Erik Lorenz Liselotte Welskopf-Henrich und die Indianer

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Inhaltsangabe zu „Liselotte Welskopf-Henrich und die Indianer“ von Erik Lorenz

Ein Leben für die Indianer
Vielen Menschen in Ost und West wird der Film Die Söhne der Großen Bärin ein Begriff sein. Fast in Vergessenheit geraten zu sein scheint jedoch die Autorin, welche die Vorlage zum Film lieferte und damit eines der populärsten Jugendbücher der DDR (das sich aber auch im Westen Deutschlands großer Beliebtheit erfreute): Liselotte Welskopf-Henrich.
Erik Lorenz stellt in diesem Buch nach feinsinniger Recherche dar, welch vielseitige und couragierte Frau Liselotte Welskopf-Henrich war. Ihr Verhältnis zu den Ureinwohnern Nordamerikas war geprägt von einer lebenslangen, leidenschaftlichen Anteilnahme und von wissenschaftlichem Interesse. Diese Verbundenheit spiegelt sich in ihren Büchern wider, in denen sie sich auf Grundlage von genauer Forschung um eine kulturhistorisch richtige und gerechte Darstellung der Indianer bemühte. Sie versuchte, auf deren Probleme aufmerksam zu machen und setzte sich für eine Verbesserung der Lebensqualität der Indianer ein.
Auf eindrucksvolle Weise gelingt es Erik Lorenz, Liselotte Welskopf-Henrichs große Faszination für die Indianer nachzuzeichnen. Er würdigt die zahlreichen Verdienste dieser außergewöhnlichen Wissenschaftlerin und Autorin und forscht intensiv nach den Quellen, Beweggründen und Inspirationen für ihr belletristisches Schaffen.
Dabei kommt Liselotte Welskopf-Henrich so oft wie möglich selbst zu Wort: in Zitaten oder ganzen Aufsätzen, die in diesem Buch teilweise zum ersten Mal veröffentlicht werden.
Mit einem Vorwort von Rudolf Welskopf und einem Nachwort von Isolde Stark.

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  • Leserunde zu "Die Geschichte des Sitting Bull." von Erik Lorenz

    Die Geschichte des Sitting Bull.

    Palisander_Verlag

    Liebe LovelyBooks-Freunde,wir, der Palisander Verlag und unser Autor Erik Lorenz, möchten euch zu einer Leserunde mit der illustrierten "Geschichte des Sitting Bull" einladen. Sitting Bull war ein Indianer vom Stamm der Lakota (Sioux), und er war der wahrscheinlich berühmteste aller Häuptlinge und Medizinmänner Nordamerikas. Er gilt als der Mann, unter dessen Führung vor 140 Jahren, im Juni 1876, General Custer und seine Reiterarmee in der Schlacht am Little Big Horn vernichtend geschlagen wurden. Sein Leben spiegelt die ganze Tragik der Ureinwohner des amerikanischen Kontinents wider. Über das Buch:Der zehnjährige David vom Stamm der Sicangu Lakota kennt Tatanka Iyotake, besser bekannt als Sitting Bull, nur als eine mythische Gestalt seines Volkes. Als er seinen Großvater besucht, erfährt er von ihm die wahre Geschichte des berühmten Häuptlings und Medizinmanns der Lakota. Am Lagerfeuer des alten Mannes taucht er ein in eine längst vergangene Zeit, in die faszinierende Welt des amerikanischen Westens – die spannende Lebensgeschichte Sitting Bulls.In dieser großartig illustrierten, auf historischen Tatsachen beruhenden Erzählung für Jung und Alt wird die wechselvolle Geschichte des Jägers, Sonnentänzers, Kriegers, Geheimnismanns, Kriegshäuptlings und Showmanns Sitting Bull zu neuem Leben erweckt.

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  • Erik Lorenz "Liselotte Welskopf-Henrich und die Indianer"

    Liselotte Welskopf-Henrich und die Indianer

    Murmeltierchen

    Erik Lorenz "Liselotte Welskopf-Henrich und die Indianer" Palisander Verlag 19,90€ 978393830514 ET 2010 Wer davon ausgeht, dass Liselotte Welskopf-Henrich "nur" die Mutter der "Söhne der großen Bärin" war, der darf sich gerne mit dieser überaus informativen Biographie eines Besseren belehren lassen. Zwar nehmen die "Söhne" schon einen großen Teil in ihrem Leben ein, aber interessant sind auch die Episoden, die die junge Frau Henrich als Widerstandsleistende Dame der 1930/40er zeigen. Dieses Engagement setzte sie bis zu ihrem Tode fort, allerdings für Ihr Herzensprojekt... die Freiheitskämpfe der nordamerikanischen Ureinwohner. Dieses Buch zog mich sofort in seinen Bann, gerade weil es so wahnsinnig authentisch ist. Der Autor hat viel Wert darauf gelegt, dass Zeitzeugen und Liselotte selbst zu Wort kommen. Sehr amüsiert habe ich mich über die Passagen, in denen ein Vergleich mit Karl May anvisiert wird, und in denen der Mann regelrecht deklassiert wird. Recht so! Ebenfalls genoss ich den Mittelteil, in dem der "Söhne-Zyklus" nochmals erläutert wird. Im letzten Drittel bezieht sich der Autor auf die Aktivitäten Liselottes was menschenrechtliches Engagement angeht. Man bedenke, dass die Dame mittlerweile 62 Jahre alt war, und keineswegs müde sich für "ihre" Lakota einzusetzen. Bis zu ihrem Tod.

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    Murmeltierchen

    20. January 2016 um 13:36
    Murmeltierchen schreibt Erik Lorenz "Liselotte Welskopf-Henrich und die Indianer" Palisander Verlag 19,90€ 978393830514 ET 2010 Wer davon ausgeht, dass Liselotte Welskopf-Henrich "nur" die Mutter der "Söhne der großen ...

    Zitat: "Alles in allem: das Buch ist ein gutes und notwendiges Buch, das Karl May aus dem Sattel heben kann." (über "Die Söhne der großen Bärin")

  • Rezension zu "Liselotte Welskopf-Henrich und die Indianer" von Erik Lorenz

    Liselotte Welskopf-Henrich und die Indianer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. August 2010 um 20:08

    Zu der Lektüre dieser Biographie bin ich auf etwas ungewöhnliche Weise gekommen, eigentlich interessierte mich bei dieser netten Leihgabe ja nur der Anhang – aber dann habe ich mich einfach am ganzen Buch probiert. Der Anfang gefiel mir auch recht gut, er las sich flüssig und der Werdegang der Autorin konnte mich fesseln. Ich muss ja zugeben, dass ich weder die Bücher noch den Film kenne – das alles war für mich also absolutes Neuland. Daher war ich froh, dass der Inhalt der Reihen “Die Söhne der Großen Bärin” und “Das Blut des Adlers” je Buch zusammengefasst wurde. So konnte ich mir von der Geschichte einen guten Überblick verschaffen, was bei den folgenden Hintergründen hilfreich war. Nach ca. einem Drittel hätte ich das Buch jedoch fast abgebrochen, weil mir die Quellen zu “Die Söhne der Großen Bärin” irgendwann zuviel waren. Ich hatte das Gefühl, die Vergleiche mit anderen Autoren nahmen gar kein Ende mehr, möglicherweise traf das detaillierte Auseinandernehmen von bestimmten Textstellen auch einfach nicht auf mein Interesse. Ich bin aber froh, durchgehalten zu haben – denn die Hintergründe zu “Das Blut des Adlers” fand ich faszinierend. Dort erfährt man viel über die Reisen von Liselotte Welskopf-Henrich, ihr Engagement für die Indianer und ihre Kontakte zum AIM (American Indian Movement). Dabei bin ich auch auf den einen oder anderen bekannten Namen gestoßen – und auf Ereignisse, die mich betroffen gemacht haben. Vielleicht ist es daher auch nicht verwunderlich, dass mich diese zweite Reihe der Autorin um einiges mehr interessiert. Das Buch wird mit ein paar Fotos aufgelockert, auf denen meist Liselotte Welskopf-Henrich mit Freunden zu sehen ist. Und nach der Lektüre bleibt bei mir Respekt vor dieser couragierten Frau zurück, die trotzdem menschlich wirkt und ihre Eigenarten hatte.

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