandmeer, in die Tigersprungschlucht und auf die Spuren des Boxeraufstandes. Der letzte Abschnitt dient dem Begreifen Chinas. Chinesische Gastfreundschaft, alternative Künstler, der Daoismus sowie chinesische Architektur und Städtebau in Vergangenheit und Gegenwart sind Themen der neun Beiträge. Der Schriftstil des Buches lässt sich angenehm lesen. Natürlich vertreten unterschiedliche Autoren nicht nur verschiedene Ansichten, sondern sie unterscheiden sich auch in der Art der Darstellung. Manche Berichte kommen sachlich daher. Andere geben sehr persönliche Meinungen wieder. Sehr gut gefallen hat mir die Vielfalt der Auswahl, die verschiedene Facetten des Landes darstellt. Im ersten Teil hat mir der Artikel von Jürgen Jungnickel am besten gefallen. Er hatte lange in China gelebt, hat die Veränderungen wohlwollend registriert und an vielen Stellen den Finger in die wunden gelegt, wenn er feststellt, wo unbekümmert von außen über ein Land geurteilt wird, dessen innere Beziehungen man nicht kennt. Im zweiten Teil hat mich die Wanderung durch die Tigersprungschlucht begeistert. Der Autor dieses Artikels beherrscht das Spiel mit Metaphern und zeichnet mit Worten ein beeindruckendes Bild der Natur, wie das folgende Zitat von Seite 175 beweist: „...Von einem natürlichen Balkon hinter einer Felsnase eröffnet sich ein unerwartet überwältigender Blick in die Schlucht: unten das Wasser, das als braunes Band um die Kurven wälzt, links die mit graugrünen Gestrüpp bewachsenen Hängen, über die der Pfad führt, rechts beinahe bedrohlich mächtige Berge...“ Im letzten Teil fand ich den Beitrag über die chinesische Gastfreundschaft besonders interessant. Sehr genau wird in einigen der Texte das private Leben der Chinesen dargestellt. Trinkgewohnheiten, der Zusammenhalt in der Familie und Massentourismus werden thematisiert. Immer wieder finden sich traditionelle chinesische Sprichwörter, die den Text veranschaulichen und die Mentalität widerspiegeln. Einblicke in chinesische Religion und spezielle Volksgruppen am Rande des Reiches vervollständigen das Buch. Eine Karte zu Beginn gibt einen Überblick über das Land. Zwar erhält das Buch keine Fotos, dafür werden traditionelle Illustrationen eingefügt. Zu Beginn jedes der drei Abschnitte befindet sich eine ganzseitige Zeichnung. Eines seiner Elemente findet sich auf jeder der folgenden Seiten wieder. Im ersten Teil begleitet auf der linken unteren Seite den Leser durchgehend ein Drache, danach folgt, dieses Mal links oben, eine Hand mit Pfeil und Bogen, bevor wieder rechts unten eine Pagode über einen Dorf die Reihe abschließt. Das Cover mit mit der Brücke im grellen Rot und die Filmsequenzen wirkt geheimnisvoll. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Ich habe eine Menge über China gelernt. Die Auswahl der texte empfinde ich als sehr gelungen. Obwohl ich nur drei hervorgehoben habe, hatten auch alle anderen ihre Besonderheiten. Das aufzuzählen, hätte aber den Rahmen dieser Rezension gesprengt.

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    • 7
  • China erleben

    China, wie wir es sehen
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    04. February 2017 um 15:17

    Das Buch ist in drei große Abschnitte unterteilt: China jeweils spüren, entdecken und begreifen. Jeder Abschnitt enthält mehrere Berichte verschiedener Autoren, wie sie China erlebt und wahrgenommen haben, was und wen sie erlebt haben und was die chinesische Kultur ausmacht. Nachdem ich schon ein Buch der gleichen Reihe über Australien gelesen habe, wusste ich schon ungefähr was mich auch hier wieder erwartet und ich wurde nicht enttäuscht. Da ich vermutlich niemals selber nach China reisen werde, bin ich sehr froh, dass ich das Land auf literarische Weise entdecken konnte. Es ist faszinierend zu lesen wie verschiedene Menschen dieses Land sehen und beschreiben. Durch die Vielfalt an Autoren hat man auch gleichzeitig eine Vielfalt an Schreibstilen und Blickwinkeln, sodass jeder Bericht wirklich einzigartig ist. Daher denke ich auch, dass jeder Leser für sich etwas in dem Buch finden wird was ihn anspricht. Fazit: Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen. Es zeigt uns China auf viele verschiedene und persönliche Arten und Weisen, was absolut faszinierend ist. Landschaft, Kultur und Menschen werden eingehend betrachtet und wiedergegeben. Top!

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  • Wie China auf meine Reiseliste landete

    China, wie wir es sehen
    papaverorosso

    papaverorosso

    29. January 2017 um 12:01

    Reiselust. Sehnsucht. Wissensdurst. Die Welt ist so groß und das Leben so kurz. Was sehen, wohin gehen? China war nie wirklich auf meiner Favoritenlisten. Nach China zu reisen habe ich nie ernsthaft in Erwägung gezogen. Mein Bild von China bis vor Kurzem: riesig großes Land, überbevölkert, umweltverschmutzt, diktatorisch, für mich unverständliche Sprache. Auch wenn kulturreich, spannend, anders. Mehr als das ist mir nicht eingefallen. Fazit: nicht das erste Land auf meinem Wunschzettel. Dieses Buch hat meine Sicht der Dinge radikal verändert. Oder besser gesagt: Meine Vorurteile in Frage gestellt, meine enorme Wissenslücken etwas gefüllt, meine Fantasie angeregt. Ein Buch mit diesem Format ist mir noch nie in die Hände gekommen. Es ist kein Reiseführer und auch kein Reisebericht im klassischen Sinnen. In der Beschreibung auf Amazon heißt es: „21 Einheimische, Zugewanderte und Reisende erzählen von ihrem Reich der Mitte. (…) Sie zeichnen das Land, das viele Menschen fasziniert und manche beunruhigt, nicht in Schwarz und Weiß, sondern in den mitreißenden Farben der Wirklichkeit“. Das Buch beinhaltet 22 Berichte, von mehreren Autoren verfasst, die sich mit verschiedenen Motivationen intensiv mit China befasst haben. So unterschiedlich die Hintergründe der Autoren sind, so breit gefächert auch die Berichte. Diese wurden in drei Abschnitten unterteilt: „China spüren“ - wie fühlt es sich an, in China zu leben? -, „China entdecken“ - was bedeutet es, durch China zu reisen?- und „China begreifen“ - was macht die chinesische Seele aus? Dazu muss man erwähnen: vom ansprechenden Cover abgesehen, enthält das Buch kein einziges Bild. Dafür drei liebevoll gezeichneten Illustrationen am Anfang jedes Abschnitts. Am Anfang habe ich das als Mangel empfunden. Ich habe es mir jedoch anders überlegt. Wie oft stand ich vor einer atemberaubenden Landschaft und war enttäuscht, dass mein Atem vor solcher Schönheit nicht stehen bleibt? Ich hatte die Bilder bereits im Internet oder im Reiseführer gesehen, ich wurde nicht überrascht. Die stärke dieses Buchs: Alles passiert durch Schrift. Wörter lassen Bilder vor dem inneren Auge entstehen. Und wenn man vor Ort ist, bleibt einem die Möglichkeit erhalten, über die Schönheit der Welt, wie sie ist, zu staunen. Die zugrunde liegende Idee hat mich sehr angesprochen. Ich habe kein allumfassendes Bild des Lands vorgesetzt bekommen, dieser Anspruch bestand gar nicht. Jedoch habe ich nun einige Teile vor einem riesigen Puzzle vor meinen Augen. Unendlich viele andere Teile warten auf uns da draußen. Nicht jeder Bericht hat meinen Geschmack getroffen. Ein paar fand ich langweilig, ein paar schwer zu lesen. Andere haben mich extrem fasziniert, durch Inhalt sowie durch ihren Schreibstil. Mein Lieblingsabschnitt war „China begreifen“, ich habe dadurch sehr viel gelernt. Dies ist jedoch sicherlich Geschmackssache. Nach dieser Lektüre kann ich nur noch eins sagen: Ich hoffe, in meinem Leben die Möglichkeit zu erhalten, weitere Puzzleteile zu sammeln, vielleicht sogar China mit meinen eigenen Augen zu sehen.

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