Erik Scott de Bie Downshadow

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Inhaltsangabe zu „Downshadow“ von Erik Scott de Bie

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  • Rezension zu "Downshadow" von Erik Scott de Bie

    Downshadow

    Aeryn

    22. December 2009 um 06:58

    Der Guardsman Kalen ist einer der vielen in der Welt der Forgotten Realms, die von der Spellplague gezeichnet wurden. Seine „Gabe“ (oder Fluch) macht ihn schneller, stärker und lässt ihn im Kampf mehr aushalten als einen gewöhnlichen Mann, doch der Preis ist, dass sein Körper immer gefühlloser wird, er weder Schmerz noch Berührungen spürt, und er weiß, dass die Krankheit ihn bald töten wird. Er hat beschlossen, seine Zeit zu nutzen, um die Bürger von Waterdeep zu schützen, darum streift er nachts als geheimnisvoller dunkler Ritter mit dem Namen Shadowbane durch die Unterwelt der Stadt, Downshadow. Als er ein junges Mädchen mit rätselhaften magischen Kräften rettet, wird er in eine Intrige gefährlicher Gegner verstrickt, die schon seit Jahrzehnten schwelt, und er muss sich entscheiden, für was es sich wirklich zu kämpfen lohnt. Obwohl der Titel des Buches Downshadow lautet, spielt diese eigentlich recht interessant anmutende Unterwelt eine eher untergeordnete Rolle. Weite Teile des Buches stellt sich vielmehr die Frage, ob Erik Scott de Bie einfach nur seine halbgaren Phantasien aus der Zeit des ersten Aufkochens der Hormone endlich zu Papier bringen wollte. Der arme Kalen/Shadowbane, ach so gut aussehend, aber aus hehren Gründen unnahbar, kann einem schon fast leid tun, so wird er von natürlich ausnahmslos atemberaubend schönen Frauen bedrängt, die ihm alle rettungslos verfallen sind und er kann sich einfach nicht entscheiden seufz. Das ist manchmal dann doch ein bißchen zu viel des Guten und warum seine – ebenfalls in diese Kategorie fallende – Vorgesetzte bei den Guardsmen, sich erst halb nackig machen muss, bevor sie den geheimnisvollen Ritter durch Unter- und Oberstadt verfolgt, hat sich mir auch nicht wirklich erschlossen. Zwischendurch wird dann auch noch ordentlich geprügelt und wenn man sich durch die etwas zäheren Passagen durchgekämpft hat, wird einem gegen Ende des Buches sogar klar, worum es eigentlich ging, nicht so ganz, aber ziemlich. Dann kommt aber der nächste Haken, denn das Ende des Buches macht den Eindruck, dass es nun eigentlich erst richtig losgeht, nur ist dann eben dummerweise Schluss. So bleibt das Gefühl, das Potential verschenkt wurde, sowohl was die Geschichte als auch was die Figuren angeht, denn die Story bietet reizvolle Ansätze, was gerade wegen des offenen Endes auf eine Fortsetzung hoffen lässt.

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