Erik Neutsch Zwei leere Stühle. Novelle

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Inhaltsangabe zu „Zwei leere Stühle. Novelle“ von Erik Neutsch

Das Büchlein hat mich seinerseits fasziniert. Auch heute finde ich die Geschichte sehr schön und auch wichtig. Deutsche Geschichte!

— karatekadd

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  • Der Arzt und der Offizier

    Zwei leere Stühle. Novelle

    karatekadd

    Zwei Abiturienten, zwei Freunde, einer Arzt der andere Offizier. Und Zwei leere Stühle. Ihre Stühle. Denn beide kommen nicht zum Klassentreffen. Der eine, Uwe, ist verstorben. Der Offizier. Der andere, der Arzt, Wolfgang, lebt nicht mehr in diesem Land. Er hat einen Weg gefunden über Bulgarien in die Bundesrepublik Deutschland. Uwe wollte einen seiner Soldaten in einem Schützenpanzer retten und stürzt mit diesem von einer Brücke in die Tiefe. Wolfang war der Klassenprimus und Uwe war der Tollpatsch, Sportler, aber ständig ins Fettnäpchen tretend. Und so einer wird Offizier? In der DDR. Arzt wird man nur mit den besten Noten, Auch damals, die hat der Wolfgang. Klassentreffen: Der Direktor hat eine Einladung erhalten. Vor ungefähr 10 Jahren machte die Klasse ihr Abitur an einer Erweiterten Oberschule. Der Direktor erinnert sich: An Uwe Tolls, das schwarze Schaf und an Wolfgang Lichterfeld, den tollen Hecht mit den Bestnoten und dem höchsten Klassenbewußtsein, das man sich so denken konnte. Den Träger der Lessing-Medailie, die nur die besten Abiturienten erhielten. Er erinnert sich an das letzte Zusammentreffen der beiden in seinem Garten. Und dass er schon dort über die unterschiedliche Entwicklung der beiden nach dachte. Ein Buch: Nicht dick. eine Novelle eben. Im Jahr 1987 auch verfilmt. Kritisch. Fragend. Und doch PRO DDR. Ein Stück Geschichte. Mit Figuren, die authentisch wirken. Auch wenn das Ergebnis schon im Titel liegt, ist die Novelle nicht ohne Spannung. Die beiden Hauptfiguren sind detailliert heraushebend gezeichnet. Die Klassenkameradinnen bleiben etwas im Hintergrund. Selbst das Mädchen um das sich beide mal bemühten und die jetzt Lehrerin an eben dieser Schule ist. Der Autor: Erik Neutsch. Kaum mehr bekannt zumindest unter jüngeren Lesern. Eher noch durch seinen Roman SPUR DER STEINE. Weil als Film verboten. Auch wegen Manfred Krug. Dem Hauptdarsteller. Der Autor ist inzwischen 82 Jahre alt. Hier hat er, der doch sonst mit dicken Romanen bekannt wurde, eine kurze aber sehr imprägnante Novelle verfasst. Damals im Jahr 1979, zehn Jahr vor dem Fall der Mauer. Ich werde ihn wieder mal in die Hand nehmen. Demnächst. 98 Seiten, E-Book (EPub, PDF oder Mobi) Preis: 6,99 EUR ISBN: 978-3-86394-405-6

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  • Rezension zu "Zwei leere Stühle. Novelle" von Erik Neutsch

    Zwei leere Stühle. Novelle

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. May 2009 um 16:16

    In ihrer Zeit eine beeindruckende Novelle. Heute würde ich sie als Zeitzeugnis bezeichnen. Durchaus kritisch aber natürlich systemnah.

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