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Palisander_Verlag

vor 1 Jahr

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Liebe LovelyBooks-Freunde,
wir, der Palisander Verlag und unser Autor Erik Lorenz, möchten euch zu einer Leserunde mit der illustrierten "Geschichte des Sitting Bull" einladen. Sitting Bull war ein Indianer vom Stamm der Lakota (Sioux), und er war der wahrscheinlich berühmteste aller Häuptlinge und Medizinmänner Nordamerikas. Er gilt als der Mann, unter dessen Führung vor 140 Jahren, im Juni 1876, General Custer und seine Reiterarmee in der Schlacht am Little Big Horn vernichtend geschlagen wurden. Sein Leben spiegelt die ganze Tragik der Ureinwohner des amerikanischen Kontinents wider.

Über das Buch:
Der zehnjährige David vom Stamm der Sicangu Lakota kennt Tatanka Iyotake, besser bekannt als Sitting Bull, nur als eine mythische Gestalt seines Volkes. Als er seinen Großvater besucht, erfährt er von ihm die wahre Geschichte des berühmten Häuptlings und Medizinmanns der Lakota. Am Lagerfeuer des alten Mannes taucht er ein in eine längst vergangene Zeit, in die faszinierende Welt des amerikanischen Westens – die spannende Lebensgeschichte Sitting Bulls.
In dieser großartig illustrierten, auf historischen Tatsachen beruhenden Erzählung für Jung und Alt wird die wechselvolle Geschichte des Jägers, Sonnentänzers, Kriegers, Geheimnismanns, Kriegshäuptlings und Showmanns Sitting Bull zu neuem Leben erweckt.

Autor: Erik Lorenz
Buch: Die Geschichte des Sitting Bull.

orfe1975

vor 1 Jahr

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Ich interessiere mich schon lange für die Geschichte der Indianer, ihre Sitten und Gebräuche. Natürlich ist mir Sitting Bull namentlich ein Begriff, aber viel weiß ich bislang nicht über ihn. Die Leseprobe bei amazon hat mir gut gefallen, besonders die Illustrationen und die Erklärungen "am Rande" in einer Art Infoboxen.
Daher bewerbe ich mich gerne für diese Leserunde.

Tigerbaer

vor 1 Jahr

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Oh, das klingt nach einer Geschichte für mich. In meiner Jugend habe ich eine tolle Romanbiographie von Ernie Hearting über Sitting Bull gelesen und bin seitdem besonders von diesem Häuptling und Krieger fasziniert.
Vor zwei Wochen war ich zudem in einer Ausstellung über "Cowboys und Indianer" im Badischen Landesmuseum und einer großer Schwerpunkt dort war die Buffalow Bill-Show, die auch mehrmals in meiner Heimatstadt gastiert hat. Teil dieser Show war auch Sitting Bull.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich mitlesen dürfte!

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orfe1975

vor 1 Jahr

Teil 2 (Eine Welt im Wandel)
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SiCollier schreibt:
Das Buch liest sich, keine Frage, weiterhin sehr gut. Allerdings dringt es emotional nicht zu mir durch; ich kann mir alles gut vorstellen, aber fühle mich als unbeteiligter Dritter, den das alles eigentlich gar nichts angeht.

Ich weiß glaube ich, wie Du es meinst. ich fühle mich auch nicht im klassischen Sinne mitgerissen. Trotzdem veranlasst mich dieser ruhige, sachliche Stil dazu, dass die beschriebenen Szenen im Nachgang bei mir wirken und mich nachdenken lassen. Ich kann es schwer benennen, aber sie bringen im Unterbewusstsein bestimmte Seiten in mir zum klingen, ein gewisser Nachhall entsteht. Das ist ungewöhnlich, so eine Erfahrung habe ich bisher noch bei keinem Buch gemacht. Aber es gefällt mir.

orfe1975

vor 1 Jahr

Fragen an den Autor
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jawolf35 schreibt:
Ich denke ab einem alter von 10 ist es gut lesbar und auch recht verständlich ,vor allem wenn Interesse von seiten der Kinder da ist ,meine Tochter ist auf Grund des Covers auch schon drumherum geschlichen und hat mich gefragt ob sie es lesen darf .Sie ist 10 und interessiert sich seit der Kindersendung Yakari sehr für Indianer . Ich würde sie es bedenkenlos bis da wo ich bin lesen lassen ,wobei wir das zusammen machen würden ,falls fragen aufkommen

Ich hatte auch mit 10 meine ersten Indianer-Berührungen bei Karl-May und denke, für diese Altersklasse ist es auch verständlich geschrieben. Ich würde aber auch, so wie Du schreibst, das Buch mitlesen, denn ich könnte mir vorstellen, dass grade bei den zeremoniellen Dingen oder dem Kriegsgeschehen Fragen auftauchen bzw. die Emotionen dabei beim gemeinsamen Lesen besser verarbeitet werden können.
Trotz des sachlichen Stils können die Details ja schon gewisse Bilder im Kopf entstehen lassen, die für Kinder vielleicht nicht so einfach zu verarbeiten sind.
Das ist allerdings nur mein Gefühl, meine Tochter ist noch weit vom Lesealter entfernt :-)

orfe1975

vor 1 Jahr

Teil 2 (Eine Welt im Wandel)
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Ein LovelyBooks-Nutzer schreibt:
Der große Kampf mit den Weißen wurde richtig gut beschrieben. Ich fühlte mich mittendrin. Nun hoffe ich, dass das Geheimnis die Lakota nicht bestraft, dass diese die Toten geplündert haben.

Ja, der Gedanke daran hat mich auch schaudern lassen, das war kein gutes Omen...

orfe1975

vor 1 Jahr

Teil 3 (Eine neue Welt) & Epilog
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Den dritten Abschnitt hatte ich am schnellsten durch. Obwohl bekannt war, dass es ein trauriges Ende für die Indianer geben wird, war ich gegen Ende doch den Tränen nahe, besonders, als ich las, dass Sitting Bull von seinen eigenen Leuten verraten wurde, das wusste ich noch nicht. Trotz Verrat, auch am Anfang des Abschnitts durch den Dolmetscer und den ganzen Demütigungen hat er zu seiner Meinung gestanden bis zum bitteren Ende. Alleine diese Tatsache erweckt in mir große Bewunderung.
Schön fand ich die Bezeichnung: "etwas heiliges wächst heran" für Kinder. Das ist sooo war und wird doch so selten beachtet...
Die Geschichte zwischen Buffalo Bill und Sitting Bull hatte ich schon mal vage gehört, aber nie so detailliert. Dass Indianer am Ende nur noch Jahrmarktfiguren waren, die in ein bestimmtes Klischee gepresst wurden, ist leider wahr und doch traurig. Ihr wahres Gesicht und ihre Bräuche wurden nur von wenigen Weißen wahrgenommen.
Etwas ratlos hat mich die Beschreibung von den Tänzen um den anderen "Messias" zurückgelassen. Mir ist bis zum Schluss nicht ganz klar, ob dieser Messias nur ein Gerücht war oder ob es war mit der christlichen Religion zu tun gehabt haben soll? Vielleicht hab ich irgendwas nicht genau gelesen, aber was es damit konkret auf sich hatte, erschloss sich mir nicht ganz.
Alles im allem ein schön gestaltetes, gut lesbares und informatives Buch. Ich versuche, meine Rezi bald auf den Weg zu bringen. Schonmal vielen Dank für die schöne Lektüre!

Palisander_Verlag

vor 1 Jahr

Teil 3 (Eine neue Welt) & Epilog
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orfe1975 schreibt:
... Alles im allem ein schön gestaltetes, gut lesbares und informatives Buch. Ich versuche, meine Rezi bald auf den Weg zu bringen. Schonmal vielen Dank für die schöne Lektüre!

Danke für die interessanten Gedanken zu dem Buch. Ich finde es immer wieder bemerkenswert, welche Überlegungen und Gefühle der Text bei seinen Lesern auslöst. Es ist auch hochinteressant zu sehen, dass ein und derselbe Text in seinen Details auf solch unterschiedliche Weise wahrgenommen wird. Lesen ist wirklich etwas sehr Persönliches ...

Erik_Lorenz

vor 1 Jahr

Teil 2 (Eine Welt im Wandel)
@orfe1975

Es freut mich sehr, dass dir der Stil zusagt. Wir haben ihn bewusst etwas nüchterner gestaltet, als in manchen Erzählungen üblich, um die Brücke zwischen Sachbuch (unterstützt durch die entsprechenden Hintergrund-Kommentare) und erzählter Geschichte zu schlagen; ein wenig wie in der mündlichen Erzähltradition der Ureinwohner, die ebenfalls gleichermaßen dem Zweck diente Wissen über frühere Ereignisse, Weisheiten, Recht und Unrecht etc. zu vermitteln sowie am abendlichen Lagerfeuer zu unterhalten...

Erik_Lorenz

vor 1 Jahr

Teil 3 (Eine neue Welt) & Epilog
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orfe1975 schreibt:
Etwas ratlos hat mich die Beschreibung von den Tänzen um den anderen "Messias" zurückgelassen. Mir ist bis zum Schluss nicht ganz klar, ob dieser Messias nur ein Gerücht war oder ob es war mit der christlichen Religion zu tun gehabt haben soll? Vielleicht hab ich irgendwas nicht genau gelesen, aber was es damit konkret auf sich hatte, erschloss sich mir nicht ganz.

Es handelte sich dabei nicht um ein Gerücht. Der Geistertanz war eine Bewegung, die auf einen Mann namens Wovoka zurückging, der propagierte, mit dieser Art des Trancetanzes könnten die Ureinwohner das Unheil, das sie überkommen hatte, abwenden. Viele Stämme schlossen sich seiner Vision an.
Es war eine spirituelle Flucht aus der katastrophalen Lage, in der sich viele Stämme befanden, ein Hoffnungsschimmer im Einklang mit gängigen Traditionen und eine stückweise Rückkehr zu diesen. Damit - wieder erstarkende Hoffnung / Selbstbewusstsein / Ausübung "überwunden" geglauter Bräuche - wirkte sie für die weißen Verwaltungen vor allem äußerst gefährlich, die befüchteten, die gerade friedlich gewordenen (z.T. gebrochenen) Stämme könnten wieder aggressiver auftreten...

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